‹ Mélanges offerts à M. Émile PicotChapitre 187 sur 320 · Von Moreni bereits bemerkt, /. c, p. xxiii-iv · texte numérisé non relu

Von Moreni bereits bemerkt, /. c, p. xxiii-iv

3. lui Brief XVIII (Moreni, /. c.,p. 106-7) vom 2- Ji-ini 1685, aus Floreuz datirt, spricht Menzini von seinem vergeblichen wiederholten Vcrsucli, von

Ton es wahrscheinlich erscheinen, dass Redi der Empfânger war.

Brief II (alte Numer. 200, Pariser 59)gehôrt wohl nach Brief IV (alte Numer. 202, Pariser 63) gestellt, was ich auch spâter tue. Beide Briefe (IV und II) beziehen sich auf Menzini's Bemûhungen, im Sommer 1677 in seinem Lehramt zu Prato, wo er die Jugend « umanità e rettorica » lehrte, bestâtigt zu werden '. Der aus Prato stammende Padre Lorenzo Calvi zu Florenz hatte seinen Pratenser Verwandten (unter Andern den Organi) den Besuch von Menzini's Unterricht untersagt. Darob Zorn Menzini's, dessen bôse Zunge ihn dann, trotz ail seiner Anstrengungen, von einflussreichen Persônlichkeiten durch Redi's Vermittlung Empfehlungsschreiben zu erhalten, sein Lehramt kostete.

Da Menzini in einem Brief vom 23. Mai 1677 (Moreni, 1. c, p. 37, Z. 7 ss.) von Empfehlungsschreiben, die er haben môchte, in allgemeiner Weise schreibt, und anfangs Brief IV auf diesen Brief von 23. Mai 1677 sich zu berufen scheint, dûrfte Brief IV nicht lange nach dem 23. Mai 1677 geschrieben sein. —

In Brief II hat Menzini bereits den Brief des Marchese Riccardi (cf. Brief IV) erhalten. — In einem Brief vom 15. Juli ié-77 (Moreni, /. c, p. 43) schreibt Menzini von der Bestatigung : « Ora inquando a questa rafferma credo, che si anderà in lungo qualche mese ». Somit dûrfte Brief II in den Herbst 1677 fallen. —

Brief XXV, vom 8. Mârz 1693, gehôrt vor den in den

« Opère », III, p. 326-7, abgedruckten Brief an Del Teglia. —

Brief XXXIII, wohl einEntwurf, denn er ist sehrunordentlich

geschrieben und voiler Correcturen, bietet uns einen interes-

der Grossherzogin empfangen zu werden. Da Pfingsten im Jahre 1685 auf den 10. Juni fiel, Menzini laut Brief I am 2. Pfingsttag, behufs ciner Audienz, in Florenz sein woUte, ist fur diesen Brief I an 1685 nicht zu denken.

I. Cf. Leonardo Bruni, « La Biografia di Benedetto Menzini », in « Rassegna Emiliana », II (Modena, 1889), p. 246-7.

santen Beitrag zur Kenntnis von Menzini's Erfahrungen als Lchrer an der Sapienza. Seine 1701 auf Veranlassung des Cardinals Gio Batt. Spinola als « cancelliere supremo » der Sapienza erfolgte Ernennung zum coadiiitore Michèle Brugueres', Lectors fur Beredsamkeit ', scheint ihm nicht den materiellen und sonstigen Gewinn gebracht zu haben, der von seinen Biographen angenommen wird ^

Wenigstens war sein nimmersatter Ehrgeiz unzufrieden, und seine Tatigkeit wurde angefochten. —

Brief XXXV, ein Entwurf, zusammen mit Brief XXXVI auf einem Blatt geschrieben, trâgt das Datum 22. April 1704, das indessen Mar:^^ lauten muss, wie aus der Correctur Menzini's bei Brief XXXVI, aus dem Inhalt und aus der Tatsache hervorgeht, dass die Antwort auf Brief XXXV (« Opère », III, p. 358-9) vom 25. Mârz datirt ist. —

Brief XXXVII, Widmungsschreiben von 1704 an den Serenissimo Signor Principe di Toscana (Erbprinz Ferdinand von Toscana), ist auch wieder ein Entwurf, wohl von Menzini's Hand, aber mit stark veriinderter, wahrscheinlich durch Krankheit zum Teil unleserlich gewordener Schrift. Nach dem Inhalt zu schliessen sollte Brief XXXVII beim Fûrsten Menzini's « Accademia Tusculana » als Widmung einfûhren.

Text der siehen nnveroeffentJichten Briefe Menzims der Pariser Hand schrift Nat.-Bihl. it. 20^4 '{Fonds Libri).

I. (alte Numerirung fehlt ; neue [Pariser] 58). Il giorno délia mia partenza sarà domenica a otto ; chè

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