PLANCHE III
Cix-ossîssemerLt =: llOO
Poui' apercevoir la structure du filament principal, il faut le débarrasser du liquide qu'il contient, puis le colorer.
Lorsque la solution d'hypoehloritt' de soude enqjloyée est trop concentrée, la meml)rane se détruit sur de nombreux points, le filament se sectionne et il ne reste plus dans la préparation que des tronçons plus ou moins longs de celui-ci, qui permettent néanmoins de se rendre compte de la constitution microscopique.
FiG. 18, 18', 18". — Le filament principal n'est pas un tube mycélien, obturé de distance en distance par des cloisons transversales et reclilignes, connue on l'observe (liez la plupart des champignons : il présente une structure qui lui est spéciale.
En eft'et, il est formé |)ar un faisceau de cellules polyédriques, groupées irrégulièrement côte à côte, ce qui con.stilue un véritable tissu cellulaire : le terme de filament est donc impropre.
Les cellules se répartissent dans l'épaisseur du filament, sans laisser d'espace vide à l'intérieur de celui-ci : elles sont de très petite taille, aussi les prend-on tout d'abord ])our des granulations de la membrane ; certaines d'entre elles ont de plus grandes dimensions et représentent des vacuoles : elles contenaient, en effet, les nombreuses gouttes d'huile que le filament présente sur toute sa longueur.
FiG. 19. — La structure du filament n'est pas uniforme sur toute .sa longueur : le nombre et la di.sposition des cellules varient suivant l'emplacement.
FiG. 19'. — Quelquefois, entre deux points où le tissu cellulaire est bien développé, le likanent n'est formé que par une seule file de cellules.
FiG. 10", liC". — Le tissu se siiDplilic pmgrcssivciiifiit vers la partie teiiuiiiaie du filament, et celui-ei présente alors une structure lilauu'uteusc normale. FiG. 20. — Structure du filament aux points où il se ramifie.
FiG. 21. — On aiierçdit dans les préparations un grand noudirr de tronçons filamenteux de ti'ès petite dimension : quelques-uns ne contiennent que deux ou trois cellules. D'autres plus volumineux, de forme ari'ondie ou allongée, contiennent, une ou plusieurs vacuoles : ils représentent ce qu'on croyait être des clilamydospores.
FiG. 22. — Certains renflements sphériques et portés sur de courts rameaux .sont les pseudo-conidies qui semblaient analogues à celles des Mortierella : peut-être doit-on les considérer connue des bulbilles et jouent-ils un rôle dans la reiM^nluction ?
FiG. 22'. — Ces renflements se prolongent quelquefois par un filament.
Quand on traite le mycélium truffier par une solution d'bypocblorite très diluée, eu prolongeant .suffisamment Fuction de ce réactif, on peut apercevoir .sa structure, sans détruire l'aspect général du champignon.
On voit alors que le filament principal est formé par ces divers tronçons, qui se prolongent bout à bout sur toute sa longueur. Le nombre des cellules, comprises dans l'épaisseur du filament, varie avec le calibre, et le tissu, d'abord bien développé, se réduit aux extrémités à une seule file de cellules.
FiG. 23. — On remarque quelquefois à la partie terminale du filament principal une disposition spéciale du tissu qui le compose : ce tissu, très rudimentaire, n'est représenté que par des groupes de quelques cellules, qui sont séparés les uns des autres et espacés régulièrement à l'intérieur du tube mycélien; et, ce qui semble bizarre, le tube mycélien n'est pas complètement obturé par ce tissu aux points où il s'est développé.
ERKLÂRUNG ZU DEN TAFELN
TAFEL I
Vers'ï*ossei^uiiS" = 1 lOO
Wenn man das weisse Truffel-Myceliuin betrachtet, oline es zu fàiben, so ist es unmôglich, Scheidewiinde daria zu entdecken : es àhiielt daiiii einer Mucdrinàa und liât iiian es ûbrigcns aucli fur elne Mortierella genommen.
FiG. 1. — Die Hauptfaser (in der Zelle betrachtet) ist verzweigt. Vergrosserung : 85.
FiG. 2. — Ihr llmriss ist ungleich; im Inneren bemerkt man ein Protoplasma, das sein- kornig uml mit vielen Oeltropfen bcsiiet ist.
FiG. 3. — Die Faseru sind manchmal durch Auastomosen verbuiuleu.
FiG. 4. — Ihr Umriss ist sehr unregelmâssig und zeigt Wulste, sowie auch Verengerungeren; dièse Unregelmâssigkeiten sind verursacht durch die mikroskopische Struktur des Pilzes (Siehe Tafel III).
FiG. 5. — Gewisse Wulste der Hauptfaser sehen den Chlamydosporen der Mucorinaen âhnlich.
FiG. 5\ — Sie bcfinden sich zuweilen an den Punkten, wo sich die Verzweigungen bilden.
FiG. 6 & 7. — Am Ende der Hauptfaser, und seltener an ilirer ganzen Lange, bemerkt man, auf kurzen fadenfôrmigen Zweigen, eiformige oder kugelige Massen verschiedener Formen, 1 oder 2 Oeltropfen enthaltend, vvorin man die isolirten Conidien der Mortierella zu erkennen glaubt.
FiG. 8 & 9. — Einige verlàngern sich jedoch an ihrem Ende in einer Faser, so dass es sehr wenig wahrscheinlich bleibt, dass es Conidien sind; iibrigens lâsst auch ihre innere Struktur (Siehe flg. 22) vermuthen, dass dies einfache Wulste der Faser sind.
FiG. 10 & 11. — An ihrem Ende bildet die Hauptfaser Nebenverzweigungen von sehr geringem Durchmesser, was densell)en ihr fadenformiges Aussehen verleilit.
TAFEL II
"\'er»s-r-ossoi-ung = llOO
Wenn man das weisse Mycélium der Trûffel fârbt, kann man keino Spur von Scheide- Wcinden in der Hauptfaser entdecken, in Folge der darin enthaltenen Fliissigkeit, doch brmerkt man, dass die End-Nebenzweige kenntlich abgeschicden sind.
FiG. \2, 13 iV 14. — Dièse glciclilaiii^'cii, von den vorlungortcii Zollou gebiklptcii, fcidenfôrniigen Vcrzwcigungen, vcrlangcin sicli aiu Eiirlc der Haiiplfascr; luanchmal auck ci'wachsen sie, verschiedenzahlig, ans iUm Scitcn-W'idstcn dcr Hauptfascr. lin' Inhalt ist glaserig.
FiG. 14'. — Wenn man in einer Praparation dicsc Endverlangcrungen, die âusscrst diinn sind, mit den Haiiptfasorn vergleiclit, Ivonnte man, in Folgc des Unterscliiede.s ihier Stàike, glauben, dass es zwei ganz verschiedenc Pilze seien, der eine mit Sciicidewànden, der andere oime.
Die Hauplfascr misst von 2/tzii 4 //; die Endverzweigungen von 1/3 a zu 2 f*.
FiG. 15. — Dièse Verzweigungen, die in einem Thcile ihrer Liinge keine Fliissigi<eit uielir enthalten, werden platt und entstellen sich; die Zcllen zeigen sieh manchmal von vorne, manchmal vou der Seite.
FiG. 16 & 17. — Hier inul da bemcikt man Risse in dem Hautclien, wodurch der Inhalt der Zcllen abfliesst.
TAFEL III
A'ei'gi-ossei-img- = llOO
Uni die Struktur der Haui^tfaser zu beobachten, muss man sie von der darin enthaltenen Flùssigkeit befreien uad dann fàrJ^en.
Wenn die unterchlorigsâure Natronlôsung zu stark ist, zen-eisst das Hàutchen an mehreren Stellen, die Faser zertheilt sich und es bleiben davon in der Praparation nur mehr oder wenig lângere Stûcke iibrig, welche trotzdem gestatten, die mikroskopische Struktur kennen zu lernen.
FiG. 18, 18' & 18". — Die Hauptfaser ist nicht. wie man dies bei den meisten Pilzen findet, eine stufenweise durch Scheidewânde getrennte Mycelium-Rôhre, sondern sie hat eine besondere Struktur.
Sie besteht nàmlich aus einem Biindel unregelmâssig nebeneinander gruppirter vieleckiger Zcllen, die ciii wirkliclies Zellengewebe vorstellen; die Bezeichnung <( Faser n ist somit unrichtig.
Die Zcllen vertheileu sich in der Faser dcrartig, dass sic kcinen leeren Raum darin lassen. Sie sind schr klcin, so dass man Sie Anfangs fur Kôrncr des Ilautchens nimmt ; einige darunter sind grôsser und stellen Ulzcllcn vor ; sic enthalten nâmlich die Oeltropfen, die die Faser an ihrer ganzen Lange vorzeigt.
FiG. 19. — Die Struktur der Faser ist in ihrer ganzen Lange nicht gleichartig ; die Ânzahl und Stellung der Zcllen sind je nach ihrer Lage verschieden.
FiG. 19'. — Manchmal, zwischen zwei Punkten, wo das Zellengewebe gut entwickelt ist, besteht die Faser nur aus einer Zellenreihe.
FiG. 19 «t 19 '. — Das Gewebe wird nach dem Ende der Faser hin allmàhlich einfacher, so dass dieselbe dort eine normale fascrige Struktur vorzeigt.
FiG. 20. — Stiuktur der Faser an tien Stellen der Abzweigungen.
FiG. 21. — Man bemerkt in den Prâparationen eine grcsse Anzahl faseriger Enden von sehr kleiner Liinge, die nnr zwei oder drei Zellen enthaiten. Andere grossere, von liuidliclier oder langliclier Form, entlialten ein oder mehrere Ulzellen, dièse waren es die man Chlamydosporen zu sein glaubte.
FiG. 22. — Gcwisse kugelige Wulste auf kurzen Zweigen sind die Pseudokonidien die denen der Mortierella gleichartig schienen; vielleiclil mûssen sie als kleine Zwiebeln betrachtet werden, die in der Fortpflanzung eine Rolle spielen?
FiG. 22.. — Dièse Wulste verlàngern sich nianchuial in Fasorn.
Wenn mann das Trùlfel-Myceliuni mit einer sehr diinnen unterclilorigsauren Lo.sung behandelt und dabei dièse Behandlnng geniigend verlângert, kann man seine Struktur beobachten, ohne dabei das allgemeine Anssehen des Pilzes zu zerstôren.
Man sielit dann, dass die Hauptfaser aus diesen verschiedeneu Theilstûcken bestelit, die seine ganze Lange ausniachen. Die in der Dieke der Faser befindlichen Zellen sind je nacli dem Kaliber der Faser von sehr verschiedener Anzahl und dass zuerst gut entwickelte Gewebe verdûnnt sich nach den Enih'u hiii zu einer einzigen Zellenreihe.
FiG. 23. — Man beobachtet zuvveilen an dem Ende der Hauptfaser eine besondere Vertlieilung des sie bildenden Gewebes; dièses Gewebe, das sehr l'udimentar ist, besteht nur aus Gi'uppen einiger Zellen. die von einander getrennt und in regelmassigen Abstiinden iui lunern der Mycelium-Rôhre gelegen sind und, was merkwiirdig er.scheint, ist €lie.se Mycelium-Rohre nieht vollstàndig von diesem Gewebe, an den Stellen wo es sich entwickelt liât. al)gi'Schl(issen.