‹ Histoire de la gravure en manière noireChapitre 15 sur 83 · RÉCLAMATION DU FOURNISSEUR BOLL · texte numérisé non relu

RÉCLAMATION DU FOURNISSEUR BOLL

(Orig. Cassel , 3ï octobre 1637. Hoff Arch.)

Le fournisseur Boll met arrêt sur les mille thalers que le Juncker Jean de Siegen réclame de la chambre des comptes, pour la somme de 218 th. 18 alb., qu’il lui a fournie en nature.

LETTRE DE LOUIS DE SIEGEN

( Orig. de sa main. 19 août 1642. Arch. Bibl. )

Louis de Siegen envoie au jeune landgrave Wilhelm VI une épreuve de sa première gravure au racloir, avec la dédicace et cette lettre :

Durchleuchtig hochgebohrener Fürst, Knediger Herr.

Ew Füst : Gnaden sindt meine Under thenige Dienste jderzeit bevor.

Gleichwie mich jderzeit die Underthenige affection mehr, als dass Bedenken der Belohnung zu dero diensten mich getrieben, also hab, unangesehen meine Dienste (so ahn ihnen selbst genug) auch nochdrüber von einigen ziemlich verkleinert worden jdennoch desshalb nit nacbgelassen wollen meinen fleiss, auch, arbeit und Zeitdero zu Underthænigen dinsten anzuwenden , wie dan gegenwartiges stück solhr Fürst. Gndz. ich hiemit underthenig presentire ausweiset.

Diss Kupferstück ist’s gnediger Fürst und Herr, was zuE.F. Gndz Fraw Mutter jmmer wehrenden hochlœblichen gedæchtniss zu verfertigen , ich vor diesem mich verlauten lassen , umh darbeneben auch underschiedlichen Vornehmen leuten denen solcher weit beruehmtenPrincessin lobliche actionen bekant dero selbigen Biltnisse habhafft zu machen.

Weile aber ich gantz newe jnvention oder sonderbahre, noch nie gesehene arth bierinne erfunden von solchem kupffer (nit wie von gemeinen mit thausenden) aïbier nur etlich wenige wegen subtilheit der arbeit abdrucken habe lassen kœnnen , und deswegen nur etlichen zu verehren habe. Alss hab zuvorderst ahn Ihr Fuerst gnaden ich billig den anfang machen und jnsonderbeit deroselben, leuth darunder stebender Schrifft, es underthænig aucb dediciren solnen und wollen, auss diesen Ursacben Erstlich weil J. F. Gnadz als nàehster ja einigem Hernn Sohn von regirendem Herren dero Fuerstz Frau Mutter ahndenkens objectnit unangenehm sein kan, vors andere, hab ich J. F. Gn. als einen extraordinari liebhabern der kunst, auch solcb ein rar noch nie gesehenes kunststück vor andere zu undertlienigen Ebren zu dediciren nit vorbei gekoent.

Dieses Werck, wie es gemacht werde, kan noch kein kufperstecher oder künstler aussdrücken noch errathen, denn wie J. F. Gndz gnedig wissen uff kupfer ist bissher nur dreyerley arbeit gesehen worden, als: i° Stechen oder schneider; 2° ætzen oder gradiren; 3° letzlich ein noch gar ungewœnliche arth, so man puntzeniren heist, auch mit eitel stiplein jdoch anders und gar mühlich derwegen ungebraucblich. Diese arth aber ist deren keine, wie wohl auch lauter kleine punctlin und kein einiger s tri ch oder Zugh dran ist, wan es schon ahn etlichen orthen strichweise scheinet so ist’s doch ail punctirt welches J. F. Gndz alss der Kunst sunst wohl erfahrnem zur nachrichtung ich nit verhalten wollen , dieselbe liiemit der Gcettlichen gnedigen Beschüzung zu allem Fürst : Wohlergehen, mich dero Gnaden underthenig empfehle alss.

E. F. Gnaden.

Datum Amsterdam den 19/29 aug. 1642.

JEAN DE SIEGEN

(Orig. de sa main. Osterholt, près Campen , 20 nov. 1648. Hof-Arch. )

Il écrit à Amélie Élisabeth pour se plaindre de Vicford, qui lui a retenu ioo thalers sur ce qu’il avait l’ordre de lui payer, quoiqu’il lui en ait répété les raisons. — Seine mir anfangs vorgeworffene ungereimbte vor od : schirmschlag abermale repetiret , das ich obligiret sei meinem Rebellisch Sohn seine Heurathsstewer aus zu theilen , er hierumb berechtiget wehre seine abgeborgte summa von halber dieser von E. G. mir verordneten gelter, ab zu kurtzen. Wargegen icb seinen grosseren Unverstands abermaln verwissen, wie er deswegen keines wegs Richter darüber sein konne wannher icb demselben überzeugen würde, wie ich in vielen jahren diesem Sohne vil grœssere barschafften behendigen lasse dan allen seinen broderen und sæmtlichen Scbwesteren , also er Vicford auch selbst in seinem gewissen erkennen muss dass er nit bemæchtiget sein kan E. G.zugehœrige Gelter, under alsolcbemSchein,zu sich zu nebmen. — Il termine sa lettre en priant le landgrave d’y mettre ordre. 2.) 2i décembre. Hof Archiv. La landgræfm accède à sa demande.

JEAN DE SIEGEN

( Orig. Osterholt , 20 avril 1650. Hof-Archiv.)

Il écrit au landgrave, et lui rappelle son grand âge et ses services pour obtenir le paiement de son arriéré. 2.) io janvier. Hof-Archiv. Il écrit d’Osterholt , près Campen, à la landgræfm Amélie Élisabeth, pour réclamer de nouveau ; parceque, pour eux, « Auslændischen, » la justice n’est pas d’un abord facile. «Vornemblich aber Coellnische Obrigk. als welche (nach vorlengst beschehener relegation reformirter Religion halben) meiner elteren in Holland zu geurtheilte ansehnliche Erbschaften die erforderte execution verhinderen und hierumb die uffen Münsterischen beschlossene restauration des kayserl. Camergericbts uff künftigem Reichstag zu gewarten mich gedulten muss. » Il énumère ensuite ses services , et réclame le paiement d’un arriéré.

JEAN-GUILLAUME, BONIFACE et JEAN-GUILLAUME le jeune.

( Orig. 9 avril 1652 , Darmst.)

C’est le revers de leur investiture du fief de Sechten. 2.) Cassel, 9 août, Hof. Archiv. Le landgrave accorde 1 5o thalers à Jean de Siegen, pour fin de tout compte. 3.) Campen, 3i août. Hof Archiv. Reçu de cette somme signé de Campen, Johan von Siegen zu Sechten der aeltere.

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