‹ Matériaux pour l'étude des glaciers (volume 3)Chapitre 46 sur 216 · A. GUYOT · texte numérisé non relu

A. GUYOT

Nota. L'auteur de cette communication nous annonce que depuis l'époque à laquelle elle a été faite, il a achevé d'explorer le Jura jusqu'à la perte du Rhône. Loin de voir le terrain erratique du bassin du Rhône se terminer au pied de la Dàle et à Nyon, ainsi que l'admettent les auteurs, M. Ctuyot s'est convaincu qu'il continue à couvrir les pentes inférieures du Jura et la plaine dans le pays de Gex^ au-dessus de Thoiry et Collonge^ de blocs nombreux, mesurant parfois jusqu'à 4 et 5 mètres. Les schistes chlorileux du massif de Bagnes , qui s'y trouvent partout et dominent dans plusieurs localités, les belles eupliotides de SaaSy qui y sont plus fréquentes qu'ailleurs, et en blocs de 1 à 2 mètres, rendent certaine leur origine , que fait pressentir déjà l'ensemble des roches qui les accompagnent.

La limite supérieure n'est ici ni aussi élevée ni aussi régulière qu'elle Test plus à l'orient. Elle s'abaisse d'abord jusque bien au dSlà de la Dole y près de Vendôme et Divonne, d'où elle remonte faiblement jusque près de Gex; sauf une légère dépression sous la FauciUey elle se maintient jusqu'au For t-de-V Écluse, au delà duquel elle s'élève brusquement de 500 pieds (162 mètres) sur les pentes occidentales du grand Credo, Cette limite supérieure semble troublée sur toute cette ligne par le phénomène erratique, qui appartient en propre au Jura et dont m. Gu^ot a suivi les traces depuis la Dôle vers l'ouest. Des roches polies , des dépôts considérables exclusivement jurassiques, du reste en tout semblables aux dépôts erratiques alpins, contenant dans toute leur masse des blocs de calcaire portlandien d'un à deux mètres et moins, polis, striés;

accompagnés de galels, de fragmenls et de limon également jurassiques ; des blocs superficiels à angles simplement émousséSy et cela sur une étendue de plusieurs lieues. Tous ces faits ont prouvé à H. Giiyni. que là , comme ailleurs , mais sur une plus gi*ande échelle, le Jura a contribué pour sa part à ce grand phénomène ^

* D. A. Voy. comme complément de ce travail. Die Gegend von Zurich in der leiiten Période der Vorwelt , von A. Kaclier tmi der IJnlIi und 0«w«ld Heer (Phénomènet erratiques en Suisse, chap. £. et H ).

E. et H^ Pliéiioiiièiies erratiqueB en Suisse» Hr. Prof. Heer hat uns in seinem Vortrage vor acht Tagen aus jenen unendlich enifernten Zeiten der Erschaffung der Pflanzen und Thiere bis zur Période des sogenannten Diluviums gefiihrt, einer Zeit, in welcher der Boden unserer Gegend im Grossen und Ganzen schon die gegenwàrtige Gestalt halte , die Verlheilung von Berg und Thaï ungefàhr diejenige gewesen sein muss , welche wir jelzt vor uns sehen. — Gerne halte ich Ihnen emwickelt , auf welche Weise sich die jetzigen Geologen die Entslehungsweise des Alpengebirges denken, da sich nachweisen lâsst, dass der Glamùch und die ibrigm Alpengipfel y deren Anblick uns mil Bewunderung und Ehrfurcht erfûlll, und die man sich gewôhnlich so ait denkt, als die Welt selbsl, verhàltnissmàssig sehr neuer Entstehung sind, noch nicht existirten als die Gegenden von London und von Paris so zu sagen schon ganz ihre jetzige Gestalt hatten. Das Eintreten in dièse Verhàltnisse wiirde aber zu viel Zeit erfordern ; es wird daher besscrsein, bloss das lelzle Ereigniss zu betrachten, welches der Erschaffung des Menschen vorausgegangen isl und unter den vielen merkwiîrdigen , die uns die Unlersuchung der Erdoberflâche darbietet, besonders hervorlritl. Es isl diess das Phànomen der sogenannten Fûndlinge oder erratischen Blœcke (blocs erratiques) , d. h.

* Zwei geologische Vortrage gtkalien im Màn 4852 , von A, Bâcher tob der iilntli und Oflwald Heer. 1) Ueber die Lias-Imel im Aargau, mit einer Tafel Liasinsekten; S) Ueber die Gegend von Ziirick in der lei%ten Période der Vorwelt^ mit einer Blockkarte der Schweiz. Zurich , Dnick von Ë. Kiesling. In Commission bei S. Hobr.

Introduction.

auf unsere Gegenden bezogen , das Vorkommen von lose liegenden , kleinen und grossen, zum Theil kolossalen Steinstûcken in der ganzen Gegend zwischen den Alpen und dem Jura und bis hoch an diesen hinauf. — Wohl ist den raeisten von Ihnen das bei Hœngg stehende Haus < zum roiheti Ackerstein i^ bekannt , welcbes, wie die Geschichte ob dessen Thûre besagt , aus Einem rothen .\pkerstein erbaut worden ist. Dieser Ackerstein war eben ein solcher Fùndling, und, wie die Benennung Fûndling es ausdrùckt, ein Fremdling in unserer Gegend, wie seine unzàhligen Begleiter es auch sind. In der That suchen wir in unserer ganzen Umgebung vôllig vergeblich nach einer Felsbank, die aus gleichem Gesteine beslànde ; reisen wir aber làngs den Ufern des Zûrichsees oder ûber die Hôhen des Pfannenstiels oder des Albisrûckens und des Etzels gegen Glarus hin , so finden wir auf allen diesen Wegen, also sow-ohl im Thaïe aïs auf den Ânhôhen, unzâhlige solcher Blôcke, und dringen wir dann von Glarus und Schwandm weiter sûdwàrts in den Stock des Freibergs oder nach Matt in Sernfthale vor, oder ùbersteigen wir die Hôhen, welche das Semfthal\om Wallensee trennen, so finden wir dort mâchtige Gcbirge vom Fuss bis auf den Gipfel aus der Steinart gebildet , die man bei uns roihe Ackersleim (blocs erratiques) nennt. Bei diesem Anblick kônnen wir nicht zweifeln , dièses Glamergebirge muss der Stamraort unsers rothen Ackersteins von Hœngg sein ; denn wie der Jàger, die Spuren eines Wildes verfolgend, dessen Lagerplatzauflindet, so sind auch wir vermitteist der Wegspuren des Ackersteins zu seinem Stammsilze gelangl.

iEhnliche Nachforschungen iiber die , aus anderenSleinarten bestehenden Fûndlinge wûrden uns zeigen , dass auch sîe sâmmlHch aux den Alpe^i herstammen ; wir wûrden uns auch iiberzeugen , dass ira AUgemeinen sàmmtliche Blôcke jedes der grossen Stroragebiete iibereinstimmen mit den Steinarten , welche in seinem Quellbezirk zu Hause sind, wie die Karte versinnHchen soll \

^Das Gebiet der Arve-FUndlinge ist eingetragen hauptsachlich nach A. c^ayoti Sur la dispersion du terrain erratique entre le Jura et ies Alpes, dans la Suisse occidentale et en Savoie, Bulletin de la Société des sciences naturelles de Neuchâtel; dasjenîge der Rhone-Fundltnge nach IL. v. Boeh (Abh. der Berliner Akademie, 1811), und nach der Karle, welche dem Essai sur les Glaciers et sur le terrain erratique du bamn du Rhône, par Semn de Charpentier. Lausanne 1841, beigelegt ist; ferner wûrden daza benutzt miindliche Mittheilungea von Profesaor s. fillailery M. Ii« A. neeker^

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