première partie : Stimmung
I. — Tag, scheiri herein, und Leben, flieh' hinaus ! titre resté identique.
C'est la traduction de la fameuse apostrophe de Juliette à Roméo. La pièce offre des différences considérables avec celle que fait connaître le recueil définitif des Gedichte. La voici dans sa rédaction primitive qui donne bien idée de l'allégresse optimiste de M. à cette époque :
Tag, schein' herein ! Die Kammer steht dir offen ! Du blauer Friihlingsmorgen, steig' herein : Schon glitzert, von der Sonne Strahl getroffen, Das Tintenfass, der eich'ne Biicherschrein, Der Winter raumt, ein miirrischer Yerwalter, Dem jungen, schônen Erben Hof und Haus ; In meines Fensters Bogen schwebt ein Falter. Tag schein' herein, und Leben, flieh' hinaus !
In nieinem Manuscript beginnt zu blattern
Der Morgenwind, der lustige Student !
Vergoldet schimmern die bewegten Lettern,
Kaum fiingt er an, und schon ist er zu End'.
Und an den Boden wirft ers ohne gerade,
Und jagt's durch's Fenster, — Taugenichts ! 0 Graus !
Komm mit! Wir haschen's, rauscht er, "s ware schade!
Tag schein' herein, und Leben, flieh' hinaus !
Ein Segel zieht auf wunderkuhlen I'faden,
Ein Meer von Gilte, gliinzt der blaue Tag.
VYas hat die Barke wohl fiir inicli geladen ?
Vielleicht ist's etwas . das mich freuen mag !
Entgegen ihr! Was kann das Segel bringen
Mir durch der Wellen freudiger Gebraus !
Noch spanntder Lenz auch meiner Seele Schwingen !
Tag, schein' herein, und Leben, flieh' hinaus !
II. — Fi ùhlingslufte i, devenu Lenz Wanderer, Môrder, Triumphator.