DER
ASCOSPORE DER TRUFFEE
(Tuber melanosporum) ERKLÀRUNG DER TAFELN
Vergrôsserung =r 1100
FiG. 1. — Die Ascospore der Trùffel boiai Beginn des Keimens ; die âussere Zelleimieiiiljrune, welche brauii uiul mit Staehelii bedeckt ist, wird auf der Spore-Seite, in gleicher Entfernung von l^eiden Polen, aufgesogen. Die Art der Zerstôrung dieser Hiille erlaubt ihre Struktur zu unterscheiden : Sie bestelit ans einer Schicht vieleckiger Zellen, die Stacbehi, welche die Spore l)edeckten, lichten sich an den Durchschnittspunkten der Zellen auf; die àussere Oberflàche dieser Zellen ist, gleiclnvie die Staclieln, mit einer dicken, braunen Schicht bedeckt.
Im Momente der Wiederaufsaugung der Membrane stumpfen sich vorerst die Stacheln derart ab, dass sie kleine abgerundete Warzchen bilden, hernach im Verhàltniss zur fortschreitenden Auflôsung der Schicht, sielit man deutlich den Zellenbau der Membrane, dièse ist hellgelb, denn dies ist die Ftirbung der Zellen.
FiG. 2 und 3. — Die âussere Membrane ist in einer gewissen Ausdehnung der Oberflàche aufgesogen und ihr Zellengewebe zerstôrt. Die Keimblase, welche sich im Innern der Ascospore befand und mit einer farblosen Membrane umgeben war, bricht durch die starre Huile, die sie umgiebt : In ihrem Wachstum neigt sie zur kugelfôrmigen Bildung.
FiG. 4-5. — Durchschnittsansicht einer Ascospore im Momente der Ausdehnung der Keimblase ; die âussere Membrane ist in der Xâhe der Sporepole dicker als am iibrigen Unifang ; man kann den Zellenbau leicht unterscheiden.
FiG. 6. — Eine erweiterte Keimblase, welche an der Oberflàche noch einige nicht aufgesaugte Warzchen trâgt, die von der âussern braunen Sporehaut herriihren.
FiG. 7. — Wàhrend des Wachstums der Keimblase biieb die àussere Hiille, soweit sie nicht aufgesogen ward, auf der Membrane der Blase. Sie befindet sich hierdurch auf die Hinterseite der Kugel zuriickgeworfen, welche sich durch die Ausdehnung in einer Richtung der Keimblase gebildet bat. Bei fortschreitender Aufsaugung der braunen Hiille bleiben von dieser bald nur mehr zwei halbkugelfôrmige Hàubchen ubrig, welche voa