VIII« STROPHE
Appel aux guerriers germains pour les faire renoncer à régaretnent de se battre pour le despotisme. Conseil de se battre pour les principes des Français, et de vivre ou mourir libres et égaux,
brader, teutsches blut, ihr noch bethoerten krieger, Sagt eurer knechtschaft ab, seid ferner freiheitssieger; Erkaempft euch dièses recht, das man in Frankreich lehrt ; Sterbt frey, lehrt, sucht und macht dass euch die nachwelt ehrt.
POÉSIES RÉVOL.l3TiO]V]¥AlRES DE SAIFFERT
Ces poésies furent envoyées par Saiffert à Rûhl, le conventionnel et député du Bas-Rhin, avec le billet suivant :
Gruss und brûderliche Freundschafl,
An den Staatsgenossen Rûhl, von dem Kreise des Unterrheines, frei envâhlten Vorsteher des fr&nzischen Yolkes, von einem im Crofângniss liegenden teutschen Freibeits- und Gleichheitssânger. Erinnerungsûberreichung zum Andenkcn seiner Verfolgung. Am 30. des Wieseners im zweiten Jahre des frânzischen Gleichthums.
i794 aller Zabi.
Icb schwur der Menscblicbkeit und Tugend Die Brùderscbaft in zarter Jugend.
Mein Herz blieb treu !
Warum sitz' ich gefangen ?
Sprich, was bab' ich begangen ?
Steh, Unscbuld, bei !
Vernimm, dass icb kein Herz betrûbe, Und gleicbes Recbt vor allem liebe !
Sieb micb geplagt,
Da, wo man sagt Die Tugend zu belobnen.
Mein Leben ist ein Brûderbund.
Warum leid* icb, sprich, wabrer Mund ; Du brauchst micb nicht zu schonen.
Du weisst dass fremder Knechte Zungen Vor dir mit Trug die Freibeit sungen ;
350 PJÈGES ANNEXES.
Ich weiss es auch ! Durch aie sitz* ich gefangen Nach fremder Wuth Verlangen !
Du weisst den Brauch Des Trugs mit Freiheitspurpurmûtzen.
Ich sah Herrschsucbt als Gleichheit sitzen.
Ergrimmt und blass, Schwur sie mir Hass Um diesen zu vernichten, Der teutschen Herrschern schrecklich bleibt, Und dir, Voretand, hier Wahrheit schreibt, Um mich, und sie, zu richten.
3. Seitdem dass ich mit Herrschwuth kâmpfe Und teutschen Yôlkern Freiheit sang, Gab idi den Herrschern Herzenskràmpfe Und ihren Knechtan Ohrenzwang.
Bedenke Hoffahrts-Qnal wnA Schmerzen, Bedenke Hochmuths-Angst und Nolb.
Die Rache quillt in ihren Herzen Und schwôrt mir Strafe, Schmach und Tod.
Ihr Anhang unter Freiheitshauben Fand Lûgen zu gelegener Zeit, Trog freier Mânner Wachsamkeil Und hiess mir meine Freiheit rauben.
Des Wûthrichs Seele dûrsf t Nach Franzenblut aus Rache.
teutsches Volk, erwache !
Siehst du nicht, dass dein Fûrst Um deine Quai zu stârken Dein eigenes Blut vergiesst !
Blindheit, du, Macht der Wuth, Flieh ! Lass den Yôlkern merken Dass freier Franzen Blut Fur Menschenrechte fliesst.
Des Pfaflen Seele sucht Des Weisen Tod aus Rache.