‹ Tung pao. Toung pao (volume 3)Chapitre 118 sur 142 · sing. alahan + bi 1. plur. *alahan + bda, bdi etc · texte numérisé non relu

sing. alahan + bi 1. plur. *alahan + bda, bdi etc

2 >» alahan + 2. » alahan + ta lauten, resp. lauten würden.

Ganz richtig lautet nun im Burjät. die erste pers. sing. alahambi = alahan-bi. Neben alahambi und 1. pers. plur. *alahan-bdi (= *alahambi) finden sich noch die verkürzten Formen alaham und alahamda, die nur durch folgendes Schema zu erklären smd:

alahan + bi = alahambi

alahan + b = *alahamb aus alahamb wurde durch regressive Assimilation *alahamm, was alaham geschrieben wird. Ebenso wurde aus

*alahan-bda, bdi etc.

*alahambda

1) Uralalt. Forseh. pag. 3.

2) Es kommt schliesslich auf dasselbe heraus, ob man, wie ich, a/a-han trennt oder, wie es scheint Castrén thun wollte ala-ahan:; ahan von einem Hilfszeitwort 4x0, dem mand.

ombi = o-n-bi entspricht. Der Character des ,Part. praes.” ist auf jeden Fall 4a.

alahammda alahamda !).

Ich denke dies ist die einfachste Erklärung des sonst befremden-

den ?) mda, gegen sonstiges da.

Haben wir für die Formen auf n (+ bi) hinsichtlich des Burjätischen und Mandschu ein essentiell gleiches Bildungsprincip constatiren kônnen, so geht das Tungusische im Allgemeinen seine eignen Wege. Doch finden sich auch hier noch Spuren. Es existirt nämlich im Tung. ein Verbum z20ram, das die Bedeutung denken, gedenken” hat und lautlich — wurzelhaft — vollkommen mit mandsch. jombi ,,betrachten, erwähnen etc.” identisch ist (Wegen Mandschu j = tung. +, russ. 43 cf. juwe - zür, jakon - 2aphun, juwan, juan - zan, jalan - zalan, jali- zali, jalu - zalüm, jorin - zôri, ju - zu etc.).

Es steht nämlich:

zônam = 2zona[-m] = 25-[na-m] wie jombi = jon[-bi] = j0o-[n-bi] *).

Es liegt also hier, allerdings in einem vereinzelten Falle, dieselbe Bildung vor, die beim Mandschu und Burjätischen zur Regel geworden 1st.

Von der Darstellung des Mongolischen sehe ich hier ab, doch bemerke ich zu Castrén 1. c. $$ 111, 112 dass mong. maktan-am und burjät. alana-m nichts mit einander zu thun haben.

Über das Verhältnis von n zu na werde ich später sprechen.

1) Fr. Müllers Darstellung 1. c. pag. 296 ist unrichtig, da das x vor 8 und fu stets bleibt, so richtig bei Castrén, Sprachlehre $ 115.

2) Denn die bei Castrén, Burj. Sprachlehre $ 107, angef. Suflixe #44 etc. kommen eben nur bei dem 1. Perf. Indie. und Optatif vor. »Befremdend”, dagegen spricht natürlich nicht $ 25, 6. L. c.

3) Es kann uns vorläufig princifiell gleichgültig sein ob die Wurzel yon oder 70 ist. Das kann erst später entschieden werden. Zu bemerken brauche ich wohl nicht, dass

mandsehu 4 und tung. # ganz verschiedenen Werth haben, ebenso wie das Burjät. X.

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