‹ Tilly;Chapitre 26 sur 43 · VOIR LA LETTRE · texte numérisé non relu

VOIR LA LETTRE

Christian der Vierdte, elc, etc.

Unsern gnœdigsten wohigeneigten Willen zuvohr, Wûrdige, Edle, Ehrenfeste, Ërbare hoch und Wohlgelœrthe liebe besondere. Àuss eucrem vom 29 des abgewichenen monath datirten, aber heut dato âllcrerst hirr insinuirten schreiben, ist Uns referirt worden, wass Jhr an Uns wegen ertheihiug eines Gelayts uffaie Deputirte so der gênerai Tilly, zu der aujetzo in Braunschweig angestelten Versamblung abzaordncn, sich erbolten haben soll, begehret und gesuchet, wan wir dan an Unseren Ortt an beforderang dessen, so zu wiederbringuDg des friedens befœrderlich sein kann, keinen mangel erscheinen lassen wollen, so ûberschiqken wir euch nebengefùgt soich Glaydts, gndg' gesinnendt Jhr erwehnten General avisiren wollet, dass er an die anzahl der Personen damit die deputirte ankommen werden, unserm gênerai ûber die Reutterey des herzogs von Sachsen Weymar Ld. vorber, ehe dan sie aufziehen, gebuhriich Nolifîcire. Und wir bleiben Ëuch mit kœn. gn. wolhlbeygethan.

CHRlffriAN.

Datum Neyburg den 8^" Nov. 4626.

I Archives du Royaume. Secrétairerie d'Etat allemande. Carton 489.

378 GORRESPONDAKGE DE TILLY.

An der fursten and stœnde dess Lœblich NiedersœchsischeD Craysses aD Jlzo. zu Braunschweig aowesseode Rœthe und Gesandte.

LES ENYOT^S DE LÉLECTEUR DE SAXE A TILLT.

HochwohIgeborDer Grave. E. Exe. seind unsere u. s. w.

Gnœdiger herr, E. Exe. andworts scbreiben ist Uns'wohl eiogelie* fert. Dass non Jhre Churf. Durchl. zue Sachsen, Burggrafeos zue Magtburgh unseres gnadigslen Hernn, gueter meiDung nach, sich E. Exe. anerklœret die zum stillstandt und gœntzlieher abhandlung der sacben bestimrote vierzehn tage. von zeitt der einlle.ferung, so E. Exe. den i8;8 lag hujus geschehen, anzurechnen, solchen stillstandt an ihrem Ort zu halten; solches ailes wird hœcbbg. Jhrer Churf. Durehi. zu sonderbarer gnedigsler wohlgefelligkeit gereicheo, E Exe. thun aueh hierdureh dero hoch rûhmlich Dahmen Je melir und mehr vernehmen. Hochgem. Jhrer Churf. Durchl. treu und wolhlmeinende resolution haben wir fursten und stœnden anwœsseaden Rœthen, Bottschaffter und gesandte alsbald ebenmessig (wie E. Exe. wir albereit im vorigen schreiben vermeldet.) schriffllich intimiret und erœffnet, befinden aueh das Jhnen solches gantz angelegen und dahero an die Eœn. May. zue Dennemarckh, Norwegea, als Grayss Obristen mitt gantz beweglicher errinderung eylend gebracbt. und seindt ersten Jhrer Kœn. May. einwilligung und consension gewertig, so bald nun Uns solehe zukommet, so soll E. Exe. dero begehr naeh, wahre abschrifft davon gantz unsaumblichen zugesandl werden.

Den Salvum conduetum (so erst Uns heut spaeth' eingehandiget] empfahen E. Exe. hierneben originaliter, und zwar nicht allein von der Kœn. May, zu Dennemark, Norwegen, als Crayss obristen, soodern aueh hertzog. Fridrich Ulrich zu Braunsweigh FI. Gn.; dannder fursten und stœnd anwessend Rœthen, boltschafilern, und gesandten.

Und dieweil hœchstged. Jre Kœn. May.' in Jhrem an fursten und stœnde allhier sich befindende Rœthe und Gesandte gethanen gedges schreiben (wie E. Exe. auss beyliegender copie, so Uns vom Grayss communiciert ersehen] suchen, dass E. Exe. gesandte auiï zug und

1 Archives du Royaume. Secrétairerie d*Etat allemande. Carton 489.

SDzahl dero Persobnen, Jhr. Kœn. May. bestellem General ûber die Reutcrey des herzogs zu Weimar Ld. F. 6u. fiotifîcirt werden moecbte, so werden £. Exe. hirinnen Jhrem hohen Yerstandt nach, der sachen auch zu thun wissen, und nummehr dero^ lobwùrdigen erbietten zuvolg Jhre Gesandte desto schleuniger anhero abzuordnen gerahen. und den gedaùlichen Gott wohleefclligen friede und ruhsamen wohlstandtan Jhren hohen ortzubefordern, nachmahiigjederseits wohigeneigt verbleiben.

Wass dan endlich E. Exe. wegen Verschaifung der quartiere anderweit erinnern, desswegen wird verhoffentlich E. Exe. Unser an dieselbe unter date den 17;7 diesses gethane beantwortung wohi zugebracht sein^ und E. Exe. wegen angefûhrter Motiv, auch ihren von Gotl sonderbahren gegebenen hohen Juditz ermessen. wass nummehr weil die sach in diessen Terminis des stillstandts und gutlichen accordts auff so gantz kurtzer zeilt versirt und beruhet, die notlurft und demnach auch hirinnen dero zufriede, ruh und aller biliigkeitt hochrûhmlich intenlionirtes gemûth erweissen.

Welches E. Exe. wir in diesser ei) vermelden sollen undt sein E. Exe. wir interwillige.

Churf, Dhiht zu Sachseh anhero verordnete Gesandte.

Crafft Vo.n Bodenhausen. Georg. von Wertheim. Johann Bolstbin. Carl. Bolstein.

Datund Braunschweig den 40« novembre A9 4616.

ISABELLE AU COMTE WERNER t'sERCLAES DE TILLT.

Très chier et bien amé, nous avons receu la lettre que vous nous avez escrit le 21 du mois passé, ayant esté bien ayse de veoir tout ce qu'elle contient : aussy pouvez-vous bien croyre que nous recevrons toujours grand contentement de ce que sera de vostre bien et des vostres. en suyte de quoy nous avons fort volontiers escrit les lettres de recommandation, allant cy Joinctes, que vous nous avez demandé pour l'Empereur et le ducq de Licbtensteyn que nous soubhaistons grandement que vous soyent si utiles et fructueuses comme vous les pouvez désirer.

De Braxelles, le 4 de décembre 4 626.

* Archives du Royaume. Liasses de Taudience.

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