Geipräch mit Delacroir über die Demartationslinie
San. 25.
Febr. 2.
... Presse de faire connaître ici les dispositions de V. M. concer- getr. 11.
1) Dies wurbe in der That in Paris felbft bemerkt; vergl. Shmibt, Tableaux 3, 61,
Febr. 11.
Febr. 16.
nant la ligne de neutralité, j'avais rédigé une note verbale, composée en majeure partie des raisons énoncées dans ses ordres, et en partie de quelques réflexions qui m'étaient propres. Le ministre français en a entendu la lecture avec beaucoup d'attention; puis il m'a dit: »Je suis charmé de voir que les sentiments du roi votre maître à l'égard de la République soient bien différents de ceux qu'on lui attribue en Allemagne et ailleurs; la guerre était annoncée comme inévitable entre les deux puissances; j'ai plus de foi en ceux-ci et je m'y tiendrai. Eh bien, reprit-il encore, le Directoire n'attend que d'être instruit de la ligne de démarcation que S. M. Prussienne déterminera pour lui donner une réponse prompte et satisfaisante. (C’est un sacrifice, je ne vous le dissimule pas, qu'il fera à ses intérêts politiques; mais il s'y résoudra pour raffermir l'amitié entre les deux puissances et pour préparer avec le temps des liaisons plus étendues. Encore une fois : dès que ce monarque nous aura tracé les limites de cette ligne de neutralité, le Directoire avisera aux moyens de lui complaire sans délai« ...
34. Geipräh mit Rewbell: Mißtrauen gegen ben König von Preußen; der Krieg mit England und Defterreich.
. J'ai eu occasion de féliciter Rewbell sur sa convalescence et de causer avec lui. Que n'y ai-je pas appris! »Voulez-vous savoir,« me dit-il, »ce qui tourmente et ce qui inquiète le Directoire et principalement ce qui l’arrête souvent dans ses bonnes dispositions envers le roi de Prusse? Eh bien, c'est la crainte de le voir se ranger du côté des ennemis de la France; toutes les lettres et toutes les dépêches qu'il reçoit de différents lieux de l'Allemagne sont pleines de ces soupçons. Ce n’est pas assez, continua-t-il, de se faire mutuellement des compliments d'amitié; il vaudrait mieux s'expliquer avec cordialité pour se rapprocher sans aucun vestige de défiances . . . Je rompis ce sujet de conversation pour passer à celui des ressources de la République propres à continuer la guerre. lei il s’expliqua avec autant de franchise que de sincérité. »La guerre contre l'Autriche nous inquiète moin&, dit-il, »que celle contre l'Angleterre; nos moyens pour soutenir l'une sont trouvés, et ce n’est pas sans avoir épuisé toutes les ressources de la République ; c'est un dernier effort, et ce sera probablement aussi celui des deux puissances belligérantes. Mais j'en ai presque l'assurance: nous en sortirons triomphants et glorieux... L’Angleterre...ignore ce qui se passe dans son intérieur et qui déconcerte tous ses projets ambitieux. Le sieur Pitt en sera ébranlé et étourdi probablement de manière à être forcé de donner sa démission. Souvenez-vous de ce que je vous confie ici: nous
Berichte von Sandoz-Rollin. Dentihrift Alvensichenr’'s. 49
n'y aurons aucune part ni directe ni indirecte, et je me plais à vous ré- 1796 péter que notre gouvernement n'a plus besoin de recourir à ces mal- 8. 16. heureux expédients.!) Notre plan de campagne est presque arrêté, ajouta-t-il de plus; la guerre sera défensive du côté de l'Allemagne et entièrement offensive du côté de l'Italie. Il importe de détacher l’Au-
triche de l'Angleterre et la Sardaigne de l'Autriche, comme il importe d'agrandir la Sardaigne aux dépens de la dernière; nous y réussirons peut-être « . . .
35. Denfihrift des Freiheren von Alvensleben. Berlin 1796 Februar 21. Dunbum, gez. Alvensleben.
Bedenken gegen die Demartations-Linie und die Verhandlungen mit ben Ständen Norbbeutichlande. Geldmangel. Borichläge für ben Fall eines Angriffs auf Norbbeutichland.
Der Hauptgrund und vielleicht der einzige, welcher Seine Königliche Ma- Febr. 21. jeftät bewogen, den Bafeler Frieden zu jchließen, war: Mangel an Mitteln, den Krieg fortzufeßen, und die erwiejene Unmöglichkeit, diejelben herbeizu- Ihaffen.
1) Die fdon vor diefen Friedens - Negociationen beftimmte, dem Departement durch des Herrn Grafen von Haugwig Erc. als befchloffen befannt gemachte armirte Demarcations - Linie, um den Norden Deutjchlands zu deden, jhien mir gleich in ihrem Urjprung ganz unaulänglid und ungwedmäßig, da die berechneten Mittel, diejelbe zu vertheidigen, auf idealen Gypotbejen betubten, welche auch jogleich bei Realifirung des Projects ji) in ihrer ganzen Blöße zeigten, jo wie ich folches gleich in der Conferenz vom 30. Jaunar, wo dem Departement diefer Plan befannt gemacht wurde, vorherjagte. Indejjen ward Diejes Project einer nod mehr erweiterten Demarcations » Linie bei den Bajeler Friedeng-Negociationen zu Grunde gelegt und machte einen Theil der driebensbebingungen aus. Auch hier äußerte ich meine Meinung dahin, daß der eine Zwed, die Demarcations » Linie von beiden Theilen refpectiren zu laffen, durch die Shwachen Corps, welche wir in Franken und Weltfalen auf einem mobilen Fuß ließen, nicht erreicht werden fünnte, und daß der Haupt: zwed, unfere Finanzen zu erleichtern und ung der drüdenden Bürde der Kriegs: kosten zu entledigen, als erfter und eigentlicher Grund des Friedens, burd die Mobil-Erhaltung der für unjere FinanzeZage nur zu beträchtlichen Corps ganz verfehlt würde. Endlich trat noc der für unjere politiche Lage ehr bemerfenswerthe Umftand Hinzu, daß wenn wir diefen Augenblid benubt hätten, Die jehr gegründete Furcht vor dem Einfall der Grangofen den ganzen nördlichen
1) Über die Verbindung des Direltoriums mit den aufflänbifchen Iren vergl. Sybel 4, 321.
Bailleu, Preußen u. franfreid. 1. 4
Bebr. 21
50 Urkunden No. 35. “
Theil Deutjchlands vermodt hätte, Frieden zu fchließen und ihn auf eine be-
- ftimmte Art von der öfterreichijchen Partei abzuziehen, und uns ohne die min-
deften Koften Ruhe und Sicherheit zu gewähren, auch allen den unangenehmen Berhältniffen, in welche wir baburd gefommen find, entzogen haben würde.
2) Der Friede mit Frankreich beftebt, und e8 ift darüber feine Frage; nur eigentlich über die Erfüllung und nähere Beftimmung zweier Artikel diejes Triedens berridt VBerjchiedenheit der Meinungen. Der erfte hat die Behandlung unjerer Provinzen jenjeit des Rheins zum Gegenftande. Die Franzofen behandeln fie als Eigenthum;, wir aber behaupten, e8 fei bloß militärijches Depofitum. Art. V »Les troupes de la République française continueront d'occuper la partie des Etats du Roi située sur la rive gauche du Rhin«. Wir gingen von dem Standpunkt aus, daß unfere weitfälichen Provinzen jenjeit des Rbeins nie an Frankreich überlaffen werden, die Franzofen aber behaupteten jelbjt während der Negociation auf das Beftimmtefte, daß e8 unveränderlicher Grundjaß fei, daß fie nie zurücdgegeben werden jollten. Wir jehen alfo beide die Provinzen als Eigenthum an, und die Franzofen glauben ji) vielleicht burd das Wort continueront beredtigt, diefe Provinzen zum wenigjten jo wie vorher zu behandeln, da die Art der Behandlung nicht ftipulirt ift, und da fie fi ferner auf die Art, wie wir Sadhjjen ala dépôt im jiebenjährigen Kriege behandelt, würden gründen können, mithin im Wege des Debder- Streit nicht viel bewirkt werden dürfte, um fo mehr, da nach ben Äußerungen des Herrn Gaillard man von dem angenommenen Syften nicht abzugeben Willens ift. ES würde aber meines Erachtens, diejes Umftandes allein wegen, der Friede nicht als gebrochen angefehen werden müfjen, viel: mehr Hätten wir uns bis zur gänzlichen Finalifirung des Krieges mit Proteftationen zu verwahren.
Der zweite Punkt, welcher eine nähere Beftimmung zu erfordern jcheint, betrifft die Demarcations-Linie, um den Frieden im nördlichen Theil Deutichlands zu erhalten, und man bat die Erhaltung derfelben al8 conditio sine qua non der Beibehaltung des Friedens aufgeftellt. Die Franzofen find in der Hauptjache mit uns eins, und wird e8 nur auf die Dobificationen derjelben anfommen. Ich habe zu der Zeit behauptet, daß unfere Äußerungen über dieje Linie in Abficht der Hinzugefügten Neticenz wegen der faiferliden Anerfennung bderjelben zu wenig befriedigend für die Grangofen fein würden, weil auf feine Weife verlangt werden fann, daß die Franzofen die Neutralitäts- Linie refpectiven follen, wenn fie nicht vergewifiert werden, daß ihr Feind, das Haus Defterreich, fie auch refpectirt; und ich behaupte daher noch heute, daß das Heinfte Übel, was daraus entjtehen kann, eine Prolongation der Negociation ift, wie ich denn überhaupt die Erflärung, daß der König e8 nie zugeben werde, daß der Norden Deutichlands angegriffen, viel zu entjcheidend in unjerer Zage halte, um jo mehr, da man nie den Sat aus den Augen ver-
Denkichrift des Freiberrn von Alvensleben. 51
lieren muß, daß Mangel an Gelde den Bajeler Frieden nothwendig gemacht 3796 bat, nicht aber die Sicherheit des Nordens Deutjchlands als Grund des rie- BEN dens anzujehen ift.
Beitehen wir aljo auf diefen Sat und wollen denjelben durch Obfervations-Corps unterjtügen, welches indirecte Drohungen find und wieder zum Kriege führen können, fo verwechjeln wir den Neben - Effect des Friedens, Die Rube des Nordens, mit dem wahren und einzigen Grunde de3jelben, dem Mangel an Gelde. Diefer Mangel an Gelde eriftirt nod in jeinem ganzen Umfange, ift auffallender wie jemals, und die zu ergreifenden Mittel, benfelben zu heben, eigentlich Null, wie diefes das Schreiben des Herrn von Struenfee Exc. !) nur zu beftimmt darlegt.
So wie die erften Declarationen an Frankreich, worüber ich hier meine fon mündlich gethane Außerung jchriftlich wiederhole, ohne Zuziehung des Departement3 von S. Majeftät durch des Herrn Grafen von Haugwig Ere. beftimmt vorgejchrieben worden, fo ift auch der Entichluß, welcher Gelegenheit zu dem Schreiben des Herrn von Struenfee und meinem fchriftlichen Voto giebt, von S. Majeftät durch des Herrn Grafen von Gaugwit Ere. dem Departement bloß zur Ausführung befannt gemacht worden. Diejer Entjchluß beftebt darin: durch Correfpondenz mit den intereffirten Staaten Deutjchlands auf den eventuellen Fall einer den Erwartungen S. Majeftät nicht entjprechenden Antwort von Seiten Frankreichs, ein proviforifhes Einverftändniß wegen der nöthigen Vorkehrungen, um das nördliche Deutfchland zu fdüben, zu treffen, nachdem dem Herrn von Struenfee aufgegeben worden, die für uns erforderlichen Geldbedürfnifje herbeizuichaffen.
Unfere Eorrejpondenz mit den intereffirten Staaten Deutfchlands, welche gegen den Herzog von Braunschweig bis zur Aufforderung zum Mobilmachen ausgedehnt ift, fann und wird den Grangofen fein Geheimniß bleiben. Sie wird Mißtrauen, aber feine Furcht erregen, und die Negociationen des Herrn von Sandoz wo nicht ganz unnüß, zum wenigften äußerft jchwer machen ; denn die Franzofen werden gewiß jo gut wie wir unterrichtet fein, daß e8 und an Gelde fehlt und daß das Militärifche ohne diefe Hilfe gelähmt ift. Alfo halte ich in politischer Rüdfidt diefe démarche für Höchft [hädlih. In mi- Litärifcher Rückficht jcheint fie mir ganz unzulänglich zu fein, da eine alliirte Armee von 45,000 Mann, als jo hoc) man fie in dem Projecte annimmt, feinesweges hinreichend fein fann, die Neutralitäts-Linie gegen die Franzojen zu jhügen, wenn fie fie überjchreiten wollen, und hier berufe id mich auf Erfahrungen, die ung diejes Hinlänglich bewiejen haben jollten.
1) Schreiben Struenfee’s vom 19. Februar, worin es u. À. heißt: Unfere Kaffen find erfhöpft und mit allen im Lande zu machenden Erjparungen find gewiß nicht die Gelber zu gewinnen, bie ein auf bem Kriegsfuß fiebenbes Corps von 25000 M. erfordert.
Febr. 21.
52 Urkunden No. 35—36.
3) Um diefes Project au8 einem fameraliftifhen Gefihtspunft zu beurteilen, jo muß e8 uns hinlänglic) durch die von Hannover und Braunjchweig aus verlangten Korn» Päffe befannt fein, zu welcher Höhe der Mangel des Getreides in diefen Ländern geftiegen ift, und der lange Aufenthalt der Armeen in Weitfalen ift ficherer Beweis für dortigen Mangel, mithin vor der Erndte im September nicht daran zu denfen, eine Armee dort zu erhalten, wenn man auch die größten Summen daran wenden wollte.
4) Nad) Finanz-Rüdfichten ift aus dem Schreiben des Herrn von Struen: jee zu ermefjen, daß wir im Berbültnif mit dem entworfenen Plane auf nichts Rechnung machen können.
Wenn nad) diefem 4. Artikel, in Gemäßheit des Briefes des Herrn von Struenfee, unfere Geld-Reffourcen nicht hinreichend find, bem Plane Birflidfeit zu geben, und die Erfahrung uns hinlänglich belehrt bat, daß auf den Geld- und Militär - Beiltand aller Eleinen Fürften wenig oder gar nicht zu rechnen, fo wiirde nad den drei zuerft angeführten Gründen, ftatt den Krieg von dem nördlichen Theile Deutjchlands zu entfernen, derjelbe dahin gezogen werden, und wir jo wenig wie im vorigen Jahre im Stande fein, die Neutra- Yität3-Linie intact zu erhalten, vielmehr aus Mangel an Gelde und Magazinen gezwungen fein, ben Boriab aufzugeben, diefelbe zu erhalten; mithin würden jo wie damals, und noch gegenwärtig burd die Mobil-Erhaltung verjchiedener Truppen in Franken und Weftfalen, au) in der Zukunft große Summen ohne Erreihung des Zweds aufgeopfert werden.
Bei diefer Lage der Umftände würde ich, wenn ich befragt würde, dahin ftimmen : 1) daß dem von Sandoz aufgetragen würde, fid ohne Neticenz dahin zu erflären, daß man unbedingt von Defterreih, Kaifer und Reid die Anerfennung der Neutralitäts-Linie, und von den darin eingejchlofjenen Ständen Enthaltung aller Geld- und Mannjchafts - Hülfe an Defterreih, Kaifer und Reid nicht nur zu verlangen, jondern aud) zu erzwingen wiffen werde; 2) daß, da Die jchriftliche Communication mit den verjchiedenen Ständen fon ftattgehabt hat und nicht wieder zurücdgenommen werden kann, dem Herrn Gaillard in allem Detail Kenntniß davon gegeben werde; 3) daß wenn die Sachen von Seiten der Franzofen auf das Außerfte fommen, man fi dahin einfchränte, ein Corps an den Grenzen von Halberjtadt und der Altmark zufammen zu ziehen, um bas Innere des Staat? zu vertheidigen, als welche Zufammenziehung doch nur erft, felbft bei den äußerften Unglüdsfällen, im Herbfte ftatthaben dürfte, und wozu die weftfälifchen Garnifonen, welche zu fchrwad) zur Vertheidigung der dortigen Provinzen wären, mit Nuben gebraucht werden önnten, da überdem, wenn die Franzofen wirklich feindfelig gegen ung agirten, diefe Garnifonen nur der Gefahr ausgefebt jein würden, einzeln und en detail ruimirt zu werden, mithin würden aud, um gegenwärtig die Koften für die Bufunft zu erfparen, alle Truppen in Franken und Weftfalen zu demobilifiren
Deutidrift Alvensieben's. Findenftein an Haugwiß. 53
jein, da diefe Truppen dort von feinem wirklichen Nuten find; 4) daß alle 1796 Kafjen aus dortigen Provinzen gleich bieber gefchict, und jeder monatliche Frbr- ?'- Reft nach Abihluß der Rechnung hieher verabfolgt werde, überhaupt dahin antragen, daß diefe Provinzen wie im fiebenjährigen Kriege nicht vertheidigt, jondern im Fall der Fortdauer des Friedens mit Frankreich und einer Invafion der rangofen in den übrigen nördlichen Theil Deutfchlands, ohne alle Garnijon der Treue und Glauben der Franzofen, welche fie nicht berühren dürften, anvertraut würden, jollten wir aber felbft wieder mit Frankreich in Krieg verwidelt werden, bieje Brovinzen doc) ohne Sarnifon, und bdiefe vielmehr zu den Grenz : Corps bei Halberjtadt jtoßen zu Lafjen, da wir einen Theil aufopfern müfjen, um das Ganze zu vertheidigen.
Diefe Art zu handeln würde um jo nothwendiger, wenn, wie des Herrn Grafen von Haugwiß Ere. fid darüber in der Gonferenz vom 11. Januar diejes Jahres geäußert haben, des Königs Majeftät beftimmt entjchlofjen find, im Fall die Ofterreicher bei der Demarcation von Krakau ung denjenigen Diftrikt, welchen wir verlangen, nicht cediren follten, Truppen marfchiren zu lafjen.
Wenn e3 zu erwarten wäre, daf man den einmal entworfenen Plan aufund meinen Vorjchlägen Gehör gäbe, jo würden gegenwärtig, ftatt Anleihen und mehrerer Ausgaben, Erjparniffe burd die Demobilifirung der Truppen in Weltfalen und Franken bewirkt werden fünnen; dahingegen bei dem jebt befolgten Plane man fid ein wahres und gegenwärtiges unüberfehbares Übel, ohne Ruben und Erfolg, zuzieht, um einem entfernten und ungewifjen Übel auszumeichen, welches fowohl nad) Logiichen als diplomatischen Grundfägen mir ein Jrerthum zu fein jcheint.
Hüffer 1, 127.
36. Graf Findenflein an Graf Haugwib. Berlin 1796 Februar 22. Nothwendigkeit der Aufrechtbaltung der Neutralität Norbdentichlands. Die Gelbfrage.
En envoyant à V. E. le mémoire que S. E. M. le baron d’Alvens- $ebr. 22, leben vient de m'adresser, je me bornerai à observer qu'il me paraît!inutile de vouloir revenir aujourd'hui à ce qui s’est passé avant et pendant les négociations de la paix de Bâle, et que je ne toucherai par conséquent pas cet article. Mais quant au maintien de la neutralité du Nord, (car il n'est pas question, que je sache, de vouloir assembler le corps d'armée dont il s'agit pour soutenir à tout prix la possession civile des États d'outre-Rhin), je ne puis que persister dans le sentiment que j'ai manifesté dans nos conférences, savoir: qu'il me paraît qu'on ne saurait y renoncer sans que la gloire et la considération du Roi, qu'il importe tant de ménager, n’en souffre, et qu'il me paraîtrait également contraire aux
Bebr. 22.
Behr. 22.
54 Urkunden No. 36— 37.
intérêts de S. M. et de l'État de permettre que le pays de Hanovre, enclavé dans les États de S. M., devienne le théâtre d’une guerre qui, en approchant l'ennemi jusqu’à nos frontières, le mettrait dans le cas de nous donner des lois, et propagerait infailliblement les principes révolutionnaires et démocratiques dans nos provinces adjacentes, comme cela s'est fait partout où les armées françaises ont agi.
Personne ne sent mieux que moi que ce serait un grand malheur si nous devions recommencer la guerre en rentrant dans la coalition, et je crois que nous sommes tous également pénétrés de cette vérité. Mais si ce cas malheureux venait à exister, ce qui, j'espère, n’arrivera pas, et que la France voulût nous y forcer, il est plus que probable que l’Angleterre saisirait à pleines mains cette occasion pour nous offrir les subsides nécessaires pour subvenir aux frais de cette guerre. Je le répète: je regarderais cette situation comme très fâcheuse, et je n'en parle ici que pour prouver: 1° que tout moyen de faire la guerre, s'il le fallait absolument et si nous y étions contraints par la rupture de la paix de Bâle par les Français, ne nous manquerait probablement pas; 2° que cette conviction, que nous pouvons supposer au gouvernement français, par les inquiétudes que l'apparition de milord Elgin a déjà données au ministre de France, doit naturellement porter ce gouyernement à ne pas se refuser à une demande juste et équitable par elle-même, moyennant quoi tout sera dit.
Quant aux moyens pécuniaires, il faudrait, pour en parler avec précision, savoir au juste la somme nécessaire pour rendre mobile le corps d'armée dont il s’agit, et le plus ou moins de facilité ou de difficulté pour se procurer cette somme par voie d'emprunt. C’est proprement l'affaire de M. de Struensée, et dont personne de nous, à ce que je crois, peut juger d'avance avant d'avoir tous les renseignements nécessaires pour cet effet . ..