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Unterhaltungen mit Friedrich dem Grossen

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aus den

E. Preußifchen Staatsardiven.

Zweinndzwanzigiter Band.

R. Kofer: Unterhaltungen mit Friedrich dem Großen. Memoiren und Tagebücher von Deinrid de Gatt.

Deranlaft D nus duré die und unterftügt = x. Ardiv- Dermaltung.

Leipzig Verlag von ©. Hirzel

mit

FStiedrid dem Großen.

Memoiren und Tagebüder

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einrich de Gaît herausgegeben

von

Reinhold Kofer.

Mit einer facfimilirten Œafel

Deranlaft duch die und unterfägt ", K. Ardio-Dermaltung.

.. Leipzig Verlag von ©. Hirzel

Ar 3ER - FEB27I88.

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vAlniert{h AG / #1 “JKXZZ XXII, |

Alle Rechte vorbehalten.

Gicht Hatte, bisweilen einen Pagen zum Vorlefen befcheiden fie, um fid) dann mit Catt über den Gegenftand der Lectiire zu unterhalten.

Nicht fowohl als Vorfefer, fondern zu feiner Gefellfchaft behielt Friedrich ben jungen Schweizer in feiner Nähe. Zumal auf feinen Kriegsfahrten, fern von Sanéjouci und feiner Tafefrunde, mußte er Werth darauf legen, einen unterrichteten und gebildeten, mit der franzöfifchen Litteratur wohl vertrauten Gejellfchafter von Urtheil und Gefchmadt in feinem Feldlager zu wifjen, ben er in den Erhofungspaufen zwijchen der fauren militärifchen und politischen Tagesarbeit jederzeit zu fid rufen Eonnte.

Aus diefer Stellung eines Gefährten der Titerariihen Mußeftunden ergab es fid von jelbft, daß Catt feinem Gebieter bei Erledigung des literarichen Briefwechjels und überhaupt der Privatcorrefpondenz zur Hand ging. Nicht unbedeutend war die Zahl der Zufchriften unpofitiichen Inhalts, die der König nicht eigenhändig erwiberte, aber immer in einem fehlerfreien und gewanbten Franzöfifch beantwortet wünfchte. Die ohnehin überbürdeten Cabinetsfecretäre, Deutjche von Geburt, waren diefer ftiliftiichen Aufgabe eben nicht gewadfen; ba febte denn Gatt die Concepte auf, wie vor ihm de Prades und d’Arget es gethan Hatten. Sehr häufig aud ließ der König Briefe, die er eigenhändig concipirt hatte, durd Catt für die Abjendung in einer Rein: fdrift ausfertigen.') Es waren Berridtungen, wie fie am franzöfiichen Hofe ben Secrétaires des commandements, den Privatfecretären des Monarchen, oblagen, nur daß in Preußen diefer Titel kein offizieller war. Und went Gatt'8 Vorgänger d'Arget von Friedrid) in der ihm gewidmeten Epiftel „meiner Productionen emfiger Copift"? angeredet wird, jo hat aud) Catt vielfach die poetifchen und profaiichen Entwürfe des Königs mundiren müffen, wie er don aus eigenem Sntereffe eine Abfchriftenfammlung biefer Literarifchen Arbeiten fid) anfegte. Friedrich jehrieb und reimte, fo oft er der Berftreuung bedurfte und die fdweren Sorgen verfceuchen wollte; dann erhöhte e8 die Freude an diefer poetischen Spielerei, wenn er einen ftets bereiten und, wie er meinte, anfpruchsfofen Hörer®) auch für die flüchtigften Skizzen Hatte, wenn die Eingebung ber Laune des Augenblids im Augenblide jelbft zur Wirkung fommen fonnte. Mod eines: die manderlei Sachen, die der König in den Freiftunden auf das Papier warf, und die dann wohl auf dem Schreibtifc) liegen blieben, beburften, fjarf und beifend wie fie häufig waren, eines forgjamen Wächters, der nichts davon im Original ober in Wbfchrift in fremde Hände kommen ieh.

1) Sal. unten ©. 335; Œuvres de Frödörie le Grand XVIII, 129. XXIII, 31. XXIV, 19. 20. 29. 2) Œuvres X, 204:

»De mes productions laborieux copiste, Qui de tous mes écrits sous ta clef tiens la liste.s 3) Fciebrid IL. an den Marquis b'Argens, 12. Mai 1759: » Mes vers sont bons pour vous et Catt, mais d'ailleurs c'est peu de chose. Œuvres IXX, 68.

Einleitung. VII

„So lange Herr de Gatt bei Ihnen fein wird, Sire,” fchrieb der Marquis d’Argens 1761, „haben Sie einen der ebrliditen Jungen der Welt bei Sich, und bas tieffte Geheimnig wird Ihren fchriftftellerifchen Beichäftigungen ger wahrt bleiben.“ &3 werde jetzt nicht wieder vorkommen, jetzt D’Argens hinzu, da das Publifum die Befriedigung feiner unlauteren Neugierde finde, während die Sachen, die der König vor vier oder fünf Jahren gejchrieben, d. b. als der Abbe de Prades der Hüter diefer Schäge war, jebt in den Händen von Hunderten feien. Auf ben Gegenftand zurüdtommend, fchreibt D’Argens ein Jahr fpäter: „Ich beglüdwünfche Em. Majeftät, eine Perfönlichkeit zu be figen, die Ihr fo aufrichtig ergeben ift, wie Herr de Gatt.” Der Marquis wollte feit Dem Vorjahre nod mehr Beweife dafür gewonnen haben, wie we: jentlich e8 fei, „daß Ew. Majeftät im Innern Ihrer Gemäder und als Bewahrer Ihrer Bapiere nur Leute von erprobter Rechtichaffenheit und volliter Ergebenheit duldet.“ ')

Bordem, im Jahre 1747, hatte während eines Befuches in Paris der Dar: qui D'Argens aus Sansfouci den Auftrag befommen, einen Gelehrten zu ge: winnen, der bei perfönlicher Liebenswürdigkeit, Zuverläffigleit des Charakters, Bertrautheit mit der Litteratur fein Bedant fein dürfe. D'Argens hatte damals den Dann, der bieje Eigenfchaften vereinigte, nicht Schaffen können; er hebt in einer Charakteriftit der literarifden Kreife der franzöfifchen Hauptftadt hervor, daß den jungen Leuten von Senntniffen und chriftftellerifchem Talent allzuoft der Ton der guten Gefellichaft vollitändig fehle. 2) Heinrich de Gatt hatte in Holland in den beiten Häufern verkehrt; fein äußeres Auftreten war es, burd das er bei jener erften Begegnung dem Könige von Preußen unter den anderen Baflagieren vortheilhaft aufgefallen war: Dies war weder ein fteifer Pedant, noch zählte er zu den durch ihre gefellfchaftliche Unerzogenbeit unmöglidhen Sraîtgeiftern. Bei aller Ungezwungenheit des Benchmens ver: ftanb Gatt bod die Kunft, dem Könige, feinem Gebieter, gegenüber nie aus den Grenzen der Zurüdhaltung und Ehrerbietung herauszutreten, feine ftets taftvolle Haltung fchüßte ihn, wie Thiebault?) jagt, vor ben Burechtweijungen oder gar Demüthigungen, die Andere bisweilen hinnehmen mußten, wenn fie durch den fcherzenden Zon des Königs fich verleiten ließen, auch ihrerfeits allen Zwang fallen zu affen.

Zeugniffe für die Art des Verkehres zwischen dem Könige und feinem Gefeliafter und literariichen %actotum find neben den Aufzeichnungen des Vebteren eine Anzahl Briefe Friebrich'8, fowie ein Baar feiner Scherzgedichte, deren Held Gatt ift. Wir fehen, daß e8 vor allem Gatt's glücliches Temperament war, welches dem neuen Anktömmling die Zuneigung feines Herrn erwarb und bald die Stellung eines Bertrauten gab. „Alles Ding fcheint ge-

I Œuvres IXX, 217. 302. 2, Œuvres I[XX, 21. 24. 3 Tbiébauit I, 71.

er

Ginfitung

fdañfen, Euch zu gefallen; Euer Frohfinn, den nichts verfümmert, vermag aus bem geringfügigften Gegenftande Gewinn fiir fid) zu ziehen“, fo wuft Friedrich) in feiner „Epiftel an Catt*t) dem beneidenswerthen Gefährten zu, beffen glüclicher Inftinet zu immer neuen Vergnügungen, „von einer Schönen zu der andern“ flattert. „Ener offenes Herz entfaltet fid in der Munde der Gefelligkeit, und ohne Zwang und gravitätiichen Düntel gebt Ihr Eud) frei den Freuden hin.“ Überzeugungstreuer Galvinift, von Friedrich'8 Zweifelfinn nie erfaßt, galt Catt in feinem Heiteren Lebensgenuffe dem Könige doch als eine Verförperung ber Philofophie Epicur's: in einem Briefe an Voltaire?) jcherzt er iiber Catt, „das gute Kind, das ihn täglich mit den Stoitern beichäftigt jehe und nicht glauben wolle, daß diefe Herren im Unglüc eine Stübe abgeben könnten.“ Friedrich liebte e8 befanntlich, in feinem Freundes» freije harakteriftiiche Beinamen zu vertheilen; fo wurde Gatt Greffet getauft, nach) dem Dichter der anmuthigen Epopden komifcher Gattung, an welchem Gatt ein befonderes Gefallen fand.) In einer Epiftel, die der König in feines Bor- Tefers Namen an defjen Verlobte richtete, läßt er den Bräutigam das terengiice Homo sum auf fich anwenden:

Dieu me fit homme, ainsi je m'intéresse Aux biens, aux maux de toute notre esp&ce.*) a

Mehr als eine poetische Zujchrift an die Adreffe der Braut hat der König für Catt aufgefegt. Die in fo feltener Weife Gefeierte war die Tochter eines fchweizerifchen Landsmannes von Catt, des Petersburger Kaufheren md preußischen Commerzienrathes Ulrich Kühn, ber in der ruffiichen Hauptftabt preußifcher Conful gewejen wars) und dann feinen Wohnfig in Berlin genommen hatte. Un 9. November 1762 feierte Catt mit der „göttlichen Ulrike“, wie des Königs Mufe fie nennt, zu Berlin die Hochzeit. „Er hat wenigitens fo viel gefunden Menjchenverftand gehabt, feine Ehe ohne große Ceremonie zu Ächließen und hat nur feine nächften Verwandten gebeten“, fo berichtet d'Argens Tags nad) der Feier an den König. Sricdrid'8 fteptiiche Bemerkungen über diefen Ehebund feinen in der Folge nicht Recht behalten zu haben gegen die zuverfichtlichen Hoffnungen des theilnahmsvollen Marquis, der die Braut dem König als febr fiebenswitrdig und febr niedlich fdilbert, es als „kein fleines Stüd für einen Gelehrten“ bezeichnet, eine gute Frau zu treffen, in biejem Falle aber das richtige Paar zufammengeführt glaubte.)

Eatt’3 Vermählung fiel mit dem Schluffe des langen Krieges zufammen. Sn dem jebt folgenden einförmigen Stillfeben zu Potsdam mochte er fic in Beichaufichkeit den Erinnerungen an feine Feld- und Lagererlebnifje bingeben ;

1) Œuvres XXIV, 2) Œuvres XXIII, 90. 3) Œuvres XIV, 126 umb unten ©. 313. 4) Œuvres XII, 232. 5) Sgl. Politifche Correfpondenz Grlcbridé bes Großen II, 183, 340. 6) Bgl. Œuvres IXX, 339. 373.

Pr

Einleitung. IX

er frieb an Voltaire in einem „reizenden Briefe*!}, daß er fit alidlid Ihäße, die großen Schaubühnen gefehen zu haben, wo der König mit fo viel Überlegenheit feine Rolle gefpielt. Schon während des Krieges, am 7. Februar 1760, Hatte Die Berliner Akademie ihn in ihre Mitte aufgenommen, er betheiligte fid an ihren Arbeiten in der Zeit von 1764— 1782 mit einer Reihe von äfthetifchen Abhandlungen, die in den Drudichriften der Alademie erhalten find?). Den „Bhyfiognomischen Briefen“ des Dom Pernety ftellte er in mehreren, an einander anfchließenden Vorträgen die Behauptung entgegen, daß die Wiffenfchaft der Phyfiognomil eine febr ungewiffe fei®): boshafte Leute meinten, daß Gatt nur deshalb dem Rufe diefer Wiffenfchaft Abbruch zu thun geftrebt habe, weil feine eigne Bhyfiognomie nicht die fchönfte gewefen fei®). Sein damaliges Berbältnif zum Könige kennzeichnet es, daß Latt e8 auf fit nehmen durfte, im Interefje des Marquis D’Argens, dem der Urlaub für eine Reife nad Srankreich abgejchlagen worden war, eine nahezu ftürmifche Vorftellung einzureichen). Der äußeren Lage feines Vorlefers half der König 1770 burd die Verleihung eines Bicariates im Capitel von St. Peter und Paul zu Halberftadt. Körperliche Leiden‘), die im Winter von 1774 auf 1775. Anlaß zu ernten Beforgniffen gaben, fcheinen Gatt bald wieder verlaffen zu haben. Im bayerifchen Erbfolgefriege konnte er den König von neuem in das seldlager begleiten.

Seit dem Beginn des Jahres 1780 galt Gatt als ein in Ungnabe gefallener Mann und betrachtete {id felbft als einen folden. Er bat die Gunft des Königs nicht wieder gewonnen. D’Alembert in Paris, damals des Königs regelmäßigfter Literariicher Eorrejpondent, der ftet3 freundichaftliche Gefinnungen für Gatt gehabt hat”), wagte nicht, geradezu Fürfprache zu feinen Gunften einzulegen ; aber e8 gejchah offenbar nicht ohne wohlgemeinte Abficht, wenn dD’Alembert in feinen Briefen an den König aus dem Krübjabre 1780 wiederholt Gatt erwähnt und auf die Berichte fich bezieht*), die Gatt in feinem Namen über die Verrichtung von Aufträgen und fonftige Angelegenheiten abftatten werde. Der König ließ in feinen Antworten diefe Schüchternen Ver: fuche unberührt.

1, Boltaire an Kriebrid II., 2. Mai 1767: »Votre digne Suisse m'a écrit une lettre charmante: etc. Œuvres XXIII, 134. 2) Verzeihnig der Abbandlungen ber Königl. Preufiihen Akademie der Wiffenfchaften 1710—1870. Berlin 1871. S. 43. 3 »L'art de connaître les hommes par la physionomie est très incertain.« gl. Histoire de l'Académie Royale des sciences et belles lettres, T. XXV, 174 ff. 4) Vgl. Tbicbault V,92, wo eine beißende Bemerkung, die der Mintfter ven der Horfi über Catt gemadt baben fell, erzäbit wird. 5: Œuvres XXIV, 22. 6) Griebrid IT. an DAlembert : Cftober 1775”): »Catt a des coliques, des courbatures, des fluxions, des esquinancies, des hémorroïdes, des crampes de vessie, et je ne sais quoi encore.« Œuvres XXIV, 635. Bal. 637. 63%, XXV, 6. 11. T: Bal. Œuvres XXIV, 637; XXV, 6. 11. 8 Œuvren XXV, 148. 151. 152. 158.

Erklärlicher Weife hat damals die plögliche Erjehütterung einer Vertrauensftellung, in welcher der Inhaber feit mehr als zwanzig Jahren fid befeftigt glaubte, nah und fern viel von fi reden gemacht. An Feinden hatte 8 Gatt unter den Großen wie unter den Rleinen nie gefehlt; aud des Königs Bruder, den Prinzen Heinrich, zählte man dazu !). Bon einer Nechtfertigungs» chrift, die Catt Anfang 1780 an Freunde und an füritlide Gönner verjendete, Kiegt leider nur bie zweite Hälfte vor2), fie betrifft einen anfcheinend untergeordneten Punkt, die Mifdeutung, der ein ungewöhnlich reiches Gejchent der Königin-Wittwe von Dänemark ausgefebt gewejen war, Später, nad) König Friedrich® Tode, nahm Catt Veranlaffung, gegen die über ibn verbreiteten Gerüchte durch den ihm befreundeten Berfaffer der anonym erfchienenen „Viede Frederie II.“, den Spracfebrer de la Veaug, eine Art Ehrenrettung zur Kenntniß weiterer reife zu bringen. Aus diejer Abwehr im fechiten Bande des ger nannten Werkes erhellt zunächit jo viel, daß die üble Nachrede auf drei Punkte fid erftredte. Ein Graf Maffini follte Gatt zweihundert Louisbor für die Vermittelung des Ordens pour le mérite geboten haben ; Catt hätte bas Gold genommen, dem Grafen aber nur den Orden de la générosité verfcafft; aus Mißvergnügen und Rache Hätte Maffini den Handel ruchbar werden Lafjen. Sodann follte die franzöfifche Verwaltung der Negie Catt'3 Fürfprache bei dem Könige durch beträchtliche Summen erfauft haben, und drittens hätte der

1) Thibault I, 209. 2) Im Eoncept unter dem Nachlaß; Catt’s: »Vous souhaitez, mon bon ami, que je continue l'examen de ma conduite que je commengai et finis au commencement de 1780, et que je vous donne des détails sur le Marquis avec lequel j'ai été ici. Je viens remplir vos souhaits, vous trouverez dans ce que je vous envoie ou dans ce nouvel examen la même vérité et la même franchise que vous avez reconnues dans l’ancien ; je ne suis pas moins touché à présent de mériter votre estime, que je l'étais alors, je sais que la vérité et l'honnêteté seules peuvent me la concilier.

A la fin de janvier S0, je fis faire suivant votre avis, par M. Villaume, copiste du Roi, plusieurs copies de cet examen que vous aviez approuvé. J'envoyais ces copies à la digne et respectable duchesse de Brunswick, au prince Charles de Cassel, au comte de Sack et à quelques amis particuliers que j'avais instruits de ma petite pièce. J'eus la satisfaction de remporter les suffrages de ces augustes personnes et de mes amis. Ils m'écrivirent tous que la simplicité et la vérité de mon langage les avait intéressés singulièrement, et ils m'encouragèrent, ainsi que vous, mon bon ami, d'écrire ce qui pourrait m'arriver d'intéressant, et ils m'assurèrent qu'ils prendraient toujours une part vive et sincère à mon sort quel qu'il fût. J'y supprime ce qu'il peut y avoir de trop flatteur dans les réponses que je reçus: on le mettrait sur le compte de la vanité, et ici, mon bon ami, je n'ambitionne à paraître que par la vérité des faits que j'ai rapportés et que je rapporterai.

En vous parlant dans mon examen de la belle boîte garnie de brillans que je reçus en 79 de la reine-donairiöre Julienne de Danemark, joubliai de vous mettre au fait de la enuse de cette faveur distinguée et de ce qui en relève encore le prix. En voici les détails : je les mets ici pour répondre à une imputation« ete.

Einleitung. XI

Buchhändler des Königs feinen Gewinn an ben Lieferungen für die Biblio» thet mit dem Borlefer theilen müffen !).

De la Beaux jucht diefe Anfchuldigungen als völlig balt{os hinzuftellen und führt in Sonberbeit gegen den erften Bunt an, daß Gatt's Beziehungen zu dem Grafen Maffini allzeit die beiten geblieben feien, daß er Briefe von dem Grafen erhalten babe voll Zorn und Entrüftung über die Berbreiter der nihtswürdigen Nachrichten und mit der ausdrüdlichen Erklärung, daß er felber das Kreuz des Generofitätsordeng, nicht bas Verbienfttreus, erbeten babe.

Die dunkle Drdensvermittelungsgefchichte wird von dem Drdensrath R5nig in feiner im Geh. Staatsarchiv befindlichen Handichriftlichen Collectaneenfammlung zur Geichichte Friedrich! des Großen mit folgenden Umftänden er: zählt:

„Der Borlejer Le Catt verlor König riedrich'’3 DI. Gnade dadurdy: Ein fchweizerifcher Cavalier, welcher mit ihm in Belanntidaft gerathen war, bot ihm ein Gefchen? von 100 Louisbor an, wenn er ibm vom Könige, in deijen unbefdräniten Vertrauen er ihn zu fein wähnte, einen preußischen Orden ver- Ichaffte. Le Catt, dem diejes Anerbieten nicht gleichgiltig war, nahm eines: mals des Königs gute Laune, wozu er als täglicher Gejellichafter Gelegenheit genug hatte, wahr, und machte ihm den VBorfchlag, den Cavalier mit einem Orden zu begnadigen. Der König antwortete darauf, daß er diefen Mann fon kenne und daß er ein — — — wäre. Le Catt ließ fih Hierdurch nicht abfchreden, jondern wiederholte zu einer andern Zeit fein Gefud, welches aber der Donard platt von der Hand wies; er verbot, weiter ihm davon etwas zu fagen. Le Catt, dem das Douceur in die Nafe ftedte, verfiel auf einen Einfall, der aber für ihn übel ausfchlug. Er ließ den Orden de la générosité, welcher feit Antritt des Königs zur Regierung aufgehoben worden, maden und fanbte jolchen dem Cavalier zu, der dafür jehr dankte und die verjprochenen 100 Souisbor einfandte. Nun fügte e8 fid aber, daß diefer Cavalier, mit feinem Orden geziert, in eine Gefellichaft tam, wo fi preußifche Unterthanen befanden. Diefe fragten ihn, was bas für ein Orden fei, den er trüge; worauf er dann, voll Verwunderung über ihre Unwifjenheit, antwortete, e3 fei ein preußifcher Orden, und der König Friedrich babe ihm folchen verehrt. Das ift unmôglid, erwiderten fie, denn diefer Orden eriftiert gar nicht. Darüber ward der Cavalier empfindlid und fdrieb unmittelbar an den Sünig, beflagte fi, daß man in der Schweiz ben ihm verliehenen Orden nicht ala âdt anerfennen wollte, und erbat fi) darüber eine Erflärung. Der König, wel:

1 Kenn nah Dobm (Denkmwürbigleiten meiner Zeit IV, 590) Gatt wegen eines ges beimen Bricfmebfels mit D’Alanbert verbädtig geworben fein fol, fo ergiebt des Königs Cor: repondenz mit b’Alembert zur Genüge, daß Qatt im Auftrage mit Letteren in brieflicher Ber: kindung ftanb.

her gleich merkte, was gejchehen war, Lie Le Catt rufen, und als biejer er: fdien, fagte er ihm viel Vöfes, befahl ihm aud), fidh zum T—— zu djeren. Le Catt fam nicht wieber vor den König, lief fich aber täglich zur gefegten | Stunde, da er dem Monarchen vorzulefen pflegte, im Vorzimmer finden. Der König fahe ihn, that aber nie, als wenn er ihn bemerkte. Demohnerachtet durfte fich Le Catt nie einfallen Tafjen zur fehlen, weil er fonft Gefahr Lief, feine Benfion von 1000 Thaler zu genießen, die ihm blieb.“

. An der Mittheilung Königs ift jedenfalls unzutreffend, daß der Orden de la générosité mit dem Negierungsantritt Friedrichs IL. aufgehoben wäre. Indem Friedrich den Orden pour le mérite ftiftete, behielt er fid vor, an Ausländer, für die der neue Orden nicht beftimmt war, noch den alten zu ver: feiben 1). Aud aus fpäteren Negierungsjahren find derartige Verleihungen des Ordens de la générosité nachweisbar. 2)

Au) damit ift zu viel gejagt, daß König Friedrich feinen Lector im Borzimmer nie mehr babe bemerken wollen. Wenn Gatt die Gunft feines Herrn zu Beginn bes Jahres 1780 verlor, fo hat berfelbe noch im September münd« Lich ihm die Mittheilung gemacht, daß die Angelegenheiten der Neuenbitrger Lotterie, durch deren Banterott Catt als Actionär in Mitleidenfhaft gezogen war, dem Groflangler Carmer zur Unterfuchung überwiefen feien; ja Catt durfte in diefem Beitpunft noch daran denken, dircch Hingeworfene Bemerkungen auf eine Entjcheidung des Königs und den amtlichen Gejhäftsgang einen Leifen Drud ausüben zu wollen. 5) he

Bu feiner Unterhaltung z0g der König jebt den Abbé Duval du Peyrau in feinen Dienft, einen Doctor der Sorbonne, der, wie Friedrich am 26. März

1} Bol. die Cabinetsorbre vom 27. März 1743 bei Preuß, Urkundenbuch zu ber Lebens: geihichte Friebriche des Großen, I, 9, wonad Wohlbrüd, Berfuc einer Gejhidte bes Orbens de la Générosité unb bes baraus entflandenen Orbens pour le Mérite (Berlin 1827) ©, 13 ant berichtigen if. 2) So im Sabre 1773 an ben Gonful Sylvefter de Livron in Cabir. Refolution vom 17. Juli 1773. (Geh. St.-A.) 3) Ein Briefwechfel zwifden Garmer und Gatt fand fih im einem won Sr. Ercellenz dem Staatsminifier Herrm Dr. Gricbberg geneigteft zur Verfügung geftellten Aktenftüde der Megiftratur des Jufig- Minifteriums. Gatt féreibt am 11. September 1780: »Sa Majesté me dit avant-hier qu'elle avait remis à Votre Excellence l'examen et la prompte décision de l'affaire de la loterie de Neuchätel.« — 29. September 1780: »Quant à la loterie fatale, il me semble que, puisque Sa Majesté Lui [à Votre Excellence] a remis l'examen et l'expédition de la chose, que cela entraîne nécessairement l'idée de lui en faire le rapport, en lui disant que ses ordres ont été exécutés, que l'affaire est terminée et que les intéressés perdent tout, si je ne me trompais dans mon raisonnement. Oserais-je Lui demander si Elle approuve que j'en parle, en disant: :L'affaire s'examine et Votre Majesté, je pense, en aura un rapport. Je ne voudrais rien faire sans Son aveu, comme je ne ferai rien qui La compromette.« Carıner lebute dem SBorfdlag mit den Worten ab (unbatirt}: »Le Roi ayant ordonné que l'affaire du lotto de Neufchätel se vidät dans les vois du droit, et n'en ayant demandé aucun rapport, il serait hors de coutume de lui en faire un er officio.«

= An : = ee

Ginieitung. XIII

1750 an D'Alembert fchreibt, „mir Lectionen über theologische Abfurbditäten er: theilt, wovon id augenfdeinfid profitire*.!) Seit 1755 fol er den Abbé nicht mehr in Anspruch genommen haben.?) Qom 16. November 1781 bis zu des Königs lebter Krankheit fungirte Dantal, ein Mitglied der Berliner franzöfijen Golonie, im eigentlichen Sinne ala Vorlejer.?)

Nacd) Griebrid'a des Großen Zode blieb Gatt in Potsdam; den Sommer pflegte er, wie berichtet wird,,*) „auf feinem Landgute” zuzubringen. König Sriedrih Wilhelm II. zeichnete ihn durch die Anwartfchaft auf ein einträgliches Ganonicat aus. Gegen Ende feines Lebens foll Gatt erblindet fein.s) Er erlag einer Bruftfellentzündung nach fechstägigen Srantenlager am 23. Rovember 1795, im Alter von jiebzig Jahren. 6)

Rod bei Lebzeiten Gatt 8 wurde davon geiproden, daß er Denktwürdig- Leiten feines Verkehrs mit dem großen König aufgezeichnet babe. Catt’s \Sreund de la Beaux war es zuerft, der 1789 den Lefern feiner Biographie des Königs die DVeittheilung machte, daß Herr von Gatt ein genaues Tagebuch über das: jenige geführt babe, was ihm in den langen und glänzenden Jahren, da er griedrich babe bewundern dürfen, bemerfenswerth erjchienen jei.?) Demnächft erwähnt 1790 der Akademiker Denina in dem Gatt gewidmeten Artikel feines „Litterariichen Preußens“, daß dem Bernebmen nad) der ehemalige Vorlefer jeune „Unterhaltungen“ mit dem König der Öffentlichkeit übergeben werde. An das Zugejtändniß, daß diefe „Unterhaltungen“ dazu beitragen würden, den Esprit des Könige, wie den Gatt à näher zu ergründen, Inüpft Denina Die etwas hämische Bemerkung, wenn alle, die der Ehre des Vertebres mit „sriedric) gemürdigt feien, ihre „Unterhaltungen” mit der Ausführlichleit des Doctor Zimmermann oder des Güviten von Ligne zum Belten geben wollten, jo bliebe uns bald feine Zeit für die Beichäftigung mit anderen Dingen.) Die von Denina angemeldete Publikation unterblieb. Vielleicht hatte Gatt auf diejelbe fon verzichtet, wenn er die 1759 erjchienenen Schlußbände des Wertes von de la Beaux mit reichlichen Deittheilungen aus dem Schaß feiner Erinnerungen unterjtügte, Weittheilungen, die eine felbitftändige Veröffentlichung feiner Dentwiürdigkeiten Doc) eines Therles ihres Neuheitsreizes berauben mußten.

1. Œuvres XXV, 143; Zimmermann, ragımente, I, SU. 2) Nicolai, Anecboten von König griebrid II., 2. Aufl. (1797) 1, 133. 3) Bgl. C. Dantal, Les délassemens littéraires ou heures de lecture de Frédéric UI, Elbing 1791. 4) Simmermann, rag. mente I, :8. 5) Tbicbault 1, 375. 6) Mad dem Zodteuregifter der Potsdamer frau: scftichen Gemeinde. Die Anzeige vom 24. Nov. in ben Berliner Zeitungen vom 25. giebt beu Zay des Todes nicht an, den 24. Nov. nesinen Dleufel, Lerilon der von 175U—15UUV verftorbenen teutihen Schriftiteller Il, 69 und bas 2Verzeichnig der Abhh. der Alademie 9.43; ben 27. Rov. Preuß (Œuvres AXIV,p.X.. ad bem Potsdamer Zodtenregijier jtarb Gatt im Alter von 55 Jahren, nad dem Kirhenbud von VBoruftedt, wo die Beifegung erfolgte, im Alter von 76 :vgl. nod Bethge, Der alte Bornjtebter Kirchhof, Potstam 1872, Z. 28. 34. AU, während er nad dem Zaufregijter von Morges am 14. Juni 1725 getauft worden 1ft. 7, Vie de Frédéric Il, VI, 3557. 8, La Prusse Littéraire I, 327. 326.

Einleitung. XV

Grlaubnif, Gatt'3 Memoiren zu benuten!);: e8 wurde ihm in der ‘Solge ge: itattet, für die geplante Gefammtausgabe der Werke des Königs fid Auszige aus dem Manufcripte zu machen, die er dann in den Einleitungen und den Anmerkungen zu den von ihm herausgegebenen . Œuvres de Frédéric le Grand” an verjchiedenen Stellen verwerthet bat’). Über die vorhandenen Pandidriften, ihr Verhältniß zu einander und die Prinzipien, nad) denen er fie beuubte, bat Preuß nirgends Auskunft gegeben.

Tür die Sammlung der .Publicationen aus den Preußischen Staatsariven wurden alsbald aud die Gatt'ihen Dlemoiren in Ausficht genommen. Bei näheren Nadyforfhungen kamen mannigfache Vorarbeiten zu den Diemoiren zum Vorfchein, die in dem Repertorium des Archivs bei der Erwerbung des Gatt'iden Nacdjlafje nicht verzeichnet worden waren und deren Vor: bandenfein nad den Miittheilungen von Preuß nicht vorausgejeßt werden tonnte. Das Verhältnig der verjchiedenen Danuicripte zu einander foll zu: nächit dargelegt werden.

‚Handidhriften und Abfaffungszeit der Memoiren]. Unter dem Litel „Brouillon de mes mémoires" liegt ein von Gatt eigenhändig ge: \hriebenes und paginirtes Concept in vier Theilen zu 365, 331, 290 und 64 Quartfeiten vor. Diejes Manufcript tft bei der Abzweigung des König» lien Gausardives von dem Geheimen Staatsardiv im Jahre 1851 dem eriteren überwiefen worden ?).

Bon dem Concept wurde durch eine fremde Hand eine Reinidrift angefertigt; Diejelbe weilt fachliche Veränderungen nicht auf, vielmehr zeigt fich an einer Anzahl Scjreibfehler, wie mechanisch die Thätigkeit des Abfchreiber3 war.

Aus dem Concept bat der Verfafier einige bereit? mit der fortlaufenden Baginirung verjehene Seiten nadjträglid) entfernt und burd neue Blätter erjest. Die ausgeichiedenen Stüde find erhalten , und eines derjelben,, die erite Niederichrift der Seiten 141—150 des erjten Theiles mit der Echilderung der Schladt bei Zorndorf, ift Dadurch bemertengwerth, daß fid der Zeitpunkt der Abfajjung näher daraus beitimmen läßt.

Der VBerfafjer erwähnt gleid auf den eriten Zeilen der Memoiren Griebnds des Großen Tod. Daraus würde zunädjit nur erhellen, bis wann, nicht aud fat wann der Verfafler an der Arbeit war, denn das Vorwort kann jehr wohl gerade zulegt gejchrieben jein. Nun wird in jener caffirten Redaction der Danufcriptjeiten 141—150 für dag an der Zorndorfer Schlacht betheiligte Re: giment Sorcade die Erläuterung gegeben: „A présent Lichnosky", und Graf Stephan Lidnowsty erhielt das ehemals Forcadifche Regiment erft nach der

1, Bgl. 3. D. E. Preuß, Friebridy der Große, I, 411,Aum. 3. 2) Bel. unten SZ. XX VII. 4, Alle anderen im Keolgenden genannten Manufcripte befinden fit im Seh. Staatsarhiv.

xvi Einleitung.

im März 1786 erfolgten Penfionirung des Generals Thlina‘). Die Bejhreibung der Schlacht von Bornborf bildet einen der vorderen Abjchnitte der Me moiten; ann nad) dem Gefagten diefer Abfchnitt nicht vor dem März 1786 gejchrieben fein, jo liegt die Annahme nahe, daß die jchriftftellerijche Arbeit auch nicht während der wenigen Monate bis zum Tode des Königs, fondern in der That erft nad) dem 17. Auguft begonnen wurde‘).

Belder Art und welches Alters waren die Materialien, die für die Ausarbeitung bes Manuferipts zur Verfügung ftanden?

„eben Abend beim Heimkommen“, jagt Catt in den Memoiren, „zeichnete id) auf was id gehört Hatte; ich wiederholte in biejem Bericht, den ich mir jelbft abftattete, die eignen Ausdrüde Seiner Majeftät, foweit ich mich ihrer zu erinnern vermochte, unbetimmert um etwaige Wiederholungen.“ Selbft in der Nacht vor der Schlacht bei Zorndorf ermöglicht er es, nachdem er bis Mitternacht in feinen Mantel gehüllt unter einem Baume Quartier gemacht hat, in einem Zelte, deffen Lictichein ibn Herbeigezogen hat, die Unterhaltung des vorangegangenen Abends zu Papier zu bringen. Sold nächtlide Thätige teit währt bisweilen Stunden lang: wenn Catt am 10. Juni 1758 den König gegen 10 Uhr Abend verlafjen hat, jo bleibt er nod) bis Mitternacht. dur) das Tagebud) in Anfprud genommen. Ausführlich und forgfältig wie diefe Auf: zeichnungen find, brauchen fie fic) nicht zu fdeuen, fit als Lektüre anzubie ten; dem englijchen Gefandten Mitchell gewährt der Verfafjer gern die Bitte, die eine ober andere „Unterhaltung“ fid abjchreiben zu dürfen. In willtommener Weife wird die Arbeit badurd) erleichtert, daß der König feinen Gejellfaîter bisweilen veranlaßt, nod) während des Gejpräches fid) Notizen zu madjen ; er zeigt ihm auf der Landfarte die vollflingenden Namen der mährie chen und böhmifchen Dörfer, damit die Nechtichreibung nicht zu kurz tommt, Das militärifche Journal, das fo entjteht, joll fpäter eine Grundlage für die Gefchichte des Krieges bilden, deren Abfaffung der König beabfichtigt,

Dies die Ausfagen der Memoiren über ihre Entjtejung®). Sie erheben den Anfpruc), auf gleichzeitig mit den Vorgängen entjtandene, ausführliche Tagebücher zurüdzugehen, fid) nad) Jubalt und Form im Wejentlichen mit den Driginalaufzeichnungen zu deden. Selbft ein redactioneller Übergang, die

1) Biographifces Leriton aller Helden» und Mititärperfonen IL, 412; IV, 90. 2) Unten ©. 293 Anm, 2 citirt der Verfafier die Œuvres Posthumes de Frödörie II, die erft 1788 edéienen; doch fan biefe Anmerlung nadträglié in das Manufeript eingetragen fein. Erwähnt fol noch werben, ohne Bermuthungen daran zu nüpfen, baf Catt Ende De aeber 1786 und Anfang 1797 mit dem Plan einer bifterifchen Arbeit über Carmer's Fuftiz: zeformen fidh trägt. Am 30. Dezember 1786 richtet er eine Reihe von Fragen an Garner, bie biefer am 23. Januar beantwortet; barauf Catt, Potsdam 30. Januar: »Je demande à Votre Excellence la grâce de ne point parler de mon plan et de ce que je me propose d'écrire sur tout ce qu'Elle a fait pour la justice et pour le crédit, soit en Sildsio,

soit à Berlin.« 3) Bgl. unten ©. 117. 157. 96. 111. 129. 140,

Einleitung. XVII

einleitende Betrachtung zu Anfang des zweiten Tbeiles!) will vor dem Eintritt der Sreignifje gejchrieben fein, die auf den folgenden Blättern Tag für Tag verzeichnet jtehen.

Gleaid vorn aber findet fit in Gatt'& Memoirenmanufcript eine Stelle, die dann aud in der Neinfchrift des Abjchreibers ftehen geblieben ift und die ohne Weiteres die Kritit herausfordern muß. Die Memoiren erzählen «S. 19, wie der König in den erften Tagen nad der Ankunft Gatt' 8 einen Brief von Voltaire erhält: in einer Anmerkung fegt der Verfaffer Hinzu: „Ich babe in meinen Noten nachgejehen und finde, daß der König zu Rammenau am 26. September zum erjten Mal einen Brief von Voltaire erhielt.“

Kein Zweifel, daß Gatt, wenn er die Drudlegung feiner Memoiren felbft beforgt hätte, Dieje verdächtige Spur getilgt haben würde, und daß e8 nicht feine Abficht war, feine Memoiren je mit feinen Tagebüchern confrontiren zu laffen.

Die Tagebücher). Die aus Eatt’3 Nachlaß an das Geheime Staats: ardiv gelangten Tagebücher bilden eine Reihe von adt Heften (Nr. I—VIL. IX. in der Zählung unferer Ausgabe, ©. 333— 424 ; 434— 136). Ein nenn: tes, Das zeitlich zwifchen dem vorlegten und legten der erhaltenen Driginalbefte liegt Nr. VIII, ©. 424—433) ift nicht in-der Urfchrift, fonbern nur in einer Überarbeitung (vergl. S. IXX) vorhanden.

In den drei Duartheften, welche dem Jahre 1758 (13. März — 26. November) angehören, bringt Gatt nur in fpärlidem Maße die eigenthümlichen Borjihtsmaßregeln in Anwendung, welde die neugierigen Augen unberufe: ner Lefer um ihre Erwartung zu täufchen beftimmt waren. Er durfte wohl Darauf rechnen, daß eine Geheimfchrift, welche franzöfifche Worte in griechische Lettern büllte und nod dazu mit lateinischen und griebifden Spradbrocden ?) untermengte, von den Wenigiten im preuBifden Vager aufgelöft werden würde. VBorzugsweife find e8 die ipsissima verba des Königs, für Deren Wiedergabe die Bifferfchrift dient. Den König felbit bezeichnet die geheimnißvolle Chiffre DD, deren Bedeutung der Berfaffer an einer Stelle ;S. 497) zum Glüd uns verräth: D. D. ijt glei Deusdatus, Dieudonné.

Mit dem Jahre 1759 wird die Geheimjchrift die Regel und das jprachen: mengende Kauderwelid, bas an die Sprachblüthen der jogenannten mafaronischen Kitteratur erinnert, nimmt zu. Die Duodezhefte, in welche die beiden nächften Sortjegungen eingetragen find (IV. V; ©. 384—118) führen nad) einer größeren Unterbrechung vom 12. Juni bis in den Dezember 1759, nad) einer neuen Baufe bat der Berfaifer in der Beit vom 12. bis 28. Januar 1760 feine Hierogiyphen einem Iojen olioblatte anvertraut, baë unter andern un: geordneten und ganz fremdartigen Bapieren fid) vorfand (VI: ©. 418—420).

I, Unten 3. 117. 2, Aud ein englifches Wort findet fich gelegentlih, S. 357. Yurlılationen a. d. Ureut. Etaatéardiven. XXII b

XVII Ginleitung.

Im der nächften Fortfegung, aus wenigen in Octav gejalteten Blättern beftehend, (VII; ©. 420—424) finden fid neben jonftigem Inhalt wirkliche Tagebudnotigen nur für den 8. 10. und 11. Dlärz 1760 eingetragen. Es folgt das im Original nicht erhaltene Stüd; nad) vereinzelten Eintragungen zum 25. und 26, April 1760 nimmt dafjelbe erft mit dem 14. Juni den Charakter eines Tagebud)s an, das dann bis zum 30. Juli fortläuft. Das Schlußheft, aus zwei fdimalen Bapierftreifen formirt, die quer gebrochen acht winzige Seiten ergeben, begleitet Die Ereignifje vom 31. Juli bis zum 15. Auguft 1760, dem Tage der Schlacht bei Liegnit.

Die Unterbrechungen der täglichen Buchführung, die gwifden den einzelnen Heften liegen, find nicht Die einzigen; aud) innerhalb der Hefte bat die Seber bisweilen kürzere oder längere Beit geftodt. Zwijchen den mit fortlaufenden Tageszahlen verjehenen Abjchnitten finden fi) undatirte Eintragungen, für die fid aus der Stelle, an welcher fie fteben, nur im Allgemeinen der Zeitvaum, binnen weldem fie erfolgt fein müfjen, beftimmen läßt. So gegen Ende des vierten Tagebuches, wo auf die Erzählung der Vorgänge des 23. und 24. September 1759 erft nad) längerer Baufe durch ein ,geftern, ben 4. Detober“ der Moment der Niederjchrift wieder ertennbar wird (S.398—401). An ein Paar Stellen find die Lücken, die der Verfafjer in feinen Aufzeichnungen bemerkte, jpäter ausgefüllt worden, jodaß ©. 400 der Abmarid des Prinzen Heinrich aus dem Lager bei Düringsvorwerf, Ende Auguft 1759, erft verzeichnet ftebt, nachdem bereits eine Notiz über das Gefecht bei Hoyerswerda vom 24. September gebucht worden war. Ju dem neunten Tagebuch) das rakterifiven fid die, nicht in Bifferidrift gemachten Angaben über die Tage vom 9, bis 14, Augujt als eine jpätere Ergänzung: fie ftehen gefondert auf dem Schlußblatte des Originalheftes.

Auc) da, wo bas Tagebud) regelmäßig fortläuft, werden die Bemerkun« gen nicht immer gerade am Tage felbit eingetragen fein. Die Aufzeichnung für den 2, Mai 1758 (S. 345) ift früheitens am 3. erfolgt, denn der Verfafjer fpridt von der flaflofen Nacht, die er in dem am 2. bezogenen Quartier zur gebradt bat; vielleicht nod) jpäter, falls der Ausbrud »la premiere nuit« im Gegenfag zu den folgenden, nicht jchlaflojen Nächten zu verftehen ift. In anderen Fällen ift bas Tagesdatum mit Sicherheit auch als das Datum der Niederfchrift zu erfennen: am 21. November 1759 macht Catt bas Tagebud) zum Bertrauten feiner melandolifchen Betrachtungen und jegt Hinzu: »Le soir, ce 21, étant de mauvaise humeur«: als dies niebergejdrieben, wird Gatt um 6 Uhr nod) zum Könige gerufen und verzeichnet dann in einer zweiten Ein« tragung bas Hauptereigniß des Tages, die Nadridt von der Gapitulation von Maren.

Fr die zu Beginn und zum Schluß einzelner Hefte fich vorfindenden uns datirten Aufzeichnungen ift jelbft eine annähernde dronologifhe Einordnung

Einleitung. XIX

nur ausnahmsweije möglid. Einfach it das Verhältnig im Eingang des fünften Tagebuches, wo die regelmäßige Berichterftattung mit dem 19. November beginnt. CS läßt fit mit Beitimmtheit jagen, daß alles Borangehende (S. 403—405) zwijchen diefem Tage und dem 11. November niebergeichrieben fein muß, denn das Heft beginnt mit einem, in unferem Abdrud fortgelaffenen Auszug aus Sriedriche Schrift über Karl XII., die Gatt erft nad) der auf den 11. November fallenden Wiederankunft des Königs kennen gelernt bat. Dagegen fünnen die undatirten Notizen am Schluß der Hefte I. IV. V. und VII. zu jeder beliebigen Zeit auf dem Raume eingetragen jein, der in diejen Heften leergeblieben war. Das von der Tagebuchführung un: benugt gelafiene Papier bat auch fonit zur Aufzeichnung rein perfünlicher Dinge der verjchiedenften Art gedient: neben Vermerten über Quartiere!) und über Löhnung der Diener, über ausgeliebene Bücher und eingegangene Briefe, finden fit Titel und Gitate, Adreffen und Rezepte, zum Theil in völlig verwifchter Vleiftiftfchrift. In dem Abdrude find diefe außerhalb des Bujammenbanges der Tagebücher ftehenden Kleinigkeiten fortgelafien.

[Anhang zuden Zagebühern). Mad dem Tage von Liegnik ‚35. Auguft 1760) bat Gatt feine Tagebücher nicht fortgefebt. Dagegen ent: warf er fpäter, wie e8 fdeint im Sommer 1762, eine zufammenhängende Stige feiner Erlebnifje aus der Zeit vom 27. Auguft 1760 bis zum Juli 1762. Infofern fie die Erzählung der Tagebücher unmittelbar aufnimmt, darf dieje Aufzeihnung als ein Anhang zu denfelben bezeichnet werben. (6.437 —454).

Einen Anhalt gaben dem Verfafjer eine Anzahl Briefe, die er von dem Könige erhalten hatte, und die dem Anfchein nach benüßt worden find, wie denn die Eingangsworte des Anhanges bieje Briefe erwähnen.

Überarbeitung der Tagebücher.) Wenn Gatt in feinem Tagebude lefen wollte, mußte fi) ihm das Bedürfniß berausitellen, die Sprachverwirrung des Originals burd einen einheitlichen Tert und vor allem die griechifchen Charaktere burd moderne zu erfegen. So entjtand jedenfalls nod) vor dem Ende des Jahres 1762 in drei Heften eine Überarbeitung derjenigen - Bartien, in welchen die griechifche Geheimfchrift die vorberridende ift, D. 5. fämmtlider Tagebücher mit Ausnahme der beiden erften.

Durdaus nicht alles aus den Driginalen wird in biejer Bearbeitung wiederholt, dasjenige aber, was in diejelbe übergegangen ift, wird Durd) ftiliftifche Ausführung verbreitert. Am engiten fchließt fid die Bearbeitung des Schlußtagebuches an die Vorlage an.

Der Hauptwerth diefer zweiten Redaction ift, daß fie Das in der erften,

1 Uuf eines ber leeren Schlußblätter bes Tagebudes III fchrieb Gatt ein Berzeihniß feimer Aufenthaltsorte während des Jahres 1758, bem oben &. V die Angabe Über die Abreife aus Holland entnommen if.

xx Einleitung,

wie erwähnt, verlorene Gapitel enthält, ben Abjchnitt VIII unjeres Abdrudes der Tagebücher (S. 424—433).

Für einen andern Abfchnitt, der in den Driginalbeften fid nicht findet, führt das Fehlen jeglicher Tagesdaten auf die Vermutung, daß hier nicht ein ung nicht erhaltenes Tagebuch zu Grunde liegt, fondern dafs der Berfaffer bei der Revifion feiner Hefte diejen Aofchnitt nad der Erinnerung in die Überarbeitung einfdob, um die große Lücke auszufüllen, welche die Tagebücher (S. 384) zwijchen dem 26. November 1758 und 12. Juni 1759 fafjen. Im den Anmerkungen unferer Ausgabe ift von diejer anjcheinenden Interpolation der Inhalt angegeben (S. 489—491).

Die dronologifden Daten der Tagebücher hat die Bearbeitung nicht überall richtig übernommen; fo wird das Datum 8 mars (S. 423) einem faljchen Jahr, 1761 ftatt 1760, gugemwiejen.

bBrouillon fait l'an 17624]. WIs die Entzifferung der Originale erfolgt war, konnte Catt daran benten, den Robjtoff mit jchriftftellerifcher Kunft zu geftalten. Den erften, allerdings fehr unvolltommenen Anlauf dazu bezeichnen zwei Hefte, deren erftes der Verfafjer mit der Bezeichnung »Brouillon fait Yan 1762« verjehen Hat.

Der Inhalt diejes erften Heftes betrifft in buntem Gemenge verjchiedene Tage und Jahre, ohne daf der Gefichtspumntt der Auswahl erkennbar wirde. Rad vier Notizen zum 30, September, 13., 18. und 19, November 1762, die aljo an den „Anhang zu den Tagebüchern“ (S.IXX) fid anfdließen, ift das Jahr 1758 mit einem Datum, 1759 mit drei und wieder 1758 mit vier Daten vertreten, darauf der Reihe nach jedes folgende Jahr bis 1761 mit je einer Angabe für einen beftimmten Tag.

In dem zweiten Hefte zu Anfang ein ähnliches Durcheinander; dann aber enthält die größere Schluhätfte diefes Heftes nichts als eine ausgeführtere Wiederholung fémmtlider Notizen des erften Heftes in der alten, wirren Reihenfolge.

Ÿn dem »Brouillon« von 1762 fallen einige Berftôbe gegen die Chrono» Togie auf. Ein Vorgang, der in dem Tagebuche uuter dem 14, Auguft verzeichnet ift, wird hier auf den 23. verfegt.‘) Und dod) trennten erjt wenige Sabre den Berfaffer von feinen Erlebnifjen.

Im Jahre 1766 hat er dann den »Brouillone von 1762, wie eine damals hinzugefügte Notiz 2) erjehen läßt, wieder zur Hand genommen, für jegt aber die angefangene Arbeit nod) nicht fortgeführt; fie ruhte od) volle zwanzig

Nach Bloflegung der verfcjiedenen Schichten des Nohftoffes, der 1786

1) Sal. unten ©. 473. 2 »Il y aurait ici à présent, 1766, une foule de notes à faire.

Einleitung. XXI

dem Berfaffer für Die Ausarbeitung feiner Memoiren zu Gebote ftand, können wir jegt an die quellenkritiiche Analyfe diefer Memoiren berangeben.

|Srundlagen und Eompofition der Memoiren.) Borauszufchiden ift, daß der Berfaffer da, wo er jeine urfprünglichen Aufzeichnungen bereits einmal umgefchrieben hatte, ') fich nicht an die Driginaltagebücher, fondern an die Überarbeitung hält.

Benn er verfichert (S. 117), daß er in den erften Monaten nad) feiner Ankunft im Hauptquartier mit geflifjentlicher Ausführlichkeit fich fchriftliche Recdenfhaft über feine Unterhaltungen mit dem Könige abgelegt babe, fo faffen die Tagebücher davon nichts erjehen. Der Gegenftand des Geiprächs wird zuerft meift mit wenigen Worten angedeutet, Anführungen in directer Rede finden fich felten. Erft allmählig beginnen die Unterhaltungen einen breiteren Raum einzunehmen.

Durch welches Verfahren wurde in den Memoiren gerade bas umgefehrte Berhältniß bergeftellt? Der Verfaffer bat den Inhalt feiner Vorlagen durd)weg neu gruppirt, die dronologifde Anordnung der Memoiren wird alfo eine rein willfürliche, ihr tagebuchartiges Gewand ift aus Phantafieftoff gefertigt.

Dann bat der Berfaifer überall, wo ihm feine Tagebücher bas Geiprächthema bezeugten, die Themata in freier Behandlung ausgeführt; er bat um vorhandene Rriftallijationspunite glänzende Gebilde fid anfeben laffen. Be: wahrten die Tagebücher die eigenen Worte des Königs, jo haben fid die De: moiren an den Wortlaut meift jehr genau gehalten; nur gejchieht es in jener durchgehenden chronologischen Willtür, daß Außerungen , die verfchiedenen Tagen, verjchiedenen Gejprächen angehören, zufammengeworfen, d. 5. durd) einen ftet3 fehr gefchictt erfundenen Übergang in Verbindung mit einander ge bradt werben.

Der Berfaffer bat endlich gewifle Angaben, vor allem die Gülle der da: ratteriftifchen Züge, geiftreichen Einfälle, Anecdoten und Wibe, die er in feinen Heften gebucht hatte, in den Memoiren mit Vorliebe Dem König in den Dund gelegt, aud wenn die Tagebücher ihm nicht das Recht dazu gaben. Gerade in der Zeit vor und nad der Schladyt bei Kunersdorf, wo Catt von dem Könige bei der Armee des Prinzen Heinrich zurüdgelaffen war, find die Tagebücher (S. 394 ff.) reid an Erzählungen der bezeichneten Art, Die der Berfafier alfo von Anderen, nicht von dem Könige, gehört hatte. Ausdrüdlich wird einmal ein Dritter, der Cabinetörath Eichel, als Gewährsmann einer Gejhidte genannt (S. 417), die nad den Memoiren der König erzählt baben fol.

Als das Manufcript der Memoiren abgeichloffen und foliirt war, bat der Berfafler noch einmal bie erfte Überarbeitung feiner Tagebücher einer fchließ-

1 Bl. 8. IXX.

XXI Einfeitung.

lichen Mufterung daraufhin unterworfen, ob auc) alles Bemertenswerthe einen Plat in ben Memoiren, gleichviel in welchem Zufammenhang, gefunden hatte: die an den Rand gefebten Namen der Hauptquartiere dienen gleichjam als Wegweifer in der Richtung der neuen Orte, an welche die Vorgänge fid verlegen fafjen mußten. An einer Stelle ift in dem Manufeript der erften Über arbeitung die entfprechende Seitenzahl des Memoiren + Manuferiptes hinzugefügt.

Die Memoiren find mehr als doppelt fo ftart, als die Tagebücher. So febr die Originale bei der Umformung gedehnt wurden, das Anjchwellen des Umfanges wird dadurch allein nicht erflärt. Der Verfafjer bat neben feinen Tagebüchern nod andere Materialien benupt.

An dem militärifchen Unterridte, den er von dem Könige erhalten haben will, überrafcht die immer wiederkehrende peinliche Genauigteit in den Zahlenangaben. Soll der König, wenn er nad) Tische feinem Gejellichafter von den militärifchen Vorfällen des Vormittags, von den Ergebniffen einer Recognoseirung oder eines Vorpoftenfcharmüßels erzählte, jchon regelmäßig die Ziffern zur Hand gehabt haben, deren Zufammenftellung feitens der betheiligten Zruppentheile doc) allemal Zeit erforderte? Gewiß nicht, und e8 ergiebt fid denn auch fir den „militärischen Curs“!) in der aufgezeichneten Form, daß nur der Gatt der Memoiren, nicht aud der Gatt der Tagebücher ihn fo durchge macht hat. Allerdings Läuft dem erften der Tagebücher eine Art gleichzeitig geführtes militärifches Journal parallel, aber die Angaben dezjelben find jo unregelmäßig und dürftig, daß fie in unferer Publication fortbleiben durften; jedenfalls bilden diefe Aufzeichnungen für das militärifche Detail der Memoiren die Grundlage nicht.

Eine Vergleihung des Werkes, welches aud nad) dem gegenwärtigen Stande der Forjhung noch) immer den Ausgangspunkt bei Studien zur militärifchen Gefchichte des fiebenjährigen Krieges zu bilden hat, ergab zwijchen Tempelhof s Darftellung des Feldzuges von 1758 und den Catt'den Memoiren eine unverfennbare Übereinftimmung. Der in Betracht kommende zweite Band von Tempelhof's Gejchichte des fiebenjährigen Krieges erichien 1785; die Möglichkeit wäre da, daß Catt bei der Ausarbeitung feiner Dent: wirdigfeiten hier feine militärifche Weisheit jhöpfte. Wenn feine Schilderung der Schlacht bei Bornborf eine täufchende Ähnlichkeit mit der Befchreibnng bat, die 1776 Tielde in dem zweiten Bande feiner „Beyträge zur Kriegs-Kunft und Gejchichte des Krieges von 1756—1763* gegeben hatte, jo könnte man weiter argwöhnen, daf unfer Verfafjer, wie dort bei dem preußifchen Major, fo hier bei dem fächfijchen Hauptmanne eine fachwifjenfaftliche Anleihe ge macht hätte. Aber Catt war des Deutjchen nicht mächtig, er hätte die Werte

1) Bgl. ©. 37.

Einleitung. XXII

von Tempelhof und Tielde fich überfegen Laffen müflen. CS bedurfte beffen nicht: er war der glüdliche Befiter eines in feinem Nachlaß nod heute vor: Banbdenen franzöfiichen Journals über den Feldzug von 1758, und diejes febr ausführliche Manufcript bat in einer deutjchen Bearbeitung zu den Quellen jener beiden Militärfchriftfteller gehört. !)

ES find durhaus wörtliche Entlehnungen aus diefem Journal, was Gatt in feinen Memoiren als militärische Erpectorationen des Königs vorbringt. Nicht genug, daß Friedrich die Thatjachen Abend für Abend dem Sournal nadjerzählen muß, auch in feinem ftrategifchen Urtheil läßt ihn fein Borlejer rüdbaltälos dem militärifchen Anonymus fich anfchließen.?) Eine Flüchtigkeit Eatt'3 in der Benugung feiner Quelle hat die Folge, daß der König in ben Memoiren am 17. Juni 1758 einen General, der in der Wirklichkeit an biefem age einen ftarfen Verweis erhielt, als Todten beklagt.) Wenn uns die allzu detaillirten Sablenangaben im Munde des Königs unwabrideintid {einen wollten, jo hat Gatt wenigitens an einer Stelle (S. 203) im ridtigen Gefühle Die Angabe 451 feines militärifchen Dratels vun ein weniger beftimmtes » pres de 500« erfebt.

Mit dem Jahre 1759 verftummte diefes Dratel. Aber der Berfaffer der Memoiren wußte Rath. Bei dem Falle von Glat (26. Juli 1760) waren die Kriegsacten Fougque’3 und damit die Briefe Friedrich'3 des Großen an diefen General Die Beute des Feindes geworden. In verfchiedenen Druden kamen bald nad) Beendigung des Krieges Bruchftüde diefer Correfpondenz an die Offentlidteit. Die eine der Ausgaben verfchaffte fit Catt; er bat fie für 1759 in ähnlicher Weife ausgenubt, wie für das Vorjahr da8 »Journal«*): das: jenige, waë der König an Fouque vertraulich fchreibt, das eröffnet er in dem: jelben Bertrauen feinem Borlefer mündlih. In dem »Recueil« der Briefe an gouqué fand Gatt nod) den Abdrud der Denkichrift vor, die der Brinz von Preußen zur Rechtfertigung feines Verhaltens im böhmischen Seldzuge von

1) Zielde erhielt (vgl. Preuß II, 417) biefes Journal aus ber von Süßenbad, bem Serretär bes @encralabiutanten von Woberenow, angelegten, überaus reichhaltigen Materiafienfammlung, die jebt auf ber @rofibenogligen Hofbibliothel zu Darmflabt fi be findet und von uns burchgefehen werben konnte (vgl. A. Schäfer in den . Forfdungen zur Dentichen Geihichte" Bb. XVII. Tempelhof benutte wahricheinlich den 1784 erfhienenen Abdrud in der „Bellona“ („Sin militärifches Journal”, Dresden 1781 ff., Stüd 11—16). Bon bem franzöfifchen Texte ift ein zweites banbidriftiides Exemplar aus bem Nadiaf bes Felbmarthalls von Raldreuth, des Adjutanten bes Bringen Oeinrid, an bas Geb. Staats : Ardiv gctommmen. Über die Mutorfbaft bat fich nidte feftftellen faffen; fo viel erhellt, daß ber Ber: feffer beim Aufbruch des Königs gegen die Rufen im Hauptquartier bes Markgrafen Kerl vou Schwebt zurüdgelaflen wurbe. 2) Bal. S. 113, woburd bas entgegengefeßte Urtheil Reith'e S. 133 in einer von Gatt wohl faum beabfidtigten Weife eine gegen ben König geridtete Spite erhält. 3) Bgl. ©. 101. 470. 4) Bal. ©. 141. 214-243, 452. 476—479.

XXIV Einleitung.

1757 aufgejeßt Hatte: fie fette ihn in Stand, das Zerwilrfnißz zwifchen bem Prinzen und feinem königlichen Bruder zu fdildern. ')

Wo die Briefe an Fouque abfegen,, hilft Catt fid für die zweite Hälfte À des Feldzuges von 1759 mit des Königs » Histoire de la guerre de sept ans«?), die er fon vor ihrer Veröffentlichung in den » Œuvres posthumen« — gekannt zu Haben jcheint.) Endlich bat er im dritten und vierten Theil der Memoiren den Briefwechjel des Königs mit bem Marquis d’Argens in ähnlicher Weife ausgebeutet, wie vorher die Schreiben an Fouqus.t) Ex feint von biejem Briefwechjel eine Abidrift zur Verfügung gehabt zu haben; wer nigftens find von den Briefen an den Marquis aud joie benußt, die in der Ausgabe der (Euvres posthumes fehlen.

An den nad der Reihe nachgewiejenen Stätten hat Catt die große Mafje der Steine und Steinchen für die Mofait feiner Memoiren gebrochen; der und jener einzelne Stein, der fic für biejelbe brauchen lief, wurde mehr gelegentlich am Wege aufgelefen. So wenn die Memoiren den König die Kranfheitsgefdidte des Prinzen von Preußen juft mit den Worten erzählen lafjen, in welche fie eine anonym erfchienene Biographie des Prinzen gefleibet hatte.) Vereinzelt benubt find die offiziellen mifitärifchen Nachrichten, wie fie von Berlin aus verbreitet wurden und in den gleichzeitigen Sammelwerfen anzu treffen find; ®) für die militärifchen Ereignifje von 1760 feinen die Rad): 4 richten bei Eatt wieder mit denen bei Tempelhof gemeinfamen Urjprunges |

zu fein.

. Memoirenartige Werke ftehen vorlängft in dem Rufe, eine trübe Duelle biftorifcher Kenntniß zu fein. Mangelnde Information oder Gedächtnißfehler auf der einen Seite, Eigenliebe und dag Hafchen nad Effect auf der anderen, find die befannten allgemeinen Urjaden diefer Grieinung. Eine unbewufte Verfhiebung der Erinnerungen darf nun einem Verfafjer, der genau geführte Tagebücher benupen konnte und benugte, figlid nicht ala mildernder Um ftand zugebilligt werden. Deutlich dagegen tritt bei Gatt zu wiederholten Malen jene andere Schwäche des Memoirenjchreibers hervor, die Sucht, die eigene Perfönlichkeit in ein môglicit ftrahlendes Licht zu ftellen. Es tann nicht fehlen, daß der Vorlejer den König im Grunde viel befjer kennt und zur beurtheilen vermag, als biejer jelbft (S. 128. 233); auf jeine erleuchteten Wahrnehmungen hin entwirft fich Catt nad) kurzer Betanntidaft „im Intereffe Sr. Majeftät und im eigenen Intereffe” feinen gewiegten, beinahe pädagogiichen Plan für die Art, mit dem Gebieter umzugehen, und ift in edler Ber feibenbeit der Annahme nicht abgeneigt, daf e8 dem König darauf ankommt, bei ihm, Catt, eine möglichit günftige Vorftellung von fid zu erwedten (S.128).

1) Sat. ©. 105. 470, 2) Bal. ©. 255, 17981, 3) Bol. unten ©. 495 (zu ©. 120). 4) Bl. S. 483—485, 5) Bgl. S. 104. 170, 6) Bgl. 247, 251. 479.

al

Einleitung. XXV Gatt fommt wohl in die Lage, zu feinem Gebieter ala Vertreter der öffentlichen Meinung, „im Namen des Bublicums“ zu fprechen (S. 108). Bo immer ein wichtiger Augenblid in Griebrid 3 Leben eintritt, ift Gatt zur Stelle als Zeuge und Bertrauter. Wenn die Nacjricht von dem Tode des Prinzen von Breußen einläuft, fo ift nach den Memoiren Gatt der erfte, dem der Bruder feinen Schmerz ausfchüttet: nach Ausweis der Tagebücher wurde der Vorlejer in den vier etften Tagen nad) dem Einlaufen der Trauernachridht überhaupt nicht empfangen (S. 103. 104). Stirbt ein Vierteljahr fpäter die Schweiter, die Martgräfin von Baireuth, fo muß nach den Memoiren der König vor Allem wieder Gatt jprechen, der zu diefem Bebufe um 2 Uhr in der Nacht gewedt wird: vom Könige erft nach drei Stunden entlaffen, entfendet er fofort ein, nad) der vorangegangenen mündlichen Berfiderung der Theilnahme recht über: flüffiges Beileidsichreiben , unter deifen Eindrud der Empfänger ibn unverzüglich, nach nur einer Viertelftunde, wieder zu fich befcheiden läßt, um ihn endlid am Abend zum dritten Male und zwar nod auf volle vier Stunden zu empfangen. Mad Ausweis der Tagebücher hat Gatt ehe der König ihn ge: fproden, bas Beileidfchreiben, das unter biejen Umftänden einen vernünftigen Sinn hatte, abgeben lafien, und ift dann am Nachmittage zur gewöhnlichen Stunde angetreten (S. 195. 375). Die Shredensnadridt von Maren, wie fie zwei Bauern am Nachmittage des 21. November 1759 zutragen, überwältigt nad) den Memoiren den Generaladjutanten von Krufemard und die ganze militärifche Suite in dem Grade, daß niemand bei bem Könige den Un: glüdsboten machen will: Da ift e8 der Vorlefer, der Givilift, der die Kriegs: männer durch feinen Muth befhämt und aus ihrer Mitte her in die Höhle des Löwen id wagt. In Wirklichkeit wurde Gatt zu dem Könige gerufen, nod ehe die Bauern mit ihrer Hiobspoft angelangt waren, und von der Situation der Memoiren bleibt nur bas befteben, daß die feit einigen Stunden im Lager umlaufenden Gerüchte dem oberiten Kriegsheren vorerft vorenthalten wurden (S. 262. 408).

Beit weniger als folche naive Selbftverherrlichung macht fid apologetifche Tendenz bemerkbar, die man vielleicht am erften erwartet hätte. Gatt jchrieb feine Memoiren in dem Gefühl der Bitterteit über den Verluft reichlich und lange genoffener Gunit. E83 muß anerfannt werden, daß er feine perfönlichen Empfindungen zurüdgedrängt bat. Seine Darftellung beberridt der Ton der Ergebenheit, der Anerfennung, der Bewundermg'); der Verfafier hat e8 meifterhaft verftanden, die Figur feines Helden mit dem Schimmer der Liebenswürbigleit zu umgeben, die Sympathieen des Lefers für diefe Individualität zu weden, Die in immer neuen Situationen eingeführt wird. Gleichwohl weiß Gatt aud Anfpielungen einzuflechten, deren Beziehung nicht verfennbar ift.

1 Bel. 3. 116, Anm. ; 138. 156. 217.

Wie er dem Könige bas Schwantende feiner Anfichten über Religion und Phi- Tofophie vorhäft,!) fo conftatirt er mit innerer Genugthiung die gleiche Une ficherheit und Unbeftänbdigteit in dem Urtheile über Perfönlichteiten?) und läßt gleich im Eingange feiner Memoiren (S. 8) den Marquis d’Argens warnende Lehren und bald darauf (S. 120) den Hauptmann von der Marwig eine förmliche Prophezeiung aussprechen. Nachdem Catt die Wandelbarfeit ber Herrengunft an fich felbft erfahren hatte, lag e8 in feinem Intereffe, bas eigene Migeihid als das gemeinfame und immer unverfchuldete Loos "Vieler erfcheinen zu laffen.

Immer erflärt fi aus Berweggrinden perfönlicher Art nur der Heinfte Theil der zahlreichen Licengen der Memoiren; weitaus den größeren werden wir auf die, wenn man will, harmlojere Tendenz zurüdführen können, Künft- Terifche Wirkung zu erzielen. Und da fcheut Catt felbft vor Senfationsmitteln und Operneffecten nicht zurüd. Vorgänge, die an fich nicht merfwirbig genug fcheinen, werben an einen Ort und in Stunden verlegt, wo fie ein ganz ame deres Ausfehen gewinnen. Wenn der König nad) Ausweis der Tagebücher am 14. Auguft 1758 eine Ode Rouffeau'8 umgedichtet bat, fo rückt Catt in dent Memoiren die Scene um zehn Tage vor, fo daf fie fic jebt am Vorabend der Schlacht bei Zorndorf abfpielt, und damit der Abend ausgefüllt ift, muß fich aud die in Wirffichkeit auf den 16. November fallende Umbildung einer Strophe von Racine die Verlegung auf den 24. Auguft gefallen Lafjen.?) Ohne weitere Beifpiele anführen zu wollen, werden wir jagen ditrfen, daf der Ver faffer, welcher 1764 in der Berliner Afademie über die Kunft des Litterators gehandelt Hatte, mit unverfennbarem Feingefüht für das künftlerijch Wirkfame feinen Stoff allemal fo gruppirt, daß jede der von ihm gejchilderten „Unter haltungen“ ein fleines Cabinetftüc wird.

Nicht als eine ohne weiteres zu benußende Hiftorifche Quelle, fondern als ein Gemifch von Dichtung und Wahrheit treten fomit Catt'3 Memoiren heute an die Öffentlichkeit. Regelmäßig fällt nad) dem Erfcheinen eines neuen Bandes Memoiren die Rritit über den Antömmling her, ihm feine Verftöhe gegen die biftorifche Wirklichkeit nachzurechnen. Witrde man aber wegen der Fehler und Sünden, die wieder und wieber den Memoiren bewiejen werden, diefe wilden Schöflinge der hiftorifchen Litteratur überhaupt miffen wollen? Dod mit nichten. Genug wern vorgebaut wird, daf bas Schlechte nicht als vollwerthig in Umlauf fommt. Irren wir nicht, jo bleibt aud Catt'3 Memoiren, trot der Yufbedung der Kunftgriffe des Verfaffers, ein nicht unerhebliches Intereffe. Die Thatjache bleibt beftehen, daf der Verfaffer zwanzig Jahre lang faftktägfid mit Friedrich, dem Großen fi unterhalten bat. Die Memoiren Taffen den

XXVI Ginfeitung.

1) Bal. ©. 19. 52. 223. 2) Sal. ©. 120, 234. 245. 3) Sol. ©. 473 Qu ©. 135); 498 (u ©. 449).

Einleitung. xxVI

König vieles fagen, was er an Ort und Stelle nicht gejagt bat, kaum etwas, was er nicht hätte jagen können, was in feinem Munde unmöglich gewejen wöre. Für die chronologifche Beftimmung der Vorgänge und Äußerungen ichlechterdings werthlo8,!) geben diefe Aufzeichnungen bod ein treues Bild von der Art der Converfation Friedrich’3, von den Formen, in denen fie fid bewegte, von dem eigenthümlichen Reize, der fie belebte. ES find nicht Unterbaltungen, die fo wie fie uns vorgelegt werden, wirklich ftattgefunden hätten, aber e8 find gewifjermaßen Typen der Unterhaltungen des Königs, die als foie ohne Frage von Werth fein müfjen. Solde Typen der Plaudereien eines Meilters anmutbiger und geiftreicher Unterhaltungstunft, wie Friedrid) e8 war, zu fdaffen, dazu bedurfte e8 in der That langjährigen, täglichen Verfehrs, fcharfer Auffaffungsgabe und einer nicht gewöhnlichen Fähigkeit der Reproduction. Unfer gerechtfertigtes Mifpbehagen über die biftorifden Licengen des Berfafiers wird einigermaßen aufgewogen durch bas Gefallen an der vol: endeten Weife formaler Behandlung. In diefer Beziehung befinden fich die Memoiren in entjchiedenem Vortheile vor den Tagebüchern ihres Verfaflers, deren oft fibyllinifche Kürze und Abgeriffenbeit vielfach erft burd jene eine autbentifche Interpretation erhält.

[Zur Charakteriftitder Tagebücher.) Abgeriffen und einfilbig, Ihmudlos und unfertig, wie die Tagebücher find, erhalten fie doch gerade durch diefe Eigenichaften ihren Werth. ft ja wie das Werk, fo auch der Berfafjer noch anfprudälos und unfertig, noch nicht der weile Mann von 1786, der alles mit felbftgewiffer Überlegenheit betrachtet. Der Berfaffer der Zagebücher ift ein Werdender,, beffen jugendfrohes Gefidt unbefangen in die Belt fieht und deffen empfängliches Gemüth die Fähigkeit noch nicht verloren bat, das Große ganz und voll auf fi wirken zu laffen. Ohne jede fchielende Rüdfidt aufgezeichnet, find Gatt's Takonifche Tagebücher völlig unverbächtige Beugniffe des Zaubers, mit dem Perjönlichkeit des Königs in ihrer Größe und zugleich in ihrer Liebenswürdigkeit den jugendlichen Sinn des Begleiter ge: fangen nahm. „Se mehr id diefen Fürften fehe, um fo mehr Gründe finde ich, ihn zu lieben und zu verehren,“ fchreibt Gatt Schon in der erften Seit der Befanntidaft /S. 338). ALS FTriedrich eines Tages vom Tode fpricht und von der furgen Lebensdauer, die er fit befchieden glaubt, wird bas weiche Herz des Bubôrers fo traurig geftimmt, daß er für alle weiteren Äußerungen die Auf: metffamfeit verliert (S. 342). „Die Faflung, mit der er die Unglüdsfchläge

1! Gerabe zu diefem Zwede bat Preuß für die Ausgabe der »(Euvres de Frédéric le Grande bie Angaben Eatt'6 herangezogen, unb zwar thetis bie Schlußrebaction ber Memoiren, theile die zmwifhen ihr und ben Tagebidern Tiegenden Schichten. Bal. unten &. 173. 475. 177. 498. Gin Mißverflännig von Preuß bat zu ber angeblichen poetifchen Arbeit bes 24. Auguf 1758 ein Seitenftüd für ben 11. Auguft 1759, den Borabenb der Schladht von Kumersdorf, geihaffen. Bgl. ©. 193.

XXVIN “ Einleitung.

ertrug, feine Heinen Aufmerkfamteiten für die Umgebung, feine geringe Sorge für die eigne Gefundheit, feine fteten Unruhen: alles das jchien mir Erfolg verdienen zu müfen“ (S. 432). Sein Herz weifjagt dem trauernden Zeugen der Unruhen und Zweifel, daß diefer Mann nicht unterliegen wird: »Plus dubitat, plus ego spero« (©. 419). Gegen ungeredte und boshafte Srititer nimmt er den Angegriffenen in Schuß (S. 395). Mit Bernunderung gedenft er der Todesverachtung des Königlichen Feldheren, des Heldenmuthes, mit bent er bei Bornborf eine Fahne ergreift (S. 357, 458), der Feftigkeit, mit der er eine Unglüdsnachricht, wie die von der Niederlage bei Kay, entgegennimmt: „Er war ruhig, fein Zeichen der Erregung im Gefidte, die Sprache ruhig“ (S. 391). Als eine andere Meldung, die mit Spannung erwartet worden ift, ihm abgeftattet wird, faltet der König, wie um feine Ungeduld zu zähmen, die Hände; dann erhebt er fie und jagt »Patience le (©. 379.)

Bon dem Gedähtnig Friedrichs jagt Catt, daß er zwanzig Briefe nad) einander im Fuge lefen könne, um dann jeden zu beantworten, ohne einen einzigen nod) einmal anzufehen (S. 368). Immer von neuem überrafcht ihn die Höflichkeit des Nönigs, die nicht auf die Pünktlichteit fich befhränft, Um fic) die Tabaksbofe reichen zu Laffen, ruft der König einen Lataien, weil er dem Vorlefer auch nicht die Heinfte Dienftleiftung zumuthen will. Catt fügt hinzu: „Ein Privatmann würde gejagt haben: Geben Sie mir die Dofe” (S. 423). Wenn der König aus einem Zimmer in ein anderes geht, fo trägt er felber fic die Lichter und félieft felber die Fenfter: „ein Beweis, wie er feine Unter gebenen menagirt“ (6.372). Als er dem Vorlefer ein entliehenes Buch zurüdftellt, fagt er: „Sehen Sie, wie pitnftlich ich bin; ich Hoffe, daß Sie mir aud) ferner leihen werden" (S. 346). Allerkiebft ift dieFitrforge, mit welcher der König

mitten in ber Nacht einen Lafaien mit dem während der- vorangegangenen

Unterhaltung vergebens gefuchten Titel einer Oper fendet, damit das weitere Nachfinnen Gatt nicht den Schlaf raube (S. 345).

Einzelheiten, die Catt über das Äußere des Königs anführt, entfprechen dem Bilde des Helden der fieben Yahre, wie wir e8 Alle fennen; auch die zer riffenen Stiefel fehlen nicht, jodaß ihr Träger über feuchte Füße Hagt. Gewik öfonomifch ift e8 gehandelt, wenn der König die Manchetten, die ihm zu lang fdeinen, in der Mitte gertrennt und fo aus einem Paar zwei madt (S. 393).

„Wenn man diefen Fürften im Profil fieht,“ bemerkt Catt bald nach feiner Ankunft (S. 345), „jo hat man eine einzige gerade Linie.“

Hören wir nun zu, wie der König und Catt id mit einander unterhalten, fo hat der König keineswegs, wie die Memoiren (vgl. S. 20) e8 barftellen, einige der erften „Sigungen* mit einer gleichjam conventionellen Vorftellung der in ber (Ferne weilenden Mitglieder feines Potsdamer Kreifes ausgefüllt, wobei jedes berjelben eine Charatteriftit erhalten hätte. Die an Interefje ftets fid fteigernde Plauderei diefer Campagneabende kommt auf viel ungetünfteltere

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Einleitung. XXIX

Art in Fluß. Der König zeigt, Gatt feine Poefien und fpricht mit ihm über die Gegenftände der Lektüre. 3 werden Urtheile über die Vertreter der fran: zöfiichen Litteratur ausgetaufcht, Urtheile aud über ihre Berfönlichkeiten und Charactere. In gleicher Weije wie die Männer von der ‘Feder, paffiren die Revue die Männer vom Schwerte, aud die Herren und Damen bei Hofe, die Träger der Kronen nicht ausgenommen. Sehr häufig wird von militärischen Borgängen gejprochen, vor allen von den Schlachten !), von denen bei Diollwig und Hohenfriedberg bis zu den neuelten, die Gatt miterlebt. Daneben gelangen religiöfe, moralifde und metaphyfiiche Fragen zur Erörterung, das Berhältnig von Gott und Welt, Freiheit und Notwendigkeit, Zufall und Borfehung, das Problem der Beichaffenheit der Seele und ihrer Unfterblichkeit. Die von dem Könige in Treffen geführten Argumente bewegen fich, wie die beigebrachten Parallelftellen erjehen lafjen werden, durchaus in dem Vorftellungsfreife feiner Briefe, feiner Lehrgedichte und profaiichen Abhandlungen. Je länger, je mehr endlich madt Friedrich den Gejellichafter zum Vertrauten feiner Kümmernifje und Leiden, feiner Befürchtungen und Hoffnungen, nad dem Berlufte der Schweiter zum Zeugen der leidenschaftlichen Trauer, der er in foldjen Augenbliden bei der großen Weichheit jeiner Empfindung fid bin: zugeben pflegte. Als charakteriftiich erjcheint nod, wie in derjelben Unter: Baltung der König fprungweife oft Die verjchiedenften Gegenftände berührt.

„Überblidt man die Gefammtheit der Gefpräche“, fagt Geinrid von Spybel,?) „jo zeigt fih ung eine äußerft merkwürdige Thatjache. Wie die Standhaftigkeit ohne Gleichen ift, mit welcher Griebrid jech® Jahre lang der permanenten Zodesgefahr unbeugjam in das Auge blidte, als ebenjo beifpiel- [08 wird man e3 erlennen müffen, daß er einer der genialften Teldherrn aller Beiten war, ohne innere Sreude an der militärischen Action, ohne sreude an Krieg und Sieg. Eine reihe und ftarfe Natur, deren angeborene Neigung ganz und gar den Aufgaben der Eultur, der Pflege des Wohlitandes und des Rechtes, der Entwidelung des Aderbaues und Gewerbes, und vor allem der Blüthe der Kunft und Wifjenichaft zugewandt war, ein Fürft, der fich mit Krieg und Diplomatie nur aus Ehrgefühl, Pflichtbewußtfein und Baterlandsliebe befaßte, weil er ala König fid) damit befaffen mußte, und der dann fo: fort trot der innern Sleichgültigkeit fich zur größten Meifterfchaft in beiden Fächern emporbob.“

Gatt' 3 Zeit wird immer nur auf wenige Stunden durch feinen täglichen Tienft bei der Berfon des Dionarchen in Anfprud genommen. 8 bleibt ihm Muße, in allen den neuen Verhältnifjen fich umaufdauen, in welche er mit

1; Bal. 5.536. 342. 363. 386. 388. 395. 409. 411. 414. 415. 419.421. 2) Situngeberichte der À. Preuß. Alabemie der Wiflenfchaften 1884, S. 39. Das Urtheli gilt aunddft ben Gefprächen der Memoiren, findet aber ebenfo auf die ber erft fpäter aufgefundenen Tage büder Unwenbung.

XXX Ginieitung.

feiner Ankunft im Hauptquartier getreten war, und er hat für alles offne Augen. GSteihmäßig interefficen ibn der Landfchaftliche Charakter und die Bobenbe. fdaffenbeit der Gegenden, durd) die der Marjc) führt, die Ardjitectur der Städte, Typus und Sitten der Bevblterung, der mährische Bäder, der fliebend Inteinifch jpricht (S. 341), und die jähfijche Erzieherin, die ihren Zöglingen ein weniger fließendes Srangôfijd beibringt (S. 372), die nationalen Brände der Spreewaldwenden (S. 400) und die einbürgerliche Etikette der Einwohner von Bauten (S. 372), die Toiletten der Frauen und die zarten Gunftbeweife, durch die der weibliche Theil der Bevölterung gelegentlich ihn erfreut. Seine volle Anerfennung hat der brave Schlefier, dem e8 gegen die Ehre geht, daß fein Nachbar mit einer ftärkeren Einquartierung belegt ift, als er (S. 389). Sehr hübfch find Kleine harakteriftiiche Züge aus dem Kriegsleben: wie der König am dritten Tage nad der Schlacht bei Zorndorf feinen Neitern feine Genugtäuung ausfpridt, den einen umarmt und den andern auf die Schulter ihlägt (S. 359); wie die preußifchen und öfterreichifchen Hufaren bei aller Feindihaft gut Freund mit einander find, fich gegenfeitig ihre Hodhadhjtung ausfpreden und in der Gefangenfchaft Liebevoll pflegen (S. 341. 352), wie das Marketendercorps Selbjtgerichtsbarfeit ausübt (S. 347) und wie bie Stuper des Biwats fid frifiren und parfümiren, als ob fie zu Hofe gehen joltten (S. 385). Zu der Schilderung der Memoiren (S. 288) von dem Que mor, mit bem die Offiziere des Hauptquartier inmitten der Entbehrungen der traurigen Quartiere zu Freiberg im Winter von 1759 auf 1760 die Langer weile durd) Chanfons fid) vertreiben, bieten die Tagebücher ein Gegenftüd in der Aufführung einer Harlekinade, „deren Erfinder und Darfteller die Sol: daten find“: ihr Titel ift „die Berleibung des Hutes* und ihr Held der Mar fall Daun, dem Garletin Vorwitrfe macht, daß er in dem Kampfe gegen eine Hriftliche Macht mit geweihten Waffen fich habe ausstatten Iajjen (S. 389). Freilich bat das Kriegsleben auch) feine Schattenfeiten, und fo wenig wie bei ben ‚Heeren der Allüirten geht e8 in ben preußifchen ohne Ausjchreitungen ab, die Eatt nicht veridweigt, wie er überhaupt mit Bemerkungen und Betrachtungen über bas, was ihm bei der Armee nicht gefällt, nicht zurüchält!). Es ift auch fonft befannt, baÿ die Selbftzucht der Truppen im Fortgange des langen Krieges fant. Wenn Gatt anfänglich bemerkte, da man in Feindesland die preußijchen Soldaten Lieber in den Quartieren ah, als die eignen Freunde (S. 340), jo glaub» ten fpäter bie öfterreichijchen Offiziere fich rühmen zu ditrfen, daß in der preußijen Armee die alte fdône Disciplin nicht mehr berriche, daß fie ihrerjeits jegt exe acter feien undihrePadknechteund Drarketenderjchärfer zu Haltenwüßten(S.381). Aber es ift nicht bloß das äubere Bild des Lagerlebens, das Gatt im feinem Tagebuch fefthält; aud) die inneren Gegenfäge, die das Hauptquartier fpalten, finden an ihm einen aufmerffamen Beobachter. „Die Menjchen find

1) Bgl. ©. 395. 406 ff. 415. 416,

Pr

Einleitung. XXXI

feltfam, e8 bereitet ihnen ein Vergnügen, den König herabzujegen, um ben Brinzen Heinrich in die Höhe zu heben, und umgekehrt” (S. 405). Der Prinz jelbft zieht die Offiziere, die fein königlicher Bruder ihm empfiehlt, nicht heran, er verwendet die, welche der König nicht verwendet (5. 395). Wie befannt, haben in der fpäteren Litteratur diefe und andere perfönliche Gegenjäge einen Niederfchlag abgejeht. Die traditionelle Gejchichte des fiebenjährigen Krieges bat mehr als einen Zug aus den Daritellungen angenommen, mit denen Die jüngeren Rampfgefährten riebrids des Großen und des Prinzen Heinrich an der hiftorifchen Berichterftattung über den Krieg fich betheiligt haben.

„Alle jungen Offiziere arbeiten an Diarien“, verriet) Gatt am 2. Juli 1759 dem Könige (S. 387). Eine ganze Reibe folder Diarien find {don bei Friedrichs Lebzeiten an die Offentlichkeit gelangt, fo in der „Sammlung ungedrudter Nachrichten, welche die ‘seldzüge der Preußen betreffen“, jo in der militärischen Zeitfchrift „Bellona“, die bei dem Verleger der „Sammlung“ und im Anjhluß an diejelbe in den achtziger Jahren erjdhien. Tempelbofs Ge: jhichte des fiebenjährigen Krieges baute fid zum guten Theil auf derartiger Grundlage auf, lange nachher bat die Diarienlitteratur durch die Veröffentlihung der Aufzeichnungen des Grafen Hendel von Donnergmard, eines der Bertrauten des Prinzen Heinrich, noch einen in feiner Art werthuollen Zuwachs erhalten; gewiß vieles aus diefem Bereiche ift noch ungebrudt, wie bas Tage: bud Beidemann 8, des Cecretürs von James Keith, oder das des Brigademajors von Beilel. Einzelne diefer Berichterjtatter juchten ihre eignen Notizen durch die Ausjagen anderer Zeugen zu vervollitändigen und fammelten allmäblig ein ganzes Archiv, wie Gaudi, des Königs Adjutant, und Süßenbad), der Secretär des Generals von Woberönow.

Rad dem Jahre 1786 begnügte man fich nicht mehr mit der Veröffentfidung von Rohmaterial,; innerhalb eines kurzen Zeitraumes erjchien eine größere Anzahl von Darftellungen mit ftart fubjectiver Särbung und mit mehr oder weniger bervortretender Tendenz. C8 traten die Kaltenborn und Bitlow auf, die Warnery und Behrenhorft, beide einst in Ungnade gefallen und jeitdem mißvergnügt, Die Regow und Schmettau, welche als Söhne für ihre Väter eine Lange brechen, wie denn aus der Bieten iden Berwandtichaft gar ein weibliches Mitglied, die srau von Blumenthal, des Grobvaters Verherrlihung unternahm.

Rod bedarf fait ein jedes diefer Werke einer genauen Brüfung. ES wird nicht genügen, daß der perfünliche Standpunkt des Verfafjers feitgeitellt wird und damit jeine Glaubwirdigteit im Allgemeinen, e3 bleibt dann nod die grage nad der Herkunft und Beglaubigung des Einzelnen zu beantworten '), die rage, wo der Verjaffer nad) eigner Kenntniß berichten fonnte, wo er aus

1, &o if die bof fragliche Angabe, dab Schwerin vor Prag die Schlacht nod im leiten Ungenblide babe wiberrathen wollen (vgl. unten ©. 494) noch in der neueften Geihichte des fiebenjährigen Krieges, bie doch bie allgemeine Unglaubwürbigleit ber zeitgenöffiihen Dar: Rellungen fo nadgbräidlid betont, unbebentlic wiederholt worden.

XXX Einleitung.

mindlicher oder jchriftficher Übertieferung gejdbpit Haben muß, ob einer 1 Nachricht bei einem andern Gewährsmann vielleicht eine abweichende entgegenfteht und für welche Verfion dann die Entideidung zu fallen hat. À

Eatt’3 Tagebücher gewähren uns einen Einblid in den Werbeprogeß der hiftorihen Tradition, die in jenen Werken ausgebildet vorliegt. Gatt regifteirt, was fid bas Lager erzählt, gleichviel von welder Seite die Kunde ihm zugetragen wird, fo daß ganz entgegengejegtes bei ihm neben einander ftebt. Wie er jeldft jpäter den Negow, de la Beaux, Thiebault, Zimmermann, Denina das was er wußte, und mehr als er wußte, mittheilte, fo erfuhr er im Hauptquartier von Offizieren, von ben Cabinetsjecretären, aud) wohl von dem englifchen Gefandten, eine Menge von den Dingen, denen wir fpâter in der gedrudten Litteratur begegnen. Catt erzählt, baf ihm der König einen Bla an der Adjutantentafel anwies (S. 9); hier wurde, wie wir ung denfen kün» nen, keitifirt und geläftert,, hier zumal mögen die zahlreichen Anekdoten und Schwänfe zum Beften gegeben fein. Unfers Berichterftatters Treue in der Wiedergabe des ihm Erzählten bewährt fid) diesmal gut; in einem Falle, wo ev fi) auf den Cabinetsrath Eichel beruft, findet feine Angabe burd einen Brief Eichel’s an den Minifter des Auswärtigen ihre volle Beftätigung (S. 401); das was Catt als Mittheilungen des Grafen Hendel verzeichnet (S. 411. 413. 415), findet fid) wenigftens theilweife auch in Hendel’8 Tage buche. |

Für die Ereignife des Jahres 1756, bei denen Catt nod nicht Zufchaner war, hat er das, was er von Hörenfagen erfuhr, in eine gedrängte Darftelfung!) gebracht, die man ein Kompendium des Lagerklatjches nennen könnte. Obgleich er diefe Zufammenftellung gemacht haben will, um „zum Theil die Grunblofigteit zu erweifen“, jo bat er doc) gerade einige der zweifelhafteften Daten weiter verbreitet; denn die Angabe, die de la Beaux über die Schladt | bei Lobofig macht ?), verbantte er ohne Zweifel wieder Gatt, in beffen »Note« fie fid) findet.

In dem folgenden Abdrud der Memoiren find die zahlreid) eingelegten Boefien und Briefe Friedrich’ IL, mit Ausnahme eines Gedichtes mit perfünlicher Beziehung auf Gatt, fortgeblieben, da fie aus den Œuvres de Frédérie le Grand bereits befannt find. Die Mittheilung der vortommenden Varianten, falls diejelbe ein Interefje haben follte, würde zwedmäßig mit anderweiten Rodtrigen zu der Ausgabe der Œuvres zıt verbinden fein.

1) »Note de ce que j'ai entendu, que j'ai écrit pour en faire voir la fausseté en parties. Bon der Veröffentlichung durite, ebenjo wie für ein Gragment ‘über dem Feldzug von 1778, abgejehen werben. 2) Vie de Frédéric 11, VI, 92.

Memoiren von Heinrid) de Catt zur Oefdidte des fiebenjährigen Krieges

Yudiiästiowen a. d. Fıruf. Staatdardiven. XXII. 1

Brouillon de mes mémoires.

Mon but dans ces mémoires est d'écrire ce que j'ai vu et entendu du grand Frédéric, pendant l'espace de vingt-quatre années qu'il m'a honoré d'une confiance entière. Les bontés de cet homme unique, son

s refroidissement à mon égard. si peu attendu, si peu mérité, j'ose le dire, et qui a duré cinq ans, jusqu'à la fin de son existence, tout cela n'influera point sur mon esprit et sur mon cœur, je parlerai, independanıment de ses bontés et de ses rigueurs, avec cette honnêteté et cette vérité que l'on doit à soi-même et aux autres: rien de si bas que l'adu-

télation. rien de si odieux que le bläme dicté par le ressentiment.

Quand on parle d'un grand homme, il est bien difficile, à ce que j'ai vu, de n'en pas parler avec l'enthousiasme de la louange ou de la satire: ici dans mon écrit, on ne trouvera que la vérité même, et je me flatte qu'à la faveur de cette vérité, le lecteur aura de l'indulgence pour

15la manière dont je la lui présenterai.!)

Comme je ne suis point militaire, je me garderai bien de parler de moi-même de cet art sublime: je craindrais trop et avec raison que ler Turenne modernes ne me donnassent sur les doigts. Si, cependant. il m'arrive quelquefois de faire mention de marches d'armées, de batailles

met de sièges et de décider sur ces objets, ce sera d'après le Turenne par excellence, qui m'a parlé de ces objets et donné les décisions mêmes.

Comme dans ces mémoires on aura vu bien des traits épars qui ont pu servir à caractériser le Prince dont je parle, je me propose de Îles rassembler à la fin de mon ouvrage. Je décomposerai Frédérie comme

25 il fallait décomposer Leibniz pour le bien faire connaître. et je rénnirai dans un tableau tous les traits de cette décomposition, il présentera défnitivement cet être dont s est beaucoup occupée la génération présente, et dont s'occupera vraisemblablement plus encore la génération future.

I Au reste, je lui demande de ne pas perdre de vne cette maxime, que dire 3e fdélement ce qu'on a entendu dire, c'est souvont rapporter de bonne foi des chases au moins suspectes. il comprendra ce que je veux dire.

Memoiren von Heinrich be Cat.

Par ce tableau que je présenterai, le lecteur verra peut-êtr quelque plaisir jusqu'à quel point Timmortel Frédérie ressemble prince de l'antiquité auquel il se comparait souvent, en me pré lui-même les traits frappans, disait-il, de la ressemblance.

Si je parle de ceux que j'ai vus auprès de Sa Majesté et de n west ni égoïsme, ni partialité, ni esprit de critique, qui me fait ce langage, je ne parle d’eux et de moi que dans le but unique de senter les traits à ceux qui voudront connaître Frédérie, dans de gr comme dans de petites circonstances.

Le Roi, qui, en 1755, était allé à Wésel pour examiner les ré de cette ville, se décida tont-A-eoup de passer en Hollande et de voir ville d'Amsterdam, il ne prit avee lui que M. de Balbi, colonel de génieurs, et ce valet de chambre qui, pendant la guerre, fut mis : forteresse. 4

Je ne rapellerai point iei tont ce que les gazetiers ont dit de voyage; ce qui lui arriva de plus singulier, me disait le Roi, dans ville fameuse, fut la réception que lui fit un richard, possesseur de table

»J'ai appris, Monsieur, que vous possédiez de beaux tableaux.e

»Cela est vrai . . « J

»Me serait-il permis de les voir et de les admirer?«

» Qui êtes-vous, Monsieur, je ne vous connais point, « —

»Je suis le premier musicien du roi de Pologne« — A

‚Eh bien, Monsieur le premier Musicien, je suis votre serviteur, je n'ai pas de temps à perdre, ce matin, revenez l'apr&s-midi.«

On n'y fut pas et le Roi repartit.

Par un de ces hasards singuliers qui enchaînent les affaires Lu monde, je me trouvai dans la même barque qui le conduisait à Ut le Roi avait loué la chambre de cette barque, il m'aperçut.

»Comment vous appelez-vous, Monsieur, entrez ici, vous y mieux que là où vous êtes.«

J'entrai, après avoir hésité assez longtemps, si je le ferais. Il par politique, philosophie, religion, de plusieurs gouvernemens et de pl sieurs rois de l'Europe, et il parlait avec tant de volubilité et d'un déeisif que je ne pus m'empêcher de lui faire observer que cette d ! si marquée n'allait point avee ce qu'il m'avait dit de son ignorance en tière du pays qu'il parconrait,

»Comment pouvez-vous vivre dans ce pays aquatique, y sere encore longtemps ?«

»Non, Monsieur, j'ai voulu connaître l'université d’Utrecht, et bie tôt j'aurai fini les eours d'études que je m'étais proposé de faire 80 fameux professeur Wesseling.

Memoiren ven Heinrich de Gatt. 5

“J'ai entendu parler avec éloge de cet habile homme: mais convenez que tous ces êtres sont des pédans, celui-là peut-être moins qu'un autre, puisqu'il ne s'appelle pas Wesselenius. Puisque vous allez à Utrecht, j'aurai le plaisir de vous y conduire et nous pourrons encore

5 bien causer.«

II parla en effet beauconp sur Wolff, sur la raison suffisante, le principe de contradiction et sur l'harmonie préétablie.

» Tel que vous me voyez, ou me jugez peut-être, j'ai beaucoup étudié ces matières-là, mes parens n'aimaicnt point en moi ce goût dé-

ju cidé que j'avais pour l'étude, mais j'ai trompé mes parens, j'ai étudié et je ne men repens pas : l'étude dans laquelle je suis le moins versé, est la politique, c'est une étude de tromperie peu faite pour mon caractere.«

Ainsi en parlant on arriva à Utrecht.

15 »Adieu, Monsieur, j'espère vous revoir en repassant par cette ville, j'y demanderai de vos nouvelles: si, au reste, un souper d’auberge pouvait vous être agréable, vous m'obligeriez de passer encore quelques instans avec moi, je ne vous arrêterai pas longtemps, car je veux partir dans la mnit.«

zu Engage ailleurs, je ne pus accepter cette invitation; le Roi partit à trois heures du matin pour Arnheim, ayant appris par son valet de chambre que l'on savait qu'il était le roi de Prusse, et que le magistrat l'attendait à la barrière pour le complimenter, il repartit tout de suite en faisant mettre le colonel de Balbi dans la voiture et ge mettant lui-même

25 dans celle de bagage qui la suivait.

Arrivé à la barrière, le magistrat s’approcha de la voiture, harangua et finit la belle harangue au colonel Balbi, en s'écriant tous ensemble : Dieu svit loué que nous voyons lc défenseur de la Religion Protestante. Sa Majesté, dans la voiture ouverte, avait bien de la peine de ne pas

3% rire aux éclats.

Le lendemain, j'appris que ce premier musicien du roi de Pologne qui m'avait paru si instruit, si décisif. si vif, si opposant, était lc roi de Prusse. Au bout de six semaines, je reçus une lettre de Potsdam: Sa Majesté m'y disait que, si je voulais revoir ce voyageur qui parfois

55 m'avait fait monter la moutarde au nez, je serais le bien venu, que je n'avais qu'à faire mes conditions et me disposer à partir après la réponse à ma lettre, et que cette réponse ne tarderait. Je témoignai mon humble reconnaissance et mon désir pressant de me mettre aux pieds de celui qui m'avait tant frappé dans la barque, que je le laissais le maître absolu

# de mon sort. Après une réponse très gracieuse. je me disposais à partir. quand une maladie qu'on crut être une maladie de langueur, m'em-

pêcha de faire cette course que je desirais; j'exposai mon daigna y être sensible. er}

L'an 1757, après la prise de Breslau, Sa Majesté réitéra les m propositions qu'elle m'avait faites; elle me dit que, si j'étais to dans les mêmes dispositions d'entrer à son service et que je fusse de faire cette course, il suffirait que je me rendisse à Breslau an mencement de mars 1758.

Dim Je partis et j'arrivai dans cette ville le 13 vers les quatre heu: un instant après, un coureur du Roi m'apporta cette lettre du co Eichel:

J'ai l'honneur de vous marquer, Monsieur, qu'ayant su votre : rivée et en ayant fait rapport au Roi, Sa Majesté m'a ordonné de vo dire qu'Elle vous attend aujourd’hui à cinq heures, c'est-à-dire ine samment, pour vous parler vous-même, ce dont je m’aequitte, en assurant du respect avec lequel je suis

ce 13 mars 1758. Eichel.

citissimé. à M. de Catt.

Je me rendis au château et je fus présenté au Roi, par son ai de camp M. d’Oppen, qui se retira tout de suite; je fus saisi enrevo ee Prince si différent de ce que je l'avais vu dans la barque avec habit cannelle et sa grosse perruque ronde.

»Ah, bon soir, Monsieur«, me dit-il, »bon soir, je suis bien aise de vous revoir, m'auriez-vous reconnu ?«

» Oui, Sire,«

» Et à quoi?«

»A vos yeux,‘

»Mais j'ai bien maigri,«

»Cela est vrai, il est étonnant même qu'Elle puisse tenir à tant de fatigues. «

» Elles sont extrêmes, et la vie que je mène est une chienne de vous devez être las, asseyez-vous, et je vous exposerai mes vues

chose de vous, c'est que vous soyez à moi avec cette honnêteté qui fait le fond de votre caractère; je ne vous cache point que j'ai pris sur vous des informations exactes , elles vous ont été avantageuses, ainsi

dez à la bonne idée qu'on m'a donnée et que j'ai de vous. Il pe, surtout dans ces eirconstances-ei d'avoir auprès de moi des âmes honnêtes, j'ai eu si souvent près de ma personne des perfides et des ii grats, qu'en vérité, je commence à me lasser des hommes, et de fait m'en lasserais tout-à-fait, si, en faveur de quelques êtres honnêtes . je

1758, 13. 14. März. 7

ne pardonnais pas encore à la méchanceté de ceux qui m'ont joué des tours bien perfides. Allez demain matin chez Eichel, il vous dira ce que je veux faire pour vous: si vous êtes satisfait de mes propositions, vous m'obligerez beaucoup de faire au plus tôt votre petit équipage de cam- 5 pagne, afin que vous puissiez me joindre dans huit jours au couvent de Grtissau où je me rendrai. Comme vous désirez faire une course dans votre Suisse, ce qui est naturel, le temps le plus favorable sera en juillet, ainsi que vous n'aurez besoin que de très peu de bagage. Je ne veux pas vous arrêter davantage, vous devez être fatigué, bon soir, 10 venez me joindre au plus vite. «

Le lendemain, je fus chez M. Eichel, qui effectivement me fit des propositions que jacceptai sans trop savoir, au reste, 8i ce qu'on me donnait, suffirait à mon nouveau genre de vie.

"Quand je rejoindrai Sa Majesté, me dit le conseiller, »je lui

15 rendrai compte de votre facilité à accepter les conditions, et j'aurai l'honneur de vous écrire à ce sujet.«

En effet, il menvoya de Grüssau en date du 18 cette lettre-ci :

Sa Majesté, satisfaite de vous et charmée de vous avoir à son

service, vous accorde donc les 900 écus dont je vous ai parlé, ct la

20 permission de vous rendre pour trois mois en Suisse, mais comme le

meilleur temps et le plus commode pour vous de faire ce voyage, sera

celui du commencement des opérations de la campagne, Sa Majesté

désire que vous attendiez ce temps-là et que vous veniez dans cette

attente la joindre à Grüssau, où sera son quartier de cantonnement;

25 au reste, Monsieur, comme votre campagne ne sera pas longue, par

le voyage que vous ferez d'une couple de mois, vous n'aurez pas be-

soin de vous faire un grand équipage, dont au reste Sa Majesté vous défrayera.

Je répondis à M. Eichel, en le priant de mettre aux pieds du Roi

30 ma reconnaissance, ma joie d'être à son service et mon empressement à me rendre au plus tôt au quartier de cantonnement.

M. Eichel me répondit :

J'ai mis sous les yeux du Roi ce que vous me faites l'honneur

de m'écrire: Sa Majesté m'a ordonné encore de vous assurer qu'Elle

35 est très contente de votre façon de penser et d'agir, que dans la suite

Elle vous mettra sur un pied dont vous aurez tout lieu d'être satis-

fait, et qu'Elle ferait pour vous au delà de vos espérances. Elle vous

attend dans six jours, car Elle veut que vous vous reposiez de votre longue course et que vous travailliez à loisir à votre équipage.

“ Le conseiller, pour presser mon équipage et pour le faire au moins

de frais possible, m'avait adressé et recommandé en partant à Son Ex-

8 Memoiren von Heineid) be Gatt.

cellenee M. de Schlabrendorff, ministre dirigeant de la Silésie et so

intime, ainsi qu'à plusieurs personnes qui pouvaient me servir;

marquai pour la première fois l'influence d'un secrétaire du e e

la sensation que fait un homme qu'on sait que le Roi veut approcher

sa personne: on s’empresse pour lui, sans le connaître, on se voue à

on le recherche, on le prévient de toutes les manières possibles, on

inspire de bonnes ou de mauvaises idées contre les personnes que

Y aime, que l'on hait ou que l'on eraint, on s'annonce aussi empressé un homme que l'on s'imagine devenir l'objet de la faveur, que l'on

ces deux cas, on voit la même légéreté, les mêmes petitesses, les n mes bassesses; aussi un homme qui a de l'honneur et des principes, sera jamais touché de ces prévenances, ni chagrin de les voir finir,

ne se donne pas aisément malgré la faveur et ne s'éloigne pas k ment non plus malgré la disgrâce.

Pendant le temps que je restai à Breslau, je vis tous les jours 1! nête marquis d’Argens, il se montra à moi tel que je l'ai toujours vu depuis, il me donna mille marques d'amitié et les conseils qu'il ero nécessaires pour la nouvelle carrière dans laquelle j'allais entrer.

elle le reste de la soirée. Elle m'a parlé de vous: me dit ce bon 7 quis, »dans les termes les plus flatteurs et les plus avantageux, cela © heureux; car quand notre philosophe — c'est ainsi qu'il l'appelait — se fiche une idée de quelqu'un bonne ou mauvaise, elle n'en sort aisément, ce qu'il décide est bien décidé et sans appel: croit-il qu'un homme a de l'esprit, oh, il en a contre vent et marée; si malheureu ment il le eroit un sot, il a beau avoir du talent, il restera sot à yeux jusqu'à la fin des siècles. Je m'intéresse vraiment à vous, les conseils de mon cœur que je vous voue, parlez peu, soyez posé vis-: à-vis de notre philosophe, sans gêne et affectation cependant, entres le moins possible dans les badineries, témoignez peu d'empressement pour les confidences qu'il pourrait vous faire et qu'il vous fera, je le vois à la façon dont il m'a parlé de vous, et que ce peu d’empressement se montre surtout sur ce qu'il pourra vous dire sur sa famille; ne eriti- 3 quez pas, pour Dieu, ni sa prose, ni ses vers, ne lui demandez rien, point d'argent, et ne voyez qu'autant que la politesse le permet, ceux qu'il a décidés être sots, malins, intriguans et frondeurs. « Je vis ensuite le chevalier M. Mitchell, envoyé de la cour britanni-

1) Comme cela arrivait pendant mon séjour à M. de B.

1758, 21. März . 9

que. je lui avais été fortement recommaudé par M. le général de Cornabe, son ami intime et le mien: aussi me donna-t-il, pendant le court séjour que je fis à Breslau, les marques les plus touchantes de l'intérêt qu'il prenait à moi: sa conversation instructive, franche et honnête me pénétra. ainsi que me frappa le tableau qu'il me fit de l’état actuel des choses: ce qu'il ıne dit des gens que je devais voir ou éviter, s’est trouvé conforme à la vérité la plus exacte.

‚Au reste, mo dit-il, »vous serez content de votre situation, Sa Majesté est extrêmement prevenue en votre faveur. Elle me dit à table. ‚le jour de votre arrivée, qu'elle vous attendait, et je saisis cette occasion de lui dire tout ce que mon ami Cornabe, que Sa Majesté estime pour ses talens, m'avait écrit précédemment sur votre sujet. Sans vous familiariser trop avec ce Prince, soyez cependant franc et ouvert avec lui, et quand vous serez les soirées ensemble, mettez toujours en avant des points de littérature, de philosophie et surtout de métaphysique, qu'il aime beaucoup: parlez-lui des po&tes français et s'il vous montre de ses vers. ne critiquez qu'autant quil l'exigera de vous ; mettez [-lc] dans le cas de parler plutôt que de parler vous-même «!).

L'abbé Bastiani, Vénitien, chanoine de la cathédrale, vint me voir et moffrit très obligeamment ses services: on me l'avait dejà dépeint comme un homme très délié, très tartuffe ct désirant les grandeurs dont il affectait de ne pas se soucier. aimant à jouer le rôle de politique et recherchant de préférence les ministres et ceux qu'il croyait initiés dans les affaires: comme je ne le connaissais point, et très peu encore ceux qui en portaient un tel jugement, je suspendis avec raison le mien. jusqu'à ce que je pusse m'assurer dans la suite si ce jugement était ou non conforme à la vérité.

Mon équipage fait, je quittai Breslau et j'arrivai le 21, matin, à Grüssau. au couvent où logeait Sa Majesté dans les appartemens du prélat. Le Roi, instruit de mon arrivée. m'envoya son aide de camp général. M. de Wobersnow : après des complimens très honnêtes que me fit ce général, il me dit qu'il avait ordre de me conduire à 8a table, où mangeaient tous les aides de camp, de me présenter à eux, de leur recommander d'avoir des attentions pour moi, et de m'aider dans ce qui pourrait m'embarrasser relativement aux marches que nous allions bientôt faire.

‚Apres le diner, Monsicur, je vous conduirai chez Sa Majesté, qui vous attend à trois heures.

1, Ce digne homme s'est montré toujours tel à mon égard, jusqu'à la fin do son existence.

ce 21 mars 1758, Couvent de Girâssau, de l'urdre deCiteaux.

10 Memoiren von Deinridi de Eatt,

Je fus conduit à cette heure par le général, qui, voyant venir Sa Majesté, se retira !).

»Ah, vous voiläx me dit-elle, »je suis bien aise de vous revoir et je vous tiens compte de votre empressement à me rejoindre ; si vous n'êtes pas trop fatigué, nous causerons une heure ensemble.« Comme j'assurais que je n'étais nullement fatigué, ma séance, qui ne devait être que d'une heure, fut une séance de trois heures et demie. Je ne me serais jamais imaginé le début et le sujet de la conversation du Roi pendant tout ce temps; ma surprise égala la satisfaction que je ressentis. [I »Vous voici, mon cher, dans une carrière où tout sera nouveau pour vous, quelques directions ne vous seront pas inutiles pour vous y guider; tout ce que vous verrez ou que vous pourrez deviner peut-être de mes opérations, tout cela doit être sacré pour vous, ainsi que ce que je pourrais vous dire qui y serait relatif; je cache mes vues souvent à eeux qui m'entourent, je les trompe même, parce qu'en les soupçonnant, ils pourraient en parler sans en voir les conséquences, et j'en souffrirais, jene puis me sauver que par le secret.

»On vous recherchera de toute part, on vous cajolera pour apprendre ce que vous pourriez avoir entendu de moi et quels sont les objets de mes occupations actuelles. J'attends de votre honnêteté que vons repousserez ces cajoleries et que vous ne satisferez ‘en aucune manière cette curiosité qu'inspire bien plus la malignité que le désir de connaître; soyez sûr qu'en général on ferait un mauvais usage des détails que vous donneriez, soyez done sur vos gardes. « E »Jai à ma suite quelques aides de camp que je veux vous faire connaitre, puisque ce sont ceux que vous verrez peut-être de préférence, puisqu'ils sont instruits. Ojppen) est un bon enfant très brave, mais jaloux à l'excès des préférences que je puis témoigner à d'autres; il ne s'occupe pas peu en silence de les faire cesser. »Glaudy] est rempli d'esprit, de talens et de connaissances, mais il est frondeur, ces jeunes gens qui n’ont presque rien vu, décident, comme s'ils avaient une expérience consommée; vous aurez souvent dans la suite occasion d'observer que ce goût de décision et aussi de eritique est assez commun parmi mes aides de camp. Mlarwitz) est un ho: qui a des talens supérieurs, mais c'est une âme sombre, un esprit vöche, mécontent tonjours de ce qui se fait, et toujours très content de

1) Je suis entré dans ces détails depuis la page troisième (= pag. 4) celle-ei pour me retracer le premier début; ce sera la dernière fois que je p: ai au long de ce qui me regarde.

1758, 21. März. 11

lui-même. son cœur n'est pas fait pour l'amitié: le reste de mes aides de camp suit assez l'impression que leur donnent ces trois sujets dont je vous parle : voyez-les tous et surtout ceux-ci avec toute la retenue possible: si vous vous livriez trop à eux, à coup sûr, ils vous donneraient 5 des dégoûts ct vous inspireraient contre moi et contre votre position actuelle de la crainte et de la défiance: tenez-vous-en à ce que je vous dis, expliquez-vous à moi avec franchise sur des choses qui pourraient vous peiner et vous embarrasser, et soyez assuré que, si l'on vous faisait quelques tracasseries, jo les ferais bientôt finir: ne prêtez aucun argent ju à qui que ce soit, et, autant qu'il sera possible, évitez les parties de jeu et ces plaisirs tapageurs que l'on pourrait vous proposer dans la suite. Quand le chevalier Mitchell nous rejoindra, voyez-le aussi souvent que possible, il m'est attaché sincèrement, cet homme a des connaissances solides ct très étendues. Son cœur est l'honnêteté même, il est

15 parfois un peu vif ct brusque, cela est vrai, mais il revient aisement.«

À cette occasion de M. Mitchell, il me cita un trait de lui qui ne contribua pas peu à augmenter l'estime que le Roi avait pour lui: le voici. À Breslau, dans un diner chez le Roi, des généraux se répandaient en éloges sur la campagne de 1757 que l'on venait de finir.

20 ‚Quelle campagne glorieuse, « disait l’un.

» Rien dans les annales du monde l'égale,: disait l'autre.

Que de volumes on pourrait écrire sur le règne de Votre Majesté, sécriait un troisième.

Le chevalier Mitchell, fatigué de ces discours et de ces éloges

25 donnés en face, dit:

Eh, Messieurs, le plus bel éloge que l’on pourrait faire du règne d'an prince, serait celui qui ne contiendrait que quelques lignes. «

Les généraux se regardent et semblent se dire, comment peut-on avoir tant de hardiesse?«

39 »M. Mitchell, vous avez raison« dit le Roi, »rien de plus sensé et de plus vrai que votre langage, et sil m'est permis d’ajouter un mot à la réflexion judicieuse que vous venez de faire, je dirai qu'à mon sens le plus grand des princes est celui qui aime la vérité et qui la cherche: je place à côté de lui, le sujet respectable qui ose la lui dire«.

35 Après m'avoir donné ces conseils et dépeint ceux avec lesquels je devais vivre, Sa Majesté m'entretint de son genre de vie et de ses occupations. »Je reste ici pour couvrir le siège de Schweidnitz qu'on va commencer : je quitterai Grlissau pour continuer mes opérations, dès que la ville sera prise. Pendant la campagne, je me lève à trois heures du

4 matin et quelquefois plus tôt, il m'en coûte souvent, je vous l'avoue. de me lever de si bonne heure, j'aimerais bien rester au lit quelques instans

12 Memoiren von Heinrich de Entt.

de plus encore, tant je suis fatigué, mais les affaires en sou je capitule pour me lever avec mon laquais, qui a ordre de m’ de ne pas me laisser rendormir; levé, je m'accommode moi-même cheveux, je m'habille, prends une tasse de café, et je lis mes dép après les avoir lues, je joue de la flûte une heure et quelquefois tout en m'occupant de mes lettres et des réponses que je dois faire; me secrétaires viennent ensuite, je leur dis ce qu'ils doivent écrire; cela fait, je lis mes anciens livres, rarement de nouveaux, jusqu'au mon de la parade, où je donne l'ordre; je lis encore un instant avant le diner fixé à midi précis, j'ai ordinairement quelques généraux à ma table et! actuellement le prélat du couvent, cet homme m'amuse singuliè par son ineptie; pendant tout le repas, il est l'objet de mon persiflage je lui propose des questions épineuses qu'il ne peut résoudre, alors prélat fait force signes de croix et se dit sans doute en lui-même, »al quel roi que ce roi-là, il sera infailliblement grillé. Figurez-vous sa 15 bêtise, je Ini demande ces jours passés un testament grec. »Quoi, S vous sauriez le grec — » Oui, sans doute. — » Quand veut-Elle a ce testament. « — »Apportez-le-moi demain quand vous viendrez diner. « »Le prélat m’apporta un gros livre, j'ouvre, c'était la Somme de saint Thomas; vous sentez que je ne l'épargnai pas, aussi ce saint homme me donne-t-il à tous les diables. Après le diner, je joue de flûte pour aider à la digestion, je signe mes lettres et je lis de nouveau jusqu'à quatre heures; à cette heure, vous viendrez chez moi, nous eauserons jusqu'à six que mon petit concert commence, si une musiq| passable peut vous amuser, il dépend de vous de l'entendre, tout est! à sept et demie; après ce concert, que je n'ai au reste que dans le quartiers de cantonnement, je barbouille impitoyablement du papier e prose et en vers jusqu'à neuf heures, où je vais me mettre entre les bras de Morphée; voilà mon genre de vie, il est tel qu'il sera à Potsdam à quelque chose près, à la paix, s'il vous est donné ainsi qu'à moi de voir ce bien inestimable, et Monsieur — mais je ne vous ai pas mal tenu, bon soir, bon soir, j'ai honte de tant de bavardise, à demain ve les trois heures je vous ferai faire la connaissance d'un capit: M. Guichard, qui entre à mon service, c'est un érudit qui a été qui années lecteur à l'université de Leide, s'étant lassé d'attendre si ll temps une chaire de professeur en grec qu'on lui avait promise, il donna le collège académique et ses chers compagnons en ws, pour se faire militaire, nous verrons ce que c'est.« co 22 mars Le lendemain à trois heures, je me rendis chez Sa Majesté 178. elle l'avait ordonné la veille. Elle débuta par sa course en Ho »Dites-le-moi de bonne foi, pour qui m'avez-vous pris?

1758, 21. 22. Mär. 13

‚Pour un seigneur français. très instruit. très vif, très deeisif.« »Instruit, je le suis assez, vif, je le suis beaucoup, peut-être trop: pour décisif, ce n'est sûrement pas mon défaut, j'affectais ce ton de décision qui vous a choqué.« 5 ‚C'est précisément ce ton qui aurait pu me mettre sur les voies.« »Il était donc bien marqué, ce ton-lä ?%« ‚Tres marqué.

»Mais en quoi * ‚En parlant des grands, des princes, des rois, Ses chers frères, et 19 des gouvernemens qu Elle disait ne pas bien connaître, en blämant les princes qui ne prot&geaient pas les lettres, Elle s échappa à dire : Pour moi: —

» Quoi. vous avez remarqué ce pour mot?

»Sans doute, car Elle s'arrêta, et ce ne fut qu'un instant après

1: qu Elle finit Sa phrase, » pour moie dit-Elle, »j'abandonne de tels princes. ce ne sont pas mes gens —1l en est cependant quelques-uns qui favorisent beaucoup les lettres et ceux qui les cultivent.: — » Oui, on dit que le roi de Prusse est de ce nombre, qu'il écrit lui-même ou plutôt qu'il barbouille beaucoup de papier en vers et en prose, mais ce n'est pas mon homme. «

2» — » Pourquoi ne l'est-il pas? — »C'est qu'un roi auteur est un être difficile, exigeant, qui néglige souvent pour les lettres les affaires de son Etat qui méritent de préférence tous Bes soins et toute son attention, quil est ou court risque d'être plus pédant que tous les pédans des universités: Jirai peut-être en Prusse, après avoir parcouru la Hollande.

25 alors je verrai ce qu'il en est de ce seigneur dont on parle tant et qui, à ce que j'ai appris, m'a l'air de bien faire encore parler de lui; si à mon retour j'ai le plaisir de vous revoir dans ces contrées, je pourrai vous dire ce que c'est que ce roi de Prusse. «

Sa Majesté cet revenue souvent à ces conversations de la barque.

30 qui l'avaient, dit-elle, singulièrement amusée.

» J'ai fait jadis,« continua-t-elle, »une course à Strasbourg sous lenom du comte du Four, riche seigneur de Bohême, je ne pris avec moi qu'Algarotti.!' ce voyage fut tragi-comique, je l'ai décrit en vers auxquels Voltaire a applaudi, vous voyez par cette approbation que je ne suis

35 pas si mauvais poète, comme vous pourriez le croire.?)

1: On m'a assuré que Sa Majesté dans ce voyage prit avec lui son frère le prince de Prusse; si cela ost, j'ignore la raison pourquoi il ne me le nomma pas. 2 Ilse rappelait ces vers-ci qu'il fit sur son voyage Les uns nous prenaient pour des rois.

40 D'autres pour des filous courtois, D'autres ponr gens de connaissance.

14 Memoiren don Heinrich de Gatt.

» Le premier jour de mon arrivée, étant à table d'hôte, un officier qui était à côté de moi, me demanda en parlant d'Algarotti, qui était ce monsieur-là. »Ce monsienr-lä« dis-je, » est un Italien d'Italie. « — L/offieier se fâche, »vous moquez-vous de moir, dit-il, »et quelle réponse me faites-vous là?: — Algarotti, s'apereevant que la chose pouvait de- 5 venir sérieuse, parla à l'officier avec tant de politesse qu'il Vadoueit, Vegaya, et l'on finit le diner en décoiffant bien des bouteilles de Champagne.

» Ayant fait plusieurs connaissances dans cette ville, je les invitai à diner; le due de Broglie, qui apprit cette invitation, dit à quelques- 10 uns des invités : » Au moins, Messieurs, prenez garde, c'est un étranger qui vous invite pour jouer et pour gagner votre argent.« Dans une s0ciété où l'on m'invita, on me proposa une partie de jeu. »Je ne joue point, Messieurs: mon père, en me permettant de voyager, me défendit absolument de jouer quelque jeu que ce pât être, je suis un fils trop Is respectneux pour ne pas suivre les ordres de mon cher père. On rapporta ee trait au duc de Broglie; »Oh, c'est une finesse, je vous le répète, prenez garde à vous«. Un diable de tambour qui avait été dans un régiment à Potsdam, me reconnut et dit au Due: » Cet étranger, Monseigneur, est le roi de Prusse.» — » Tu es un imposteur, cela n'est pas vrai.« — »Rien de plus vrai, Monseigneur. Le Due me fit inviter de passer la soirée chez lui avec une société choisie; en arrivant je vis mon due dans le coin de sa chambre, tenant le tambour par le bras, et Ini disant de façon que je pus l'entendre; » Maraud parle, est-ce bien là le roi de Prusse? — » Mais oni, Monseigneur, oni, c'est lui-même.c Alors® le Due vint à moi, d'un air très grave: » Je suis maréchal, Monsieur, j'ai un ordre comme vous le voyez, et j'ai vu les meilleurs gouvernemens de la France, on assure que vous êtes le roi de Prusse, cela est-il vrai ?e — »Moi roi, Monsieur? vous vous moquez de moi, je suis un bon et honnête gentilhomme à qui son père a permis de voir les grandes villes et de 30 grands hommes, comme M. le Maréchal. — »Eh bien, vous êtes son frère.« — » Je vous assure que non. — » Vous le connaissez done?e — »Pas mieux que vous pouvez le connaître.«— » Madame, mais voyez comme l'on peut mentir,« s'écria le Maréchal en lançant des regards furieux sur

Parfois le peuple s'attroupait ; Entre les yeux nous regardait ; En badauds curieux, remplis d'impertinence, L'or, plus dieu que Mars et l'Amour, Le même or sut nous introduire Le soir dans les murs de Strasbourg.

Il me les dieta, sa mémoire me surprit fort.

1758, 22. Män. 15

le pauvre tambour qu'il avait forcé de rester dans le coin de la chambre, Je n'en fis pas à deux, je sortis quelques instans après et je partis tout de suite.«

Le Roi se plaisait à raconter cette scène-là, et chaque fois qu'il la

5 racontait. il me faisait la leçon sur le danger qu'il y a, surtout en voyage, de faire. avec gens qu'on ne connaît pas, de mauvaises plaisanteries. qui ne sont pas même tolérables avec les meilleurs amis.

Un instant après le récit de cette course à Strasbourg, on annonça le capitaine Guichard, qui dit,en se présentant, combien il était enchanté

10 de servir sous un si grand prince qui faisait tant parler de lui, —

» Mais. Monsicur, pour venir de l'université vous savez dire de bien belles choses. le fils de Monsieur Diafoirus ne s'exprima pas mieux que vous. «

» J'en dis, Sire. de vraies. —

15 » Sur le rapport qu'Hellen m'a fait de vous, je vous ai pris à mon service: vous sercz à la suite de mon armée et toujours au quartier général. jusqu'à ce que je vous connaisse mieux, et que je vous place: vous pouvez aller demain à Breslau faire votre équipage, et arrangezvous pour revenir ici avant la fin du siège. J'ai parcouru votre ouvrage

20 sur la milice des anciens. mais dites-moi, Monsieur, pourquoi la préface est-elle aussi bien écrite que l'est mal l'onvrage möme.«

»On m'a fait la préface et j'ai écrit l'ouvrage.

»Qui a écrit cette préface *

C'est Maubert.«

25 »Mauhert. ce moine défroqué? où diable avez-vous fait la connaissance de ce drûle-là qui se loue à tant pour écrire des satires contre les Princes %

‚C'est à Londres: —

sApparemment dans un bordel x

2 > Non assurément, Sire — nn cas singulier me l'a fait connaître. mais je n'ennuierai pas Votre Majesté en Ini en faisant le récit”

»Oh. vous ne m'ennuyerez pas, cela sera plaisant, je suis sûr, et il n'y aura pas mal de ridicule, nous rirons.«

> Au sortir d'un souper et près de rentrer chez moi, j'entends des

35eris épouvantables, javance, on voulait violer une fille de chambre d'ane lady: —

sûrement c'était Maubert.«

‚Non, Sire, il est au fond trop honnête: —

eLui honnête. eh bien.«

4 ‚Je la défends. et, dans l'instant. passe un inconnn qui se joint À moi pour sauver l'honneur de cette pauvre fille déjà aux abois. Cet

16 Memoiren von Heinrich be Catt.

inconnu, c'était Maubert, nous conduisons la fille de chambre chezsa lady, et, en la quittant, je lui dis mon nom et celui de ma demeure, je priai Maubert de passer chez moi; après avoir plaisanté sur notre aventure, je lui parlai d'un ouvrage auquel je travaillais, c'est ainsi que la connaissance s'est faite,« 5

»N’avez-vous eu depuis aucune nouvelle de votre protégée, tont ceei me paraît admirable« —

»Oni, Sire, le lendemain, la fille de chambre vint me dire de la part de sa lady qu'elle serait charm&e de connaître un aussi galant homme que moi et aussi résolu. 1

»Bravo! Vous fütes done chez Lady, et elle se prit d'une belle passion pour vous?«

»Oui, et d'une très forte. Elle voulut m'épouser, et dans le temps que tout s'arrangeait pour conclure, elle fut attaqnée de la petite vérole, et ma digne respectable lady en mourut. "

»Ah, M. Guichard, n'était-ce pas un peu la sœur cadette qui causa cette triste mort?«

»Oh non, Sire, je vous le proteste, c'était bien la sœur aînée.r

Le Roi, pendant tout ce beau récit, ne cessait de rire,

»Vous m'avez délicieusement amusé; est-ce à Leide qu'on apprend à narrer si bien? Je me reproche cependant de vous avoir rappelé une douleur si amère, et, pour faire diversion à cette douleur, parlons encore un peu de votre livre. Vous croyez done que les soldats romains étaient les seuls braves, les seuls capables de soutenir tant de fatigues et de faire de si grandes courses, de porter de si grandes charges, 2 et que mes soldats disparaissent à tous ces égards devant ceux de Rome%

»Je crois, Sire, que vos soldats sont aussi braves que l’&taient les Romains, mais, pour les courses et pour les poids qu'ils avaient à porter les Romains sans contredit l'emportent.« — 30

»Sans contredit—ne décidez pas si vite, Monsieur l'amant infortune d'une lady; vous verrez nos courses et vous apprendrez à connaître quelle est en temps de marche la charge d'un soldat prussien. Adien, Messieurs, vous, amant malheureux, secrétaire jadis du grand César, allez faire équipage, et vous, Catt, revenez demain à la même heure.«%

Le capitaine me conduisit chez moi et s'y arrêtait quelques instans.

‚I faut convenir: dit-il, »que ce Prince bien éclairé est bien gai, bien poli, bien coulant, bien doux et bien aimable.«

»Je conviens de tont cela, Monsieur; quoique je n’aie pas l'honneur de vous connaître, je vous ferai part d'un conseil qu'on m'a donné etat que j'entrevois être nécessaire et utile, c’est de ne donner lieu que le

1758, 23. März — 19. April. 17

moins possible, à tout ce qui pourrait être pour le Roi un sujet de persiflage, qu'il aime et qu'il pousse souvent assez loin.«

» Cependant vous l’avez vu, il a beaucoup ri de mon aventure.

C'est précisément ce qui m'a peiné pour vous, ainsi que l'éloge de

5la force du soldat romain, sur lequel vous avez trop appuyé. Le Roi

m'a paru sérieux.

» Mais ces éloges sont mérités.c

Cela peut être, et c'est précisément, parce que vous les croyez tels, que vous ne deviez pas vous étendre, mais laisser parler votre livre.

10 Le jour suivant, Sa Majesté me demanda comment j'avais trouvé le ‚29 ma

son capitaine. envers

»Avouez qu'il est ridicule, et qu'il nons apprêtera bien à rire« — ae ine

‚Il m'a paru instruit, très versé dans les antiquités romaines, très motrs 46)

zélé pour son service. le 19 avr 15 »Cela est vrai, mais il n'a ancun usage du monde, et ne connaît

pas les apropos, je vous le dis, il m'amusera.«

‚Mais, Sire, il me semble qu'on peut bien passer quelque chose à un homme instruit. Votre Majesté, qui aime les lettres, doit plus qu'un aatre avoir de l'indulgence pour des tons qui ne sont pas précisément

20 ceux du grand monde.:

Cela est vrai; aussi, malgré ce que je vous dis, j'ai cette indulgence pour les savantasses et leurs tons et je ne les badine jamais, si d’ailleurs ils ont des connaissances utiles et un bon caractère. Sans ce caractère, sans la vertu, le savoir même le plus étendu est comme l’airain qui ré-

25 sonne. et comme la tymbale qui retentit: vous voyez, Monsieur, que je sais encore mes passages de l'Ecriture.

»Le monde n'a point produit de plus beau génie que Voltaire, mais je le méprise souverainement, parce qu'il n’est pas honnête. S'il l'eût été. quelle supériorité n’aurait-il pas eue sur tout ce qui existe! Il

3% semble que la nature, en refusant à ces génies la vertu qui les aurait embellis, veuille dedommager par ce refus ceux qui n'ont point de talens ou qui n'en ont que de médiocres: ainsi Newton commentant l'Apocalypse console les hommes qui lui sont inférieurs en génie.

s Comme j'en suis à ce Voltaire, je vous raconterai 8a dispute avec

35 Maupertuis. Dans un souper chez moi, Voltaire fut infiniment aimable, il se surpassa, il nous fit des contes charmans, Maupertuis ne put dire an mot. Le souper fini, Voltaire. Maupertuis, d’Argens et deux officiers se promenérent dans mon jardin; le marquis et les officiers dirent à Voltaire: Que vous avez été charmant à ce souper, et que vous

“nous avez amusés: n'est-il pas vrai, M. de Maunpertuis?« — ; Non, car il ma ennuyé à la mort. — Cela ne me surprend point, dit

Pubiilationes a. d. Preuf. Etaatdarhiven. XXL. 2

18 Memoiren von Geinrid de Œatt.

Voltaire, »vous êtes un homme ennuyant.c Zine dites, mon cher, Aine Akakia.

»Le coquin m'avait solennellement promis qu’il ne ferait point im- | primer cette diatribe, d’ailleurs pleine d'esprit, de vérité et de bonnes | plaisanteries, il m'avait donné même par écrit cette promesse, et mon 5 drôle l'envoie à un imprimeur, )

»Piqué de cette perfidie , emporté par un mouvement de colère, je fis brûler cette diatribe ; la brûlure faite, je m'en repentis, comme jeme suis repenti dans la suite de m'être mêlé de ces disputes littéraires et académiques entre ces deux fous-la. Pour réparer un peu le mal fait, 10 et pour apaiser Voltaire, je lui décochai l'abbé de Prades, je lui ordonnai de lui dire des choses agréables, et de me rendre compte comment il les aurait prises. L'Abbé arrive, Voltaire vient à lui d'un air furieux, | et cet air le devient plus encore, quand l'Abbé Ini fit les complimens du N Roi. Quoi me brûler! quoi préférer à moi ce polisson et ce Lapon is Maupertuis, à moi qui étais si bien avee le roi de France mon maître, | moi qui lui ai si sottement préféré ee Roi vandale qui vous envoie. Ah le bougre, le b., l'archidue Joseph me vengéra.c L'Abbé qui vint chez moi après cette belle scène, il me la raconta que rien n'y manquait; jlen ris de toute mon âme. Le jour suivant, je renvoyai l'Abbé demander des nouvelles de la santé de mon perfide, qui sut ou qui soupgonna que Abbé viendrait encore. Que fit alors l'auteur de Merope? Il ordonna un bain, y fit mettre les herbes destinées pour la soupe, et, quand” T'Abbé arriva — »Approchez, approchez, voyez à quoi me réduit eet homme, il me tue, M. l'Abbé, moi qui l'ai aimé, qui lui ai été fidèle, 2 qui lui ai corrigé sa {prose insipide et ses vers prosaïques, mais il ne m'échappera pas, ce malheureux.« Cette seconde scène qui me fut exactement rendue, me fit encore, vous le sentez, bien rire comme un bien heureux. Rien de si comique, mon cher, que ce Voltaire à la vue d'un mal où à l'idée de la mort; mon imbécile est alors le jouet de terreurs pa-st niques, il se peint mille diables qui sont là tout prêts pour le saisir; vous entendrez dire à coup sûr, lorsqu'il sera à l’article de la mort, qu'il a fait venir tous les confesseurs, tous les prêtres : il nous déshonorera tous — jamais homme ne fut moins conséquent que lui.

»Pour moi, je suis et je resterai ferme dans mes principes, je crains point la mort, mais la douleur :

La douleur est un siècle et la mort un moment.

»Je ne crains que lorsque, rentrant en moi-même, je vois que j'ai manqué aux lois de cette morale éternelle que nous devons pratiquer pour elle-même, je crains alors pour la honte qu'il ya s'être manqué à soi-même et aux autres, et je m'étudie à réparer.

1758, 23. Märg — 19. April. 19

mal que j'ai fait. Je n'ai pas besoin pour cet effet de vos principes religieux !), si je les avais comme vous, je quitterais ma couronne et je vivrais en anachorète:

La crainte fit les Dieux, la force fit les rois.

; Soyez sûr de cela.«

‚Je le suis de la vérité de la fin du vers, mais je ne puis admettre celle du commencement ; l'existence d'un Dieu repose sur un autre prineipe que celui de la crainte.c

»0h, vous voulez me convertir, vous ne réussirez pas, je reste ferme

| dans mes idées.«

J'ai eu l'occasion de remarquer fréquemment que, bien loin d'être ferme sur cette idée et sur d'autres, on était souvent dans la vacillation la plus étrange.

» Après vous avoir peint Voltaire méchant, perfide et dangereux. je

‚vous dirai un mot de ceux qui jadis composaiont ma société littéraire.«

D en était là, lorsqu'on lui apporte une lettre, il en voit le cachet et s'écrie : » Ah, Catt, c'est de Voltaire, il ge souvient donc encore que j'existe.«?) Il ouvre, il lit ou plutôt il dévore des yeux cette lettre ; après avoir lu à différentes reprises, il me la remit.

» Comme cet homme sait dire des choses agréables, on ne peut pas mieux écrire, quel dommage que l'on ne puisse pas se fier à lui! Cette lettre me fait un plaisir singulier, je vous l'avoue, en lui répondant je lui enverrai mes deux odes dont je vous ai lu l’esquisse; mais avant de faire cet envoi, je veux les bien finir, je suis sûr qu'il en sera content.«

En entendant ce langage, je me rappelai ce que le Roi venait de me dire de la perfidie de celni dont les éloges le flattaient si fort, et cela ne me donnait pas peu de surprise. Le Roi s'aperçut de mon sérieux.

»Qu’avez-vous?« me dit-il.

‚Mais Sire : si Voltaire est aussi méchant qu’Elle le dit, ne fera-t-il

‚pas un mauvais usage de quelques strophes de l’ode aux Français (fletri de plus d'une marquec), de quelques vers de celle aux Germains; ne pourra-t-Elle pas avoir du chagrin s'il abuse de Sa confiance?

»Il s'en gardera bien de montrer mes vers, on pourrait s imaginer qu'il les a faits, et c'est ce qui le retiendra; non, comme il témoigne des regrets, et un vif désir de correspondre avec moi, il ne pensera pas à me jouer de nouveaux tours. «

‚Je le souhaite de tout mon cœur.:

1, Il a parlé autrement dans bien des occasions dösastreuses. 2) J'ai revu mes notes [vergi. Abtheilung II) et je trouve que c'est à Rammenau le 26 septembre ‚que Sa Majesté reçut pour la première fois une lettre de Voltaire, et me dit ce que jai marqué; je citerai la réponse qui lui fut faite. 2 e

Memoiren von Heinrich de Eat.

»Bon soir, je vous parlerai demain de mes er qu'ils sont inférieurs à Voltaire. « « On débnta le lendemain par Maupertuis.

»I a, cet homme, du talent et des connaissances solides, mais imagination parfois singulière l'égare souvent et Ini fait admettre idées les plus bizarres et les plus incongrues; il veut cependant asse vir tout le monde à ses idées, et il se fâche sérieusement, lorsqu'on les admet pas; jaloux des moindres préférences que j'ai pour e m’approchent, il leur marque de l'humeur, et le eroiriez-vous, il u boude. Son ambition est extrême, et son génie n'y répond pas, il brusque, souvent ridicule par ses opinions gigantesques, mais son cœur, qui est honnête, n’est point à comparer avec celui de Voltaire. Von savez ce que Piron répondit un jour à celui-ci qui Jui offrait son ca »Fi done, M. de Voltaire, vous me donnez la plus mauvaise Poe vous-même, «

. »Algarotti a tout l'esprit possible, il a su preridre de la philo des belles lettres et des beaux arts tout ce qu'il y a de plus jamais homme — j'en excepte pourtant Voltaire — n'a payé mieux

lui en argent comptant dans les différentes parties des connaissanı humaines, lorsqu'on lui demandait son sentiment sur ces différentes ties. Homme de goût, esprit doux, fin, délié, souple, mais très p et surtout très intéressé, il a montré un intérêt sordide dans une de cœur et d'engagement qu'il a eue avec la Barbarini. ®

»La Mettrie, gai, plaisant, étourdi, avait de l'esprit, quelques naissances, et une imagination déréglée, il était si crédule qu'il In tait tout ce qu'on voulait lui faire croire, et si fou qu'il écrivait des h

reurs contre des gens qu'il ne connaissait point, Si ceux qu'il

attaqués se plaignaient, il leur faisait des exeuses et des protest: qu'il g’occuperait à réparer le mal fait; aussi les aceablait-il d'é qu'ils méritaient aussi peu que les horreurs qu'il avait débitées. II très désintéressé, et jamais il ne se trouvait plus heureux que lo

»Le bon et honnête Jordan avait été mon ami de préférence; q que les grands puissent compter bien peu sur l'amitié toujours intére de ceux qui les approchent, je pouvais faire fond sur la sienne et su son honnêteté peu commune; son commerce était frane, instructif, il avait de grandes connaissances en littératures, mais peu de goût

1758, 23. März — 19. April. 91

ces malheureux. » Figurez-vous, Sire, qu'on a massacré là tant de pauvres gens de la façon la plus barbare, cela ne fait-il pas horreur? Et il repandait encore des larmes; mon bon Jordan craignait épouvantablement la mort, que lui a donnée la verole.!) — — —

> »Le marquis d'Argens que vous connaissez, est l'honnêteté même, je puis faire compte entièrement sur elle, il a beaucoup de littérature, s'il avait plus de goût qu'il n'a, il pourrait être mis au rang des bons littérateurs de ce siècle: il est, comme vous l'aurez remarqué, toujours assez malpropre et goulu, mais je lui passe ces petits défauts en fa-

) vear de ces qualités morales si vraies, si pures et si intéressantes, je l'aime et je l'estime du fond de mon cœur, nous nous disputons souvent, car il veut toujours plus savoir que moi, il se fâche quand je lui soutiens le contraire, mais il revient vite de ses fächeries, et il finit toujours la dispute par quelque plaisanterie provençale.

; » L'abbé de Prades a un esprit naturel des saillies, une étourderie étonnante, an fond de malignité que l'on ne trouve que chez les prêtres: cette malignité lui a déjà attiré chez moi bien des affaires fâcheuses, il d'a de connaissances que celle de l'histoire ecclésiastique, qu'il connaît assez bien: le marquis, qui m'avait engagé à prendre cet abbé, fut sur-

dpris un jour qu'il le mit sur quelque point de littérature de voir une ignorance entière, il l'engagea à lire Rollin, du moment, Lisez, lisez jour et nuit ce livre pour que vous ne fassiez pas honte auprès du Roi, qui, lisant actuellement ce livre, vous en parlera à coup sûr.

»Cet abbé m'a trompé cruellement, je l'ai fait enfermer à la forte-

5 resse de Magdebourg, d où il ne sortira que lorsque la paix sera faite.

» Darget était un bon enfant, peu instruit, mais honnête, vous savez que, les Autrichiens voulant enlever Valory, dans le quartier général, Darget dit aux hussards quil était Valory: on le conduisit au Prince Charles. Darget dit qu'il était mon secrétaire et non Valory: ce trait

ma plu: aussi, j'ai fait mon Palladion, où je célèbre cette aventure et me ris un peu du bon Darget.

»Je vous raconterai à Potsdam ce poème burlesque, mais le reverrons-nous, ce Potsdam? — tout cela est bien caché dans le sombre avenir,

5 » D'Arnaud a du talent. de l'esprit, il fait joliment des vers, il y a des pièces de lui que pourrait avouer Voltaire, mais il est bien misanthrope, il voit tout en noir, il a parfois des reparties qui étonnent: un soir il était chez moi avec Voltaire, je parle de la nièce, Madame Denis: ‚Avouez. Voltaire, que votre nièce est un peu ridicule. — > Mais elle a

n ı. Je n'ai jamais entendu .cela et j'en doute.

prise; aussi je me salis le visage et l'habit. Que cela dégofte; conyenez

22 Memoiren von Heinrid) be Catt. -

bien de l'esprit et des connaissances. — » Cela peut être, et l'on dit même que ce sont précisément cet esprit et ces connaissances qui la rendent plus ridicule encore.c — »Cela est très vrai,c dit alors d’Arnaud. Voltaire à ces mots, croyant être sur la scène tragique, s'élève sur ses talons: » Quoi, Siret, dit-il d’un ton majestueux, » quoi Sire, on 5 attaque ainsi, en ma présence, une nièce que j'aime et que j'estime, on se ligue contre elle, et vous, petit d'Arnaud, avorton du Parnasse, vous à qui j'ai donné la première idée des vers, vous que ma nièce a recueilli, quelle a protégé, qu'elle a soutenu, dans votre indigence, allez, vous êtes un ingrat, et un perfide.« — »Si votre nièce ridieule«, répondit d’Ar-10 naud, »a eu des bontés pour moi, je les sens, mais aussi, pour la payer de ses bontés, j'ai dû coucher avec elle«. — Voltaire, si prompt en reparties, fut si frappé à ce langage qu'il ne put dire un mot, il resta comme pétrifié pendant quelques minutes, et il me fit tant de peine que, pour mettre fin à cette scène tragi-comique, je souhaitai le bon soir à tous les deux.« 15.

Pendant son séjour au couvent de Grüssau, jusqu'à la prise de Schweidnitz, le Roi Int l’Ana/yse de Bacon!), César, Tacite et quelques volumes de Plutarque; ce furent là ses lectures suivies: chaque soir, il me parlait de celle qu'il avait faite dans la journée.

»En vous entretenant de ce que j'ai lu, je me mets bien dans la tête20 les choses que je lis, j'acquiers par là plus de netteté dans les idées et de facilité dans l'expression. «

Il corrigea jusqu’à trois fois ces deux odes, pour qu’elles fussent dignes, en disait-il, d'être offertes au Patriarche des délices,

Indépendamment de ces lectures et de ces compositions, le Roi m'a-25 vait lu souvent des tragédies de Racine, son tragique favori; un jour, | haussant la voix et se levant avec vivacité pour en deelamer les morceaux qu'il savait par cœur — et il en savait beaucoup — un nouveau laquais parlant assez bien le français, qui était de garde, croyant qu'on l'appelait, venait quelquefois interrompre le Roi, qui avec un ton de dé-30 clamation l’envoyait à tous les diables.

»En vérité, Monsieur«, me dit le laquais, lorsque je sortis, »j'ai eu une belle frayeur , j'ai eru en vérité que la tête avait tourné au Monarque; si cela continue, je crains bien que cette triste chose n'arrive à la fin, comme il se promenait, comme il eriait.« 35

Chaque fois qu'il me lisait une tragédie, il mettait toujours cette condition qu'il lui serait permis de prendre chaque acte une prise de tabae.

» Je ne puis me passer de ce tabac d'Espagne, c'est une habitude

1) Il trouvait son moyen de parvenir bien odieux.

1758, 23. März — 19. April. 23

mon cher, que je suis presque aussi salope que notre bon Marquis, n’estce pas?

Lisant un jour Iphigenie en Tauride par M. de La Touche, » Vous conviendrez« dit-il »que les vers et les dialogues n’approchent pas de 5 ceux de Racine, et que j'ai grande raison de ne lire que très rarement ces tragédies nouvelles.

Quant à la scène cinquième, acte 3, il lut:

.... Qu’avec étonnement il apprenne d'un roi Jusqu'où de l'amitié s'étend l’auguste loi.

10 » M. de La Touche, M. de La Touche, il ne faut guère se fier à ces bougres-là: Amitié plaisir des grandes âmes, amitié que les rois, ces illustres ingrats, sont assez malheureux de ne connaître pas. Voilà du vrai, mon cher, que je vous donne, ne l’oubliez jamais.

»Je vous ai la un tragique moderne, je vais vous lire de mon Ra-

15 cine, et nous verrons l'énorme distance qui est entre eux.«

D prit Phèdre.

» Voilà une belle pièce, qui réunit tous les intérêts et toutes les beautés possibles, Thésée seul y joue un sot rôle. «

Le Roi, qui disait souvent qu'il ne faut pas métaphysiquer en lisant

20 des tragédies, ni trop chicaner ou vétiller sur les expressions, puisque cela gâtait le plaisir — il chicanait pourtant Racine sur ce que dit Hippolyte à Aricie : !)

Ai-je pu résister au charme décevant?

Le Roi lisait : »Ai-je pu résister au charme de-ce-vant, de-ce-vant,

25 que cela est joli! «

Et c'est ainsi qu'il lisait toujours ce qu'il ne voulait pas approuver. Lorsqu'on vint lui annoncer la prise de Schweidnitz: » Ah voilà une nouvelle qui vaut bien ma tragédie et le charmant de-ce-vant. Il est cependant cruel, convenez-en, d'envoyer tant de braves gens dans l'autre

30 monde, et pourquoi? Pour quelques misérables bouts de terrain, et pour quelques bicoques; je ferai l'histoire de cette guerre-ci, dont voici déjà mes notes, comme j'ai fait celles des guerres de 40 et 44, je vous les lirai, si nous sommes assez heureux de revoir nos Dieux pénates; ce sera à ma famille et à la postérité pour laquelle j'écris, à me juger irrévocablement ;

35 quant à moi, mon cher, je me juge chaque jour moi-même avec tonte la rigueur possible, je sens bien que nous autres Don-Quichottes faisons parfois de lourdes bévues, j'avoue galamment, et cet aveu facilitera la

1; Phödre, scène 2, acte 2.

Quelles sauvages mœurs, quelle haine endurcie #0 Pourrait, en vous voyant, n'être point adouci ? Ai-je pu résister au charme décevant ?

croyance des bonnes choses que j'aurai faites; au moins mes ont toujours été bien pures et je me suis tenu sans cesse en garde, que mon esprit fût le moins possible la dupe de mon cœur, et celni-e la dupe de l’autre.) Bon soir, j'ai quelques arrangements à faire et quelques lettres à écrire, et un ordre à donner pour que l’aimable chant de Fontenailles, mon prisonnier, puisse sur sa parole retourner France?) ; à demain, je vous commencerai votre cours militaire.

» Gomme vous devez courir bientôt avee nous les belles aventures, il vous faut être un peu au fait de ce qui se passe, de ce qui se fait et de ce qu'on pourrait faire; que dirait-on de vous, si, ayant été avec vous ne saviez rien de rien de ce qui concerne le métier que nous fi sons, et si en militaire vous déraisonniez comme le faisait Voltaire. gurez-vous que m'envoyant une &pitre sur l’art dangereux de d les hommes, qu’il appelait sottement mon art de prédilection, il y avait un vers où il disait, Ze boulet part, la poudre s'enflamme: je mis au bas: 15 la poudre s'enflamme, le boulet part: voilà mon docte militaire comme il faut écrire. Il me disait un jour: »Mais, Sire, quand vous combattez, n'êtes-vous pas en fureur? — » Non, sans doute, c'est alors qu'il faut le plus de tranquillité, et avoir, si cela se peut, la tête froide de ] 0 rough: cold head. — »Mais vos combats, vous les appelez des actions! heroiques; de bonne foi, Sire, ne sont-ce pas des actions de Cannibales? Quelle distance de vous à nous, vous détruisez le monde, et nous l’éclairons; ce qui vous sauve, vous surtout du cannibale, c'est que vous avez pourtant comme moi des principes de morale et que nous les suivons, vous en grand homme, et moi en humble admirateur de Votre Majesté.r25

»Pour éviter ces bévues de Voltaire, je vous instruirai dans le cours de notre campagne, autant que cela vous sera nécessaire pour en parler. Vous devez savoir, pour le moment, que j'ai donné la direction du sièg à mon général Treskow, qui, avec 20 bataillons et 33 escadrons, a com= mencé à faire l'investissement) de la place; comme le terrain n'était. ] pas assez dégelé, on n'a pu ouvrir la tranchée que le 1* avril, et, le 7, la communication fut achevée; dans la nuit du 14 au 15, on disposa un assant, qui a réussi à merveille. Le commandant, M. de Thürheim, battit la chamade et la capitulation se fit le jour même; outre mon : tillerie que Sers y avait laissée, quand en novembre passé M. de N:

1) Je ne dirai pas cela au duc de la Rochefoucault, qui croyait que l'esprit était toujours la dupe du cœur, et c'est ainsi qu'on outre toujours en morale, et par là on l’a fait si peu goûter. 2) Le capitaine de Fontenailles, fait prisonnier à Rossbach, écrivit en vers une lettre charmante, y demandait la liberté, Sa Majesté la lui necorda, on verra cette lettre dans le Recueil. 3) Il m'expliquait tous les termes.

. 1758, 23. Mär — 19. April. 25

dasdy prit cette place, nous avons pris 51 pièces de canon, près de 7000 armes à fen. Nous avons eu toute la garnison prisonnière de guerre, consistant en deux généraux, 168 officiers et 4912 soldats: voilà qui peut suffire pour votre début: quand vous serez plus avec moi, je vous en dirai davantage. «

Le 19 avril, le Roi quitta Grüssau et prit son quartier à Schwenkfeld ie 19 avril près de Schweidnitz. Il vit en passant les travaux du siège dont le co- 1758. lonel ingénieur M. de Balbi avait eu la direction. Le colonel, qui montrait tout ce que l'on avait fait, fut accueilli avec toutes les marques de l'amitié et de l'estime. »Vous avez fait merveille, Balbi, je suis on ne peut pas plus content de vous, et pour vous marquer ma satisfaction et ma reconnaissance, prenez cette épître que je fig hier, j'y ai rendu justice à vos talens.e

Je n'ai pu me rappeler que le début de cette épiître si singulière :

Recevez, mon cher Balbichon, Ces vers de ma muse charmée.

On y exaltait ses talens supérieurs, son activité, son zèle, et on le félicitait de ce qu'infailliblement il jouerait un grand rôle dans les annales du monde, ou que, si contre son attente l'envie s’acharnait contre lai. pour qu'il ne brillät pas dans ces annales, il vivrait toujours dans son esprit, en traits brillans et ineffagables.

Le soir de l'arrivée à Schwenkfeld, je fus appelé à trois heures après midi.

» Me voici au commencement de ma campagne, Dieu sait ce qui en sera d'elle et de moi, rien de si cruel que de devoir guerroyer sans cesse. et le peuple hébété me croit un heureux mortel, je ne le suis pas, même à mon cher Potsdam, que je ne reverrai peut-être plus: voyez quel régal j'y ai: chaque matin, quarante lettres à lire, la moitié ne disent rien, le quart sont très indifférentes ou très épineuses, et le reste contient des nouvelles les plus désagréables, vous ne me connaissez peut-être pas bien encore, mais soyez sûr que je voudrais pouvoir vivre en particulier et que je préférerais à la royauté cette vie simple et retirée où l'on est à soi. J'ai vécu avec 1,200 &cus, je consentirais à vivre avec moins pour vivre tranquille. Un particulier peut même vivre avec 8 gros par jour: je vous fais là de beaux châteaux en Espagne, j'ai un poste à remplir. j'ai on peuple que J'aime, Dieu m'en est témoin, il faut rester à ma place, en soutenir le poids, coûte que coûte, et me sacrifier pour ce peuple que j aimerais à rendre heureux.«

A la fin de ce discours, il fit appeler le capitaine Guichard: il entra.

» Avez-vous vu, Monsieur, les travaux fuits du siège ?«

: Non, pas encore, Sire, je les verrai demain.

26 Memoiren vom Heinrich be Catt,

»Mais, M. le Capitaine, il ne faut jamais renvoyer à voir au lendemain ce que l'on peut voir la veille, pour un nouveau débarqué, vous avez bien peu de curiosité, M. le Capitaine.«

Le Roi appelle ses gens.!) Entre alors un grenadier du premier bataillon, qui met dans la chambre du Roi, sans dire mot, tout Vattirail d'un soldat, Le grenadier se retire.

»Vous m'avez dit à Grtissau qu'un soldat romain portait bien plus que les nôtres ; comme il ne faut pas décider à la légère, j'ai fait apporter iei tout l'attirail d'un soldat prussien, pour que vous vous convainquiez vous-même si votre décision est jnste.« 1

J'étais inquiet pour le pauvre capitaine, que je croyais bien qu'on allait persifler. En effet, le Roi le plaga au milieu de la chambre, le fit tenir comme un soldat que l'on dresse, lui releva le menton, lui mitle chapeau comme il devait être, le lui enfonçant bien dans la tête, le ceignit du sabre, lui mit la giberne où il y avait soixante cartouches, le: havresae, lui donna le fusil, en le lui faisant tenir comme il Après avoir ainsi affublé le capitaine, Sa Majesté lui dit d'un ton riant:

» 11 fait convenir que vous êtes bien, vous m'avez vraiment l'air dun soldat prussien, vous verrez que vous le préférerez à vos Romains; n'est-ce pas, Catt, que le capitaine a l'air d'un vrai soudat, comme dit Marquis?«

Je ne répondais point, le Roi put voir à mon visage que cette farce me peinait et pour celui qui la jouait et pour celui qui la faisait jouer.

»Mais vous ne riez pas?« me dit-il.

»Non, Sire. «

» Et pourquoi ?«

»Parce que M. Guichard me paraît pâli.c

»Oh pâle, c’est du plaisir qu'il ressent de se voir comme un grand grenadier; mais je veux vous lire une lettre que je reçus hier soir de La Haye, d'un homme de conséquence. «

On proposait au Roi dans cette lettre des moyens pour engager Hollandais dans la guerre, au cas que le prince Ferdinand fit repasser le Rhin aux Français.

»Que dites vous de cela?«

Et de temps en temps, il donnait un coup d'œil à l'étranger du ea-: pitaine. 4 »Pourquoi chereheraïs-je à forcer ces Hollandais d'entrer dans nos querelles, quel mal m’ont-ils fait pour les y engager, ne doivent-ils pas rester les maîtres d'agir ou de ne pas agir, pour le bien de leur Etat, ces

1) Apparemment le Roi avait dit ce que l'on devait faire quand il appelerait.

1758, 19. April. 97

diables de politique ne ge mettront-ils donc jamais dans la tête qu'il

faut aller de bonne foi dans les affaires, et respecter la tranquillité de

ceux qui, pour leur plus grand avantage, ont intérêt à conserver chez

eux la paix? Je souffre trop des maux de la guerre pour engager mal- ; honnêtement les autres puissances à les partager avec moi. «

Enfin, après ces beaux discours si moraux et si philosophiques, !) et trois bons quarts d'heure d’une séance si pénible à tant d'égards pour le capitaine, Sa Majesté fut à lui, et ôta elle-même tout l’attirail dont il l'avait chargé.

) » Eh bien, Monsieur, trouvez-vous que la charge de mes soldats est passable, croyez-vous qu'elle approche de celle d'un soldat romain?«

‚Je le crois, répondit-il, d'un air triste et rêveur, qui me fit une peine infinie.

» À présent nous allons faire, Monsieur, de grandes marches. J'es-

> père que vous conviendrez qu'elles seront aussi fortes que celles que les Romains ont faites, et que vous verrez des opérations dont ils n'avaient et ne pouvaient avoir aucune idée: adieu, Monsieur, soyez un peu Prussien, et vous aurez lieu d'être content de moi. «

» Vous conviendrez,« me dit alors le Roi, »que l’on ne peut pas juger

) de certaines choses que par comparaison, Messieurs les auteurs décident dans leur cabinet, il est bon de rectifier leurs idées par la pratique, ne croyez-vous pas que notre capitaine ne jugera plus, s'il écrit encore, aussi légèrement quil l’a fait, après l'expérience à laquelle il vient d’être soumis et qui m'a paru l’attrister: je crois très fortement qu'il ne parlera

> plus de courses et de charges,

» J'ai corrigé mes deux odes, demain matin je les reverrai encore, car il faut envoyer du bien bon au Patriarche de la littérature; il m'a dit souvent ce que je devais faire pour bien écrire en vers et en prose, combien je devais être difficile sur mes compositions; il m'a tenu un

) parti bien roide, je vous assure, quand je lui envoyais de mes compositions. il mettait au bas: » Pouf, cela ne vaut pas le diable et doit être effacé à jamais, cela peut passer, voilà qui est tolérable, ces vers sont bons‘: et il me faisait refaire jusqu'à vingt fois, jusqu'à ce que cela fût bien, et encore m'écrivait-il: » Comment est-il possible que vous ayez

; fait ces quatre vers qui sont admirables, et que le reste soit si mauvais”? Faites-vous un dictionnaire de rimes. J'ai suivi ce conseil et j'ai commencé mon dictionnaire avant la bataille de Leitmeritz, je le continue dans les instans que me laisse le fracas des affaires. «

Ma séance finie, je me rendis chez moi, où je trouvai M. le capi-

> 11 et des choses relatives à ce poids et à la situation dudit capitaine.

A “mot von Géré Gt.

taine Guichard, qui m'attendait pour me parler de ce qui vi arriver.

»Le Roi ne vous a-t-il rien dit?«

„Rien—maisil m'a paru triste de l'épreuve laquelleilvousa 0

»Lui triste? eroyez-moi, il n'est susceptible ni de tristesse, ni ı manité, je le dégrade de son titre de philosophe. Le Salomon de l’Ori ne se serait pas conduit ainsi, il faut être un Salomon du Nord pour x de sang-froid un honnête homme souffrir, comme je Vai fait; ses ne valent pas les soldats de l'ancienne Rome.« ’

»Pensez cela, mais ne ui dites jamais plus, eraignez une exp6rience.«

À »Tibère ne m'aurait pas tenu ainsi une heure en faction.«

© le-21 avril Le 21, on partit pour Nimptsch, très petite ville. Le Roi vo dans la marche de l'armée, un cheval de bât pliant sous le poids, manda au général de Wobersnow, son aide de camp général: »Mais « est assez simple pour faire charger ainsi une pauvre bête? elle ne pas arriver.«

Le général, pour faire rire le Roi, et le faire rire à mes dép Ini dit que ce cheval m’appartenait.

»On voit bien«, dit-il en riant, »que c'est la première fois qu'il fait? des marches, que cela est plaisant.«

Appelé après le diner, Sa Majesté vint à moi, comme j'entrais, en faisant de grands éclats de rire: plus je paraissais étonné de ce ri plus elle riait.

»Mais, mon Dieu, est-il possible?« et on riait de nouveau; e cette scène qui commençait à m'inquiéter, finit, après avoir “2 une demi-heure. e

»Comment est-il possible qu'avec de l'esprit et de l'intelligence, 2 puisse faire charger un pauvre cheval de bât au point de lui rompre les reins?a

»Je ne comprends pas ce que Votre Majesté me fait l'honne: me dire.c

»Mais c'est votre cheval de bät qui pliait vraiment sous le de sa charge, Wobersnow me l'a dit.« i

‚Je suis fâché que Son aide de camp général, ne sachant app ment comment entretenir Votre Majesté, Lui ait fait un conte puérile et qui n’est pas dans la vérité; mon cheval de bât ne porte qu' simple matelas, et un petit porte-manteau; mes autres chevaux de étant malades, ont été envoyés à Schweïdnitz avec tout mon bagage; voilà la vérité, le général aurait bien pu se passer d'amuser Votre ee 0 jesté à mes depens.«

1758, 19.— 21. April. 29

» Cela n’est pas bien,« dit-elle, »je le lui dirai.«

Je rendis compte au général de toute cette conversation et je le priai fortement de ne plus faire de telles plaisanteries. Ce général était, au fond, an bon homme, très brave, mais très borné : ainsi on cherchait

s souvent à amuser le Roi, qui ne désirait rien plus que d’avoir des occasions de satisfaire son goût décidé pour le persiflage.

Dans cette séance à Nimptsch, il me parla de l'éducation des enfans.

»On doit s'appliquer surtout à les rendre raisonnables, à leur don-

d ner un sens droit; pour cet effet, il faut s'occuper moins à leur faire apprendre beaucoup qu'à leur faire apprendre d'une manière nette et distincte ce qu'on veut qu'ils retiennent, on doit repasser souvent sur ce qu'ils ont appris, leur donner des idées justes des mots, et surtout leur faire un plaisir de l'étude que l'enfance n'aime guère; c’est le plan que

5 j'ai donné pour l'éducation de mon neveu: qu'on ne gêne point les enfans sur tout: s'ils font des sottises, eh bien, ils s'en corrigeront, en voyant les suites de celles qu'ils auront faites — — Je ne veux point que l'on témoigne à mon neveu trop de déférence, je fais passer tous les généraux devant lui, et sils témoignent trop de respect, je leur fais sentir

> que cela me déplaît, les princes ne savent que trop vite qu'ils sont princes, il faut avant tout qu'ils sachent qu'ils sont hommes et qu'ils ont besoin des hommes, c'est ainsi qu'on m'a élevé. En général, les instituteurs de la jeunesse réussissent aussi peu à former de bons sujets que les moralistes à corriger les mœurs: les uns et les autres sont toujours

5 au delà des bornes de l'humanité, les moralistes devraient être tous de bons médecins, ils devraient, avant de parler morale, donner de bons remèdes physiques; tant que les passions ne sont pas calmées, un moraliste perdra toujours son latin.

»Le grand point pour conduire les hommes, est de connaître leur

)goût. leurs opinions, leur endroit faible, car nous en avons tous; ce faible est la corde du clavecin qu'il faut pincer, si l'on veut avoir le son qu'on souhaite.

» Ma grand-mère d’Hanovre disait un jour au marquis Desalleurs : . Comment est-il possible que tant de vos belles dames françaises se

) laissent séduire * — ; Mais des bijoux, Madame. — »Bon, qui se rendrait pour des bijoux. — »Mais cent mille écus.« — »Fi, quelle infamie de se donner pour de l'argent. — Mais un beau collier de perles . . .« — Ah, Monsieur, finissez, vous m'en direz tant que je n'aurai plus rien à vous dire.

) »Ma grand-mère aimait singulièrement les perles, c'était sa passion, voilà comme nous sommes faits: vous et moi tout comme les autres,

‚ce 22avril.

30 Memoiren von Heinrich be Catt.

faibles, imparfaits; mais aurait-il moins coûté à la divinité de nous faire plus sages et plus raisonnables, plus propres ainsi au bonheur«

»Elle l'aurait pu sans doute, mais cela n’entrait pas a dans ce plan de notre monde. «

»Ah, voilà du Pope — laissons-le raisonner, ce système du meilleur. monde nous mènerait trop loin, tâchons de connaître les hommes, et prenons-les pour ce qu'ils sont. Bon soir.« "1

Le 22, le Roi partit de Nimptsch pour Münsterberg; en route on l'arrêta à Heinrichau, couvent des moines de Citeaux; ces moines haranguaient Sa Majesté et lui souhaitèrent une campagne heureuse. 4

»Si votre désir est sincère,« répondit-elle, » vous aurez lieu d'être contents de moi, mais si vous jouez le sentiment, si vous donnez de mes: nouvelles à mes ennemis, comme l'ont fait méchamment quelques-uns de vos confrères, je vous ferai tous pendre sans miséricorde.« +

Ils protestèrent de leu? honnêteté et fidélité passée, et en j une inviolable pour l'avenir. Le”prélat offrit à la suite du Roi une belle collation, un des moines disait à l'aide de camp de Marwitz: »Sa Majesté est bien gracieuse, c'est dommage qu'elle soit si prête à faire pendre les gens.c #

On arriva vers les onze heures à la petite ville de Münsterberg, fut le quartier general; je fis dans cet endroit la connaissance du gendral de Lentulus, et du colonel de Schwerin, qui commandait nn d'armes.

L’apres-diner, Sa Majesté débuta par me parler de ces deux of ciers, avec lesquels il m'avait vu de la fenêtre m'entretenir assez I

temps.

»Vous avez bien causé avec Lentulus!) et Schwerin, que vous ontils dit?« ,

Ils m'ont félicité du bonheur que j'avais d'être à Son service, ils m'ont parlé de leur zèle pour Elle et de ce qu'Elle s'exposait trop 3 périls, les jours d'affaires et de batailles. « s

»Lentulus est un excellent officier que j'ai enlevé à l’Autriche, brave, intelligent; c’est un rejeton de ces anciens Suisses, vos compatriotes; quand vous le verrez plus souvent, il vous dira comme nous vivons ensemble’et combien je suis ferme dans les amitiés que je voue; Sch rin est aussi un bon enfant, qui entend bien son métier 2); il a la bravoure de Lentulus, il est un peu original, et parfois je le traite comme

1) DI me donns des conseils qu'il n'a guère suivis lui-même. 2) Le but de M. de Schwerin était de faire rire le Roi, ce but était réfléchi, ce dont Sa Majesté ne se doutait pas, j'en rapporterai quelques exemples dans la suite. L

1758, 21. 22. April. 31

un polisson , il se plaint, il se fâche en tenant le pan de mon habit, il me dit même que je suis ingrat, que personne ne m'est plus dévoué que lai, et qu'il n'y a personne que je ne traite mieux que lui; nous finissons, lui. par de grandes protestations, et moi par de profondes révé-

5 rences et des doutes sur son attachement pour moi. > N'avez-vous pas honte, « dit-il »de me tenir un tel langage: et il s'en va, j'ai beau le rappeler, il fait la sourde oreille.

» Lentulus et Schwerin vous ont dit que je m'exposaistrop, et pourquoi ne m’exposerais-je pas, lorsque tant de braves gens bravent le pé-

>ril pour moi et pour la patrie? et puis, mon cher, si vous faites quelque temps la guerre avec moi, vous verrez que je dois m'exposer, vous le verrez, tout prince qui est dans le cas de faire la guerre et qui n’en partage pas le péril, ne mérite pas qu'on s'intéresse à son sort: c'est un opprobre ineffaçable dont il se couvre). Je ne dis pas, au reste, qu'un

; roi doive s’exposer comme un grenadier, il ne doit jamais oublier qu'il est le chef d'une troupe qui met sa confiance dans son habileté et dans sa prudence, il faut qu'il ménage ses jours pour elle: mais si le péril est extrême, 8'il faut qu'il se sacrifie, l'honneur et l'intelligence lui feront connaître ces instans où il doit faire ce sacrifice, et il ne doit pas hésiter

> de l'offrir au salut de la patrie, et de l'honneur. Tout mon corps d’officiers est, en général, très bien composé, il y en a beaucoup qui seraient en état de conduire une armée et de faire d’excellens plans de campagne, et combien n’y en a-t-il pas dont je ne connais ni ne peux connaître tout le mérite; s'il perce et s’il vient à ma connaissance, je le

5; pousse d'une manière distinguée, et c'est par là que j'excite l’&mulation si nécessaire partout, et surtout dans le métier des armes; c'est là où il faut bien se garder d'humilier les hommes de mérite: aussi suis-je très attentif, scrupuleux même, à louer ce qui doit l'être: les officiers qui s'appliquent, qui s'étudient à se former, qui annoncent de l'intelligence,

» sont assurés que, chez moi, leurs efforts ne sont pas perdus, ils savent même que je me fais un plaisir de les instruire et de les diriger.

» Mes troupes sont bonnes et bien disciplinées, je leur fais contracter l'habitude de tout ce qu'ils doivent exécuter, c’est là le grand article: on fait plus aisément, mieux et avec plus de courage ce que l'on sait

; que l'on fera bien: j'encourage mes soldats, je les pique d'honneur, je leur donne des récompenses, je leur en promets pour les exciter, quand il le faut.

» Après la bataille de Breslau, ils avaient peur du canon, je promis

1, Cita les exemples de Philippe V et de l'Archidue qui se disputaient l'Es- © pagne.

100 ducats pour chaque eanon qu'un soldat prendrait, et cela fit un effet admirable, tant il est avantageux de connaître le cœur des hommes et ee qui peut les décider à faire leur devoir. Le canon, mon cher, décide tout, M. de Turenne se vantait d'avoir une fameuse artillerie, qui ne consistait qu'en 17 pièces de canon: que dirait-il de nous autres qui en & avons ehacun au delà de 200? Je parierais presque toujours de g une bataille, mais à présent on ne peut rien contre cette &pou artillerie.

Pendant cette séance de trois jours à Münsterberg, Sa Majesté lut son po&me de la guerre.

»Jai eu à lutter contre de grandes difficultés, rien de si p6ı que de mettre en bons vers des préceptes sur quelque art que ce p être; j'ai vaineu assez bien ces diffcultés-là, et j'en ai pour garant W taire, qui m’en a fait compliment: ce n’est pas peu de chose, mon € que de remporter le suffrage d’un grand poète qui ne flatte pas, et est bien difficile sur cette matière. Je me suis adonné peut-être la poésie et à l'éloquence, mais elles délassent; avec elles, je ne mer nuie point et puis me passer de tout le monde. Ne croyez pas que mette un grand prix à ce que je fais, non, si j'ai un peu la manie d’ teur, je n'en ai sûrement pas la morgue«.

De Münsterberg, le Roi fit une course à Glatz, pour en impo disait-il, à l'ennemi.

»Je pourrai vous dire dans. cinq jours, si je serai heureux ou heureux. «

ce 25 avril Il marcha le 25 avec l'avant-garde, et son quartier général

Neisse; à son arrivée dans cette ville, il vit en descendant de che gentilshommes des environs, des prélats, des chanoines, et autres e siastiques, qui venaient lui faire leur cour. Sa Majesté, qhi n'était de trop bonne humeur, parce qu'elle avait souffert du froid en rot reçut pas fort bien les uns et les autres; les ecclésiastiques surtout furent pas ménagés, et le compliment qu'il leur fit, fut moins te encore que celui qu'il avait fait aux moines d’Heinriehan. *

»Messieurs«, leur dit-il en parlant aux prêtres, »je sais très d ment que vous avez la plupart un fort penchant à faire l'infâme d’espion, prenez garde à vous, si je m'aperçois ou si l'on me fait ape cevoir la moindre infidélité de votre part, je vous fais pendre, de la plus vive canaille, à une des tours de la ville. «

Tous firent une profonde révérence et se retirèrent, les genti mes très peu contens de la froideur de la réception, et les prêtres indignés de la chaleur et de l'aigreur que le Roi avait mises dans le proches qu'il leur avait faits et qu'ils n'avaient jamais mérités.

1758, 25. April. 33

L’apres-midi, le Roi, tout occupé de ces prêtres du matin, ne me parla que d'eux pendant ma séance qui fut assez longue.

» Vous n'avez pas d'idée, mon cher, de cette canaille de prêtres, ce sont les plus grands coquins qui existent, j'ai eu pour cette prêtraille des

5 bontés inouïes, et elle n’a cessé d'être perfide; sans cesse ils donnent des nouvelles à mes ennemis et me font un tort irr&parable; aussi, si j'en attrape un, prélat, chanoine, prêtre, le supplice qu'il subira, effrayera tout le reste de cette race encapuchonnée. «

»Je crois bien qu'il y a parmi eux de très mauvais sujets, comme

10 il y en a dans tous les états, mais, il y en a sûrement beaucoup incapables de la moindre perfidie. «

» Beaucoup, mon cher? ne tenez pas trop leur parti. Que direz-vous de ce f.... Schaffgotsch qui m'a trahi de la manière la plus indigne, je n'ai cessé de le combler de bontés et de grâces, je l’ai eu chez moi à

15 Potsdam , il a toujours été à ma table, je l'ai prévenu par toutes sortes d'égards et de bienfaits, et cet infâme coquin m'aurait livré, s'il l'avait pu. moi, Breslau, mon armée, aux Autrichiens qui le méprisent; il apprit que j'étais au fait de sa trahison, il décampa, mais la justice infinie le poursuivra dans son asile, et peut-être y méditera-t-il des trahisons

20 contre ces Autrichiens même; rien ne m'afflige plus que les trahisons, comme les traîtres et les gens faux, ils me font horreur: savez-vous, ce que je fais, quand j'en découvre? je lis Marc-Antonin.

»!' J'ai fait la nuit à Münsterberg un rêve singulier, et je ne sais comment je fais très fréquemment les mêmes rêves; je songeais que, dans

25 la nuit, mon père était entré dans ma chambre avec six soldats, il leur ordonne de me lier et de me conduire à Magdebourg. » Mais pourquoi * : dis-je à ma sœur de Baireuth. — C'est que vous n'aimez pas assez votre père. Et je m'éveillai tout en sueur, comme si l'on m'avait plongé dans la rivière — quelles idées extravagantes, quels tableaux

3% désordonnés se forment pendant le sommeil de la raison, il ne s'en forme pas mal, de tels, lors même qu'elle est éveillée, et ce sont ces rêves que les hommes font éveillés, qui leur sont ordinairement funestes.

»N’allez pas croire, je vous prie, que, comme tant d'imbéciles et de vieilles femmes, je tienne des rêves un compte inepte, ils ne sont

35 que l'effet du malaise que le corps éprouve ou celui d'un sang trop agité par les tracas de la journée. «

Et peut-être, disais-je en moi-même, à l’ouie de cette réflexion, le songe autant que le froid, a-t-il été la cause du ton dont on a parlé ce matin aux prêtres de la contrée.

4 I Cela est vrai. Pubtilarioncn a. d. Brenf. Etaatéardiven. XXII. 3

34 Memoiren von Geinrid be Gatt.

A l'occasion de ce songe, le Roi parla beaucoup de son pére.

» Quel terrible homme,« dit-il, »mais quel homme juste, inte 4 et propre aux affaires! Vous n'avez pas d'idée du grand ordre qu'il mis dans toutes les parties du gouvernement, jamais prince ne fat p capable que lui d'entrer dans les plus petits détails, et il y entrait p donner, disait-il, à toutes les parties de l'Etat, le plus grand degré d perfection; aussi est-ce par ses soins, par son travail infatigable, par politique qu'accompagna toujours la justice la plus exacte, par = g et admirable économie, et par cette discipline sévère qu'il mit dans

qu'ici. Il était dans ses mœurs d'une austérité étonnante, mais au mon cher, d'une rigueur presque inouïe sur celles des autres; il n'y a pas à badiner avec lui, les coups de canne et les coups de pied derrière se donnaient bien vite à ceux qui, dans certains momens d mauvaise humeur, se présentaient malheureusement à lui.

»Je n'oublierai jamais une scène qui me saisit alors presque ami que l'a fait dans le temps la malheureuse affaire de Küstrin nt. parlerai.

»Enfant encore, et apprenant un peu de latin, je declinais, mensa, ae dominus, i, ardor, ris, avec mon maitre, quand tout à eoup|mon père entra dans la chambre. » Que faites-vous la? — ‚Papa je décline ae, disais-je d'un ton enfantin qui aurait dû le toucher. > Ah, @ du latin à mon fils, ôte-toi de mes yeux«, et il lui donne une volée de coups de canne et de coups de pied au derrière, en l’accompagnant, eette façon cruelle, jnsqu’à la seconde chambre, Effrayé par ces eonps? et par l'air furieux de mon père, tout transi de peur, je me eachai la table, croyant être là bien en sûreté : je vois mon père venir à après l'expédition faite — je frissonne plus encore, il me prend par cheveux, me tire de dessous la table, me traine ainsi au milieu de chambre, et, finissant par m'appliquer quelques soufflets: »Re avec ton mensa comme je t'accommoderai.c

»Il vit toujours, dans la suite, avec une aigreur que je n'ai pu comprendre, que je m'occupasse à cultiver et à orner mon esprit ! acquérir des talens; et livres et flûte et écritures, quand il en sı nait, étaient jetés dans la cheminée, et toujours quelques coups où très fortes réprimandes suivaient la brülure de mes livres; la seule ture qu'il me tolérait, était celle du nouveau testament; on aurait qu'il voulait faire de moi un théologien, tant il me pröchait sans € la lecture de la bible et des livres qui y avaient du rapport.

Les rigueurs de mon père envers moi, mes sœurs et mes frè prince Henri excepté, qui fat toujours l'objet de son affection, ses

1758, 25. April. 35

vais traitemens souvent portés à l'extrême, mes goûts tout contrariés, les plus légitimes, les plus innocens, les plus indifférens même, la gêne continuelle dans laquelle on me tenait à tous égards, les craintes qui renaissaient sans cesse, tout cela me fit prendre, il est vrai, en grand étourdi, 5le parti violent de quitter la maison paternelle: mais, ö diable, savais-je où je voulais aller? Cela vous prouve, mon cher, que c'était une saillie d'an esprit bien aigri, bien jeune et furieusement inconsidéré. J’empruntai quelques centaines de ducats, car, grâces à l'économie de mon père, je n'avais souvent pas le sou en poche, je parlai de mon projet à le Keith et à Katte, aimables tous les deux, mais aussi étourdis que moi, nous fixâmes le jour de notre belle équipée, et comme nous étions sur le point de battre an champ, mon père fut instruit, par une lettre du debors, du beau projet que j'avais formé, je fus arrêté, roué de coups, souffleté que rien n y manquait; sans ma bonne et excellente mère qui Is vint À mon secours, avec ma soeur de Baireuth qui fut aussi bien mal traitée, je crois que je serais resté sous les coups que je recevais; on m'envoya à Küstrin, comme vous le savez.

Keith ge sauva. Katte, que je ne pus faire avertir du malheur qui le menaçait. s'opiniâtra à rester, et il fut conduit à la forteresse. Ah, » mon eher, quelle déplorable histoire, et à quelle barbarie j'ai été livré dans cette infernale citadelle: personne ne me parlait, et n'osait me parler. on me laissait à moi-même et à mes tristes idées sur mon ami Katte, dont le sort me peinait plus que le mien, on me donnait mon manger par un petit guichet, et ce manger toujours exécrable était exactement ce 5 qu'il fallait pour ne pas mourir de faim: dans la suite, on me mit un plat à mon diner, et je croyais que tout allait finir, quand un matin un vieux officier entra chez moi, avec plusieurs grenadiers, tous fondant en larmes. Ah mon Prince, mon cher, mon pauvre Prince, < disait l'officier, en sanglotant, » mon bon Prince. Je crus certes qu'on allait me couper ia tête. »Eh bien parlez, dois-je mourir? je suis tout prêt que les barbares m'expédient, et vite... — »Non, mon cher Prince, non, vous ne mourrez pas. mais permettez que ces grenadiers vous conduisent à la fenêtre. et vous tiennent là.« »lis me tinrent en effet la tête, pour que je visse ce qui allait se ss passer. Bon Dieu, quel spectacle terrible, mon cher, mon cher mon fdèle Katte, qu'on allait exécuter sous ma fenêtre, je voulus tendre la main à mon ami, on-me la repoussait: » Ah Katte,« m'écriai-je, je m'évanouis. et je trompai la barbarie de ceux qui me forçaient à voir ce cruel et ce barbare spectacle.

o »On passa aux voix pour m'exécuter aussi: quelques généraux dévoués à mon père et à Bes rigueurs opinerent pour ma mort. Je le sus, 3 »

36 Memoiren von Heinrich be Catt.

et, montant sur le trône, je me conduisis avec ces läches ad comme si j'avais ignoré leurs infamies ; ils ne furent jamais les 0 de mon ressentiment, et dites que je ne suis pas philosophe. 2. »Si vous en doutez, sachez que Grumbkow, en parlant de moi, dit à mon père : » Il faut que Votre Majesté, expédie ee coquin-là.e »C'était une horreur, et cette horreur n’a pas dérangé ma philo il plie: doutez-vous encore Monsieur? Voici de quoi vous con j'avais pris dans mon régiment un soldat qui avait déserté d'une dont Sydow était commandant. Sydow, ayant su que j'avais ce soldat,

; me le redemanda, je lui éeris une lettre trés honnête en le priant de laisser cet homme pour lequel je lui en donnerais deux autres; au lieı de me répondre, il en parle à mon père, qui m'ordonne de renvoyer soldat au plus vite. Je l'envoie à Sydow, en le suppliant de ne point nir le pauvre diable; mais-bien loin de se rendre à mes prières, il! | © passer trente fois par les verges, en me faisant savoir ce qu'il avait fi h- je suis monté sur le trône, et j'ai laissé Sydow dans son goüverne Eh bien, que dites-vous?« | »Que les grands hommes savent seuls oublier les torts, et par- Be: donner. c -

» En sortant de mon affreux séjour à Kustrin, j'appris aussi que respectable et tendre mère avait un jour dit à mes frères et sœurs de jeter aux genoux du Roi pour implorer sa clémence; la-princesse | Baireuth, comme la plus âgée, se mit aux pieds de mon père, comn

1 © traversait son anti-chambre; elle fut reçue à coups de soufflets, le 4 | u eut peur et se mit sous une table comme je m'y étais mis à l'aventure d mensa; mon père, la canne à la main, se préparait à battre ces p petits, lorsque la comtesse de Kameke, gouvernante, arrive en de dant grâce pour ses enfants. » Allez-vous-en Carogne«, dit le Roi. a répond, on se dispute, la comtesse, irritée, dit au Roi: »Le d ‚vo emportera, si vous ne laissez pas mes pauvres enfans«, et d'un ton elle les tira de dessous la table, et les fit passer dans une ehambı fixant mon père d'un air qui lui en imposa; le lendemain de l’ave | le Roi vit la comtesse, il la remercia de ce qu'elle lui avait fait une sottise. »Je serai toujours votre ami, « lui dit-il, et il a tenu p | »Vous sentez que cette scène a fait sur moi une impression qui D | finira jamais; voyez comme elle me suit dans mes songes et me pré sans cesse mon père irrité contre moi et prêt à me battre. 1)

u = | 1) »A mon avönement au trône je fus curieux de voir tout ce qui s'était pendant ma détention à Kiistrin; je fis demander le protocole tenu à mon oe et toutes les pièces de ce trop étrange procès, je les lus avec soin, j'en Ötai qu fouilles, pour qu'elles ne fussent pas pour les siècles futurs des souvenirs par]

1758, 25. 27. Aprit. 37

» Pour continuer votre petit cours militaire, vous saurez qu'à Breslau je fis mon plan pour la campagne: je l'ai commencée par la prise de Schweidnitz, et je vais marcher en Moravie, avec mon armée, qui est de 65 bataillons et de 118 escadrons; je ferai le siège d'Olmtitz, et,

5 cette ville prise, je vous dirai alors où je vous conduirai.

»Le général Fouqué me suit avec le tfain des vivres, la grosse artillerie, les munitions et tout ce qu'il faut pour faire le siège ; et le corps qu'il conduit, y est destiné, j'ai fait assembler ici quelques milliers de chariots pour conduire toutes ces choses, et je me suis servi pour cet

ı0effet du prétexte que le magasin de Neisse devait être transporté à Glatz, cela m'a réussi et a confirmé l'ennemi, que j'avais d'ailleurs cherché à tromper, que l'ouverture de la campagne se ferait en Bohême.

» Vous voyez que dans le métier que je fais, ainsi que dans tous les autres. il faut de l'adresse et de la ruse. Tout a été bien préparé et de

15 longue main. Pour vous faire une idée de ce que les Romains appelaient empedimenta de l'armée, voyez, ce que nous traînons avec nous: outre ce que je vous ai dit de notre multitude de chariots et de l'artillerie destinée pour le siège, des pièces de campagne que les régimens ont avec eux, ils ont encore, ces régimens, 66 pièces de 12, quinze de 24, dix-neuf

2 obusiers et sept mortiers. Tout cet attirail n'est-il pas affreux, ne l'estil pas? Qu'il faille tant de peine pour élever un homme, et qu'on mette tant de choses en œuvre pour le détruire: cela fait crier vengeance : Barbares, faites la paix: mais les barbares ne m'écoutent point, hélas, ce ne sera pas l'esprit d'humanité qui nous la fera faire, cette paix, à

ss tous. tant que nous sommes, Impériaux, Russes, Français, ce sera le manque d'argent. On s'égorgera jusqu'à l'extinction de ce vil metal.«

Le 27. Sa Majesté marcha de Neisse avec l'avant-garde de 16 ba-ce 27 av taillons, de 13 escadrons de cavalerie et de 10 de hussards et se rendit à Neustaedtel, où fat le quartier general: les bataillons de Wedell, de Car-

Wwlowitz et Kleist couvrirent mille chariots charges de farine et de fourrage qui suivirent l'avant-garde, et le maréchal de Keith fit entrer à Neisse, que nous venions de quitter, 15 bataillons de l'armée, à la place de ceux de l'avant-garde qui en étaient sortis. (C'est ainsi que le Roi me parla. l'après-midi, de cette marche qu'il venait de faire.

» »Quand pourrai-je vous parler de notre marche à Potsdam! Dieu le sait. cette marche me paraît encore furieusement éloignée, mais, si nous y venons, que je me dédommagerai, par le repos et l'étude, de

et attestans des barbaries d'une conduite inouÿe à mon égard. Après avoir déchiré ces pages atroces et sanguinaires, je fis remettre le tout bien cacheté aux archives ww du eabinet.«

Memoire von Heinrich be Entt.

tous ces tracas qui me pösent; quelle chienne de vie: vous conte de ce jeune homme qui, avouant ses fautes, ses plaisirs, gues à son père confesseur, entendait toujours, à chaque articll ci s'écrier: »A quelle chienne de viele— »Mais mon père, e grand erime que de goûter les plaisirs de l'amour, que de séduire jolies filles, d’orner le front de ces maris qui ne sentent pas tout le de leurs chères moities— et faudra-t-il pour ces plaisirs si vifs, et peu de durée, subir des peines qui ne finiront point — »Ah reux; dit le père, »ce n’est pas de ta vie dont je parle, mais ma vie qui est une chienne de vie.

»La mienne, mon cher, en est bien une, vous en conviendrez, vous aurez couru encore quelque temps avec nous. Croyez-vous qui que ce soit voulüt être, au prix de la vie que je mène, ce Prusse qu'on tourmente tant?

»Je pense qu'une foule de gens, et surtout ceux qui aiment les des aventures, voudraient, pour être Votre Majesté, pour jouir de gloire, souffrir plus encore qu'Elle ne souffre.c

»Ah du diable, la belle gloire, des villages brûlés, des à | cendre, des milliers d'hommes infortunés, autant de massacrés, des! reurs de toute part, finir enfin soi-même, n'en parlons plus, les ch me dressent à la tête. A Potsdam, à Potsdam, voilà ce qu'il nous pour être heureux; quand vous verrez cette ville, je suis sûr quX vous plaira, c’étaif une bicoque du temps de mon père: s'il y \ sûrement il ne reconnaitrait plus sa ville, tant je l'ai embellie;

choisi les plans de ce qu'on a bâti de plus beau en Europe et su Italie, je les fais exéeuter en petit et selon mes moyens. Les ( tions sont bien observées, tous les bâtimens que j'ai fait faire, sent, vous en conviendrez. J'aime à bâtir et à orner, je l'avoue, je fais cela de mes épargnes, et l'Etat n'en souffre point; em bâtir, j'occupe les hommes, ce qui est un grand point dans un Ei de plus fatal que souffrir l'oisiveté et de nourrir des êtres L'Etat en souffre plus que je ne saurais vous le dire, l'argent q répands pour mes bätimens, reste dans mon pays, il y circule, ( encore nn autre avantage que je retire de ma manière de bâtir: n'avez pas d'idée combien d'argent j'ai mis pour rendre mon Pots agréable, j j'aurais honte de vous dire combien mon Sans-Souei me je regretterais à jamais les dépenses que j'y ai faites, en t statues, en antiques, en colonnades, en jardins, si, comme je dit, je n'avais pas fait tont cela de mes petites épargnes. Je veux. ne idée de mon Sans-Söuei, et vous le erayonner tel qu'il e conserverez le dessin que je vais vous faire, et, si vous le

1758, 27. 28. Aprit. 39

après la guerre, vous me direz naturellement si mon dessin a été juste.«

Il me traça, en effet, le plan de Sans-Souci, de la galerie, des jardins. du palais chinois, de la belle colonnade, des serres, marqua sur

s ce dessin la place des statues, et cela ne fut fini que vers les neuf heures du soir.

»C'en est assez, car demain, de grand matin, nous décamperons d'ici. bon soir, dormez mieux que je ne dormirai, car je me sens fort échauffé et je suis inquiet, sans en savoir la raison.

10 Le 28, le Roi avec l'avant-garde poursuivit 8a marche par Kunzen- ce 28 a: dorf. Maidelberg, Rosswalde et Roben, à Sauerwitz, où fut le quartier général: la droite de l'infanterie eut devant son front le village de Soppau que le bataillon de Kleist et les compagnies franches de Le Noble occupérent, la gauche toucha Sauerwitz, où cantonna le régiment de

15 Lattorff. Le Roi fit marcher à Bladen, Wanowitz, Hennerwitz et Krug la cavalerie de l'avant-garde; c'est que dit le Roi, en me montrant sur la carte le camp et les villages que les troupes occupaient.

»Si nous nous étions arrêtés à Rosswalde que nous avons travergé. vous auriez vu un village tout singulier : le comte de Hoditz qui en est

2 le seigneur, a fait de ce village un séjour charmant, il y vit avec une vingtaine de jolies paysannes, autant de jeunes paysans, qu'il a dressés pour jouer des operettes, pour des concerts et pour amuser les étrangers qui viennent voir ce lien agréable; le comte, jaloux de ces filles, dont quelques-unes sont fort jolies, assez bien élevées, et qui sont

25 à son usage de plus d'une manière, les fait surveiller avec un soin étonnant et une inquiétude qui amuse ceux qui 8 en aperçoivent: malheur aux pauvrettes, qui sont presque toutes habillées en bergères. si elles jettent sur ceux qui viennent voir le comte, des regards trop curieux et qu'il trouve toujours trop expressifs, elles sont enfermées et mises au

3% pain et à l'eau. Quand il donne des bals, et cela arrive souvent, vingt espions observent les filles, et, si quelques-unes de ces poulettes serrent trop la main ou se la laissent trop serrer, alors on entend une voix qui crie schac, et, à ce mot, voilà toutes les bergères qui s'éloignent de ceux pour qui leur cœur commençait peut-être déjà à palpiter. Si l'on veut

33 se faire une idée de la vie de ces anciens bergers de l'Arcadie, c'est à Rosswalde qu'on peut la prendre ; le comte a tâché de réaliser ces beaux romans, et il n'a pas mal réussi. Il sauve autant qu'il est possible. tout ce qui pourrait donner l'idée d'une vie un peu trop libertine, car l'Impératrice, qui est la sainteté même, ne tolérerait pas cette vie-là, elle croit

40 que le comte s amuse avec des spectacles, et on le laisse s'amuser ainsi. Le comte est un galant homme, il aime à l'excès la bonne chère et tous

ce 29 avril

les genres de plaisir, mais son cœur est honnête, et il m'est lierement attaché, nous correspondons ensemble, autant que Îles e stances le permettent et qu'il n'en peut résulter pour lui aucun ment. Si nous revoyons Potsdam, je le prierai de venir me voir, et serez charmé de faire sa connaissance, il a de l'esprit, beaucaup d'in nation surtout, et passablement de lecture. « Le comte Hoditz fut pendant ma séance, qui ne fut pas longue,

Le Roi, toujours avec l'avant-garde, marcha le 29 par Bladen et10 Zauditz à Troppau, il s'arrêta, ce jour et le suivant, dans cette petite ville et y fit cantonner toute son infanterie. Le prince de Wi prit les devans, avec 20 escadrons, et s'avança vers Grätz, d'où s'était

donna quelques farines, la cavalerie passa par Troppau et prit quartiers entre l’Oppawa et la Mora à côté du grand chemin d’Olmtt Le maréchal Keith s'avança avec l'armée sur deux colonnes Jaegerndorf.

C’est là l'idée que le Roi me donna, l'après-midi, de la marche dt matin; il me parla encore des troupes qu'il faisait marcher vers G mais je n'ai pas retenu ce qu'il m'en dit.

»Ces pauvres gens de Troppau sont inquiets sur mon arrivde« dit-il le soir, »j'ai trouvé en descendant de cheval le corps des mar hands tous en pleurs, qui me suppliaient d'empêcher qu'on ne pillät: ils m'ont touché, je vous assure. »Suis-je un Trenck pour vous piller #2 leur ai-je dit, »rassurez-vous, vous n’essuierez aucune perte, et, si contre mon attente on vous fait quelque tort, vous savez où je loge, je vous ferai rendre justice, mais gardez-vous de faire les espions; si cela arrive, vous serez traités rigoureusement. « 5

»Il faudrait être bien barbare, mon cher, pour vexer sans raison x de pauvres diables qui n’entrent, au fond, pour rien dans nos illustres démélés. «

heureux, qu'il est touchant de la trouver dans un prince qui peut si ai ment faire le mal: le Roi s'aperçut que j'étais pénétré de ce qu'il de me dire. I] m'en tint compte, et il loua ma sensibilité, de façon à rendre tout confus.

»Conservez soigneusement cette sensibilité, c'est un des beaux de la nature; si elle nous expose souvent à bien des désagrémens, combien de plaisirs n'est-elle pas la source, si d'ailleurs la prude l'accompagne. «

1758, 28. 29. April. 41

D moralisait ainsi, quand, savancant vers la fenêtre, il vit, sur deux carreaux, écrits assez distinctement des vers français. » Approchez, approchez, voici des vers, qui aurait imaginé den trouver ici:

5 Parmi les intérêts qui divisent la terre, Nous serons exposés aux horreurs de la guerre. » Voilà qui m'explique la terreur de ces bonnes gens, qui ont cru que je voulais faire piller la ville; voyons les autres: Mais de son ire éteindre le salpötre, 10 Savoir se vaincre et réprimer les flots De son orgueil, c'est ce que j'appelle être Grand par soi-même, et voilà mon héros. « Le Roi relut deux ou trois fois ces derniers vers. » Qui diable a écrit ceci, et‘qui a-t-on eu en vue'«

15 Je lui répondis que c'était la fin d'une épigramme contre le prince Eugène, que le fameux Rousseau l'avait faite dans un moment de fächerie contre le Prince.

»Dites plutôt d'ingratitude. Supposez, comme on l'a dit, qu'il eût déplu au Prince pour avoir pris devant lui avec trop de chaleur la dé-

20 fense du comte de Bonneval, son ami, et que le Prince lui en eût témoigné son mécontentement, était-ce une raison de noircir par une épigramme un grand homme qui l'avait comblé de bienfaits? Rousseau avait si fort contracté l'habitude de faire des épigrammes que ses malbeurs n'ont pu l'en corriger, et qu'il en a répandu sans cesse contre ses

2s anciens et ses nouveaux amis, et même contre ses plus zélés protecteurs: comme vous le voyez ici. Pourriez-vous vous rappeler le commencement de l'épigramme, elle m'est échappée de la mémoire ?«

Oui, le voici, je crois:

Est-on héros pour avoir mis aux chaînes, 30 Un peuple ou deux : Tibère eut cet honneur; Est-on héros, en régnant par la peur :

Séjan fit tout trembler jusqu à son maître, Mais de son irec — »Convenez que ce trait du poète est infâme : attaquer ainsi un grand

35 homme' Quel cas peut-on faire des talens, s'ils ne sont pas embellis

par l'honnêteté du cœur: pour moi, je n'en tiens aucun compte.« À cette occasion, il parla du prince Eugène. » Je l'ai vu dans la campagne du Rhin; quoiqu' affaibli par läge et par les fatigues, il avait toujours des momens bien lumineux, surtout

“avant le repas: l'après-diner sa digestion était pénible, et il n'était presque plus à la conversation, il m'avait permis de le voir chaque jour quelques instans avant qu'on se mit à table, c'est alors qu'il daignait

de campagne, faites-les aussi vastes que possible, car on reste tou en deçà, méditez sans cesse votre métier, vos opérations et celles généraux qui se sont rendus illustres; cette méditation est le seul n d'acquérir cette promptitude de l'esprit à saisir tout, à imaginer tout qui est convenable pour les circonstances dans lesquelles on pont trouver. Touché des bontés que le Prince avait pour moi, € des leçons qu'il me donnait, je voulus, en lui témoignant ma reconm: sance, lui marquer mon admiration pour ses talens sublimes et pour gloire immortelle qu'il avait acquise; le Prince changeant tout à e le sujet de la conversation, au sortir de table un de ses officiers m’a) que rien ne peinait plus le Prince que les louanges qu'on aimait à donner, qu'il était aussi modeste que grand capitaine ; que, si je voul entendre encore le Prince sur des sujets qui pourraient m'intéresser m'éclairer, je devais me garder de tout ce qui aurait l'air de fi Je me le tins pour dit: aucune louange ne m’&chappa plus, et je con d'être instruit comme je le desirais; si je vaux quelque chose, si À tends un peu mon métier, surtout dans ce qu'il y a de plus difficile, | au prince Eugène que je dois cet avantage-là. Ainsi je vais t aux grandes choses, j'emploie toutes mes forces et j'abandom petits objets, s'il n’en peut pas résulter des suites très marquées. V “vous un précis de ce qu'était le prince Eugène? A des vnes êti et sublimes dans toutes les opérations, dans la guerre comme dans litique, il joignait des talens supérieurs soit pour faire naître les a tages, et en profiter, soit pour réparer ses fautes, car il est des hom les plus grands d'en faire. Ferme, sage et vertueux, ne craignant

seconds à le respecter Fe à le craindre. Voilà le prince Eugène.« Le Roi, ordinairement, tirait parti de ce qu'il avait vu ou ente pour en faire le sujet de ses ocenpations, de ses délassemens et de discours; les vers de la veille réveillérent chez lui des idées de po et de déclamation. « En me voyant entrer, il vint à moi. »Tout déclame, Monsieur, la nature, et pourquoi ne voudriez-vous pas que je déclamasse; j'ai touché mon ode aux Français pour la rendre digne d'être envoyée Patriarche, lorsqu'il me fera l'honneur de m'écrire; je vais vous la réciter.a = I la savait par (oosar, et il la déclama comme si c’eût été une “tragédie.

»Ne croyez pas que la correction de mon ode m'ait seule oec .

1758, 30. April — 3. Mai. 43

matinée, j'ai fait quelque chose de plus utile. J’ai médité un discours au Grand-Seigneur pour l'engager à faire la guerre à mes ennemis. ‘Réveillez-vous, Sublime Hautesse, réveillez-vous, le grand Eugène qui vous a porté des coups si désastreux, n’est plus, la mort impitoyable 5la enlevé au monde qui l’admirait: vengez-vous des maux qu'il vous a faits, le temps est favorable, vous n'aurez qu'à paraître, vous serez sûr de la victoire. Généreux comme vous l'êtes, vous ne verrez pas avec indifférence un pauvre prince attaqué par toutes les puissances de l'Europe. Les Autrichiens font courir le bruit que j'aime la guerre: 10 Sublime Hautesse, ne le croyez pas, cela est faux, on m'a forcé à la guerre, et, à brûler, je me défends comme je le puis, je succombe, si vous ne venez pas bientôt à mon secours... Mais Sa Hautesse fait la sourde oreille : semblable au monde corrompu, elle fuit les malheureux. Combattons donc seuls et mourons, s'il le faut, pour la chère patrie et 15 pour la gloire.

» Voilà de belles choses, avouez-le, ainsi j'endors mes soucis et mes peines.« En approchant vers la fenêtre, je vis une partie des vers sur le prince Eugène qui étaient grattés, de façon que, si je ne les avais pas 20 vus la veille, je n'aurais pas pu les déchiffrer: les autres étaient restés en entier. Après quelques informations que je pris sur ces vers, je sus qu un Français qui avait logé là, les avait écrits avec un diamant: comme le Roi s'occupait assez à imaginer qui pouvait avoir écrit ces vers, je lui dis ce que j'avais appris, que même dans le palais du prince Liech- 25 tenstein ces mêmes vers étaient écrits sur les carreaux des fenêtres, à ce que me dit un officier qui était logé là.

Le 1°" de mai, Sa Majesté se mit en marche avec l'avant-garde et 1°r, 2 arriva à Alt-Zeschdorf, le second à Gibad, le 3 à Starnau, village tout dévasté par les pétéchies, maladie pestilentieuse que les Croates y avaient 30 apportée et qui fit périr presque tous les paysans. Pendant ces trois jours d'une marche pénible, je ne fis que de très courtes séances chez Sa Majesté, qui me parut chaque fois très fatiguée: dans ce dernier endroit, elle retoucha quelques pièces de ses poésies et me les lut. » En traversant hier Gibau, j'ai bien entendu des alléluïa: cela m'a 35 rappelé un conte que je vais vous faire, peut-être ne le savez-vous pas. Le vieux duc de Würtemberg était malade en Italie dune fièvre chaude: un jour, il criait, alléluïa, alléluïa : le médecin inquiet crut que la fièvre était plus forte et voulut lui täter le pouls. Que faites-vous, Monsieur, je suis fort bien, j'essaye si je pourrai trouver du plaisir à 40 Chanter ma mort, mais. au diable, si j'en trouve un.« Le médecin fit de grands signes de croix et se retira. Ce langage du Prince était un peu

ce 4 mai

© trichien dont le bras ne tenait presqu'à un fil, cela m'a res

de leur eroyance et s'alarment sur d'autres. Pourquoi? C'est qu'ils sont pas fermes dans leur eroyance, ou qu'ils ne croient qu'à demi ; moi, je suis fixe dans le plan que je me suis fait, et dans ma € je vous l'ai dit, plus vous me eonnaitrez, plus vous me verrez toujo le même. J'ai étudié tous les systèmes de religion et de philosopl j'ai pris ce qui m'a paru le moins deraisonnable, et j'ai bien vu que, pour être heureux, il faut avoir des mœurs, s'éclairer sur son état, et le bien remplir, vivre modérément et ne pas faire trop cas de la vie. Quand I. due de Nivernois fut à Berlin, je Ini exposai ces idées que je vous présente: Mais, Sire, on conte que Votre Majesté ne croit pas limmortalite d l'âme? — » Cela est vrai.« — » Qu'elle est matérielle* — » Vrai encoi »Mais vous pensez. .« — » Oui, mais peut-être pas aussi bien que vous.e Mon due avala cela avec délice. Bon soir à demain.« à Le 4, on marcha à Littau, où fut le quartier général. Je fus appelé 3 immédiatement après le diner, le Roi fit suspendre une grande carte de la Moravie et me montra la situation de Littau, celle des lieux où il se proposait de fixer son quartier, et la ville d'Olmtitz. »Voiei le commencement d'une scène toute nouvelle pour vous, | celui de mes opérations de campagne. Dieu sait ce qui m'est réservé: de bien ou de mal: ce que je sais, est que je ferai tout ce qui dépendr: de moi pour avoir des avantages, et que je ne m'épargnerai pas; 8 aurez peut-être trop d'occasions de vous en apercevoir; je vais vous donner une petite idée de ce que nous avons fait ce matin. Voyez d'abord la situation de Littau, il est entouré de la Morawa, qui forme vers2 Mährisch-Neustadt plusieurs bras dont les bords sont fort marécageux. La ville a un rempart et d'assez bonnes murailles. Si on y avait mis de l'infanterie, je n'aurais pas pu $ arriver si aisément, mais l'ennemi ny avait mis dans les fauxbourgs que des hussards, qui se sont retirés, dès qu'ils ont entendu quelques coups de canon, mes hussards les ont: poursuivis sur le chemin d'Olmütz et en ont pris 31. Ce n'est pas là une grande capture, demain peut-être nous en aurons davantage.« » J'ai vu ces prisonniers, Sire, et un de nos hussards panser un Au-

touché. « “ » Vous verrez souvent de pareilles attentions, et même de nos hussards partager avec ceux qu'ils ont pris leurs provisions et ce dontils les avaient d'abord depouilles: ainsi, humanité dans certains cas, bar= “barie dans d'autres, voilà comme est fait le monde, et bon gré mal gré, il fant le prendre tel qu'il est. Vous avez admiré l'humanité d'un de nos; hussards: que direz-vous de ce trait-ei, j'aime à croire que c'est un

1758, 3.—5. Mai. 45

conte. Un jour de bataille un soldat presque mourant fut enterré comme les autres, heurensement on le mit au-dessus de ses compagnons: revenu à lui au bout de quelque temps, il se relève, va rejoindre son capitaine qui l'avait déja rayé de la liste: celui-ci, en le voyant, lui S crie: »Maraud, retire-toi, tu es rayé. Avouez que Monsieur le capitaine valait bien moins que le hussard qui pansait ce matin le prisonnier qu'il avait fait.

» La compassion , l'humanité, la vertu, c’est là ce qui distingue les hommes et met une distance immense entre eux. Malheureusement ces 10 vertus sont comptées pour rien, et, plus malheureusement encore, le criminel heureux dans tes entreprises est plus distingu&souvent quel'homme de probité qui essuie des revers. La corruption des mœurs est inouïe et générale, partout je la vois, dans tous les rangs, dans tous les états, à la cour surtout, on ne fait rien là sûrement’ avec la vertu.

15 » Ce dont nous avons pourtant le plus de besoin dans le commerce.

de la vie, c'est le cœur, mais, mon cher, que les honnêtes gens sont des plantes rares; une des choses que je tolère le moins dans la société, qui m'est vraiment odieuse, c'est l'ingratitude; quand je vois qu'on me fait du mal par légèreté ou par inadvertance, je n'y fais pas attention, mais

20 quand je vois qu'avec réflexion on cherche à m’enfoncer le poignard dans le cœur et qu'on en rit, je frissonne et je l'avoue, il fant que je me venge: je ne suis pas de ceux qui tournent la joue, quand on leur a donné un soufflet.«

Après ces belles moralités, on vint avertir le Roi que quatre régi-

25 mens saxons, cavalerie, avec quelques centaines de hussards, campaient à Olschan et qu'ils y couvraient un magasin.

s Bone, dit-il, »voilà un petit coup à faire demain. Je vais me coucher pour être à cheval à trois heures du matin: à mon retour, je vous raconterai la belle équipée que je médite, bon soir.«

30 » Vous me revoyez, Monsieur, couvert de gloire; ce matin à la pointe du jour j'ai trotté avec les dragons de Normann, de Czettritz, de Krockow, de Platen et tous les hussards, que suivaient deux régimens d'infanterie et quatre bataillons, pour déloger M. de Ville, qu'on m'avait dit être à Olschan: en arrivant là, j'ai trouvé visage de bois, le gé-

35neral qui y commandait un corps, s'est repli& dans la nuit derrière Prossnitz, en ne laissant à Olschan que 300 hussards, dont nous avons pris 40, beancoup de foin, très peu de grains et de farine. Convenez que j'ai fait là de grandes merveilles: au retour de ma brillante course, j'ai été avec les hussards de Zieten vers Olmütz, j'ai reconnu la place du

# Tafelberg, j'ai vu une inondation qu'ils ont faite, et j'ai appris que la garnison était de 10 bataillons incomplets, qu'il y avait dans la

le 5 m:

ville 1500 Bavarois, 300 Croates, 200 dragons de différens ré autant de hussards, que les généraux Marschall et Bretton y co daient et que la place était abondamment pourvue de vivres et de mi tions: voilà ma vie du jour, et vous, sans être sorti peut-être de chambre, vous en savez autant que moi. Je suis las comme un rable, et je souffre beaucoup des hémorrhoïdes, j'en ai été toux

ma position, j'aurais mauvaise grâce de m'éconter, il faut que ma chine aille coûte que coûte: je la traite comme une vieille rosse à g coups d’öperons; au reste, si je ne me devais pas à mon état, mon p serait bientôt pris. A présent, pour se reposer, lisons la tragédie Britannicus, mais n'oubliez point qu'il me faut, à chaque acte que je lirai , une prise de tabac, vous voyez que je ne suis pas trop exigeant A la première scène du premier acte où Agrippine dit : Britannieus le gêne, Albine, et chaque jour Je sens que je deviens importune à mon tour —

mots il annonce le sujet de la piece, la disgrâce de Britannieus et d’Agrippine; et quel tour enchanteur dans ces mots d'Agrippine, en lant de Néron:

Il commence, il est vrai, par où finit Auguste. > »Ce sont ces tours heureux qüi distinguent Racine et le font re sans cesse avec un plaisir toujours nouveau. Et comme il sait em

les termes Que vous m'osiez compter pour votre créature, !)

»jamais ce mot de créature n'a été employé en ce sens avec autant de noblesse, »Quelle belle entrée de Racine dans ce début de Nerons): N'en doutez point, Burrhus, malgré ses injustices, C'est ma mère, et je veux ignorer ses caprices. Dans la seöne 2, où Néron dit à Narcisse sur sa mère Mon Pr “tonné tremble devant le sien le Roi me fit remarquer que ce vers, ainsi que le lui avait ai jour Voltaire, ou plutôt que cette belle image avait été empruntée ( Plutarque, qui raconte qu'un devin voyant Antoine perdre con au jeu contre Octave, lui adressa ces mots : » Antoine, éloigne: ee jeune homme, votre génie redoute le sien. « D fit beaucoup de remarques, mais je n'ai pu me les rappeler Quand il fut à cette belle scène, troisième acte, où Burrhus dit à

1) Agrippine 4 Burrhus, scène 2. 2 Acte 2, scène première,

1758, 5. Mai. 47

Et ne suffit-il pas, Seigneur, à vos souhaits

Que le bonheur public soit un de vos bienfaits ?

Quel plaisir de penser et de dire en vous-même :

Partout, en ce moment, on me bénit, on m'aime... N

sil ne put la finir, tant il répandit de larmes, et 8 apercevant que j'étais ému et des larmes qu'il Versait et de ce discours si touchant de Burrhus: » Ah, mon cher, non, il ne se peut rien de plus pathétique. de plus pénétrant et de plus sublime que ce langage de Burrhus, je ne le lis jamais sans le plus vif attendrissement, que d'adresse pour exciter ce 10 monstre à la bonté? C'est le éimat timentum!) de Sénèque. « 2). Après s'être un peu remis de son saisissement, il continua, mais avant fini ce vers et la moitié du suivant Je vois voler partout les cœurs à mon passage ! Tels étaient vos plaisirs.

15il s'arrêta »je ne saurais continuera dit-il, »ce Racine me déchire le cœur.e« | En effet, il ne fut plus en état de finir la scène, il ferma le livre, et, en se promenant, il pleurait encore. » Heureux,» dit-il, »les princes qui ont des Burrhus pour les con- 20 seiller et pour les reprendre, mais, hélas, ils n'ont malheureusement que des flatteurs qui les perdent.

Je ne t'écoute plus, va-t-en, monstre exécrable, Va, laisse-moi le soin de mon sort déplorable, Puisse le juste ciel dignement te payer,

25 Et puisse ton supplice à jamais effrayer Tous ceux qui, comme toi, par de lâches adresses Des princes malheureux nourrissent les faiblesses, Les poussent au penchant où leur cœur est enclin, Et leur osent du crime aplanir le chemin,

3 Détestables flatteurs, présent le plus funeste Que puisse faire aux rois la colère c£&leste.?;

» Que fais-je mon cher, il n'est pas question maintenant de déclamer et de s attendrir, il faut essayer de dormir et être à cheval de très grand matin.

35 Cette scène dont je venais d'être le témoin, me saisit plus encore, quand je me la représentai et la repassai dans mon esprit, lorsque je fus de retour chez moi. Que le peuple est heureux, quand celui qui le gouverne, trouve un vrai plaisir à penser que ce peuple le bénit et l'aime, qu'il voit par lui-même tous les cœurs voler à son passage, et

4 1, Timet timentes. 2: Il est beau, dit Sénèque dans son Octavie, d'atteindre à la célébrité des hommes illustres, de veiller au bonheur de la patrie, d'épargner les malheureux, de s'abstenir du meurtre, de mettre un frein à sa colère, de donner le repos à l'univers. 3) Phèdre, acte 4, scène cinquième, Phedre à Œnone.

6 mai

qu'il soupire et souffre de ce que le devoir le foree à punir, ét Roi doit être heureux lui-même par de tels sentimens: sa façon de doit l'élever au-dessus des coups de la fortune. Le langage du Roi, je crus la vérité même, m'attacha à lui d'une manière si vraié tendre que quelques disparates n’ont pu affaiblir l'intérêt vif que j'a voué. !). €

Sur l'avis qu'on reçut que l'ennemi avait des postes cousidérallés 1 Lostitz, Mirau et Müglitz, on supposa que ce pourrait bien être l’avaı garde du maréchal Daun, et le Roi fit camper, en suite de cette st tion, 23 bataillons et 12 eseadrons, appuyant la droite aux fauxb de Littau et mettant la gauche sur le Rumpach ; on plaga sur cette tagne 20 pièces de batterie, les bataillons Heyden et Rath e dans le flane gauche, il établit une batterie de 10 pièces de 24 à droite et fit faire un abattis considérable à ce fleuve et à la gaue Yarmee. Le front du camp fut couvert par les villages d’Aschmeı Haniowitz et de Mühldörfel, que des fossés et des étangs séparaient. Roi fit aussi placer 10 pièces de 12 sur un bastion de Littau, ces rasaient la plaine qui était devant le front, et faisaient un feu @ avec la grande batterie du Rumpach.

» Voilà ma besogne d'aujourd'hui. «

Il me montra sur sa carte la position does je viens de parler, arrangemens qu'il avait faits.

» Vous pouvez vous faire déjà quelque idée de ce qu'il coûte de soin et de peines pour guerroyer, mais tout ceci n’est qu'un bien faible co mencement de douleurs. .

‘Heureux qui satisfait de son humble fortune Libre du joug superbe où je suis attaché, Vit dans l'état obscur où les dieux l'ont caché. ?)

» J'aurais désiré mener une vie tranquille; eroyez-moi, c'était goût, mon penchant, mais les dieux ont disposé autrement de ma fig et, en dépit du repos que j'aimais par-dessus tout, ils m'ont courir les grandes aventures, et cependant l'on me eroit heureux: heureux comme un roi, dit le peuple hébété. x

»Voyez si je suis cet heureux mortel: six ans même avant lag J'étais inquiet, je prévoyais l'orage, et depuis, que de peines, de fati inouïes, et que de revers ! il faut toute philosophie pour soutenir ce poil qui me pèse bien. Simple particulier — ce que j'ai souvent désiré — je vivrais dans le calme et à ma fantaisie, je serais sûr d'avoir q

1) Röpandre des lannes d'admiration et de tendresse. 2) Iphigénie, mier, seèné première,

1758, 6. 7. Mai. 49

ques amis, je les caltiverais avec soin, je vivrais, il n'y a point de vie sans la douce amitié. Soyez assuré que je connais tout le prix de ce sentiment: j'ai perdu souvent de bons amis, et, quand ce malheur m'est arrivé. je me suis enfermé dans mon appartement, et, là seul, j'ai pleuré s comme un enfant.

Anitié plaisir de grandes âmes, Anitié que les rois, ces illustres ingrats, Sont assez malheureux de ne connaître pas.

» Plus vous me verrez, et plus vous conviendrez que je fais excep- 1otion à cette décision malheureusement trop juste. ll est rare et bien rare que les rois connaissent ce sentiment. En général, mon cher, les princes sont de la canaille, on ge gâte avec eux, ne le eroyez-vous pas?«

‚Je n'ai pas l'honneur de connaître les princes, et, quand cela serait, ce n’est pas à moi à les juger; ceux qui ressembleront au portrait

15 qu'Elle me fait de Sa façon de sentir, auront mon admiration et mea hommages. :

+ Vous n'aurez pas, je vous le prédis, beaucoup d'occasions dans le cours de votre vie de faire grande dépense en hommages et en admiration. Les choses sont telles que je vous le dis. «

>» On marcha, le 7, à Aschmeritz, où fut le quartier général pendant les quatre jours que le Roi séjourna dans cet endroit: il fit plusieurs courses pour reconnaître l'ennemi et les différents postes qu'il occupait: quoique fatigué et souffrant beaucoup des hémorrhoïdes, il fat assez gai, sa conversation n'eut point, comme les précédentes, une teinte de tris- 25 tesse. il s'égaya sur les belles dames.

»Une du premier ordre poussait les hauts eris de ce qu'une autre avait à l'église pris une place devant elle. >Mais Madame. lai dit-on, le bon Dieu vous voit dans votre place comme dans une autre.: — ‚Non. non. : repondit-elle, »cela n'est pas, sûrement il m'a voulu jouer

3 un tour.:

» Une Grande-Duchesse, étant is periculo mortis, fit appeler un confesseur. qui entretint la malade de sa position dangereuse: il l'exhortait à saisir l'instant qui lui restait, pour faire sa paix avec le ciel: la Duchesse, oecupée encore du monde, ne parlait que de ses frivolités. ‚Mais

35 Madame, comment tenir un tel langage dans la position où vous êtes. ayant déjà un pied dans l'autre monde? — ; Ah fi, fi. mon révérend pére. quelle posture me faites-voustenir, jambe deçà. jambe delà : fi mon pére. vous ne pensez pas à ce que vous dites.: —

» Voilà comme sont la plupart des femmes, la vanité les occupe

sans cesse, et les suit jusqu au tombeau de toutes les vanités. Vaines ou coquettes, c'est ce que l'on voit partout: j'ai dit souvent aux femmes

Jattılarıonen a. +. Preuf. Etaatéardiven. XXII. 4

dont la eoquetterie allait au delà des bornes: » Mesdames, vousf: que l'on fait partout, mais il faudrait un peu plus de décence et de pect pour vous-même ; je passe vos intrigues, suites de la passion, quand elles le sont de l'intérêt, je ne puis vous les pardonner. «

» Un jour, dans un diner chez ma mère, je m'échappai assez sur compte des dames de notre ville, je parlai au long de leur eoque de leurs parties fines, de celles qui passaient même la raillerie. » me dit une dame, comment pouvez-vous ainsi nous juger? vousne ne connaissez pas, vous ne vivez point avee nous. « — »Oh, Madame, à D ne plaise que je vous juge par moi-même, je ne suis pas injuste, ce je viens de dire sur vos intrigues qui ne sont point édifiantes, je le de mon bon ami Jordan. A ce mot, toutes les belles s'élèvent le pauvre Jordan, qui était de notre diner, elles lui disent les sept pée mortels. » Mesdames, « leur dit-il d'un grand sang-froid, »le Roi raconté de fort jolies choses, mais il y a un défaut dans son conte, c'esti que je ne lui ai jamais tenu un tel langage, vous pouvez être sûres, Mes dames, que ce que je vous dis est la vérité. Le Roi est plein de malie Nous finimes notre diner par rire de ce qui s'y était dit et du flegme « iu bon Jordan. L

»Malgré tout ce que je viens de vous dire des belles, il est d femmes infiniment respectables qui méritent par leur esprit, par grâces et par ce respect qu'elles ont pour elles-mêmes, les hommages des hommes sensés. « > A cette occasion, il me fit un très beau portrait de l'Impérat

sité et de sa vertu intacte.

»C'est mon ennemie, il est vrai, elle me fait beaucoup de mais je dois lui rendre la justice qu'elle mérite, on voit rarement d princesses comme elle.

»Quoique je vous aie dit que j'ai toujours aimé la retraite et un vie tranquille, n'allez pas eroire que je suis un Ostrogoth; je sais montrer au monde et l'amuser s'il le faut, je sais représenter tout eo un autre ; quand je suis à Berlin, je donne assez souvent des repas parat et je les donne bien, Monsieur, j'y parle à chacun selon son g et je fais si bien que ceux que j'ai invités, sont contens d'eux et de à présent, je sens que je ne serai plus fait à mon retour, s'il a lieu, ce grand et beau monde de la capitale, je me relèguerai dans mon château de Potzedam, comme dit le Marquis, et là je vivrai avec r amis dans le sein de la philosophie et des lettres. Mais ce b m'est-il réservé? et quand me le sera-t-il? Si vous étiez Maupertuia, vous prierais d'exalter votre âme pour percer dans les sombres obse

1758, 7.—10. Mat. 51

tés de l'avenir: si vous étiez cet homme juste de I’ &vangile. je vous demanderais de prier pour moi, puisque la prière du juste est desi grande efficace: je vous solliciterais de me transporter à Potsdam avec toute mon armée, ou de transporter tout d'un coup celle de mes ennemis vers s les frontières de la Turquie; quel beau spectacle, mon cher, de voir ces armées marcher dans les espaces aériens, et quel doux plaisir de vivre en paix: mais il ny a plus de Maupertuis, le fatal Akakıa l'a enterré tout vivant, il n y a plus de juste par excellence, la faiblesse humaine ne comporte pas tant de vertu: hélas, mon cher, je le vois, il faudra 10 bien se battre encore — et pourquoi? Pour se faire un nom: il est vrai quil n'est rien de si difficile que de s'en faire un, parce qu'on voit presque toujours faire ce à quoi on n’est pas propre: mais quand on se le ferait ce nom, l'objet chéri des mortels ambitieux, ce nom dédommaget-il des peines, des désagrémens qu'il faut essuyer pour l'obtenir? Ma 15 foi. nous sommes de grands fous, il faut en convenir.«

A la suite de cette conversation, le Roi parla des opéras de Berlin, de leur faculté, et des excellens chanteurs qu'il avait.

»Si je revois mon Berlin, je ferai représenter un opéra qui est de toutes beautes.«

2v Il voulait m'en dire le nom, et il ne put se le rappeler: il cherche et il recherche, il s'impatiente.

»Cela est diabolique,« dit-il, »je ne puis trouver ce nom-là. bon soir. peut-être seul je l'attraperai, si je ne le trouve pas. il me sera impossible de m'endormir.«

25 Dans la nuit, à une heure, on frappe à ma porte. »Qui est là *

‚C'est le domestique, je viens de la part du Roi, il fant éveiller votre maitre, je lui apporte un papier auquel il doit répondre.

On allume de la bougie, je lis ces mots:

» J'ai trouvé le nom: c'est Montezuma ; à présent je vais m'endormir

> tranquillement, faites-en de même: dans l'idée que vous pourriez être inquiet sur ce nom et ne pas dormir, j ai voulu vous épargner une mauvaise nuit.«

Elle n'était pas si mauvaise, car je dormais tranquillement, et. réveille. il ne me fat plus possible de me rendormir. Je remerciai ce-

3; pendant le lendemain de la bonne intention qu'on avait eue: il me raconts ce jour une chose bien extraordinaire: en parlant de la méchanceté des hommes, il me dit qu'un de ges aides de camp, ayant la chatouille. en avait détourné 12,000 écus: le Roi s’apergut du déficit. le fit remarquer à l'aide de camp, en lui disant: Je sais que vous pourriez

me rendre ce que vous avez pris. gardez-le. mais, comme vous ne seriez pas bien ici dans vos affaires, je vous conseille de vous retirer, 4 ©

11 mai Schmirsii

“ taillons, 38 escadrons et 90 pièces de gros canon, il établit là son qı

52 Memoiren vom Heinrich de Cat.

je eacherai & tout le monde votre infamie, et pour vos p peut-être coupables de vous avoir gäte, et pour hin méritiez que mon indignation.«

»Vous voyez, mon eher, que je suis POENE un bon ho honnête chrétien.«

Je n'ai jamais pu rien apprendre d'ailéers concernant tromperie. vol

Je lui rappelai à cette oecasion une de ses conversations, où il so tenait que les hommes étaient nécessités à faire tout ce qu'ils font.

»Si cela est Sire, cet aide de camp estbien malheureux, il n'a pas été 1 libre de ne pas prendre l’argent dans votre chatouille, et l'on ne peu pas dire avec quelque fondement qu'il soit coupable; il ne l'est pas qu'un autre qui aurait laissé intact l'argent du eoffre-fort.«

»Mais il a vu que c'était un dépôt que je lui confiais, il a dû qu'il trahissait la confiance que je mettais en lai, qu'il se desh«

Nécessité, eomme Votre Majesté le suppose, il n’a pu ni sentir ce qu'Elle me fait l'honneur de me dire.

»D est vrai qu'il y a là de grandes difficultés; savez-vous une le mieux est de suspendre son jugement, il y a de grandes diff part et d’autre.«

Cette matière de la nécessité et de la liberté était la matière rite, il y revenait souvent, et comme il m'a paru que ses idées n'étaii ni assez justes ni assez fixées, qu'il changenit souvent l’état de question, il changeait souvent d'opinion sur cet objet, qu'il ap bel objet par excellence de la divine métaphysique. Le Roi marcha, le 11, sur trois colonnes à Schmirsitz avee 15

général. M’ayant fait appeler à trois heures de l'après-midi, il »Nous voici fixés ici pour quelque temps, je m'y suis rendu que m'a donné un de mes majors de hussards, que tonte l'armée e e était sortie de la Bohême, quelques déserteurs ont assuré qu'elle tin vers Brünn. Comme vous ne pouvez pas avoir encore des idées de ce que nous faisons, et qu'il vous les faut telles pour votre © litaire, approchez et suivez-moi sur ma carte. “J'ai eru devoir prendre un camp vis-à-vis de Prossnitz que pour couvrir le siège de ce côté, la droite de mon armée est assise cette grande montagne, le village de Starechowitz est devant elle, € montagne est toute couverte de bois, et j'ai fait faire des abattisjusg: sommet. Les bataillons du flanc droit les défendent par leurs ga

1758, 10.— 12. Mai. 53

»La gauche de mon infanterie touche à Studenitz et a devant elle le village de Czelechowitz, la première ligne borde les hauteurs. elle est couverte par ces étangs et ces marais que vous voyez entre Kosteletz et Prossnitz: ma cavalerie campe en seconde ligne. Les différentes

s positions que j'ai fait prendre à mes troupes, sont assez bien, je puis trés facilement défendre l'accès d’Olmtitz de ee côté de la Morawa, et Daun ne peut plus empêcher Fouqué de venir avec la grosse artillerie et les munitions. Savez-vous pourquoi ?«

Non, Sire.c

10 »C'est que le corps qui eampe à Neustadt. ne permet pas à l'ennemi d'envoyer des détachemens dans les montagnes qui séparent la haute Silésie de la Moravie, et que les eamps d’Aschmeritz que commande le maréchal Keith, et le mien de Schmirsitz, sont si forts l'un et l'autre que l'on ne viendrait pas impunément nous y attaquer. L'armée enne-

15 mie manque encore de beaucoup de choses: à l'exception du magasin d’Olmütz, il n'y a point de farine dans cette province. car aucun des généraux na soupçonné que ce serait là le théâtre de la guerre. Ma boulangerie sera établie demain à Drzowitz, pour mon armée, et à Littau pour le corps de Keith: voilà tout, Monsieur. avez-vous bien

compris ce que je viens de vous dire. mavez-vous bien suivi sur la carte *

Je le crois. Sire.:

»Eh bien, répétez votre leçon. car e'est à force de répéter qu'on acquiert des idées nettes, quon saisit bien les choses et se les imprime

25 fortement dans la tête.«

Je répétai done : à quelques points près qu'il rectifia, il trouva que, pour un novice, j avais assez bien saisi tout ce qu'il m avait exposé.

» À présent, vous pouvez rester tranquillement chez vous, car vous verrez que nous prendrons Olmütz sans coup férir, e est moi qui vous le

3e dis: quand vous vous promènerez à cheval, vous ne ferez pas mal de voir le camp et les différentes positions dont je vous ai parlé, et si vous rencontrez quelques offieiers de votre connaissance, priez-les de vous montrer sur le terrain ce que je vous ai fait voir sur la carte. Sans cette vue. gare les notions militaires, elles courent risque d'être confondues:

25 mais vous devez être las. je le suis extrêmement et j'irai me coucher poar être sur pied demain vers les trois heures du matin, car dans cette fichue vie que je mène. il ne faut pas rester au lit comme les Vendôme. «

Appelé à quatre heures. je trouvai le Roi occupé à lire Ja Char- Mai, ce:

treuse de Gresset.

“ »Quel aimable poète que ce Gresset, qu'il est El&gant.« dit-il. »c'est bien dommage qu'il présente trop souvent les mêmes idées. qu'il tourne

et retourne, on dirait qu'il ne peut les abandonner, mais ce sont | légers défauts au prix des beautés dont ses poésies sont no Il reeita ces vers-ci

Pour moi qui d'un poids équitable

Ai pesé des faibles mortels

Et les biens et les maux réels

et ceux-ci

Des mortels j'ai vu les chimères

»Il ne se peut rien de plus frappé et de plus vrai; ala e Chartreuse j'éprouve un doux sentiment: j'apprécie mieux les scènes la vie, et il me paraît, lorsque je le lis, que je suis plus content autres et de moi-même; je vais vous lire son épitre à sa sœur, elle supérieurement bien faite, et il y a des vers qui frappent —

La douleur est un siècle et la mort un moment, Du soir d'un jour obseur les nuages épais —

»Je suis persuadé que ce dernier vers, quoiqu'il paraisse trés lant et facile, lui a cependant beaucoup coûté. Avez-vous souvent charmant Gresset?«

» Oui Sire, très souvent, c'est un de mes poètes favoris, quand j du chagrin, je lis sa Chartreuse, et mon chagrin se dissipe.« Es

»Vous avez des chagrins? vous n'y pensez, c'est moi seul qui e et qui en dois avoir. Comme vous lisez de préférence les œuvres Gresset, permettez que je vous donne une règle que j'emploie t lorsque je lis des poésies: pour n'être pas séduit par l'harmonie beauté des vers au point[de méconnaitre ce qui pourrait être au I galimatias bien orné }je mets en prose les vers pompeux que j'en contre, et souvent je m'aperçois, en faisant cela, que j'avais d’abord fort mal à propos; quand, dans la suite, je vous lirai ou des tr: gédies ou des odes ou des épitres, je vous ferai voir comment j"

forme le goût, qu'on démêle bien vite le bean, le naturel, de ce qui me ni l’un ni l'autre. Avez-vous essayé de faire des vers?« LL »Quelquefois, Sire.c »Auriez-vous conservé le brouillon ou la copie de vos essaist« »Je crois en avoir une d'une petite pièce à un ami qui avait porté un prix à l'Académie des Inscriptions. « vi »Oh, apportez-la-moi demain, je vous en dirai mon D » Votre Majesté la trouvera très maussade.« »Cela ne fait rien, apportez toujours, on ne peut être Be 1 ment qu'on essaye, mais on peut le devenir à force de s'essayer corriger. «

1758, 12. 13. Mai. 55

Je montrai mes vers le lendemain, ils furent déchiquetés, tout 13 ma en me disant que cela était assez tolérable, cependant il laissa intacte cette fin Si je puis mériter un sort si glorieux

5 Je te laisse la gloire, elle ne m'est plus chère Ton amitié remplit mes vœux —

» Je ne dis rien sur vos derniers vers, ils sont assez bien. Croyezmoi. continuez à vous exercer, choisissez un sujet intéressant, et, quand vous aurez fait quelque chose, montrez-la-moi, mais attendez-vous à un

10 parti sévère, je vous corrigerai à toute rigueur et je vous ferai recommencer, jusqu à ce que cela soit bien fait: c'est ainsi, comme je vous l'ai dit. que Voltaire en a usé avec moi, je serai votre Voltaire. «

„Je serais bien heureux, si ce Voltaire trouvait en moi, ce que l’auteur de la Henriade rencontrait dans celui dont il corrigeait les vers. 15 » Mais dites-moi naturellement, ne trouvez-vous pas dans mes vers

que je vous ai lus, un peu du coulant de Racine ?«

Et sans attendre ma réponse, »je vous lirai.« dit-il, sun peu de mon poème sur la guerre, rien de si difficile en poésie que de rendre intéressans des préceptes sur un art quelconque; Voltaire m'a assuré que

20 j'avais réussi, que les règles que je donne dans mon poème sur l’art meurtrier, sur l'art infernal, comme il l'appelait, de tuer les hommes. étaient embellies par des vers heureux et coulans: il ne me flattait pas, en me tenant ce langage, car il me disait sans façon que les vers de mes autres pièces poétiques manquaient de quelque soin et de fini et qu'ils

25 n'atteignaient pas toujours au coloris français, que cependant, dans les tableaux que je trace et dans des expressions singulières, je remplissais mes vers d'idées, de grandes vues et de morceaux fort poétiques: il ne me flattait pas, comme vous voyez, ainsi que je pouvais compter sur les éloges qu'il donnait à ce qui était bien. Mais savez-vous, Monsieur, que

> je serais bien content de ma journée, si elle s'était bornée à bavarder sur mes vers? J'ai fait quelque chose qui vaut bien des vers, et, si je n'ai pu faire plus, le destin, Monsieur, le destin ne l'a pas permis.

» Comme le général de Ville campait derrière le défilé de Predlitz avec ane douzaine de régimens de cavalerie et des ulans, j'ai voulu em-

3, pêcher que ce général n'inquiétât le flanc droit du general Seydlitz, que j'avais envoyé à Tobitschau et Kremsier: pour cela faire, je me suis mis en marche de très grand matin avec des hussards, des dragons. les gardes du corps, les gens d'armes, les carabiniers, et avec quelque infanterie: j'ai marché vers ce Monsieur en deux colonnes, celle de la gauche

sw devait le prendre en flanc, et l'autre, qui longeait la chaussée dite le Kaiserweg. devait l'attaquer de front. Les postes de l'ennemi que nous

56 Memoiren von Heinrich de Catt.

avons trouvés à Uhrschitz, se sont replies sur les détachemens postés de-

vant Prödlitz, et ceux-ci sur le corps de leur général. De Ville s'est re-

tiré par Wischau à Raussnitz, avec plus d'ordre que je le désirais,ils | cependant perdu 16 hommes tués sur la place; nous lui avons pris 3 officiers et 41 hommes, nous avons trouvé à Wischau 80 tonneaux de fa- 5. rine et au delà de 1600 boisseaux d'avoine que mes hussards font trans- | porter à notre camp: voyez ces endroits sur ma earte, tout ceei n'est pas une grande affaire, mais cela vaut eependant mieux que des vers. Mais qu'est-ce que j'entends ? c'est un vacarme horrible, voyons ce que c'est.«

Un paysan suivait une vivandière qui lui avait volé un cheval, il se lamentait et poussait les hauts eris de ce qu'on lui enlevaittoutee | qui lui restait, il s'adressa au Roi qu'il ne connaissait pas, et, envou- | lant le prendre par le bras, il lui dit: »Mon cher Monsieur , faites-moi rendre mon cheval. «

Le Roi apostropha la voleuse en termes très énergiques, la fit des-15 cendre de cheval et lui fit appliquer par un sous-offieier qu'il appela, une vingtaine de coups de canne.

»Prends ton cheval,« dit le Roi au paysan, »et, si on te fait du tort, viens à moi.« «

Le paysan, touché et pleurant, demandait au sous-offieier:»Qui et ee Monsieur là, il est bien bon?« — »C’est le Roi. — » Comment, le Roi de Prusse?« — »Oui «. — » Mais on m'avait dit qu'il était si méchant. «

Le Roi, qui avait entendu cette réponse, me dit en rentrant dans sa chambre: |

»Vous voyez qu'on m'a fait iei une belle réputation, il faut donnera le démenti à mes ennemis; si parfois nous brülons et pillons, c'est qu'on nous y force, il faudrait être bien barbare pour tourmenter de gaîté de cœur ces pauvres villageois qui n'entrent pour rien dans nos querelles s'ils en souffrent, c'est une suite nécessaire de nos marches et demo combats. Je recommande toujours, au reste, qu'on ménage ce qu'on peut ménager. Bonsoir. Si votre faconde vous permet de faire des vers, suivez docilement ce qu'elle vous inspirera, et montrez-moi demain vos productions poétiques.« —

»Eh bien,« dit-il, lorsque j'entrais, »que vous a dit votre faconde, | aurai-je des vers 5

> Non Sire, la faconde n’a rien dit, elle est bien rétive, très fort, et cela me désole.

»Peut-être n'avez-vous pas de sujet

»Aueun, pour le moment. |

»Mais vous m'avez dit que vous aviez vu à Breslau une jeune dames | très instruite dans laquelle logeait l'âme d'un Benedietin; eh bien, t&-

1758, 13. 14. Mai. 57

moignez-lui les regrets que vous avez de l'avoir quittée, et dites-lui que tout ce que vous voyez ici, ne vaut pas un seul de Bes regards, quand même cela ne serait pas à la lettre: vous savez que les poètes n'y regardent pas de si près et qu'ils se permettent sans aucun remords de cons science de présenter les choses différemment de ce qu'elles sont. Cette licence poétique ne fait du tort à personne: courage, piquez votre pégase et exaltez la belle dame à âme bénédictine. Comme j'ai été tranquille ce matin. j'ai revu la pièce que j'ai faite à Grtissau et que je destine à Voltaire, quand il me fera l'honneur de m'écrire. Je la veux si 16 finie qu il soit forcé de convenir que, depuis qu'il m'a quitté, je n'ai du tout point négligé cet art brillant et suprême Qui, malgré ses attraits flatteurs, Toujours peu sûr et peu tranquille, Fait de ses plus chers amateurs 15 L'objet de la haîne imbecille

Des pédans, des prudes et des sots, Et la victime des cagots.

»Après avoir revu mon ode, m être bien gratté la tête, mordu les lèvres et rongé mes ongles, j'ai lu mon Brifanmicus, et je me suis atten- 20 dri de nouveau à cette lecture. J'ai fait quelques réflexions que je vais vous communiquer, vous me direz si elles sont justes, et vous verrez comme je lis tout ce que je lis. Il me semble qu'Agrippine, qui, dans cette tragédie, fait un rôle assez considérable, ne tient au sujet principal que par la faible protection que la politique fait accorder à Britan- 25 nieus et à Junie. Dans la Rodogune de Corneille, sa Cléopâtre, qui. comme l'Agrippine de Racine, est mère ambitieuse et jalouse de ses droits, a ane force théâtrale que n'a pas Agrippine, qui se plaint sans cesse et ne produit aucun incident remarquable: mais les beautés de détails font disparaître ees défauts dont je parle. Néron se cachant deræriére ane tapisserie, est indigne également et de la majesté d'un empereur romain et de eelle du tragique. Vous me direz, la critique est aisée et l'art est difficile. Je le sais, mais je ne critique pas, je vous expose ce qui ma fait de la peine dans la texture de cette pièce. et jadmire avec tous les connaisseurs et la peinture si forte et si vraie de 3: La cour de Néron et le développement si heureux du caractère de cet homme abominable. et tout l'intérêt qu'inspire la vertu de Burrhus et la conduite sage de cette pièce si suapérieurement écrite. Ne trouvez-vous pas que Lisois dans le Duc de Foir a quelque ressemblance avec Burrhus. mais que Voltaire est au-dessous de Racine? ” 4 nJe pourrais vous présenter encore d'autres observations que j'ai faites. ınais j'aime mieux vous relire ce quatrième acte si pathétique et si bien fait.«

15 mai

58 Memoiren von Heinrich be Gatt.

II me le Int en effet, ses yeux annoncérent l'émotion de son cœur.

»Non, je ne puis lire cet acte sans payer par des larmes de tendresse et d’admiration l'hommage qu’il merite.«

»A présent, je vais vous faire un peu de musique; si vous aimes, | vous pouvez rester, mais ne vous gênez point. Ma musique est assez | passable, je joue et les solo que j'ai composés, et eeux que Quantz ma faits.

Je restais, j'entendis et j'admirai.

»Vous voyez, mon cher, que chez les Grecs je n'aurais pas eu, comme l’eut Epaminondas, la mortification d’avouer que je ne savals| pas la musique; elle me délasse et calme, ainsi que le fait la poésie, mes soucis et mes peines, mais je ne donne à l’une et à l'autre que de courts instans, et jamais ceux que je dois aux affaires de mon Etat, Bonne nuit, je recommande à votre verve la belle Bénédictine.« —

»Des vers, Monsieur, des vers.«

Il n'y en a point, Sire.«

»Mais vous êtes un terrible homme. Quoi, cet être à âme hénédietine ne saurait-il vous inspirer ?«

» Jusqu'i ici elle ne l'a pas fait, cette âme est trop au-dessus dem mienne, je craindrais de la déparer, en faisant son éloge. «

»Eh bien, parlez de ses attraits, peignez sa taille élégante, sa belle gorge, ses dents blanches comme l'ivoire.«

» Mais s'il n'y a rien de tout cela, Sire.«

» Vous le supposerez, et morbleu vous direz que c’est la eee belles, et vous le soutiendrez contre tout venant. «

Le chevalier Mitchell, qui passait à cheval devant les fenêtres da Roi, mit fin à la conversation sur les vers.

»C'est un excellent homme,« me dit-il, »que cet homme-là; de tous les Anglais que j'ai vus jusqu'ici, c'est lui qui m'a intéressé le plus: il a de grandes connaissances en littérature et en histoire, son cœur l'honnêteté même, il m'est singulièrement attaché, il ne lui manque que ce liant et que ces grâces que milord Chesterfield recommandait sans cesse, à ce que m'a dit Mitchell, à son fils Stanhope, qui de tous lesêtres que j'ai vus, a eu le moins ce que désirait le cher papa. Avantlabs taille de Leuthen, Mitchell m'offrit des subsides de la part de sa 5 »Je n'en ai pas besoin,« Ini dis-je, car je ne sais pas ce que je deviendrai.c— Prenez toujours,c me dit-il avee bonhomie, »prenez toujours, vous deviendrez quelque chose, c'est moi qui vous le predis.« En me parlant ainsi, il avait les yeux mouillés de larmes, j'en fus tonchés parlez-lui de cette scène, il vous la présentera telle qu’elle est, c’est um brave homme. J'ai ici un autre Anglais, Ecossais comme Mitchell, tout

1758, 14.15. Mai. 59

simple. tout uni, tout honnête comme lui, c'est Grant; c'est un brave officier. il mérite que vous fassiez sa connaissance, priez Mitchell de vous la procurer: mais suivez l'avis que je vous donne, gardez-vous de critiquer ses petits levriers dont il a toujours quelques-uns avec lui,

5 gardez-vous surtout de leur marcher sur le pied, il n'entend pas raillerie sur ces deux points; s'il m’arrivait, à moi qui vous parle, de dénigrer ses chiens ou de leur donner une chiquenaude, il deviendrait furieux et me ferait une sortie: jugez ce quil ferait, si vous ou qui que ce soit leur faisaient le moindre mal; c’est là son faible, sa manie: au demeu-

ıorant. trés galant homme. Je veux vous raconter de lui deux traits qui ne le peignent pas mal, ils m'ont bien amusé.

sUn jour, dans un de nos quartiers, j'entends du bruit assez près de ma demeure, je sors et je demande ce que c'est, un aide de camp me dit. Grant a placé ses chevaux dans une écurie, vos palefreniers

15 veulent les faire sortir, pour y mettre ceux de Votre Majesté. qui sont fort mal dans l'endroit qu'on leur a assigné, et Grant fait cetapage épouvantable.: — »Avançons,: dis-je à l'aide de camp. Nous allons à l'écurie. je vois Grant qui avait la canne levée. Qu'est-ce que tout cela? Grant. je vous prie, que signifie tout ce train’ — » Mais Sire.« dit-il,

% vos coquins de palefreniers veulent faire sortir mes chevaux. j'ai beau leur dire que cet endroit m'a été assigné, que, si je perds des chevaux. je ne puis pas m'en acheter d'autres, qu'il vaut mieux que Votre Majesté fasse cette perte, qu Elle peut réparer, et ces drôles sont ai s0t8. mais si sots. qu'ils ne veulent pas convenir que j'ai raison. Je ris beaucoup

25 de cette scène. et, frappant sur l'épaule de Grant, je lui dis: »Vous avez raison, mon ami, vos chevaux doivent rester et les miens sortir.« J'ordonnai à mes palefreniers de se retirer et de prendre garde à eux, s'ils ne voulaient pas avoir des coups de bâton. »Voulez vous que j'en donne, Sire, je le ferai tout de suite?‘ — ; Non, cela n'est pas nécessaire

3e pour le moment. «

»Ce Grant, comme vous l’entendez, est un original assez plaisant. Il se fit connaître quelque temps après, par un trait qui le caractérise bien. Logeant chez le maire d'un village, je m étais mis derrière le pilier de la maison, sans être aperçu de Grant qui, sur un banc avec un de mes

35 généraux majors. faisaient la belle conversation: le général se plaignit à Grant de ce que depuis plus d'une semaine je ne l'invitais pas à ma table: Je vous avoue que cela m'inquiète et me fait passer de mauvaises nuits.: — Je ne vous conçois pas. lui dit Grant, comment diable peut-on s'inquiéter de ce que le Roi n'invite pas à ses diners: que font-

wils au bonheur de la vie? Si le Roi m'offrait l'alternative de ne jamais diner chez lui ou de me diminuer ma pension, je lui dirais, Sire.

Memoiren von Heinrich be Eatt.

diners, les choses ne valent qu'antant qu'elles contribuent à notre heur et à nos plaisirs. 16 #

»Je m'échappai, sans être aperçu, et je rentrai dans ma e Le lendemain, j'invitai Grant à diner; quoiqu'il mangeät d' appétit, je lui dis: > Grant, qu'est-ce qui vous manque, vous ne rien* — »Moi, Sire? il ne me manque rien et je mange de bon a — Non, il vous manque quelque chose, pent-être n'aimez diner chez moi, ce n'est pas un plaisir pour vous, peut-être ête ces gens qui disent: que me font les Rois et leurs diners, si eux et repas ne contribuent pas à leur bonheur* — Ah, Sire, je vous me répondit-il, »quelque traître m'aura trahi, cela est infäme!« et alor il me raconta toute la conversation qu'il avait eue. »Voilä le vrai de a chose, mais convenez, Sire, qu'il faut être possédé d'une maudite e sité pour venir entendre les conversations que deux amis ont en et, ee qui est plus fort encore, qu'il faut être traître; si je connai 1 celui qui vous a rapporté ce que nous avons dit, je ni arracherais | e yenx de mes mains propres. Pour que Grant n'allât pas sonner toesin dans le quartier et accuser mal à propos un innocent, je lui que j'étais ce traître et ce maudit eurieux. »Goddam, je n'aurais soupçonné cela, ee que j'ai dit, je l'ai bien dit, convenez, Sire, suis plus raisonnable que celui qui se fait une si grande affaire de di ou de ne pas diner chez un roi, et qui se désole lorsqu'on ne l'invite

La séance de ee jour fut assez singulière; en entrant chambre, je vis Sa Majesté ocenpée à ealeuler.

»Ah bon jour, mon cher, devinez ce que je caleule,s

»Vos trésors: —

»Hélas, je n'en ai plus, le peu de celui que j'avais est bientôt eh bien, devinez-vous% En

»Vons ealeulez peut-être ce que vous avez déjà dépensé pen cette guerre.

»Je ne le sais que trop, je n'ai besoin de le calculer: allons, rage, devinezle

»Elle peut calculer tant de choses qu'il me serait bien rencontrer précisément celle qu'Elle sonmet à Ses ealeuls.«

»Vous ne devinez done pas. Je ealeulais, Monsieur, combien vais véeu de minutes, et je suis à ce caleul déjà depuis une heure: somme — et que de momens perdus! ce temps qui fuit pour ne s'arrêter, ce temps qui entraine avec lui les jours, les heures, les min est reçu avec indifférence et sans en tenir souvent aucun compte, nature nous crie cependant à chaque occasion : »Mortels, emp

1758, 15. Mai. ur

temps, n oubliez jamais quelle est la valeur d'un instant sur lequel repose l'immensité des temps, et n'allez pas, par des vanités légères, précipiter la fuite de vos jours.

»Tout le temps que j'ai été occupé de mon calcal, j'ai fait bien des

5 réflexions, et en partie celles que je vous présente, il y en a eu plus de sombres et d’humiliantes, que de gaies et de celles dont je pouvais me glorifier. Je crois cependant que je suis un de ces pauvres mortels à deux pieds sans plumes qui ait moins perdu de ces instans précieux de la vie — ah mon cher, le sort d’un roi est bien triste, il est bienà charge

10 aux autres: et son état, lorsqu'il ne sait pas s'occuper? L'étiquette de la grandeur, Quand rien n'occupe et n'intéresse, Laisse un vide affreux dans le cœur.

Souvent même un grand roi s'étonne 15 Qu'entouré de sujets soumis, Tous les trésors et la couronne Jamais en secret ne lui donne Le bonheur qu'elle avait promis.

+ Avec le bon emploi du temps, un roi renverse tous les obstacles à æ son bien-être et à celui d'un peuple qu'il gouverne.

» Bien jeune encore, j'ai toujours eu, heureusement pour moi, un goût décidé pour apprendre, pour cultiver mon esprit et le rendre propre pour ce que je devais être un jour. J'ai senti de bonne heure que, sans un exercice continuel de mes facultés, je jouerais tristement le

25 rôle de roi. Vous ne pouvez pas vous faire d'idée de mes occupations à Rheinsberg, je passais les jours et les nuits à l'étude, je sens maintenant que j'aurais pu lire des ouvrages qui m'auraient été plus utiles pour mon état: mais en cultivant la poésie, les belles lettres et la philosophie, je crus que je me rendrais propre à tout, et je ne me suis pourtant pas si

3 prodigieusement trompé: quoiqu’à l'étude, je n'ai pas négligé les exereices qui donnent au corps de la force, de l'adresse et des grâces: j'ai appris à danser, et je danse assez bien pour ce qui convient à mon état: je pourrais même dans le besoin faire des entrechats. «

Et voilà le Roi qui en fait cinq ou six, au point d’être un peu essou-

35 flé : aprés quelques instans de repos, il en refait encore, et me dit de faire quelques pas de menuet et de donner la main; il me corrigea, et m'apprit comment je devais la donner mieux.

+ Quel plaisant spectacle pour le maréchal Daun et le prince Charless dit-il, »si l'un ou l'antre voyaient dans une chambre de paysan

“leur vainqueur à Lissa faire des entrechats et apprendre à Catt à donner la main avec plus de methode et de grâce !«

17 mai

62 Memoiren von Heinrich be Catt.

Il rit beaucoup de cette idée, et je a ES nait de se passer.

»Ne suis-je pas bien fou, mon cher, que direz vous de weite

»Que dans Sa position aetuelle, Elle fait très bien de ir to qui peut La distraire.

» Aussi, non sempre tendit arca Apollo — vous voyez que je sai eore ‚un peu de latin, j'en saurais plus sans ce diable de er 4 ardor, ris. —

»Iei est assez, allons nous coucher, et, sans penser à nos entrec ocenpons-nous un instant, avant le sommeil — de ces heures qui si vite. Bon soir.e —

Il ne fut question ce jour-ei ni de minutes ni d'entrechats ni danser.

»J'ai lu beaucoup ce matin et cet après-diner jusqu'à cet à je suis persuadé que le général que j'ai eontre moi, le célèbre Daun, n'a pas mis, ainsi que je l'ai fait, le nez dans la logique de vesande ; j'ai lu tous les chapitres qui concernent les syllogismes, je avoue que je trouve une furieuse pédanterie dans ces Barbara, CI Darii, Ferio; ce sont, il est vrai, des formules générales pour les sy gismes, mais ne pouvait-on pas trouver de moins pédantes? Elles » donné des vapeurs; à cette occasion, j'ai pensé qu'il ne serait pas que la nature eût donné à l'homme une cheminée à la tête pour que I vapeurs qui s'y élèvent pussent s’exhaler, et comme j'étais en train de faire agir la nature, je désirais aussi qu'elle nous eût donné un seul boy an comme aux canards, pour qu'on n'eñt point de eoliques, qu'on véeût sal beaucoup de douleurs, qu'on s'éteignit comme une chandelle. Tout ne serait pas si mal, mais la nature en sait plus que nous; sans tout devait être, comme il l'est dans ce qu'on appelle le meilleur mondes, où l’on souffre de toutes les façons, où l'on guerroie, où brille, pille, viole, massacre, et où, sans cesse, l'on est exposé à di fidies, le pire de tous les maux : ainsi il est dans l'ordre des choses ces pauvres habitans de la Moravie, malgré les portraits des di des saints dont ils tapissent leurs chambres, soient vexés par qu'ils ne connaissent point, et viennent se lamenter chaque jour leur subsistance qu'on leur enlève. J'ai ordonné à mes officiers de | finir ces lamentations, de faire main basse sur cette eanaille vole de lui faire rendre ce qu'elle a volé à ces malheureux.

»Au premier jour, j'irai vers Olmütz, pour indiquer les places doivent oceuper les troupes destinées au siège: vous le verrez, je pr drai cette ville, je battrai Daun, je laisserai Brünn à ma droite, je m cherai vers Vienne, et mon frère Henri ira à Prague, qu'il assi

1758, 16. 17. Mai. 63

prendra. nous aurons la paix, et c'est alors que je lirai plus que tous les Benedictins ensemble.

»L'äme est un feu qu'il faut nourrir, et quis'éteint, s'il ne s augmente. Si je n'avais pas été traversé dans ma tendre jeunesse, que de connais- 5 sances n'aurais-je pas acquises, dans la philosophie et surtout dans l'histoire. qui doit être notre étude de préférence. Je savais déjà bien jeune, par moi-même et par ce que j'observais, qu'un prince doit savoir et cultiver beaucoup son esprit par l'étude; un prince ignorant fait dans le monde et dans son Etat une bien triste figure: mais, mon cher, que 10 d'obstacles qui empêchent qu'un prince nesoit pas, pour les connaissances, ce qui serait si avantageux qu'il fût; que de circonstances concourent pour rendre un jeune prince ignorant ou imbécille' A peine sorti del'enfance, qu'on le gâte par des éloges et des flatteries, tout ce qu il fait est divinement bien: Que Monseigneur a de grâces, qu'il a de l'esprit! quelle 15 charmante réponse! avez-vous entendu le jugement qu'il a porté sur telle chose? à coup sûr. il deviendra un grand homme!« Mon jeune nigaud gobe tout cela, il se croit quelque chose à force qu’on le lui répète, et pas une âme charitable n'ose lui dire qu'il est un pauvre sot, qu'il est moins, pour les talens et pour les connaissances, que l'enfant d'un particulier 2 qu on ne loue, ni n encourage, et qui va par lui-même ou parce qu'on ne le gäte pas. Le docteur Swift avait bien raison, lorsqu'obsédé d'entendre toujours s'écrier, ‚ah que ce jeune prince est aimable et savant pour son âge! : il proposa à la nation et à l'Europe ce problème-ci à résoudre: Si les princes sont si parfaits, si éclairés, si bons, si aimables, pourquoi le 25 sont-ils si peu, dans un âge mûr, ou dès qu'ils deviennent roi? » Je me rappelle un conte que je crois avoir lu à Rheinsberg dans la Bibliothèque Orientale. Un grand roi de Perse avait donné son fils à un de ses ministres qui avait demandé sa retraite, pour qu'il l’elevät. : Prends mon fils,‘ lui dit le monarque, »instruis-le avec le tien dans ta > paisible retraite et au sein de la vertu et de l'innocence. Le ministre respectable partagea également ses soins entre ces deux enfans. et. après plusieurs années, il revint avec eux auprès du Roi. Le monarque fut enchanté de revoir son fils, mais il le fut peu de le trouver bien audessous du mérite du fils de son ministre. Il fit remarquer cette diffe- 35 rence et s'en plaignit: le ministre lui répondit. Seigneur, mon fils a fait un meilleur usage que le tien des leçons que j'ai données également à l'un comme à l'autre. mais mon fils a su quil aurait besoin des hommes. et je n'ai pu cacher au tien, ce qu'on lui avait si souvent répété dans sa première enfance, que les hommes auraient besoin de lui.« u »Voila mon cher, le nœud de l'affaire et ce qui devrait être bien médité par tous ceux qui sont appelés à élever des princes en général, et

18 mal

ceux surtout qui doivent porter un jour le si pesant fardeau de yauté. On devrait aussi mettre auprès des princes, à l'instant qı commencent à bégayer, des hommes fidèles, tels que ce sage m tre dont je viens de vous parler. Les particuliers ont en général bien € ae sur eux pour une éducation mieux entendue, mais, p

il y a des particuliers bien sots, il faut que chacun ait son tour.

»Un ami recommandait un jour à M. de Morrien, mari très s d'une très aimable et fort spirituelle femme, de plus grandde la Reine — lui recommandait le comte d’Essex, en le priant de présenter à la Reine. »Je vous assure,c Ini dit cet ami, »que ce mA point le comte d’Essex qui a été décapité sous la reine Elisabeth. « voilà-t-il pas que mon bon homme de Morrien, en présentant le com ma mère, lui dit: »Au moins, j'ose assurer Votre Majesté que ce m) point le comte d’Essex décapité sous la reine Elisabeth.«

»Je vous assure, mon cher, que ceei n’est point une fable, c'est fait que vous pourrez vérifier quand vous serez à Berlin, je vous dirai encore bien d'autres de cet animal coiffé — mais j'ai encore lettre à expédier, bonne nuit, ne pensez ni aux prinees, ni à M: à sa bêtise, mais à Morphée qui vaudra mieux que les uns et les s'il vous dispense ses pavots, j'ignore ce qu'il fera pour moi.«

Je fus appelé à cinq heures l'après-midi, c'était presque toujou l'heure fixe!); on apportait à la signature le paquet des lettres que Sa Majesté avait dictées le matin.

»Voyez, mon eher, l'énorme quantité de lettres.« V

Tout en signant, elle parcourait le contenu de la réponse; quand i en vint à une, je m'aperçus que le feu lui montait au visage, etje e vis effacer à grands traits toute la lettre.

»Cela ne vaut pas le diable«, disait-il, »pas le diable, mon taire marque que ce que l'on m'a envoyé, est excellent, et je trouve cela detestable.«

Jignorais de quoi il s'agissait.

»Pensez, que j'ai reçu de Hollande un livre sur la politique, je di mon seribe d'aceuser simplement la réception du livre et de faire remereimens, et mon vieux nigaud s'avise d'écrire que le livre est mirable ; 6 du diable s'il l'est; sil avait dit pitoyable, il aurait dit,

En renvoyant la lettre, il mit au bas:

»Cela est du dernier mauvais, pitoyable, exécrable, et qu'une fois on ne me fasse pas dire ce que je ne pense ni ne puis penser.« Le conseiller refit la lettre, aceusa tout simplement la réception

1) On entre 4 et 5; quelquefois plus tôt.

livre et remercia de l'attention obligeante. Sa Majesté signa sans mot dire. Le conseiller me jura ses grands dieux, lorsque je le vis le lendemain, qu'on lui avait ordonné de faire un grand éloge de l'ouvrage qu'on avait reçu.

5 s Malgré mon énorme fatras de lettres, j'ai bien fait d'antres choses encore, mon cher, j'ai appris par cœur du Quiqueron, écoutez-moi, j'ai toussé !‘, je commence« — — —

Il récita tout ce morceau de la harangue de Cicéron pour Marcellus, ayant le livre à la main, et n'y recourut que quelquefois; après une

10 petite pause, il me donna le livre.

sJe vais vous déclamer encore ce morceau si pathétique, suivez dans le livre pour voir si je manque, dans ce cas reprenez-moi : je crois que je me tirerai aussi bien de là qu'un prédicateur de son sermon.«

En effet, il ne fut arrêté qu'à l'article des peuples différens, formi-

15 dables par leur ferocite, je crois qu’il aurait recommencé, si un officier des hussards ne s'était pas fait annoncer comme venant de Schnabelin? près d’Olmtitz. Le Roi lui parla un demi-quart d'heure, lui remit un petit billet et le congédia.

» Eh bien, Monsieur, que dites-vous de moi, n'ai-je pas bien retenu

2 ma leçon ?«

» Très bien, Sire, Sa mémoire est facile et sûre.

C'est que je l'ai beaucoup cultivée, j'apprends souvent par cœur ce qui me frappe en vers et en prose, et, quand il m'arrive d'aller en voiture, surtout dans le temps que je me rends au quartier d'hiver, j'ap-

3 prends dans ma course quelques centaines de vers de Racine ou de Voltaire ou quelques pages de Fléchier ct de-Bossuet; il me faut plus de temps pour bien mettre la prose dans ma pauvre tête que pour y mettre des vers , mais quand elle y est une fois, elle y est pour toujours. Faites comme moi, apprenez chaque jour quelque chose par cœur, le temps

3 et votre genre de vie vous le permettent: si on ne cultive pas sa mémoire, elle se rouille, et point de connaissance sans elle. Bon soir, l'orateur va sc coucher, il est huit heures, et il faut que ce monsieur-lä soit à cheval de très grand matin.« —

Ce jour-ci, je ne fig qu'une très courte séance.

% » Je suis bien las.« dit-il, »et je sens que je commence à me faire vieux, j'ai été cet après-diner près d'Olmütz pour indiquer les places que les troupes que je destine au siège, doivent occuper: le général Marschall cst bien pourvu de troupes, de vivres et de munitions: en

1 C'est ainsi qu'il disait presque toujours pour imiter le Marquis. 2) Quartier & général du maréchai Keith, qui commandait le siège.

Quttrlarienen a. ? Breuf. Etaatéardiven. XXII. 9

19 ma

66 Memoiren vom Heinricp de Cat.

outre il a fait inonder, devant les ouvrages, au moins les terrain, il répare les fortifications, hausse les parapets, bourgs et les maisons qui pourraient lui être nuisibles, ainsi « prépare à se bien défendre, et nous de notre eûté ferons tout ce qui sera possible pour le bien attaquer et pour le prendre. I] faudra voir ee que le sort en décidera.«

Il me parut que Sa Majesté commençait à soupçonner que ce si n'irait pas si aisément qu'il me l'avait annoncé à son arrivée à 8 sitz qu'Olmlitz serait pris sans beaucoup de peine.

»Comme j'ai fait faire l'investissement de la ville de ce cûté de L | Morawa, j'ai ordonné que la droite toucherait cette rivière et que la

gauche s'étendrait jusque vers Horka. Pour remplir tout ee terrain, corps destiné au siège campera en cinq quartiers.«

Il me montrait sur sa carte les endroits dont il me parlait. »Quelle vie, mon cher, quelle vie, quelle chienne de vie! quand wendront mes soupers à Potsdam, où là avec cinq ou six amis, nous sons bien des bavardises — oubliées le lendemain! Maupertuis p les gätait, ces soupers-là, par sa petite jalousie, l’avez-vous connn' »Non Sire.

est brutalement honnête homme et il ne cédait jamais: il est à un | lion de lieues de l’aménité de Voltaire, mais, pour le cœur, le | } Maupertuis est à un siècle du singe Voltaire. Si le Lapon et le | m’entendaient, comme les épigrammes plenyraient sur moi! Voltaire | le faible de se croire passable pour la figure, et Maupertuis celui 2 eroire égal au Père éternel pour avoir aplati les pôles: ne voilà pas de médisance? Je ferais mieux de me taire et de vous souhaiter le | soir; à demain plus au long.« Snite du A peine étais-je sorti que je fus rappelé. Sa Majesté vint and 1758 de moi, comme je rentrais dans sa chambre, tenant une feuille de dans sa main:

»Vons n'avez pas voulu chanter votre âme bénédietine de Bı vous m'avez laissé ce soin-lä, et j'ai, Monsieur, fait de mon mieux x remplir votre intention, vous en allez juger. Voyez:

| Sur une jeune dame de Breslau à âme bénédictine.

Un certain dien qu'on adore à Cythère, M'avait, Phyllis, engagé sous vos lois, Je soupirais, je me flattais de plaire, Et mon bonheur passait celui des rois, | Lorsqu'un démon an regard sanguinaire,

1758, 19. Mai.

Semant l'horreur, la crainte et le trépas, Démon cruel qui dévaste la terre,

Au sein affreux des fureurs de la guerre, M'entrafîna loin de vos divins appas.

Hélas! Phyllis, quelle est la différence

Des doux transports et de la jouissance Qu'un tendre amour m'offrait entre vos bras, Aux cris mutins, à la folle licence

Aux bruits des camps où règne l'insolence, Où Mars triomphe au milieu du fracas.

Je vois ici la brillante Victoire

Mener gatment à l'horreur des combats, Cent jeunes fous plongés dans la nuit noire, Qui vont mourir pour vivre dans l'histoire, Je vois, Phyllis, que ce peuple d’ingrats

Au tendre amour a préféré la gloire :

Pour les plaisirs, Mars ne les connaît pas.

Ne cherches point ici de ces repas

Où les ardeurs d'une vive jeunesse,

La liberté, les grâces, l'allégresse

Mieux que Noël, assaisonnent les plats.

Loin des attraits dont brille ma maîtresse Des jeux, des ris, qui naissent sous 808 pas, Est-il d'heureux en tout autre climat —

Ah! quand le cœur saigne de sa blessure, Tous les festins de Nevers, d’Epicure,

Ne parattraient ni fins, ni délicats,

C'est aux besoins de la simple nature

Qu'on borne ici toute sa nourriture,

Diners, soupers que l’on fait dans nos camps, Sont comme ceux qu'on lit dans les romans.

Sobres, légers, vrais dîners en peinture

Que les auteurs préparent aux amans — Lorsqu’excédé d'une abstinence dure

Je veux au moins, retraçant mes beaux jours, Dans mon esprit rempli de votre image

Me rappeler ces yeux où les amours Parlaient au cœur leur éloquent langage, Au son fâcheux des discordans tambours — Jo n'aperçois que le maintien sauvage

Et l'œil sournois des féroces Pandours,

Au lieu de voir votre lèvre attrayante

Le beau corail d'une bouche charmante

Qui m'invitait à des baisers ardens,

Je n'aperçois, hélas! chaque moment,

Que grenadiers, retroussant leurs moustaches, Jurant, fumant et buvant sans relâche,

En bredouillant des propos insolens :

Dans nos combats, nos sièges, nos tourmens, On ne voit point de ces objets lubriques,

De ces beaux seins à globes élastiques,

68 Memoiren von Heinrich be Eatt.

Qui font tourner la tête des amans —

Et qui peut-être aux têtes héroïques Feraient souffrir les mêmes accidens ; Pour ces grands saints de fastes politiques, Il faut, Phyllis, des cœurs vraiment stoïques, Et je n'eus point de pareils sentimens.

Ainsi Vénus punit un cœur volage = Qui sans raison en imprudent s'engage Chez la superbe et fière ambition,

Qui se livrant à la séduction,

A d'autres dieux profanant son hommage, Des mœurs du temps a pris l'infection.

Ainsi souvent, sans qu'il se le propose, Suivant l'instinct d'une funeste erreur,

Le papillon voltige de la rose

Dans le parterre et fuit de fleur en fleur, Du bien qu'il quitte ignorant le bonheur, Sur un chardon linconstant se repose

Et par dépit en suce la liqueur —

Je crois, Madame, à la métempsycose

Et votre amant trop léger et mutin,

En s'éloignant de vos attraits sans cause, Du papillon a subi le destin,

Mais si pourtant un repentir sincère Pouvait encore fléchir votre colère,

Si j'espérais qu'un être tout divin

Ne souffrit pas qu'on l'implorât en vain, Je jurerais que fidèle et plus tendre, Abandonnant Bellone et le dieu Mars,

Je quitterai sans y jamais prétendre Tous les lauriers de César, d'Alexandre, Pour mériter un seul de vos regards.

»Eh bien que dites-vous de cette pièce bâclée cet apr&s-diner « »Qu'’elle est charmante. « »Si la Bénédictine la voyait, que dirait-elle?« »Elle la trouverait jolie, mais elle ferait de grands signes de sur les doux transports et sur la jouissance qu'on n'a pas eue, elle set frayerait de ces beaux seins à globes élastiques, que l'on n'a pas vus, et, Sire, que ne dirait-elle pas encore ?« »Voici ee qu'elle dirait: » Ah le coquin! comme on se gâte avee rois.« A présent, j'ai franchi la barrière, cest à vous à entrer en course et à faire mieux que moi.« »Je voudrais bien pouvoir mieux faire qu'Elle, mais c'est un inutile.« »Permettez que je vous le dise, c'est un peu le langage de paresse, se refuser de chanter une aimable Benedietine, cela n'est poin pardonnable! Au reste, mettez-vous bien dans la tête que les belles ne

1758, 19, 20. Mai. 69

seffrayent pas aisément des expressions énergiques, elles sont pour la plupart comme les sœurs de Nantes, qui, entendant les b .... et les f.... voltiger sur le bec de vertvert, ne 8 en &meuvent point et font le semblant de croire que le gentil perroquet parle une langue étrangère,

5 mais quand il fait entendre les mots de mille pipes de diable, les nones s enfuient toutes tremblantes d'horreur.

»Ne direz-vous pas que je suis un vieux fou de vous entretenir de tant de balivernes: ce vieux fou cherche à s'égayer, on peut bien lui passer cela. Bon soir, de nouveau bonne nuit, et ne pensez pas aux glo-

10 bes élastiques — ils ne sont pas des somnifères pour des jeunes gens comme vous. —

»Eh bien avez-vous relu l’Epitre, et n'y avez-vous rien trouvé qui cloche? — dites-le-moi naturellement. «

Comme j hésitais dans ma réponse, Sa Majesté la prévint:

15 »Sûrement vous avez fait quelques remarques, quelles sont-elles ? vous m'obligerez de me les communiquer. Ne croyez pas que je sois épris de mes ouvrages, au point de penser qu'il n'y a rien à critiquer, je n'ai nullement cette morgue d’auteur.«

Sur cette assurance modeste que je croyais dans la vérité, je fis

2 plusieurs remarques sur la rime et sur l'expression. On en approuva quelques-unes et on corrigea tout de suite, on n'admit pas les autres, et l'on me remercia de ma critique, que je ne proposai au reste que comme des doutes.

»Un auteur. quelque illustre qu'il puisse être, a besoin toujours de

2 quelqu'un qui lui fasse remarquer les fautes qui lui échappent, on se prévient pour son ouvrage, on le cajole, on le voit tout en beau, le lecteur moins prévenu et plus de sang-froid voit les choses comme celles pourraient être mieux. Racine et Boileau consultaient toujours des amis éclairés. Voltaire consultait le puriste d'Olivet et le priait de lui tenir

3 dans la révision de ses pièces qu'il lui envoyait, le parti le plus roide. Si ces illustres demandaient des corrections — ne dois-je pas en solliciter, moi chétif, moi indigne de délier la courroie de leurs souliers? Voyez, Monsieur, les obligations que je vous aurai, si vous me donnez vos remarques: mais vous me permettrez de disputer ce qui me paraîtra de-

% voir l'être, je ne suis pas du nombre de ceux qui se rendent aisement.«

Je voudrais être, Sire, un d'Olivet et je remplirais vos désirs, et je ferais avec Votre Majesté ce que ce grand puriste fait avec Voltaire. «

» Sans être un d'Olivet, mon cher, vous pouvez pourtant me faire remarquer des fautes qui m'échappent. Que de fois n’ai-je pas corrigé

4 Voltaire lui-même, oui Voltaire.«

Comme le Roi suivait assez souvent ce qui avait rapport à ce qui

20 mai

70 Memoiren von Heinrich be Eatr.

faisait l'objet de la conversation, et la coulait à fond comme il le disait, il parla beaucoup de Voltaire et de son caractère diabolique. -

»Quand vous le voyez tranquille, à eoup sûr, il médite quelque méchanceté, Son plus grand plaisir est de mettre mal les gens ensemble, et, quand il a rénssi, il rit aux anges, il sante, fait des gambades. »Les polissons,: dit-il, avec un rire de satire, »les polissons — c'est ainsi quil faut les traiter.«

»Un jour, il fait la moitié d'une épigramme contre le bon Marqnis,!} elle était sanglante, il fut chez d’Argens. »Vous savez,« ni dit-il, veombien je suis de vos amis, et comme tel je dois vous prévenir sur une chose qui vous intéresse, qu'avez-vous fait à un tel?) si irrité contre vous — Moi? rien, je l'aime et je suis sûr qu'il ne me veut pas de mali — » Cependant, dit Voltaire, »voiei un commencement de vers?) qui n’annoncent pas cet attachement dont vous vous flattez. « Il les lit. Le Marquis fut assez maître de lui pour ne pas trop s'échapper: »Si Algarotti a fait ces vers,« dit-il, »j'avoue que cela est indigne et je n'aurais pas attendu de lui ce trait si perfide. «

»Ce coquin de Voltaire fut chez Algarotti lui dire que le Marquis était irrité eontre Ini d’une façon étrange, qu'il lui en avait dit des horreurs et qu'il ne pouvait comprendre ee qui les avait occasionnées. Algarotti saisit d'abord toute la malice de Voltaire, il fit semblant à son tour d'être courroucé contre le Marquis, et, aussitôt que Voltaire fut parti, il se rendit chez d’Argens, lui raconta ce qui venait de se passer, le Mar quis à son tour Ini dit ce qu'il venait d'entendre, l'un et l’antre s'en tendirent pour ne point donner dans le piège que Voltaire voulait tendre: ils se témoignèrent plus d'amitiés que jamais, et Voltaire en fut cette fois pour sa courte honte. Le trait vraiment infâme parvint à ma connaissance, je dis à table que Voltaire, pour lors indisposé, étaitun coquin et un misérable; cela lui fut rendu le lendemain, le drôle m'éerivit un billet. » Comment, Sire, comment, me traiter de coquin, mei qui suis poète comme vous, moi qui ai le même cœur que vous, moi qui ai une façon de penser semblable à la vôtre!: Se pent-il rien de plus impudent. Si vous le voyiez, il entrerait si bien dans votre esprit, il vons dirait des choses si flatteuses que vous vous étonneriez qu'on püt mal penser de cet homme; vous le plaindriez, et, huit jours après, il jouerait les tours les plus perfides. Tel est le sieur Arouet, je vons le peins dans la vérité; s'il avait disparu du monde — dans le temps d'une amourette qui ne lui réussit pas, il prit de l’opium, on eut bien dels peine à le faire revenir — le monde, dans le fond, n'y eût pas perdu beats

1) d'Argens. 2) Algarotti. 3) +Cet aigrefin plus juif qu'un juif errant

1758, 20, 21. Mai. 71

coup. Je vous le répète, les talens, les plus brillans même, ne sont rien en comparaison d'un cœur honnête. On a dit de Voltaire qu'on devait le mettre en cage comme un perroquet, lorsqu on en est las, et bien prendre garde comme on parle, afin quil ne répète pas les derniers mots: je disais. moi. qu'on devait le mettre dans une cage de fer. et l'empêcher de faire des tours de son métier, ils sont presque toujours infämes et dangereux. Il est vrai qu'on rencontre de loin à loin de ces excellens caractères qui font pardonner à la malignité humaine et à celle de Voltaire quai est extrême — il ny a rien de si mauvais que l'homme, soyez-en sûr, mon cher, c'est une vérité bien triste, mais elle est sûre ms'heureusement. Ecoutez-moi : si je fais semblant ici, ou quand nous serons à Potsdam, d'être mécontent de vous, que je dise » Catt fait bien de la dépense, il faut qu'il ait déjà pillé ou profité de son postes — on ne dira d'abord rien, j'insisterai : » Qu'en pensez-vous ?« — » Oui, dira l'un, »il est vrai qu'il fait assez de dépense. Un autre sourira et fera connaître par se souris qu'il trouvo justo ce que javance. Eh bien, voilà la canaille avec laquelle vous aurez peut-être à vivre, que le ciel vous en préserve, et vous donne une bonne nuit.«

Je fus appelé à cinq heures et je n'y rostai qu'un instant.

»Ma besogne aujourd hui n'a pas été de paille, j'ai arrangé une petite course pour demain à la pointe du jour, je vous raconterai ce que j aurai fait. on ne dira sûrement pas de moi que je reste les bras croisés, il me serait impossible de rester un instant sans faire quelque chose, c'est un grand bonheur pour tout homme et surtout pour un prince d'avoir contracté de bonne heure l'heureuse habitude du [travail] : savezvous à qui je suis redevable de cette habitude et de ce goût pour l'étude qui fait plus que tout le resto la douceur de ma vie? C'est A ma sœur de Baireuth: voyant que je ne cherchais jamais à m'occuper et à lire. jae je n'aimais qu'à courir, elle me dit un jour: »Mais, mon cher frère, n'avez-vous pas honte de courir sans cesse, je ne vous vois jamais un livre à la main, vous négligez vos talens, ct quel rôle jouerez-vous, quand vous screz appelé à en jouer un?« Ce langage et quelques larmes qui le suivirent. me touchèrent vivement, je me mis à la lecture, mais je La commençai par des romans.

s]l y avait cependant des ordres pour m'empêcher de lire: obligé de cacher mes livres et de prendre des mesures pour qu'on ne m aperçût pas lisant: quand le maréchal Finck. mon gouverneur. et mon valet de chambre dormaient. j'enjambais le lit de mon valet. j'allais tout doucement. tout doucement dans une autre chambre, où il y avait près de la cheminée une lampe de nuit. accroupi près de cette lampe je lisais Pierre de Provence et d'autres livres que ma swur ct des gens sûrs me

21 mai

72 Memoiren von Heinrich be Eatt.

proeuraient: cette lecture nocturne dura quelque temps; m ne voilä-t-il pas que mon maréchal tousse, ne m’entend

inquiet, il täte mon lit et, ne me trouvant point, erie: »Mon p prince, où &tes-vous?«!) Tout est sur pied, j'entends du b vite à mon lit en disant que j'avais été pressé de quelque be erat, et je n'osais plus m'y frotter, la chose serait devenue d mais je me suis dédommagé ensuite à Rheinsberg, j'ai prod

»Vous or mon cher, que des été bien contrarié, même des - plus tendre jeunesse. Mon père erut d'abord que je serais une bon ; pâte d'homme dont on pourrait faire tout ee que l'on voudrait, > qu'il se trompa. Il fit tout pour faire de moi un chasseur, et je n fus pas, si peu que dans le poste où l'on m'avait placé, où je sûrement voir passer le gibier devant moi, je m'oceupais à lire et sais s'échapper et lièvres et daims, sans les avoir même entrevus : le beau train que l'on me faisait, je vous en laisse juger, on m’ae de reproches et de ridieules, on se moquait de mon inattention mon indolence, et mon père s'écriait avee componction et serre cœur : »On ne fera jamais rien de ce garçon-là.c = »Il ne voulait absolument pas que je lusse, et j'ai peut-être que tous les Bénédictins ensemble. Il n'a pas voulu que je d j'ai bien dansé, j'ai bien aimé la danse, et j'ai i i la jeunesse; au reste, depuis l’an 1750, j'ai cessé tont-A-fait de dm »Mon père voulait que je devinsse un militaire, mais il n'a pas: gonné qu'un jour je serais à cet égard ce que je suis; qu'il s'étonn mon cher, s'il me voyait ici à Schmirsitz au milieu d'une vaut quelque chose, et d'une cavalerie surtout dont il ne po faire la moindre idée ; il n'en croirait pas même ses yeux.« Sa Majesté revenait souvent à cette idée et me la présentait mille occasions. .

A six heures, je fus renvoyé avec les vœux ordinaires d'une nuit, et le Roi alla se concher. — 22 mai Rappelé à six heures, je vis, en entrant, le Roi occupé ie 01 | la carte.

' »Avancez, Monsieur, pour voir sur cette carte ce qu'a fait a hui un vieux soudard levé depuis une heure du matin. Le grand don, pour nous incommoder dans nos fourrages et pour rendre. la communication avec le corps du prince Maurice, s'était avisé

1) Il grasseyait, et le Roi le contrefaisait.

1758, 21.—23. Mai. 73

voyer à Namiest ct à Lautschan des detachemens de son corps de Konitz, à dos de mes troupes qui campent ici, et moi, je me suis avisé de déloger M. de Loudon; nous avons marché à lui, en quatre colonnes. et toutes ces quatre Be sont approchées à la fois de lui, mais ce seigneurla. averti à temps, par ses postes avancés, de notre marche assez bien concertée, je vous assure, s'est retiré de bois en bois, jusqu'à Konitz: nous Jui avons tiré quelques coups de canon, il nous a riposté, les défilés et le terrain très difficultueux a facilité sa retraite, nous lui avons pris trois officiers et quarante trois hommes. Voilà mon cher, ma besogne

‚de ce jour, elle n'est pas brillante, mais, dans guerre comme en toute autre chose, on fait ce quon peut, ct rarement ce que l'on veut; c’est poarquoi, si l'on désire réussir un peu dans les affaires du monde et surtout dans ce qui concerne les opérations militaires, il faut faire les plans les plus vastes, car on reste toujours on deçà; mais en se faisant de tels

> plans, on est sûr de réussir en quelque point, un homme qui ne fera que de potits plans, des demi-plans, comme on dit, ne réussira jamais, soyez sûr de cela — cet homme à demi-plans a peu d'ambition, et il on faut une très forte, pour en faire de grands dans de grandes choses.«

‘Et du génie, Sire.«

) Sans doute, la forte ambition l'échauffe. l'aide et parfois y supplée : amalgamez tout cela avec la sagesse, et vous aurez l'idée de l'ambition telle que doit l'avoir celui qui veut se faire un nom dans le monde.

»Le pero de mon bon Margrave n'avait pas cette ambition-là, il bavait. le matin, à midi et après-diner; rempli de vin il rossait tous scs

» palefreniers, et leur disait en les rossant : »Je suis le fils du Grand Elccteur. Le soir, il buvait de nouveau, mais alors il ne rossait plus, il parlait religion, faisait l'orthodoxe, et déraisonnait que rien n'y manquait. Son frère avait eu plus d'éducation, mais cette éducation était encore bien barbare, vous en allez juger. — —— Si un prince se per-

» mettait de nos jours un langage aussi indecent, on ne le souffrirait dans aucune bonne compagnie, et on aurait ecrtes raison, et j'en aurai beaucoup, moi, d'aller au lit, je suis las, comme si j'avais fait les plus belles ct les plus pénibles choses du monde: bon soir.« —

Le Roi, dans la matinée, après avoir donné Bes ordres. avait lu, ct

‚aussi avant mon arrivée, l'abrégé de la logique de Wolff: cette lecture. que je n'aurais pas soupçonnée, donna lieu à une conversation sur sn père et sur lc philosophe qu'il avait exilé.

Vous ne croiriez pas, mon cher, qu'au milieu de tout cette bagarre j'aurais lu tout le chapitre de la logique de Wolff sur les idées des

„choses. C'est pourtant ce que j'ai fait et même bien fait, je pourrais dieserter au long sur ce que c'est qu'une idée, comment nos sens nous

23 mai

74 Memoiren von Heinrich) be Catt.

donnent occasion de penser aux choses existantes hors de nous, com-

ment et dans quel cas il est facile ou difficile d'acquérir des idées; je pourrais, en grand savant, vous marquer les différens degrés de nos idées claires et obscures, et, ee qu'il y a du plus sublime, vous peindre une idée adéquate et inadéquate — les beaux mots, avonez — mais je à me contenterai de vous dire que je crois que le sublime Wolff se trompe dans la définition de la joie, il la définit une passion de l'âme excitée en nous par la jouissance d'un bien présent, mais elle peut l'être certainement par le souvenir d'un bien passé, ou par l'espérance d'un bien futurs je suis joyeux parce que j'espère de battre mes ennemis, et je le suis" encore en me rappelant que je les ai battus. Avez-vous lu Wolffie

» Oui, Sire, et souvent même. «

»Convenez, au fond, que c’est un compilateur ee comme Voltaire le nomme.«

»Je eonviens que ses ouvrages sont trop diffus, qui aurait pu en moins de paroles et d’une manière plus préeise exposer ses idées et le système de Leibniz: mais Sire, sa méthode, elle lui donne seule une grande supériorité sur tous les autres philosophes ; sa manière exacte de définir et de raisonner n'était pas faite pour Voltaire, et je eroirais quil a déprimé Wolff avee aussi pen de raison qu'il a loué son sage Locke qu'il n'avait pas In. «

» Cela est vrai; comment avez-vous su qu'il n'avait pas lu Locke"

»J'ai appris cette anecdote de gens à qui Voltaire lui-même en a fait l'aveu; comme ils le pressaient sur quelques articles qu'il avait avancés, il convint qu'il n'avait lu ni Locke, pas même l'abrégé qui enss a öt6 fait, «

»Il m'a fait aussi cet aveu. C’est un être bien singulier; comment oser parler et avec tant d'éloges d'un ouvrage qu'on ne connaît point? On a dit qu'il fait tous les livres qu'il lit,on pourra dire, qu'il loneon déprime souvent ceux qu'il ne lit pas. Quant à Wolff, soyez sûr, mon cher, qu'il en a lu quelque chose. «

»Ce quelque chose ne me paraît pas suffisant pour décider si positivement d'un auteur et de ses ouvrages. «

» Vous avez raison, mais moi, qui ai lu Wolff et qui l'ai médité — je le trouve diffus, ennuyant, fatiguant; pour comprendre un ouvrage) il faut sans cesse recourir à ce qu'il a dit dans d’autres. «

»C'est la suite de sa méthode. «

» Mais cette méthode n'est proprement que pour les collèges. «

»Cependant Votre Majesté exaltait beaucoup cette méthode, lorsqu'Elle en écrivait à Voltaire, Elle était enchantée de la manière dew raisonner de Wolff et Elle en vantait la beauté et la force, «

ah

1758, 23. Mai. 75

Cola est vrai, mais je me suis formé depuis, et je trouve qu'on peut et qu'on doit écrire sur les matières philosophiques d'une manière plus simple et plus facile. Malgré tout ce que je vous dis de ma façon de penser sur ses ouvrages, je me suis singuliérement intéressé à son

‚sort: vous savez que la f... prêtraille, jalouse du grand mérite de Wolff, trouva le moyen de prévenir mon père contre Wolff et sa philosophie: on cria à l'irréligion, c'est le tocsin des âmes jalouses, noires et ignorantes : à ce mot d'irréligion, mon père, qui n'entendait pas raillerie sur cet article, ainsi que sur maints autres, fit chasser ignominieusement

‚Wolff de Halle, où il enseignait alors la philosophie. Indigné de ces procédés, je trouvai le moyen d'engager mon père à nommer une commission pour examiner les ouvrages du philosophe, cette commission éclairée et honnête reconnut à plein l'innocence de Wolff, et tout le mérite de ses ouvrages, elle fit à mon père un rapport fidèle: revenu des

sinistres préjugés qu'on lui avait donnés, il fut fâché d'être allé si loin, il convint de son tort et s'occupa à le réparer et mit tout en œuvre pour engager notre philosophe à reparaître à Halle: mais le philosophe, qui se vit comblé d'honneur depuis sa retraite, refusa net les offres de mon pére, qui méritait un peu, par sa précipitation. ce refus qui le piqua

»vivement. Un de mes premiers soins, à mon avènement au trône, fut de rappeler mon philosophe, de le combler d'honneur, et de lui marquer par là l'estime qu'il méritait. Cela, Monsieur, ne m’a pas fait uno petite répatation dans le monde littéraire.

» C'est bien dommage que mon père, avec le sens le plus rare et les

; intentions les plus droites, se laissät entraîner par tous les préjugés qu'on se proposait de lui donner, et qu'il marquât un mépris si décidé pour tout ce qui est philosophie ct littérature : c'étaient vraiment là ses antipathies.

sRemarquant un jour des caractères tracés au-dessus d'une des por-

„tes du château de Berlin, il demanda à un de ceux qui étaient avec lui. ee que c'était que ces caractères-là. > Ce sont des vers latins de Wachter. A ces mots de vers, il mande sur le champ le pauvre Wachter. il arrive. mon père lui dit avec colère : Je vous ordonne de sortir incessamment de la ville et de mes Etats.« Il ne se le fit pas dire deux fois et il partit

; pour lanovre.

«Mon père ne traita guère mieux le jeune Baratier, qu'on lui présenta comme un prodige d'érudition. Pour le ınortifier, sans doute, il lai demanda s'il savait le droit public. ; Non, Sire.e — Eh bien. allez l'étudier.: lui dit mon père, ‚avant que de vous donner pour savant. Et

„il le congédia.

-Je n'ai jamais pu concevoir comment mon père, avec tant de bon

76 Memoiren von Heinrich de Car.

sens et d'intelligence, n'a pu sentir combien il importait à un prince d'avoir des sujets éclairés par les lettres et par la bonne philosophie, et que le plus grand malheur qui pourrait arriver à un roi, serait de r&gner sur des süjets ignorans et, par-là même, ordinairement superstitieux. — Je ne vous ai pas mal bavardé, quelle heure est-il?« 0

»Neuf heures.

»C'en est trop, une autre fois je parlerai montre sur table, allez vite dans votre lit, bon soir, nenf heures! je dois être debout de grand matin. « — |

ce 24 mat En entrant ce jour, je vis, en effet, montre sur table: le Roi me lale fit remarquer.

»Peste soit de Wolff, de ses idées adéquates et inadéquates, je n'ai presque pas fermé l'œil, et le peu d’instans que j'ai dormi, a été inquiet et troublé par un singulier rêve. J'ai songé que ma mère sortait du tombeau du Dôme, que mon frère, le prince de Prusse, lui donnait Jais main et la conduisait, ainsi que ma sœur de Baireuth, je m’approchais pour baiser la main de ma mère, quand mon père vint à moi, et, me regardant d'un air irrité, me dit d'un ton animé: » Que fais-tu là, retiretoi au plus vite, et vous, Mesdames les Margraves, approchez. «

»Ne voilä-t-il pas des idées bien biscornues: comme j'ai parlé hier20 assez de mon père, son idée s’est retracée dans mon esprit pendant le sommeil inquiet que j'ai eu.«

»Croiriez-vous qu'il y a des gens en foule qui ajoutent une foi très forte aux songes, qui s'alarment ou qui se réjonissent, selon que les tableaux que les songes leur présentent, sont gais on tristes, et qui vons as-2 surent, avee tout le sérieux possible, que, selon des circonstances données, il faut, pour expliquer un songe, en prendre souvent le contre-pied? Se peut-il une puérilité et une bêtise pareille à celle-là? Si la nature a pris tant de soin de nous cacher l'avenir, si chaque instant de notre vie lui jure de garder sur notre sort le silence le plus profond, comment® vondrait-elle se contredire, en nous annonçant l'avenir par un amas tumultueux de rêves insensés? Ce que je vous dis des songes, je le pense aussi des prétendus prophètes : !) d'où sauraient-ils ce qui pent nous arriver? la nature les aurait-elle choisis de préférence pour déclarer l'avenir aux pauvres mortels, pour les en instruire et les inquiéter? Pures bali-# vernes, mon cher, balivernes que tout cela, que credat Judaeus Appela, non credo ego. Je vous avoue qu'un jour, au quartier d'hiver à Breslan, pour m’amuser, je fis venir un de ces prophètes ou de ces diseurs de bonne aventure; il me caleula doctement que, quand le théâtre de la

1) Cependant on a consulté les prophètes assez souvent. do

1758, 23. 24. Mai. 77

guerre serait en Silésie, et que le corps de Fouqué se tiendrait dans les montagnes, ce corps et le général seraient faits prisonniers de guerre). Je renvoyai bien vite mon prophète, non sans me moquer de lui et de ses sottes prédictions. Je vous avoue pourtant, mon cher, que quelquefois j'ai eu des pressentimens, comme sil devait m'arriver quelque chose de ficheux, et que je n'ai pu me défendre de leurs impressions, elles m'occupaient plusieurs jours de suite, mais voyant qu'il ne m'arrivait rien, je me riais et des songes et des pressentimens et des prophètes : depuis, j'ai sccoué tous les préjugés possibles. et cela parce que

‚je me suis sérieusement appliqué à examiner les choses de ce monde et à les voir d'un œil très philosophique. Et vous, Catt, dites-le-moi, mais là tout franchement, je ne vous trahirai pas, ne croyez-vous point un peu aux pressentimens, aux songes et aux prophètes — tout franchement ?«

; J'ai l'honneur de Lui dire que je ne crois rien à tout cela.:

»Mais quand vous êtes mal à votre aise, que votre sang circule mal, que vous avez les hémorrhoïdes internes ou externes, ne vous arrive-t-il d'être triste, de craindro des maux imaginaires, et de vous persuader que sûrement un malheur est prêt à fondre sur vous ?«

) » Quand je sujs mal à mon aise, sans doute, Sire, je ne suis pas gai, mais dans mon malaise, je ne me peins pas de maux imaginaires, j'en ai assez à celui que je ressens, et je ne connais les hémorrhoïdes que de nom.

» Ah que vous êtes un heureux mortel, mon cher, ces hémorrhoïdes

; font un des tourmens de ma vie, et quand elles m'assaillent , c'est alors que je suis triste et que je vois souvent tous les objets en noir. J'aurais era qu'en bon orthodoxe, vous n'auriez pas été éloigné d'admettre la possibilité des prophéties, il y en a tout plein dans voslivres saints, que vous avez lus. et que je possède, sauf le respect que je dois à votre or-

ythodoxie. tout aussi bien que vous.«

‚Sans doute. Sire, mon orthodoxio admet pleinement la vérité des prophéties que j'ai lucs, mais cette même orthodoxie exclut de mon esprit toute idee de prophéties modernes.

»Dans votre enfance, on vous aura bien entretenu de prophètes, de

ssonges. de rovenans, et souvent ces premières impressions durent tout le temps de la vic.«

‘On peut se les rappeler, Sire. sans qu'elles influent sur notre façon de penser et de sentir, un peu de philosophie corrige tout ce dont on a bercé notre enfance, par ces objets dont Elle parle.

4 1 (C'eln est arrivé. ce que le Roi en dit dans le temps.

78 Memoiren von Heinrich de Eat.

»Vous croyez pourtant qu'il y a des êtres dans la nature qu'on appelle esprits ?«

»Si par esprit Votre Majesté entend des revenans, je ne erois pas à ces êtres-là, mais si Elle entend des êtres distincts de la matière, tels qu'en petit sont les âmes qui animent nos corps, je les admets pleine- 5 ment.«

„Comment pouvez-vous croire, par exemple, que votre âme soit un être différent de votre corps: il n'y a pas un brin de philosophie dans votre croyance, ne voyez-vous pas que ce que vous appelez votre fime, augmente en connaissance, à mesure que votre corps se fortifie, ne | voyez-vous pas, que, lorsque le corps de Catt est mal, son âme ne fait plus si bien ses opérations, que celle-ci paraît s'affaiblir, lorsque le premier s'affaiblit sensiblement? Ergo concluo, que c’est le bon état du corps qui fait la pensée, et qu’elle consiste seule dans la bonne organisation. Eh bien, Monsieur, je vous mets entre les pointes menaçantesh d'un argument sans réplique: qu'avez-vous à me répondre?e

» Que je prends la liberté de Lui demander ce qu'Elle pense de ces deux argumens. On voit que la poudre à canon augmente en force, à mesure que le temps est sec; que, lorsque le temps est humide, ln poudre fait moins d'effet, et qu’elle n'en fait point du tout, lorsqu'elle | est mouillée, n'est-ce done pas la sécheresse qui fait la force de la poudre, et cette force ne consiste-t-elle pas dans le manque d'humidité On voit que ce qu'on appelle Quantz!), joue mieux, à mesure qu'il une bonne flûte; que, lorsque la flûte est aigre et discordante, il ne joue plus si bien, et qu'il ne joue point, quand il n’a point de flûte;# n'est-ce done pas la flûte qui fait la musique, et le musicien ne consistet-il pas dans le bon état de l'instrument? Votre Majesté ne me passers pas ces raisonnemens, Elle me dira qu'ils supposent que deux choses ne peuvent pas être deux choses et s'améliorer ou détériorer dans le même temps, ce qui est faux, parce qu'il se pent que ces deux choses épron-m vent l'influence de la même cause, que l’une soit une condition sans Iaquelle l'autre ne peut pas agir, ou que l’une soit l'instrument dont Yautre | doit nécessairement se servir. En un mot, et en terme de Wolff, qu'Ëlle me le pardonne, cum hoc, ergo propter hoc, que pour juger par consé- | quent, si ces deux choses sont différentes ou non, il fant considérergs leurs propriétés connues; si l'une a une propriété contradictoire & une | propriété de l’autre, certainement ces deux choses sont différentes. C'est, je pense, la réponse qu'Elle fera à mes argumens, je La prie | d'en faire l'application. |

1) Maître du Roi pour la flûte. F LA

»L’application est toute faite : l'un augmente en connaissance, lorsque l'autre se fortifie — et réciproquement, ergo.«

Comme cet ergo était ce qu'on avait déjà dit dès le commencement, je ne répliquai plus.

» Vous voilà, Monsieur, sans réponse: convenez que vos réflexions aur mon argument ne sont pas logiques, cependant je penserai à ce que vous venez de me dire, et vous verrez comme je le pulvériserai.«

On oublia si bien la montre sur table, et le vœu qu'on avait fait de ne plus tant parler, le soir, de la sublime métaphysique, qu'il était près de dix heures, lorsque je me retirai; invité à souper au camp, chez le général de Seydlitz, je m'y rendis à dix heures un quart et fis mes excuses de ce que J'avais fait attendre.

» Sûrement le Roi aura causé seul: quand il commence, il ne finit pas si vite.

‚Faute des deux parts, dis-je, je n'ai pas mal jasé non plus.

Le souper fut fort gai et dura jusqu'à une heure; la nuit était très froide, j'en souffrais, et j'eus un violent mal de gorge. —

Le coureur du Roi vint à quatre heures m'ordonner de la part de Le 25 mal Sa Majesté de me rendre tout de suite auprès d'elle: il vit le triste état dans lequel je me trouvais, ot il le dit. Le Roi m’envoya tout de suite son chirurgien Schlau, pour voir ma gorge qui était fort enflammée. il fit son rapport, et revint une demi-houre après avec un billet de Sa Majesté.

» Faites-vous saigner tout de suite, il n’y a pas à badiner avec le mal que vous avez; ne sortez absolument pas de votre chambre, faites tout pour vous remettre bien vite, quand on fait la guerre, il ne faut pas être malade. Fale.«

Sur cet ordre, je fus saigné tout de suite. Pendant les cinq jours que je gardai la chambre, le Roi envoyait, le matin ct le soir, son chirurgien, qui devait, à ce qu'il me dit, rendre toujours compte comme il m'avait trouvé. —

Sa Majesté m'écrivit l'après-midi un petit billet auquel il joignit 26 mai cette épitre!: au marquis d'Argens.

»Voiei une billevesée, lisez-la, peut-être vous amusera-t-ello et ealmera un instant vos douleurs. Rapportez-la-moi, quand vous pourrez sortir, et n'oubliez pas que j'aime qu'on ne m'épargne pas. Vale.«

Le Roi me fit dire dans la matinée que l'ouverture de la tranchée 2% [mai] avait été faite dans la nuit, que l'ennemi ne s'était aperçu de rien,

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