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derselben — für die fossilen Ucberreste eines vorweltlichen Riesenthiers zu halten, mit denen einige dieser Knochenartigen Substanzen auch die grüsste Aebnlichkeit zu haben scheinen. So z. B. fand ich hier das abgebrochene 4 Wer-
schock lange Fragment eines riesisen Hauzahn's, wie es scheint, von ungefähr 5%/, Arschin im Umfange! — Die
Ründung dieses monstrüsen Hauzahns ist wohl erhalten, die glatte Oberfläche da, wo sie nicht abgebrückell, ist mit einer grauen hautartisen Membran überzogen, während das Innere des Zabns vüllig in die Gebirgsart des schwarzen Bergkalks übergegangen ist. Das untere Ende ist dicker wie das obere und um endlich die Wahrscheinlichkeit, hier einen Zabn vor sich zu haben, noch mehr zu erhôühen, so 8ind auch Spuren eines innern Kerns sehr deutlich zu erkennen. Unter vielen andern Slücken fand ich ferner noch das Fragment eines spitzigen Zabns, wie wir sie in den Ueberresten Krokodilarliger Thiere finden, wenigstens hat es mit einem solchen die täuschendste Aebnlichkeit, nur von einer so gewaltigen Grôüsse, dass nach Proportion der vorhandenen Fragmente, dieser Zahn , wenn es wireklich als ein solcher erkannt wird, von der Wurzel bis zur Spitze wohl fast eine halbe
Arschin Länge gehabt haben mag. Viele andere Knochen ähn-
liche Kôürper von einer enormen Grëôsse lasse ich bis zur näheren Untersuchung ohne Deutung , da wie gesagt , ihre Formen von so eigenthümlicher Art und so sehr von der Gebirgsmasse durchsetzt sind , dass sie immerwährend wieder den Zweifel erregen, nicht fossile Thierreste, sondern andern organischen Ursprungs zu sein.
Unglücklicherweise ist die Gebirgsart so sprôde wie Glas — bricht oft bei den leisesten Hammerschlägen in Rhombenférmigen Splittern, und nur dem glücklichsten Zufalle babe ich die Erhaltung des Hauzahns zu verdanken, wozu auch wohl vieles, die allen Saurier Zähnen des westural-
schen Kupfersandsteins, eigenthümliche Härte und glasurartige Bedeckung mitheigetragen haben mas.
So oft auch Saurier Reste in vereinzelten Fragmenten im Kupfersandsteine gefunden worden sind, so wenig sind doch bis jezt, nicht die geringsten Spuren dieser Thierreste im Bergkalke Russlands erschienen, wohl aber sind nach Bronn ( Lethæa geognostica, Tom. 1. pag. 15. ) im Bergkalke bei Edinburg, Zähne, Knochen und Koprolithen von Reptilien entdeckt, doch ist so viel mir bekannt geworden, dieser Entdeckung nicht weiter erwähnt, — ist demnach diese Sache vielleicht problematisch geblieben, so leidet sie jezt keinen Zweifel mehr und trilt in die Reiïhe geologischer Thatsachen.
Sobald ich meine Reise am westlichen Ural beendigt, und alles vorhandene Material geordnet habe, werde ich nicht ermangeln, nach einer paläontologischen Bestimmung, in so weil sie anders môglich ist, auch die Beschreibung dieser organischen Ueberreste, Fundort und Ablagerungs-Verhältnisse nebst genauen Zeichnungen, an die Kaiserl. Natarforschende Gesellschaft in Moscau zu übersenden, mit der gehorsamsten Bitte, dieselben durch das Bulletin der Oeffentlichkeit zu übergeben.
Sterlilamak am westlichen Ural-Abhange des Orenburgischen Gouvernements den 26% Juli 1847.
Mr. Wangenheim de Qualen nous prie de réctifier une faute d'impression qui s’est glissée dans son dernier article inséré dans N° 1 du Bulletin 1847. On doit remplacer les lignes 9 et 7 d’en bas à la page 90 par : vwarum sie niemals in den vielen tausend Kupfererzgruben des Orenburgischen Gouvernements, wohl àber hüufig in der Nühe derselben etc. etc. zu Tage steht.» et mettre à la page 88, première ligne d’en haut au
lieu de: « Räsansche Gouvernement» Xasansche Gouvernement.
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