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blos fiftio, und durd) den Discredit der Nationalmünze hervorgebracht war; denn feitbem wieder in barem Gelde bezahlt wird, tft auf allen Slüben ein folcher Überfluß an Conjumptibilien jeder Gattung, daß man auf den erften Blid die Ungereimtheit des Bittifchen Aushungerungssyftens einfehen muß.

Die Aufhebung der Kopfiteuer, des zwanzigiten Pfennigs, der Bebnten und Seubalredte, die Geifirung jo mancher indirekten Abgaben haben den Fleiß des Landmannes rege gemacht, der feit Abolition des Marimums und des fo verderblichen Nequifitionsiyftems ein weites Feld für fein individuelles Interefje eröffnet findet. In beffere Wohnungen verjegt und Eigenthümer ehemaliger Bachtgüter,, läßt fid der Eultivateur feinen dermaligen Zuftand ganz wohl gefallen, er ift ziemlich zufrieden und wird ruhig bleiben, wenn man nicht neue Aufopferungen von ihm verlangt. Diejer Zuftand von Apathie ift aber auch das Einzige, was die Regierung gegenwärtig erwarten darf, und e3 ift vorauszufehen, daß, jo lange fie anderswo Quellen zu Fortjegung des Strieges ausfindig machen fann, die Majorität des franzöfiichen Landvolfes, allen politifen und religiöjen Inftigationen zum Troße, fid nie gegen die Republik auflehnen werde.

Daß aber eben diefer Landmann , beffen Umftände fid fo febr verbeffert haben, auch in der Zeit der größten Gefahr nichts für die Erhaltung feines Buftanbes werde aufopfern wollen, jcheint eine gewagte Behauptung zu fein, deren Richtigkeit aber jeder fühlen wird, der nunmehr das Innere von Frank: reich bereift, und die in folgenden Umftänden ihren zureichenden Grund haben mag.

1} Der National-Charakter ift noch ebenjo jchwanfend, ebenfo wenig einer Ausdauer fähig, als er e8 zu Cäjar's Zeiten und unter der nachgefolgten Negierung von vier föniglihen Stämmen war; unftät und flüchtig , hafcht er immer nad) Veränderungen, und wenn man bei einer adtjäbrigen revolutionären Sombuftion eine entjtehende Feftigfeit zu bemerken glaubte, fo lag fie in der beftändig fid ändernden Figur der Regierung , und in dem merhviirdigen Umftande, daß ein auswärtiger Krieg, welcher der Integrität und viel: leicht der Eriftenz der Nation drohte, die Aufmerkjamkeit des ganzen Volkes ausschlieglich abjorbirte. Da num feit einiger Zeit gefühlt wird, daß ein ehrenvoller Friede längftens hätte gejchloffen werden fünnen, jo bat der Krieg alles National-Intereffe verloren, und man murrt laut über ein Gouvernement, von welchem man vorgiebt, daß e8 ihn nur aus perjönlichen ehrgeizigen Abfichten fortjeße.

2) C8 wird nicht leicht eine Familie in Frankreich gefunden werden kön: nen, die nicht den gewaltfamen Tod eines ihrer Anverwandten zu betrauern hätte, oder die nicht durch revolutionäre Bebrüdungen litt; bieburd ift in allen Gemüthern eine Art von Nefjentiment gegen die Revolution jelbft und gegen diejenigen, die man als Fortjeger derjelben anfiebt, entjtanden, und

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diejes Gefühl wird um fo lauter, je mehr die jeit Dem 9. Thermidor eingetretene Reaction dem Unwillen aller Bebrüdten und Leidenden die Schranken geöffnet bat. Daß man einer gehaften Regierung, die bloß aus Furcht größerer Übel geduldet wird, feine großen Aufopferungen darbringen werde, ift Leicht zu begreifen.

3) Ein Hauptgrund liegt wohl auc darin, daß das franzöfiiche Volt und bejonders der erwerbende Theil der Nation feit fait einem Jahrzehnt von Revolution zu Revolution geführt wurde und fih nun nach Stürmen jo mancher Art in eine Ruhe verjeßt zu fein wünfcht, die e8 dem wirklichen Acquéreur, dem Landmanne möglich made, feinen dermaligen Befigitand als gefichert anfehen und die Früchte davon genießen zu fünnen. :

Auf dem Lande und in den Landftädten felbjt findet man nod die ichönere Seite des frangöfischen Charakters; e8 fällt aber auch in die Augen, daß zunehmende Jrreligion, Mangel an fittlicher Bildung und der alle gefelljaftliden Bande zernagende Egoismus bdenfelben zu untergraben drohen, und e8, falls der revolutionäre Zuftand nod Länger andauern follte, dahin bringen würden, daß der Grangofe fein anderes Vaterland mehr als feine Hütte hätte.

Die Bevölkerung auf dem Lande (die infurgirten Provinzen ausgenommen) jcheint eher zu- ala abgenommen zu haben, und dies fünnte wahrjcheinfid daher geleitet werden, daß die Refrutirungen für den geiftlihen Stand beiderlei Gehledtes, die man jäbrlid auf 50,000 Seelen angab, aufgehört haben, und daß eine Menge nervigter Menfen, die der Livrécdienft und Lurus-Arbeiten befchäftigten,, zum Aderbau, dem fie entriffen worden, zurüdgekehrt find. In allen Ortichaften , die der gehorfamft Unterzeichnete Durcreifte, ift die Anzahl der requifitionären Mannschaften jo groß, daß verhältnipmäßig zu Schließen, bas Encadrement der franzöfiichen Armeen mehr als überfomplet werden müßte, wenn die Regierung nur die Hälfte biefer burd) das Gejeß zum Kriegsdienft verbindlich gemachten Mannidaft ausheben wollte, oder — fünnte.

Departemental- Städte,

Biele Städte Frankreichs find ruinirt, alle aber befinden fid in einem paffiven Zuftand, aus dem fie nur durd) einen baldigen Frieden, wieberbelebte Handlung, und aud jelbft durch) Anwendung großer Summen gezogen werden önnen, da eine große Menge Werkftätten zerftört find, und in vielen Artikeln gänzlicher Mangel an matières premières vorhanden ift. Angenommen, daß der Zandınann bei einer Art von Wohlftand nicht ganz zufrieden ift, fo läßt fich Teicht fchließen,, da der Städte-Bewohner, der alle die großen Hoffnungen, Die er auf die Revolution baute, vernichtet fieht, der bei Mangel an Erwerb alle feine Bedürfniffe in einem weit höhern Werth als vor 1789 bezahlen

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muß, und fid im ganzen Sinn des Wort3 von dem cultivirenden Theil aus: gezogen fühlt, daß diefer Städter, ohne wie ehehin über Regierungsformen zu discutiren, ein Gouvernement von ganzem Herzen haft, dem er fein bigheriges Unglüd zujchreibt. Hiezu fômmt nod, daß die Städte der eigentliche Si der Comités révolutionnaires und aller damit verbundenen Greuel waren, unter ihren Augen wüthete die Guillotine, und doppelt jchwer rubte auf ihnen die Hand des Plünderungs- und Schredensiyitems, indem fie den vermögenderen Theil der Nation ausmacdhten, und in Mauern eingejchloffen leichter durch bejtochene Soldaten bezähmt werden fonnten. Die biedurd erzeugte widrige Stimmung, die jelbft unter der Aide des Terrorismus fort glimmte, ift nun in allen Städten der Republik in vollem Ausbruch, und wird burd) das Gefühl fortdauernden Ungemad8, durd Hactionsgeift, priefterlie Snfinuationen und beißende Oppofitiong-Schriften immer mehr angefacht. Gereizt durch die jebige Situation, ftellt man Vergleiche mit der ehemaligen an, und da diefe befonbers bei eraltirten Köpfen, für welche die Zukunft nicht? und der gegenwärtige Augenblid alles ift, ganz zu Gunften des ancien régime ausfallen, jo verwiünjcht man die neue Regierung, und eine ftädtiche Snfurreftion wäre unvermeidlich, wenn e8 einen Gentral-Puntt gäbe, der die Erplofion gefchidt vorzubereiten und zu leiten wüßte; allein die Ungufriebenen find in fo viele Hactionen, diefe wieder in eine jolche Menge Parteien von allen Schattirungen getheilt, daß fie durch ihr bejtändiges achoppement wider ihren Willen eine Regierung aufrecht erhalten, die, wie man gejtehen muß, ihre Blindheit trefflich zu benuben weiß.

Hauptjtadt.

Paris ift noch immer die Staat3-Eloafe Franfreihs, und eine Stadt, von welcher man vielleicht mit Grunde behaupten fann, daß fie — die Wiege der Republit — ihr den Todesftoß geben, oder von ihrer gigantischen Lait erdrückt werden wird. Hier ift der Haupttummelplag aller möglichen Yactionen; bier ift 8, wo der Oppofitionggeift gegen die neue Ordnung der Dinge jo weit gediehen ift, daß er die Geftalt einer National-Mode angenommen bat, jo daß e8 gegen den bon ton wäre, der Regierung das Wort zu fprechen, oder nur ein Blatt zu lefen, das wie der Moniteur und der Rédacteur, in ihrem Sinne abgefaßt ift. ES wäre mehr als ein Wunder, daß die Regierung fi) erhalten könnte, wenn nicht hier die nämlichen Urjachen in weit bôberm Grade einträten, die bei den übrigen Städten angegeben worden find.

Diefe Hauptftadt ift nämlich in drei große Parteien getheilt, von welchen die republifanische von 1795 obenan fteht, nicht als die zahlreichite, fondern weil fie Unität bat und die Staatsgewalt in ihren Händen ift, zu ihr gehören das Directorium, der größte Theil der beiden Eonfeils, die Minifter , ihre Bureaux, alles was vom Beutel der Republif lebt, und eine Menge fried-

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liebender Menjchen und Infouciants, die der Ruhe alles aufopfern, und den jebigen Zuftand jeder mit convulfivifchen Bewegungen verbundenen Anderung vorziehen.

Nad ihr fommt die bei weiten ftärkfte Partei der Royaliften, die aus den mebriten Geiftlichen, Gelehrten, Adligen, Manufakturiften, Handwerkern und allen Staats-Rentiers befteht. Sie theilt fih in unbedingte Monardjiften, in limitirte, conftitutionelle und Anglifaner. Die Einen wollen einen Bourbon, dieje einen Orleans, jene den Herzog von Braunschweig und wieder Andere ein Wahlreich ; feiner weiß im Grunde recht, was er will, allein darin ftimmen alle überein, daß fie fich mit einem Eifer verfolgen, der e8 der Regierung leicht macht, fie zu bezähmen.

Die legte tft die Jacobiner- und Anardiiten-Faktion; zu ihr gehören die profcribirte Linke Seite der National-Eonvention, alle Leute, die aus der Revolution ein métier machten und num brodlos find, die Patriotes exclusifs, die fich daburd beleidigt finden, da man fie nicht an die Spige der Regierung gejtellt bat, alle Verabfchiedete der Decemviral-Tyrannei, und die ziemlid) beträchtliche Glaffe von Menjchen, die gern im Trüben fifchen möchten und jo ausgeartet find, daß fie fid nie an bürgerliche Ordnung gewöhnen werden. Dieje Partei ift lange nicht jo gefährlich, als die Regierung, aus Urjachen, die fich leicht errathen Laffen, vorgeben will, wie aus allen ihren Unternehmungen erhellt, find ihre Anführer verzweifelte Menfchen,, die aber den Kopf nicht auf ihrer Seite haben und ohne alle Überlegung handeln. Überdies beftehen die Subalternen aus der niedrigsten Glaffe von Menfchen, die fich zwar Ariftide und Brutuffe nennen, demungeacdhtet aber nichts mehr und nicht? weniger als Schuhflider, Wafjerträger und Empailleurs de chaises find, au8 jolchem Gefindel bejtanden wenigftens die Colonnen, die im Sructidor das Lager von Grenelle attaquirten. Es ift wohl falid, daß die Royaliften fid jo weit berablaffen, mit ihnen gemeinfchaftlihe Sache zu

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machen, ob e3 gleich wahr ift, daß die Barteien,, um fich defto ficherer zu :

masquiren, öfters die Farben der andern entlehnen.

Rebft diefen Hauptparteien giebt e8 noch eine, die Partei der Républicaniseurs; eine Corporation, die Schon unter der königlichen Regierung mit dem Namen Académiciens bezeichnet wurde, und zu welcher fid von jeher die beiten Köpfe Frankreichs befannten. So wie chehin der Jejuiten - Orden, theils aus Eigennuß , theils aus Sektirfucht, die päpftliche Religion in allen Theilen der Welt zu verbreiten bemüht war, eben jo fuchen auch dieje Herren unter der Dede von Kosmopolitismus, Philanthropie und Mauerei, aber aus den nämlichen obenerwähnten Gründen, ihre metaphyfiichen Jdeen von Bolkzjouveränität, republifanifcher allein feligmachender VBerfaffung, ewigen Frieden u. f. w. in allen benachbarten Staaten in Umlauf zu bringen. Gefährlicher als die Jacobiner,, die von der allgemeinen Verachtung gebrand-

markt, zu unfinnig handeln, um eine andere al8 correctionelle Bolizei-Auf: merkjamfeit zu verdienen, haben fie in allen Gegenden zahlreiche Affiliationen, und die Regierungen dürfen um jo mehr gegen dieje Sekte auf ihrer Hut fein, al3 fie au im Auslande aus Leuten befteht, die Genie und äußerliche populäre Brobität mit raftlofer Intrigue verbinden, und viele Glieder unter ihnen fi befinden, die aus Bonhomie und einer Art fanatifcher Bhilofophifterei wirklich auf diefem Weg das Glüd des Orbis Terrarum zu bewirfen glauben. Da der Franzmann nicht dazu geeigenjchaftet ift, um fid) andauernd mit abftracten ideologischen, brod- und erwerblojen Speculationen zu bejchäftigen, jo ift dDiefe Partei in der öffentlichen Meinung jehr gefallen, und man haft fie jogar, da man glaubt, ihre Grundjäße ftünden der allgemeinen Pacification im Wege.

Derjenige, der in der franzöfiichen Hauptitadt einen Funken Patriotismuë oder Gemeingeift juchen wollte, würde fehr irre gehen, alles reducirt fic auf National-Eitelfeit, Egoismus und Gewinnfucht, und jowohl Gouvernants al3 Gouvernés find entweder gute Leute ohne Kopf, oder Schlauföpfe ohne Herz. Die Folge ist, daß Gerechtigkeit, Vaterlandsliebe und Uneigennüßigfeit leere Namen find, daß Rubmbegierde und Nacdheiferung erichlaffen und am Ende gar nicht mehr Statt finden. Bei folchen Umftänden ift eg fein Wunder, wenn die Regierung mit unwiffenden oder gewifjenlofen Menjchen umgeben tft, die alles wagen, weil fie merfen, daß fie nicht? dabei wagen, und daß das gemeine Wejen jo beftohlen und desorganifirt wird, daß eine Menjchen-Generation dazu gehört, um nur die Sachen wieder in einen leidlien Gang zu bringen. Da indefjen die neue Eonftitution geliebt wird und der Haß nur auf die üble Anwendung derjelben fällt, fo läßt fid erwarten, daß Ddiejer leidliche Gang hergeftellt und die neue Einrichtung der Dinge mit einigen Modiftcationen bleiben wird, wenn e8 nur dem Gouvernement gelingt, einen dauerhaften Frieden zu jchließen und lauter jolde Männer anzuftellen, die mit Kopf Ehre und NRechtichaffenheit verbinden. Um bei der jaft allgemeinen Unzufriedenheit dieje Affertion nicht als parador anzujehen, muß man nur erwägen, daß der Parifer die unvermeidlichen Stürme einer Gontrerevolution einfieht und wohl fühlt, daß ein neues Königthum mit neuen Bedürfniffen nur jene alten Hülfgquellen hätte, aus welchen die Republit bisher zum Übermaße jchöpfte.

Die äußere Geftalt von Paris ift, Dank fei e8 der unermüdeten Sorgfalt des Polizei-Minifters und dem Eifer der Truppen ruhig ; man deflamirt gegen die Regierung , perfiflirt fie, lebt auf gutem Fuße, befucht täglich die Schaufvielbäufer, und läßt fid durch riegs-Nachrichten, jo gut oder jchlimm fie: auch jein mögen, wenig irre machen. Seit Aufhebung der Comités de bienfaisance bat fi) das allgemeine Elend unter der niedrigen Volfsklaffe vermindert, und vermindert fich nocd tüglid mehr, da jeit der Wiedererfcheinung

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des baren Geldes und der neu eröffneten Gommercial-Berbinbung mit Spanien, Italien, Holland und einigen nordiichen Staaten, der Handel in eine merfliche Aktivität gefommen ift. Der Abiab der Parifer Fabrifate wird aud) durch den innern Yurus begünstigt, der befonders in Equipagen und Meubles alle Borftellung überfteigt, die revolutionären Parvenus erfeben hiedurc) die Stelle der ehemaligen Seigneurs, und unterfcheiden fich von diefen nur durd) einen hohen Grad von Infolenz. Da die Hauptjtadt lange Zeit bindurch wirflid auf Koften der Departement erhalten wurde, und die Regierung nod dermalen große Aufopferungen für jelbe madt, jo hätten ihre Einwohner Urjache wenigitens Teidlich zufrieden zu fein, allein e8 trifft ein, was Voltaire von ihnen fagte: si même, sous une théocratie, le bon dieu s'avisait de vouloir les gouverner, il n’en viendrait jamais à bout.

Negierung.

Die neueîte Konftitution fteht in der größten Achtung , befonders jeitdem einige Engländer und Amerikaner ihr den Vorzug vor allen übrigen einge räumt haben. Selbit entichiedene Rovaliften, die in derjelben eine Carriere für ihren Ehrgeiz eröffnet finden, wünschen ihre Aufhebung nicht, und glauben, daß fie baë non plus ultra aller Regierungs-Berfaffungen wäre, wenn man einem Könige die Machtvollfommenheit des Directorii beilegte. Man fühlt ziemlich allgemein, daß feines der gegenwärtigen Übel der Gonftitution beigemefjen werden fünne, daß fie vielmehr viele Wunden beilte, und daß alle Schuld auf die revolutionäre Regierung gefchoben werden miüfje. Was indeffen eben fo allgemein gefühlt wird, ift, daß die Konftitution nicht gehen will, da man nun nicht ehrlich genug ift, den wahren Grund diefer unangenehmen Stodung gefteben zu wollen, jo fdiebt man alle Schuld auf das Directorium und die Legislatur, und bat febr Unrecht, denn die entjchiedene Majorität derjelben jucht aus Gründen von Selbiterhaltung die begangenen Fehler wieder gut zu machen; daß aber die Konftitution nur auf fittlich gute Menjchen anwendbar fei, daß die Wahl des Volfes größtentheils auf Leute ohne Werth falle, die fi in ihre Stellen einjchmeicheln , einbetteln, einbeucheln oder eindrängen, daß diefe Leute über alle Zweige der Aominiftration einen esprit de gaspillage verbreiten, der alle Säfte der gejellichaftlichen Machine ausjaugt, — dies alles kann der Regierung allein ebenjowenig zur Zaft gelegt werden, als e8 ungereimt fein würde, ihr die augenblidliche Umihaffung des verdorbenen National-Charakters, und die Creation neuer, nie beftandener Hülfsquellen zuzumuthen ...

Rath der Fünfhundert.

Auf diefem Eonfeil ruht noch der Geift der ehemaligen Convention; die

Sigungen zeichnen fit burd ftürmijde Debatten, große rebnerijhe Vorträge, Bailleu, Preußen u. Grantreid. 1. 7

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jeichte Discuffionen und heftige Rejolutionen aus. Mit abwechjelndem Glüde ftreitet die rechte gegen die linke Seite, und jeder Theil trägt den Sieg davon, je nachdem die Umftände des Tages und Zufälle, die außer dem Gefichtsfreis republitanifher Gefeßgebung Tiegen follten, der öffentlichen Meinung dieje oder jene Richtung geben. Wer nie einer Sigung der Fünfhundert beiwohnte, fann fid unmöglich von der tumultuarifchen Unanftändigfeit , die in diefem Bolf3-Senate herrfcht, einen deutlichen Begriff machen.

Nath der Alten.

Hier follte man faft bem allgemeinen Spridwort: daß der franzöfijche Berftand erft mit vierzig Jahren zur volltommenen Reife gelange, Glauben beimeffen. Im Rath der Alten befolgt man genau das Reglement ; in allen Rapports und Discuffionen berridt eine logische Sbeenfolge und eine Gründlichkeit, die jeden mit Achtung gegen eine VBerfammlung erfüllen muß, die nebjtdem einen Anftand und eine Wide verbindet, welche billiger Weife allen Repräjentanten einer großen Nation eigen fein follten. Die Partei der Moderirten behauptet hier fortdauernd die entfchiedenfte Mehrheit, und Dadurd) daß e8 den heftigen revolutionären Refolutionen der Fünfhundert feine Bujtimmung meiftens verjagt, bat fich diefes Gonjeil in großes Anfehen gejeßt.

Minifterium.

Die Juftiz-Minifter Merlin de Douai und Codon Polizei-Minijter find der Gegenjtand des allgemeinen Hafjes; erjtern bejchuldigt man des Jacobi: nismus und einer Menge arbiträrer Handlungen, lebtern fann man, wie e8 jcheint, nicht jo geradeswegs angreifen, man fällt daher über feinen Namen, feine Figur, häusliches Leben und alle feine übrigen Handlungen mit einer Wuth her, die unerflärbar wäre, wenn man nicht wüßte, daß Codon als Polizei-Minifter einzig in feiner Art ift, und fid bloß durch die genauefte und unerbittlichite Erfüllung feines Amtes die Ungnade der Herren Barifer zugezogen bat. Petiet Kriegs-, Truguet Seewejens- und Benezed Minifter des Innern, genießen einer großen Achtung; was aber den Minifter der auswärtigen Angelegenheiten Delacroix betrifft, fo ift er von Freunden und Feinden verachtet, und man glaubt ihn noch recht artig zu behandeln, wenn man ihn la büche diplomatique nennt. Der gehorjamft Unterzeichnete will, um diejen Staatsbeamten zu fchildern, nur den einzigen Zug anführen, daß er fid) bei Gelegenheit der Nürnbergifchen Gontributions-Moberationsfade gegen den Minifter Sr. Majeftät verlauten ließ: die Hauptftärfe des deutjchen Reichs beftünde in den freien Reichsftädten. Die Inertie des Herrn Delacroix ift fo allgemein anerkannt, daß er fon längft feinen Abjchied erhalten hätte; allein da der Direktor Rewbell die Eitelkeit bat, die auswärtigen Angelegenheiten ausschließlich behandeln zu wollen, fo geht fein Hauptaugen-

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merk dahin, einen Mann beizubehalten, der feine Eiferfucht um fo weniger 1796 reizen fann, als er ihm bloß zum Pantin dient. side

Finanzen.

Ihre Lage und die täglich) wachjende Penurie ift aus den officiellen Rapports des Gouvernements bekannt; was aber auswärts weniger befannt jein dürfte und den Discredit aller gegenwärtiger und künftiger Papiermünze machen muß, ift, daß die Real-Gypothet der National-Güter, die zum Fundament aller Finanz-Operationen genommen wird, lange das nicht ift, wofür man fie mit fo vieler Emphafe ausgeben will, nicht als wenn die Eftimationen im Ganzen unrichtig wären, fondern weil e8 eine pofitive Unmöglichkeit ift, fie zu realifiren. Wollte man zum Beifpiel den unftreitig beträchtlichften Theil derfelben, die Nationalwaldungen , die dermalen zu ihrem großen Detriment en régie verwaltet werden, veräußern, jo wäre Frankreich in wenigen Sahren ohne Holz; eine ungeheure Menge von großen, aber meift ijolirten National-Gebäuden , deren Schägung fich mit aller Nichtigkeit auf viele Hundert Millionen beläuft, wird nie verkauft werden können, weil Niemand fit findet , der fie zahlen oder brauchen kann. Es fdeint, als wolle man in den dermaligen Umftänden die Finanz-Kenntniffe des fränkischen Kreisgefandten Herrn von Zwanziger!) zu Nathe ziehen ; fein nach vollbrachter Miffion verlängerter Aufenthalt, die Intimität, in welcher er mit dem Finanz-Minifter lebt, und einige dem geborfamit Unterzeichneten gejchehene Mittheilungen, Iheinen diefer Muthmaßung einen hohen Grad von Wahrheit beizulegen . . .

Armee des Innern.

Die Heere der Franzofen find in Deutichland zu befannt, als daß es nöthig wäre ein Gemälde davon zu machen; daher nur einige Worte über Die Armee im Innern, die vor einiger Zeit aus leicht begreiflichen Finanz-Urjachen, größtentheils reducirt worden ift. Im der Hauptjtadt jelbit ift das Hauptquartier diejer Armee, die von dem General Hatry, befannt durch die Bloquade und Einnahme Luremburgs, commandirt wird. Die Hauptjtärfe ift bei Paris concentrirt, und lagert zum Theil bei Vincennes, zum Theil auf der plaine de Grenelle. Beide Läger find feit dem Aufftande vom 23. Fructidor |9. Sept.) veritärft worden, und fünnen gegenwärtig gegen 25000 Mann betragen, die täglich die erforderlichen Wachen nad Paris geben. Man jollte glauben, daß Truppen, die im Herzen ihres Vaterlandes dienen, und mit aller Vorliebe von einer fo requifitionsreichen Regierung behandelt werden, ein äußerliches Anfehen haben follten , das weder von Dürftigkeit, noch weniger von su Armuth zeugte, und doc) ift es eben Dieje Armee, Die

1) Über Zwanziger'd Sendung nad Paris vergl. Hüffer 1, 219 flg., Nanke 1, 360.

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100 Urkunden No. 71—73.

fait am elenbeften ausfieht, ob fie gleich beffer geübt ift, al e8 gewöhnlich die republifanifchen Truppen find. Die National-Repräfentation hat ihre eigene Leibwade, ein Corps Grenadierd von S00 Mann, das nicht Leicht jchüner gedacht werden fann; es fteht unmittelbar unter dem gefebgebenden Körper, und bezieht bei den beiden Confeils die Wachen. Da diejes Corps der Negierung jehr ergeben ift, und jchon bei mancher Gelegenheit die Barijer Royaliften und Anardiften mit blutigen Köpfen nad) Haufe wies, jo ift e8 jehr verhaßt, und man nennt «8 jpottweije die prätorianiiche Garde.

Sranfreidh in Hinfidht auf Deutjhland.

Der Lautefte Wunfch der franzöfischen Nation ift: Friede mit Deutid- (and, und fo jehr auch der Haß gegen alles, was Öfterreichifch ift, in den Gemüthern lodert, jo muß doch in diefem Augenblid die National-Antipathie dem allgemeinen Bedürfniß nachjtehen. Mehr als wahrfcheinlich ift e8, daß man von der Prätenfion,, den Nheinftrom zur Grenze machen zu wollen, abgehen werde, und zwar weil man einzujehen anfängt, daß die Erhaltung der deutjchen Berfafiung ein wejentliches Intereffe Frankreichs fei, unb daß die Behauptung des linken Aheinufers die öfterreihiiche Occupation des bayerichen Streijes und anderer Reichslande nach fit ziehen, und diefem Haufe einen Buwads concentrirter Kraft geben würde, die bei den befannten Gefinnungen Dfterreich8 der neuen Republik beftändig furchtbar fein müßte. Was aber die Behauptung der bereit3 reunirten neuen Departements betrifft, jo jcheint die Regierung entichlofien zu fein, biefür alles wagen zu wollen, und jelbjt das widrigfte Kriegsglücd wird nicht Leicht eine Anderung in dem angenommenen Syftem bervorbringen. Deutjchland fteht überhaupt in einem hohen Grade von Adhtung in Frankreicd), und die Gejandten mehrerer Stände, namentlich auch des fränkischen Kreifes haben gewiß Urjache, über die Art zufrieden zu fein, mit welcher fie im ganzen Lande aufgenommen wurden. Der gehorfamft Unterzeichnete fann nicht umbin, Hier einen Seitenblid auf einen Plan der fränkischen Kreis-Deputation zu werfen, Der nichts weniger bezielte, als aus dem fränkischen Neichsfreis eine fürmliche unter franzöfiichem Schuß ftebende ftändische Republik zu bilden. Nach diejem Pläncdhen, das vorläufig mit einem geheimen franzöfiichen Agenten Namens von Reibeld, jo fi) unter dem Titel eines geflüchteten deutihen Edelmanns lange in Nürnberg aufbielt, entworfen worden war, und die Zuftimmung mehrerer reichsritterichaftlichen Glieder erhalten haben joll, hätte der fortwährende Kreis - Convent Die eigentliche Souveränität erhalten und fid in eine conftituirende Verjammlung formirt, um jowohl eine fhône fyftematifhe Gonititution, als auch die Beftimmungen zu entwerfen, nad welchen die bisherigen Landesherren und Stände ihr Dominium utile zu genießen und zu Formirung des reprüfentativen jonveränen Senat? zu concurriven hätten, Wider Erwartung der

Bayarb: Bemerlungen u. f. w. Berichte von Sanboz-Nollin. 101

deutjchen und affiliirten parifer Républicaniseurs, joll diefer Boridlag jedoch 1796 feinen Eingang gefunden haben ... Dt. 12.

Berichte von Sandoz-Rollin aus Paris.

72. Beichluß des Divektoriums über die Unterbanbiung mit Malmesbury.

Le mécontentement du Conseil des Cinq-Cents contre le sieur Dela- Ott. 24. croix est répété à chaque occasion; l'arrivée de lord Malmesbury en a fourni une nouvelle preuve‘). Convenait-il de laisser ce ministre conférer avec le négociateur anglais, et n'était-il pas plus utile de nommer une commission spéciale pour traiter avec ce dernier? Telle a été la forme des représentations faites au Directoire par un grand nombre des membres dudit Conseil législatif. Après une longue et mûre délibération, le Directoire a décidé que ce n'était pas le moment de déplacer le sieur Delacroix, ni de changer l'usage établi pour les conférences: qu’on en tirerait des conclusions défavorables au gouvernement actuel. Enfin il a été décidé que le sieur Delacroix serait appelé à conférer avec le ministre d'Angleterre, de la même manière qu'il l'avait fait jusqu'à présent avec ceux des autres puissances . . .

73. Zufammenkunft und Gefpräd mit Malmesbury über die Friebensunterhandlung

zwifchen Franfreih und England ?).

Le silence de lord Malmesbury à mon égard vient de cesser. M'ayant où. 31. proposé de me trouver le 30 dans une maison tierce pour éviter toute obligation de visite au Corps diplomatique, je m'y suis rendu à l'heure indiquée ... Après quelques compliments sur la confiance que le ministère britannique mettait dans la droiture de mes principes, il m'assura que le roi d'Angleterre voulait la paix, et que sa commission en portait la conviction intime: »insidieuse, on n'aurait pas osé me la proposer«, observa-t-il, mensongère, je ne l'aurais pas acceptées. La suite de cette conversation dévoila peu à peu les principales bases de la négociation : il avait ordre de mettre en avant la restitution de la Belgique à !’Empereur, non point comme une condition péremptoire, mais comme une condition qui pouvait être discutée; cette restitution rejetée et réputée inadmissible, les équivalents se trouvent non seulement dans la remise en possession de l'Italie, mais de plus dans la cession de la Bavière en tout

1) Malmesbury war am 22. Oftober in Paris angelommen. Bgl. Sybel 42, 325 ff.

2) € bezeichnet Die biftorifden Kenntniffe des Herausgebers ber »Diaries and Correspondence of Malmesbury«, daß in einer Anmerkung zu benjelben Sandoz zum Gefanbten Portugal’ gemacht wird (III, 293). Übrigens beftätigt Malmesbury ben häufigen umb vertranten Berlehr zwijchen Sandoz und ben leitenden Männern der franzöfifchen Res gierung (III, 330).

Dft. 31.

102 Urkunden No. 73—75.

ou en partie... L'Empereur s'était expliqué il y a plus d'un mois envers l'Angleterre sur sa volonté de faire la paix, et l'avait même requise de porter ses premières ouvertures au Directoire; les pleins pouvoirs qu'il attendait ne devaient servir qu'à préparer les voies de la négociation, et pour le reste, $S. M. Impériale ne tarderait pas à nommer un ministre pour discuter, de concert avec lui, les moyens d’une paix prochaine. Il ignorait encore sur qui le choix de S.M. Impériale pourrait s'arrêter. Lord Malmesbury ne disait rien des prétentions de l'Angleterre; je l'en fis convenir. »Vous sentirez bien, répliqua-t-il, que notre intention est de rendre à la France quelques-unes de nos conquêtes dans les Indes occidentales, pour contrebalancer les restitutions à faire à l'Empereur; mais on ne saurait exiger que l'Angleterre renonçât au Cap de Bonne-Espérance et à quelques autres établissements dans les Indes orientales; cela serait trop injuste. lei je vis clairement que le sieur Delacroix n'avait point exagéré ses confidences à l'égard des premières conférences du négociateur anglais: c'était à la France à tout rendre, et à l'Angleterre, à tout garder. Lord Malmesbury continua et me dit qu'il avait été affecté assez vivement de la publication de sa negoeciation!); il prévoyait et craignait surtout qu'elle n'offensât le roi d'Angleterre et le ministère, bien qu'il eût cherché à tempérer ces premières impressions. Je mis en doute dans ma réponse si cette mesure ne tournerait pas plutôt à l'avantage de l'Angleterre qu'à celui de la France. »Songez-y biens, observai-je, »vous aurez présentement dans le Corps législatif un défenseur et un avocat bien prononcé ; car la négociation présente est un grand procès dont deux nations vont devenir les jugesc . . . L’Angleterre veut la paix et en voici presque une preuve: lord Malmesbury me confia que peu de jours avant son départ de Londres on avait expédié un courrier au roi des deux Siciles avec l'avertissement de faire la paix à tout prix avec le gouvernement français, et même à la condition de fermer ses ports à l'Angleterre: on prévoyait déjà qu'on ne se soutiendrait pas dans la Méditerranée. Avant de nous séparer, lord Malmesbury me pria de vouloir guérir les préventions et les défiances qui subsistaient contre lui dans le Directoire, et il me pria encore de lui ménager les occasions de me voir?) . ..

1) Die franzöfiiche Regierung hatte bie erften bei biejer Unterbanblung gemwechfelten Noten im Rédacteur vom 27. Oft. abbruden lafjen.

2) Sandoz tourbe von ber preufiichen Regierung au großer Borficht bei feinen Ge: Iprächen mit Malmesbury ermabnt. »Ce négociateur est connu ici pour n'être rien moins que serupuleux sur la vérité, lorsqu'il ne la juge pas favorable à l'objet qu'il traite, et je le soupçonne un peu de vous avoir recherché à dessein pour me donner l'éveil par les propos qu'il vous a tenus sur la Bavièrer, (Erlaß vom 18. Nov.)

Berichte von Sanboy-Rollin aus Paris, 103

74. Hagen Carnot’s und Rewbell's über Malmesbury. Nüdzug Morean’s über ben Rhein,

»Le moyen de donner confiance à milord Malmesbury et à son début«, me dirent d'une commune voix Carnot et Rewbell; »d’abord il s'annonce comme chargé de traiter la pacification générale, et il s'explique dans ce sens avec le ministre Delacroix; on devait le croire par conséquent revêtu de tout ce qui était nécessaire. Mais lorsqu'on lui demande de déployer les pleins pouvoirs de l'Empereur, il répond qu'il saura se les procurer et qu'il est prêt à expédier pour cet effet un courrier à Vienne. Mais lorsqu'on lui demande de s'expliquer sur la nature des rétrocessions proposées par l'Angleterre, il répond qu'il n’en a que des notions vagues et qu'il est prêt à expédier un courrier à Londres pour obtenir des ordres plus précis. De bonne foi, est-ce là le langage d'un ministre qui veut captiver la confiance du Directoire, et n'est-ce pas plutôt celui d'un homme astucieux et d'un politique routinier? Imprimer et publier toute la correspondance de cette négociation était la seule manière de déjouer ses ruses; c'était aussi celle de réprimer l'espionnage haineux et perfide des ennemis du Directoire siégeants dans le Conseil des Cinq-Cents«...

Carnot me parlant de la retraite de l’armée du général Moreau, me dit qu’elle était devenue nécessaire pour les subsistances; elle avait repassé le Rhin dans le plus grand ordre; et s’il était fâcheux de revenir au point d'où elle était partie au commencement de la campagne, au moins ne l’était-il pas d'avoir vecu en pays ennemi pendant toute sa durée. Ces considérations débitées pour en imposer au monde ne le consolent pas dans son intérieur d’un changement de fortune aussi imprévu; son dépit et son chagrin se décèlent à chaque instant...

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