I. Clélie Wcidniano
Dans les vers de l'édition définitive, nous sentons une sorte d involontaire sympathie de la part de Meyer — en dépit de toute sa répugnance éthique — pour l'enrichissement sensuel de la vie dû au catholicisme :
Sie-die Ketzer- haben dir die Krone von dem Haupt Und aus der Hand die Lilie dir geraubt.
Der ein'ge Ricbter Cbristus schreckt die Zeit Gern folgt sie eines Weîbes Lieblichkeit. Wenn sich der Sobn zu Martin Luther kehrt, Dich krônen wir, die nicht der Wonne wehrt! Du bebst in aller Abendglocken Erz Du fïillst die Seele, du beglûckst das Herz. Wir decken dich mit duftigen Rosen zu, Gen Himruel schwebest ungekreuzigt du !
NVo wir zerstijrte Tempel wieder weihn.
Besteige Gottin den Altar allein !
Tancb' unter, Schwan, und aus der Welle Sehoss Erstehe doppelt blank und makellos.
C) — La première édition est plus subjective que l'édition définitive. Dans cette dernière, on peut, il est vrai, relever encore des vers dans lesquels Le poète exprime des sentiments personnels comme :
.Mich reut mein allzuspat erkanntes Aint (p. ijJ;.
Poet war schlimm, und klingl erbarmlich schon (p. 48).
Frau Schwermuth setzt sich heute neben micb
Und raunt mir zu : Die Menschen lassen dich (p. 79).
ou bien des notations de sensibilité trop modernes. Par ex. dans la intitulée « Abendstimmung ».
Verklungen ist der Vesperglocke Schall Ein dunkler FYiede waltet iiberall.
War' ich ein JUngling voiler Leidenschaft, Beângstigt von der eignen Lebenskraft.
In Thranen lôste sich, was bang und wild Ein junges Herz bestiirmt, vor diesem Bild.
^ oir encore le morceau où Hutlen reçoit de Paracelse son arrêt de mofl •
Ihm gab ich das Geleit bis an den Kahn, Dann stieg den Hilgel langsam ich hinan : Es war ein goldner Morgen im August
et des vers comme
Glûcklich scbreit' ich hier im Abendglanz. In klaren Lilften zittert Mtlckentanz.
Das Beute war so wonnig, wolkenreîn.
Das Morgen wird noch wolkenloser sein.
APPENDICE CRITIQ1 E j '. I
Ein Zug von Tagen warm and wonniglich Geleitet zu den Todesschatlen mich
Voir également la pièce intitulée « Das fallende Laub « où le chevalier, Hutlen se montre en vérité trop impressionnable.
Toutefois ces défauts étaienl encore plus accusés dans la première édition 'lu poème. Des vers eu vérité trop personnels c< <■ :
ou bien :
Ich -weiss es, îch erlebe uichl 'lin Sieg.
Weg. Hexe, trligliche Melancholei !
Ilinaus ! Die Bergluft, Elutten, machl dich frei.
i ou :
Mir dtlnkt, wenn mich 'lie edle Krafl dnrchrinnt, Dass meinc Laufbahn nun eben recht beginnt.
ont été supprimés.
Le Hutten de l'édition définitive est, comparé au héros de la première édition, de trempe plus dure, plus ferme et aussi plus nettement humaine.
Il a partagé l'évolution de l'auteur qui regrette sa o Weichheit i 'I â
passée et voudrait l'effacer de son œuvre. (Voir lettre à Rodenberg d'août 1 88 1 : « Sic kônnen sicb niebt denken mit welcher Ergriffenheil ich den Hutten neu
| gedichtel habe Gewisse sentimentale Tône... waren tnir geradezu uner-
tràglicb geworden. Der Ritler war ein frecher Sterblicher : su musste ich ibn wahrer fassen. » Langmesser, p. 123. Voir encore : 0 Hutten ist
nnveràndert in Composition und Farbe Der llebl dagegen - unter uns :
ein unglaublich kùhner, ja, frecher Geselle — sac libeller und wahrer gefassl Lettre à L. von François d'août 1881) et « Die Wahrheil is1 : 1 ich selbsl bin seit Hutten I realistischer geworden : 2) ich habe dem « Sterbebûchlein absichtlich etwas « Welt »,der Elégie etwas Humor, dem edlen Metall etwas
' unedleres beigemischt (Lettre à L. v. François oct. 1 881 .)
Des vers mous et « bénisseurs » comme ceux du « ïod » de L'édition primitive ont disparu :
Freund Arzt. geleite mich zum Sessel dort!
Nur sacht, nur sacht !... Mein letztes Dankeswort.
Auch dir, du Insel, meine grttne Haft ! Den Hutten treibt es auf die Wanderschaft.
Der wilde Sturm der Nachl liât sich gelegt, Doeh rollen noch die >Vogcn tiefbewègt.
Die Stirne starren mir ins Angesielit
Und ihre schroffe Grosse schreckt mich nicht.
Das ist der Wahrheil unbetreten Land,
Des Todes schwarze Flut umspUlt den Strand.
Ich bin zur Reise fertig. Wo der K.ilin ?... Ein geisterhaftes Segel wallt heran —
Mein Vater, der du meine Fehle weisst, In deine Hànde geb' ich meinen Geist.
Au sujet de la refonte de cette pièce, Meyer écrit en 1 88 1 :
« Die letzte Nummer « Der Tod » hat micb Mohe gekostet. In unsrer ersten und zweiten Ausgabe ist gerade dièse Nummer aufFallend schwach. Es ist klar. besonders naeb den lamentabeln vorhergehenden Nummern und auch kraft des heldenhaften Characters, dass der Held heroiscb abfahren miiss, niebt sentimental. /) [Br. I. i63.)
Meyer a également supprimé des vers comme :
Ich segne dich mit kampfesmiider Hand
Ist doch Natur allhie so mild und gut. Die jeden labt und keinem Leides Ihut.
Le poète a regretté ce que son poème primitif avait de trop personnel. 'Von Belsy, p. 78.) Il a voulu donner à son héros plus de réalité historique. Le Hutten définitif est incontestablement plus objectif que le premier. IVs pièces demandant une documentation précise ont été ajoutées. .\ ' X. JJrr \'t'lt<T Sans ; l'histoire d'Ulrich de YVurttenberg. — N° XIV, l.ùgengeister : la donation de Constantin — n" XVIII, Die Geberde ; Ott de ' uinmingen — n" XIX, Missverstdndnis — n° XXI, der Edelstein — n° XXII, der Cointitr; Franz de Sickingen. Le numéro dans lequel cet approfondissement historique du sujet se prête le mieux à L'étude est « Epistulae obscuroritm virorum » (n" IX, n" YII dans la première édition).
Au point de vue de 1 influence latine, les pièces XYIII et XIX Ariost et BÎM ich ein Dichter? de l'édition primitive sont plus caractéristiques encore que les pièces correspondantes dans l'édition définitive.
Après avoir dédaigneusement traité d'enfantillage le Roland Furieux , le chevalier Hutten s'écrie, soudainement conquis par tout ce qui, de cette œuvre latine, se dégage d'éclat sensuel, séduit, malgré lui. par un art qui ne se propose que de peupler notre esprit de formes et de lumière :
Ein frisches Bild ! Xun ja — ein feiner Spruch ! Eï Zauher ! Uppig grtin entspriesst dem Bucb ! Da windet sîcb ein Strom und glânzt im Licht — So helle Li'if te malen kann icb nielit.
Ces deux derniers vers, bien caractéristiques, comme aveu de l'intériorité germanique dans la représentation plastique des choses, ont été supprimés. Dans la même pièce, le vers suivant a été ('gaiement éliminé :
Nehru' îch's zu tief. weil ich ein Deutscher lun ?
Sur 1 influence décisive de l'Arioste sur .Meyer, voir :
A) Conversa lion avec Fritz Ko gel (Rheinlande oct. 1900) : « In der' deutsebea Literatur empfinde ich einen Mange] : das ist nicht scharf genug gesehettj nicht sinnlicb herausgestellt, es ist unbildlich verschwimmend. Die Gleicfaa nisse und Bilder im Deutschen sind schwach, sic erhellen und beleuchten nicht. Dagegen die Ariost's sind immer wenn auch ùbertrieben grotesk, ■ doch scharf gesehen, erleuchtendj wenn er von einer Ilcldin >a^t die da] Schijld hebt der sie bis dahin verdeckt : « Es war wie wenn im Theater der
APPENDICE CRITIQ1 E ', '. '.
Vorhang hoch geht. Vorher ailes leer, und mm win>melnd von blûhendem Leben » — oder wenu eine tïexe die sich als j ange blùhende Maid verzaaberl halte plôtzlich inihreralten hâsslichen Gestall erscheinl es war wie
grenu ein Knabc sich frische Apfel in einerSchublade verwahrl hat, sic einigc ïage darauf holeu will und lin «ici sie vertrocknet, voiler Runzeln und Fallen Voir les images dans Meyer :
Bochzeti, p. iiS. « Wâhrend der Zurllckbleibende... dièse neue Wendung def
Dinge bedachte. zweifelnd ob dieselbe aul einen Spielplatz bltthender Kinder
oder auf einen Camposanto fuhre...
P. i36... « Aus der zerrissenen Kutle sei ein gieriger Raubvogel aufgeûat-
tert. »
Versuchung, p. 44- « So redete Victoria aufwallend und Uberquellend ■•
rômischer Brunnen. »
Ihitl. ci Er schârfte in einem andern Bilde gesprochen, den Stifl so lange, \>\< zu
seinem Aerger die allzufeine Spit/.e abbrach. » P. 182. « Die bleiche Victoria hing an seinen Lippen und s ta an te mit starren
Augen, als sehe sie den herrlichsten Palast brennen und von der lodernden
l'hniime jeden Sâulenknauf beleuchtet. »
Même image dans HocJizeit, p. 96.
« Madonna Olympia sah ihr Traumschloss auflodern und brennen mit sinkenden
Saulen und krachenden Balken. »
fleilige, p. 60. « Das Spiel seiner Natur war ehrlich wie ein Stoss im Hifthom un ! uberquoll wie der Schaum am Gebiss eines jungen Rertners ».
P. 1 4 7 - « Herr Heinrieh betracbtete seinen Kanzler eine Weile aufmerksam und zweifelnd, nicht anders... als man einen langjahrigen Liebling — Ross oder Bracken — besebaut, der dur eh Scbur oder Stutzcn des Schweifes seine Gestall verwunderlieh geândert bat. »
P. 224. « Statt des freudigen Leurhtens von ehemals gab das Angesichl meines Kônigs nur noch einen malien weissen Schein von sich, wie failles ll<d/ in der Nacht. »
Etc., Etc.
B) — Burckbardt : Cultur der Renaissance, II, 24 :
« Bojardo und Ariosto zeichnen ihre Naturszenerie sehr entschieden, aber so kurz als môglich, ohne sie je durch Femen und grosse Perspectiven zur Stimmung beitragen zu lassen. »
Meyer a fait son profit de la remarque; lui aussi nous donnera des paysages très brefs, très arrêtés clans leurs lignes, sans rien d'indéfini, de « musical », ne s'émancipanl jamais du rôle modeste de simple encadrement. Voici par exemple des tableaux qui, dans leur Limpide et svelte grâce de mythologie et de chevalerie, relèvent directement du Roland Furieiu
« Nun begab es sicb an einem Sommertage, dass ans dem Dunkel des Eichwaldes, der den Fuss der das Kloster tragenden apenninischen Felsens umnachtete, aul weissem Zelter eine helle Waldfee mil ihren Gespielen, oder vielleicbt Gflttin Diana mit ihren Jagdegefolge, oder gar die erlauchte Donna Lucrezia mil ihren Frauen emporstieg und an die Porte klopfte. » Angela Borgia, p. ii
■ Un ter dem durchsiebtigen Himmel eines Berbsttagea rrtl auf einem der von der Polizei verbotenen Waldwege, die nach Pratello fUhrten, <in<- Amazone, scblank von Wuchs und untadelig im Sattel, welche, wie aus einem Elit ter gedicbl entsprun^en, auf Abenteuer fuhr.
Nun erreichte sie eine den Niederbliek auf das Schloss gewahrende Lichtung, g-lilt vom Pferde und schlang unter den lelzten Bâumen die zugehôrigen Rappeii uni eine junge Ulme...
Von der Hohe des W'aldrandes, an dem sie stand, erblickte sie den ganzen ruhigen Reiz der Landschaft von Pratello.
Das nur mit den nothwendigsten Vertheidigungswerken umgebene Scblo-in einer unendliehen grilnen Wiese. durch welcbe ein breiter spiegelklarer Fluss zog. wo kleine Fischerboote ihre Segel bliihten. Gondeln lagen an dem vorragendem Halbrund der bequemen Landungstreppe, die unter den Saulengang des innern Hofes und zum Hauptgebaude lïihrte. Stalt der von der kriegerischen Zeit geforderten Festungsgriiben hielt der Fluss die schône Wohnstâtkj mit iliren Uinfassunggsmauern und Rundthiirmen beschiitzend in den Armen.
Angela Borgia, p. ni.
Burchkardt, ibidem, p. 45 :
a Er verfâhrt ganz wie die damaligcn bildenden Kùnstler. »
« Das Kunstziel des Ariosto isl das glanzvolle lebendige Geschehen weJJ ches sicli gleichmâssig durch das gauze Gedichl verbringt. Er bedarf dazi einer Dispensation von der tiefern Charakterzeichnung.. .
P. 69 : « Die eigentlichen epischen Dichter... Pulci, Bojardo und AriostO treibl ihr Gegenstand schon rascher vorwârts, docb wird man bei allen die leichte Prâzision in der Schilderung des Bewegten alsein Hauptelemenl ihrer Meisterchaft anerkennen mùssen... Andere Beschreibungen der bewegten Wirklichfeit findet man... »
Meyer s'inspirera de ces principes dans son critérium artistique : « Bewe-j gung ist und bleibt die wesentliche Schônheit aller Dichtung » Br. II, 408). Il caractérisera l'art de YArioste tout à fait en conformité avec Burckli.mil : ... Die heitcre Sinnlichkeit, die Verwandlschaft mit dem bildenden Kùnstler, das nicht empfundene Bedùrfnis tieferes Charakterisierens etc.. » (Br. II, 5o4 .
C) Pescara, p. i55 : « Ich musste micb immer wundern, Pescara, sagte sie — Victoria Colonna — dass du, wie du bist, unter unsern Bildnern und Dichtem di« lieblichen den Gewaltigen vorziehst, den Ariost und Raphaël dem erhabenen Dantd und seinem spâten, aber ebenbitrtigen Bruder, dem Buonarotti — du selbst aba bist eine tiefe und verborgene Natur. »
D) Angela Borgia, p. 101.... « Er — Ariost — meinte, es hânge Ailes von der Farbenbrechung der Seele ab ; Gluck kônne schmerzen, und Unglttck — als Tragôdie betrachtet, lasse sich geniessen. Ja, er behauptete, auch der Sinnlichsta besitze eine geheime stoische Ader, und tlber den Geschicken zu stehen, gewâhn eine gôttliche Genugthuung. Eines Tages zog er auch beschriebene Rollen ans dei Tasi he und begann mit wohllautender Stimme, Strophe nach Strophe, die schlan* ken Gestalten und die herrlichen Entfaltungen seines Heldengcdichtes in Don f'.iuliii's Ohr tônen zu lassen, bis sieh nacb und nach das Dunkel heller latbte und in der éntzUchten Seele des Blinden eine Sonne aufging ».
P. 102 .. « Endlich aber... stachelte ihn — Ariost — die Freude an dem von ilim eben neu geschauten und geschaffenen, einen Gesang vorzutragen, der nicht- aN I.hIm-. Lusl und Lciehtsinn w ar, und in dem das trunkene Leben ilber ûatterndem llaar die lauten Becken schlug ».
P. 106 Viles, waa er dachte und fuhlte, was ihn erschreckte und ergriff, verwandelte sieh durch das bildende Vermôgen seines Geistes in Kôrper und Schauspiel und verlor dadurch die Bar te und Kraft der Wirkung auf seiiMi Seele.
Meister Ludwig trug auf der Tafel seiner offenen Stirn das siltliche Gebot
APPENDICE CRITIQ1 K ','»-
geschrieben, doch allerlei lustiges und luftiges Gesindel tanzte Uber die belle Wôlbung und hauste in den dahinter liegenden gertiumigen Kammern, ohne dasa der Dicbter sellis t seine Miether aile rechl gekann batte
On voit par es passages combien profondément La conception même de la rie a été chez Meyer influencée par la fréquentation de I Axiosle. Voir uole de la page .^71 de cette étude.
Gottfried Keller a été sévère pour le mètre choisi par Meyer dans Hutten. « Il \ a bien longtemps que je regrette, écrit il en 1881 à L'auteur, que vous frayez pas choisi, à la place de l'iambe de deux Lignes, la strophe de quatre Bgnes ( « Scliùtt » de Anas. Grùn, ou « ausgewanderter Dichter » de Freidgrath aussi facile à écrire et moins sèche, moins mécanique. Toute une œuvre composée dans la forme que vous avez choisie ressemble presque .1 un recueil de proverbes. » (Br. I, 291.)
Il y aurait impertinence de notre part à vouloir réformer ce juge nt.
Nous nous contenterons de répondre deux choses :
i° Que cette appréciation n'a pas été partagée par tous les critiques ou poètes allemands, que Kinkel, par exemple, voyait au contraire une di s beautés du poème dans la simplicité rude de sa prosodie, la régularité pleine et dure de ses rimes. Voir l'rey, p. 368 et aussi Otto Stoessl, |>. Ij.
20 Que la forme choisie par Meyer se rapproche beaucoup de celli s des poésies allemandes d'Ulrich de Hutten et trouve dans ce fait une sorte de justification historique. Voir par exemple les vers suivants extraits de Kl.r.: und Vermahnung wider den Gewalt des Papsts ».
Wohlauf ilir frommen Teutschen nun
Viel Harnisch han wir und viel Pferd Viel Hallebarden und auch Schwerdt,
Wir haben allen Saches Fug Gut ursach und derselben g'nug;
Wohlauf, wir haben Gotlrs liunst Wer wollt in solchen bleiben d'heim,
Ich habs gewagt, das i s t mein Reim !
1872. Ellgelbei'g. — Le poème est l'amplification d'une « romain ë de C.-F. Meyer du 2 août 16162, composée de dix-neuf strophes. Voirie texte de cette romance dans Ad. Frey, p. 233-235. Sur le plan primitif de l'œuvre, voir Ad. Frey, p. 238-241. Recensions sur Engelbcr- :
i . Mûnchener Allgern. Zcitung, i octobre 1872. (Beilage.)
?.. Bibl. tuiii'. lis-'i. t. XLVII, p. 383 s., recension de Louis Vulliemin.
Sur l'œuvre, consulter .
Br. I. 3">, i85, 1 s < ; . ',()- . A noter particulièrement ce passage d'une lettre à Fr. Wille du a3 novembre 1886.
« Anlàsslich Engelbergehen bemerke ich... : Manches ist doch gescheheu fiir das Bilchlein, z. B. der in éd. 1 gar zu blôde Schluss ist gehoben ; — Der K.itholicismus and ailes drum und dran ekeltmich. Lieber noch : enclins au mal. incapables par nous-mêmes d'aucun bien etc.. (Ces derniers mots sont en français dans le texte.)
Br. II, 4 A Lettre à Haessel du 27 février 1872 intéressante au point de vue de l'idée-mère du poème. Traduite, p. 2t>5 de ce travail.
178. Reproduction d'une lettre intéressante de Fr.-Th. Vischer :
" Verehrter Selbst Meister !
Dièse Uichtung habe ich noch nicht gekannt. jetzt mit tiefeni Seelengenusa gelesen. Scheinlegende in unerbittliche Lebenswahrheit aufgelôst und wieder in acbten Goldschein der schônsten Légende aufsteigend. lhr ailes Thema : Kraft ist die Parole des Lebens, denn es ist herb. es ist grausam ! in neuer Gestaltunfl und ini Festkleid von Rhythmus und liciin. Die reinsten Funken ans Stein, ans Granit geschlagen. streng, straff, und doch lief weich, innig rtihrend. Ailes mit grosser Natur, Gebirgsnatur, tief hineinageschaut. — Tâuschungslos iicht idéale Tàuschung. Ein Engel — nein, ein Mensch, ein menschlich Weib, Schattenwolkfl des Fluches liber ihrem Leben. die Wolke lôst sieh in Himmelslicht, in vvelcheq die Geprttfte, Ueslandene wie ein Engel verschwindet.
Ich nenne Sic Tacitus der Novelle.
Diesmal Tacitus der tiefernst ironisierten, nur uni so vvahrhafter erbauended Légende in Versen.
Stuttgart, li décembre 1886
'à Ad. Calmberg, novembre 1886.)
« Engelbergchen ist nur leicht relouchirl und der in éd. I auch gar zu bifide Schluss ein bischen gehoben. Wille wollte diesen wieder mit dem Kathol. rayth! Apparat sich abspielen lassen, aberdazu konnte mein protestantisches Herz sich uni so weniger verstehen, als ja auch die Vision im Anfang eine Mônchsphanta^ sie und 'lie ganze Geschichte meines Wissens rein nieine Erfindungist, mit der ich umspringen kann wie ich will.
• 17. và Anna Y. Doss, novembre 187a.)
IN war mir ein Beditrfnis. neben i\;<- mil der Geschichte verflochtene herbe
APPENDICE CRITIQ1 I. , ig
Loos des Ritters ein mehr mil dem Naturleben verwachseaes rinfaobea I rauenschicksal zu stellen ; sicherlicb will sich die anspracblose stille An gela ni. lit mit dem herben llutlen in die glekhe Reihe drangen. u
!a3. (à II. Lingg, Novembre 1886.)
« Dièse kleine Dichlung war lange schon vergriffen and ich selbst dai lit.' und redete auch — unnôtigerwéise gering von derselben. Doch wurde aie noch verlangt ond nacbdem ich die zweite Auflage absichtlich jahrelang verschleppl
batte, erbarmte sich schliesslich mein vàterliehes Eingeweide ûber dei •--
chôpfe. Ich retoucbirte ein bischen. hei das Ende, welches gewonnen bat. Dennocb hahe ich Engelberg 11m der weiblichen Sippe meiner Bekannten zugeeignet, fur dièse selbst es zu gering baltend und anf weibliche Nacbsicbl and Gllte vertrauend. Ich weiss aber nicht ob dièse Symbolik libéral] ricbtig verstanden werden wird. »
Blbl. univ. décembre 1899. Lettre à Louis Vulliemin :
« Quelqu'un qui -m'a été précieux, c'est ma sœur .. dans Ingela ,où j'ai constamment recours à son approbation et lui demande : Est-ce ainsi que parle ou sent une femme? » Si peu. à mon âge. je connais encore le sexe féminin !
ci six mois plus tard, au moment où Engelberg va paraître :
« Le ciel sait ce que j'ai composé là: moi je l'ignore. La pensée primitive était, de raconter la carrière terrestre d'un ange réel. Mais, quand celte carrière aboutit au mariage, la chose devint difficile à concevoir el je transformai résolument mon ange en être humain, faisant de son origine céleste la fraude pieuse d'un moine, tout en laissant subsister le caractère angélique et la mystique naturelle attachée à une destinée humaine. En toute vérité, je ne sais encore si j'ai composé quelque chose de profond on une insanité. »
Le 16 octobre 1872, après la publication de son œuvre, Meyer écrit :
« Engelberg a provoqué les jugements les plus contradictoires. Une chose remarquable, c'est qu'alors même que les bases légendaires, toutes du reste de mon invention, disparaissent et sont enterrées dan- le cours de la narration, le poème a néanmoins laissé le plus généralement l'impression d'une piété dans le goût du Moyen Age. On me le reproche dans Y Âllgemeine comme une réaction anti-moderne. L'un veut y voir un soi-disant enfant du ciel qui, par 1 école de la vie. arrive à l'être réellement. Un autre y découvre l'expiation de la faute des parents par la purification progressive de l'enfant. »
Hans Trog [C. F. Meyer, 6 Vortràge. Bâle 18117) a Lien \ 11 cpi Engelberg tout entier a été inspiré par l'Âssunta du Titien. Des vers comme :
Sie griisste treugesinnl die Milde, Die auf gen Himmel fâhrt in Bilde. An ihrem Wolkenscbemel bangen Die Engelknaben ohne Bangen.
laissent peu de doute à ce sujet.
Cf. dans Gedicbte « Yenedig ».
Yielleicbt vergass ich einen Tizian.
Lin Frevel I Jenen doch vergass ich nicht,
W'o ilber eincm Sturiii von Armen sich Die Jungfrau feurigin die lliinine] bebl.
Burckhardt {Cicérone, III, p. 972) a ici guidé l'admiration de Meyer. Voir son appréciation de l'Assimta : « Die untere Gruppe ist der wahrste Gluthausbruch der Begeisterung ; wie m'àchlig zieht es die Apostel, der Jungfrau nachzuschweben ! in einigen Kiipfen verklart sich der tizianische Charaktejij /11 himmlischer Schonheit... Der Ausdruck — der Jungfrau — ist eine der hochsten Divinalionen. um welche sich die Kmist glûcklich zu preisen liât : die letzten irdischen Bande springen : sie alhmet Seligkoit. »
( esl également à la suite de Burckhardt que Meyer a admiré la Madonne des Frari devant laquelle est agenouillée la famille Pesaro. (Voir Cicérone, îll. p. 971... « Ein Werk von ganz unergrûndlicher Schonheit, das der Beschauei vielleicht mit mir unter allen Gemàlden Tizians am meisten persônlich lich gewinnen wird. » Comp. lenalsch, p. 119.)
Pendant tout son séjour à Venise, Meyer esl visiblement sous linflucncede Burckhardt. La lettre à Ad. Calmberg (21 décembre 1871), que nous avons citée, est l'écho direct de cette influence qui, dans la correspondance <!<• Meyer à celte époque, transparaît jusque dans le style. Voir par exemple la formation d'épithètes complexe- laites de deux adjectifs accolés :
Meyer: Der genial-naïve Ausdruck der Freude. (Br. I. 2jo.) Das Sinnlich-Blendende. (Br. I. Î26.)
Burckhardt : Das Sinnlich-Reizende à propos du Corrège, Cicérone, 960, 11Ï2 et passi in .
Sur l'influence du Cicérone, cf. encore le jugement porté par Meyer sur Gitdio Rornano dans une lettre à R.ahn (Br. I. 23o) et le jugement porté sur le même peintre par Burckhardt (Cicérone, p. 936-937). Meyer poss. bien son guide qu'il se sert des mêmes épithètes. Chez Meyer comme chez Burckhardt, Jules Romain est à la fois « grossartig » et « trivial ». Burckhardt, pour caractériser la virtuosité de pure technique de J. Romain. emploie le terme de « seelenlos », Meyer dira « gedankenlos » etc..
Après cela, on s'étonne un peu de la sévérité du disciple pour son guide : Meyer écrit à Rahn, le 10 décembre 1871 : « Burckhardts Urtheile sind dock manchmal sehr vereingenommen und auch unvollstândig ».
Louise v. François [Briefoechsel Meyer-François , Berlin, rgo5] a insisté sur le eaïai 1ère suisse des paysages d'Engelberg et de l'œuvre en général. « Allen Ihren Dichtungen .. fliess Schweizerblut in den Arden; keiner vielleicht mehr in landschaftlicher Schilderei wie symbolisirender Personifikation.. als dieser âltesten, welcher die Jugendlichkeit auf der Stirn geschrieben steht. » (Lettre du 26 novembre 1886.)
Cf. encore :
VI. Frey. Article de la Neue Zûricher X<-i/ur/^ du 5 janvier [887. Betsy Meyer. Souvenirs, p. [69-171, excellentes pages de critique. P. 172-17"$. Ressemblance entre Engelberg et Richterin.
Au point île vue du « naturisme » de 1 idée mère d'Engelberg, il y a une sorte de parallélisme entre le personnage d'Angela et aussi de Jutta et celui de Gertrude dans « Plnutus im Xonncnkloster ».
APPENDICE CRITIQ1 i ',(,[
Plautus: Maria Muttergottes, erbarm dich mein :
niir schaudert vor der Zelle '.
Was mir taugt isl s. e und Wolke, Siche] and
Sensé, Mann und Kind.
Engelberg : (discours de Jutla) :
Huscb ! Durfte auch ich die FlUgel regeii : Fbrtbrausen mit dem wilden Bach ! Schon vor der Sonne auf den Wegen Und noch mit Mond und Sternen wach, Und meine Nahrung bettelnd fordern, Statt hier im Grabe zu vermodem !
Du weisst nicht, was .las Leben isl !
Wer die susse Lebensfrucbt
Mit durstigen Lippen -chou berûhrt, Der lernt die Hohn und Tiefen ki'nnen, Der vveiss, wie llass und Liebe brennen, Und ob er auch zerschmettert wàre, Ihn schaudert vor der Klosterleere.
La belle Jutta se fracasse la tète contre le mur de sa cellule Gertrude n'accomplit pas le même geste, mais en est tentée :
« Gertrude warjàhlings aufgesprungen und richtete die unheimlich grossi a Augen aus dem bleichen Angesichte starr gegen die Mauer auf eine Stelle, die ich weiss nicht welcher rothe Fleck verunzierte. »
Dans Engelberg, Angela après avoir exprimé son horreur de la vie cloilrée :
Ich habe zu dir mehr Yertrauen Als zu den bleichen Klosterfrauen
est retrouvée quelques pages plus loin entourée d'une joyeuse famille :
Noch schreitet Engel jugendleicht, Die frischen ^"angen ungebleicht :
Schlank geht einher sic. von drei jungen Wildfângen sonnenbraun umsprungen, Dazu ein zartes Blondchen trâgt Sie noch im Mutterarm gehegt, Sein Lockengold dem ihren gleich !
Wie glilcklich ist sie und wie reicb !
Situation identique dans Plautus :
« Ich traf Anselino und Gertrude in blttbender Gesnndheit, dièse n i t lit in einer dumpfen Zelle, sondern in winddurchrauschtem Felsthal, ein Kind an der Brusl und das eheliche Kreuz auf der Schulter tragend. »
Au point de vue religieux, les sentiments de Meyer à 1 égard du catholicisme s'expriment assez nettement dans deux pass \
\6-2 C.-F. MEYEK
A) Discours du moine Hilarius à Angola :
Ich werde deinen Knaben Wcrner bringen . Zu Bruder Lukas. der gewitzt Ni<:ht eben ist in andern Dingen, Doch wunderfeine Stiihle schnitzt, Der zeigt dem Knaben dann mit Fleiss, Die GrifiP und Kiinste, die er weiss, Und wie, gelôst durch zarten Scfanitt, Aus Holz ein lebend Wesen tritt.
Mit Ochs und Es'Jein (angt er an, Dann kommt der heil'ge Joseph dran, Zum Muster will ioh mich bequemen.
Er mag mir Haupt und Bart entnehmen.
Die Jungfrau sieht er mannigfalt In deiner ziichtigen Gestalt ; Nach unsres Klosters wiird'gen Kôpfen Kann er die Schaar der Zwolfe si-hnitzen.
mélange d'ironie à l'endroit d'une religion jugée aiithropomorphiste cl d ■ <<!miration pour un culte éminemment propre à se transformer en matière d'ail. L'ironie pure, en revanche, parle dans les vers suivants :
li In tiefer KIosterweisheit lhat
Indessen manchen Schritt Beat.
In schwierigen Gewissensfragen War er bewandert und beschlagen.
Mit Eifer probt' er friih und spàt Der Kirche starkes Kriegsgerath.
Erbost entwich vor seinem Spruch Der bose Geist mit Missgeruch.
FrUhzeitig nahm er aile Weih'n, Schloss dreifach ins Gelûbd' sich ein, Und filrder leuchtete sein Licht Nnr selten ausserhalb der Pforte.
Der Sohn der Kirche halte niiht .Mehr Siiiu (Tir Engels schlichte Worte.
Xn'u i le discours de l'artiste welschc au germain Werner, caractéristique de 1 attitude de Meyer dès à présent à l'égard du Latin :
M « - i 1 1 S"lm , du bisi sur Kunst geboren, Doch geht im kalten Bergesschatten, Uir deine junge Kraft verloren.
Dein scheuer Fliigel wird ennatten !
Hinweg aus diesen feuchten Grtlften !
Konim. heile dich in warmen Luften !
Du hast dem Tocl Gestalt gegeben, Komm nach ltalia, koste Leben !
Dort rauscbl es in Lorbeerhainen, Dorl lispell des Oelbaums Silberblatt, Dort ragl. aus ruhmberedten Sleinen Gefttgt, manch marmorhelle Stadt.
APPENDICE CR1TIQI K ',(>!
Dort spielt das Lichl durcb aile Rtiume Reift Fruchl an Fruchl der Sonne Glut, Und Segel ziehn wie belle Trâume Durch purpurdunkle Meeresfluth.
Dort Uberstrômt su vol! das Leben Dass noch dem Tod ist Reiz gegeben.
Ihr moget in die Erde-fallen Wenn, ungelebt, ibr hier verstôhnt, Wir rubn in lichten Saulenballen Von einer heiteren Kunsl verschonl
Au Germain méditatif et sombre sur l'âme duquel pi. me la mort, le Latin répond :
Nocb ist der voile Bêcher mein !
Gehôr'ich minder zu den Frommen,
Weil ieb verberrliche das Leben .'
Sagt nicht der Heiland : Seid vollkommen !
Vollkommnes will aui li ich erstreben —
Ich selbst kann niclit vollkommen heissen,
Druni will ich's keck dein Stein entreissen.
Voir pour l'idée des derniers vers, — l'espèce de défi à La Divinité contenu clans la perfection plastique, — les vers de « lu derSislina i Gedichte, p. 354 .
Umfasst, umgrenzt hal> ich dich, ewig Sein. .Mit nieinen grossen Linien I i: n final dort ! Ich hiillte dich in licbte Màntel ein Und gab dir Leib wie dièses Bibelwort.
So schuf ich dich mit nieiner nicht'gen Kraft : Damit ich nicht der grôssre Ktlnstler sei, SchafT mich — ich bin ein Knecht der Leidenschaft, Nach deinem Bilde schafF mich rein und frei !
1873. DdS Amulet. Sur l'œuvre, consulter :
Anna Lùderitz : Etude sur les sources de la nouvelle dans Arc/tir fur dus Stu-
(/iit/ii iler neueren Sprachen und Literaluren. (Braunsehweig. Westerrnann.
Koeslin • C.-F. Meyer und Prosper Mérimée. Revue Wissen und Leben. Zurich.
i 5 novembre iyo8.
Julian Schmidt : Preussische Jahrbûcher, Band 411. Heft 2, p. 264-283. Annéi Betty Paoli : Wiener Abendpost. Beilage zur Wiener Zeitung, 3i mars 1 S7 1 . Paul Wislicenus : Die Litteratur, n° 20. Leipzig. 14 novembre 1873. L'auteur
insiste sur des Dichters Meistersciiaft im Molieieren. Ad. Calmberg : Darmstàdter Zeilwig, 23 mars 1874. Louis Vulliemin : Gazette de Lausanne, 8 octobre 18; ». Br. I. 32, i3<(. Br. II, 80, 360. H .1 us Trog : C.-F. Meyer. 6 Yortrage. Bàle, 18 17. Walther Kôhler : C.-F. Meyer a/s re/igiosev Charahter, p. 67-73. Bonnes pages
sur le fatalisme religieux de la nouvelle.
Le rêve de Schadau dans sa chambre du Louvre pendant la nuit de la saint Barthélémy Da plotzlich erhob sich ans don Wellen ein halbnacktesj vom Mondlicht beglanztes YVeib, eine Flussgoltin auf ihre sprudelnde l'ine gestûtzt... Ibre Worle richtcten sich... an eine Sleinfrau die dicht neben mir die Zinne trug) a donné « Die Karyatide » (Gedichte).
Im Hof des Louvre triigt ein Weib Die Zinne mit dem Marmorhaupt.
Cf. également :
Amulett : commencement du chapitre vin. « Auf meinem Zimmer lag ein Brief
incines Oheims Der rolhe Abdruck des Siegels mit seiner Dcvi?c « Pèlerin
' ' voyageur » war diesmal unmiissig gross gerathen. » Gedichte : Ein Pilgrim (Pilgrirh u. Wandersmann).
Les deux sources principales sont — nous lavons vu — l'élément subjectif el la 1 Chronique de Charles IX ».
A Elément subjectif. En dehors des traits déjà signalés dans le corps de nuiir 1 ravail p. a85) :
1 Ich fûhlte wohl, wenn ich mir davon auch niclil Rechenschaft gab, dass ich die ganze Summe meines Herzens aul eine Nummer zu setzen habe, und die G genheit dazu so s ch web te mir dunkel ver. musste sich in der Umgebung meinet Belden finden. Audi stand bei mir fest, dass ein voiles Gluck mit vollem Einsatz, mit dem Einsatze des Lebens. «voile gewonnen sein. » — Cette aspiration vers une vie d'action où tout l'être se donne, nous la retrouverons dans la psychologie de Julien Boufflers (Leiden) et de Gustel Gust-Ad. Page.)
■1" Psychologie de la timidité : « Man gab mir meinen Platz an der Tafel neben
APPENDICE CRITIQI E ',<>>
eînem liebenswttrdigen Màdchen. Wie es schtlchternen Menschen zu gehen pflegt, gerieth ich, um jedem Verstummen vorzubeugen, in das entgegengesetzte Fahrwasser und um nicht unhôflich zu erscheinen, machte ich meiner Nachbarin lebhaft den Hof (p. i Si . » Voir la galerie des timides de l'œuvre de Meyer Julien Boufflers, Mirabelle de Miramion, qui prononce des phrases toutes faites par timidité, Pfannensticl qui bégaye el qui ne sail pas l'arl d'entrer ni de sortir », etc. ..
3° Le dédain de Godillard pour Scbadau rappelle l'histoire du jeune le. mine pre nant le pas sur C. F. dans un dîner de Zurich (Voir \<\. Frey, |>. 84)
{■Gomme Meyer dans la Suisse Française, Schadau ne s'éveille à la vie personnelle, à l'action, que sur le sol français.
5» L'intérêt de Meyer pour les questions religieuses se retrouve dans les discussions théologiques entre le protestanl Schadau el le catholique Boccard Comme dans Engelberg, Meyer exerce son ironie au sujet du culte catholique des reliques.
«Die wunderthâtigen Reliquien! a — C'est Schadau qui parle. 0 Heilten der Schatten S' Pelri und die SchweisstUchlein S' Pauli Kranke, a — versetzte Boccard mit grosser Gelassenheil — warum sollten nicht aucb die Gebeine der Heiligen Wunder wirken ? » etc.
Peut-être y a-t-il là une réminiscence de discussions semblables entre Conrad Meyer et son ami catholique Nilscheler.
(>■ Scbadau — comme Meyer — est doué d'une dangereuse imagination qui lui fail construire des châteaux en Espagne, t Meine Einbildungskrafl halte mir eine Tticke gespielt und um dièse Gauklerin durch die Wirklichkeit zu widerlegen. beschloss ich eilig in meine Herberge zurtlckzukehren... p. jo). »
Comp. une phrase d'un fragment de nouvelle composé par Meyer vers trente ans et qui reste caractéristique de son tempérament comme de sa conception de l'art : 0 Klara mochte die Poésie wohl leiden. \\\r sind einnial. war ihr Wort, mit der seltsamen und gefàhrlichen Gabe der Einbildungskrafl bahaftet, die in diesem trockenen Leben nicht wohl walten darf; darum lieber den luftigen Linien der Dichtung gefolgt, wo wir nus freiwillig tâuschen, als diesen brennenden Zauber in die Wirklichkeit geworfen, wo er versehrt und IJnheil stiftet. ■ (Frey, p. 72.) Voir encore le personnage de Morone 0 der Phantast » Versuchung el dans
Gedichte « McAvenfiug » « et Traumbesitz ».
B) Chronique de Charles IX. — Mettons en regard les articulations tielles du récit de Mérimée et de celui de Meyer :
Mérimée. — Un jeune protestant se dirigeant vers Paris pour prendre du service sous les ordres de Coligny, son idole, fait dans l'auberge d'un village la connaissance d'un « reitre » qui d'abord se montre un coquin en lui volant son cheval, mais que nous retrouverons plus tard dans le rôle d'auxiliaire, sinon de sauveur.
Meyer. — Nous retrouvons la même étape avanl l'arrivée à Paris d'un jeune protestant venant lui aussi prendre du service sous Coligny, son idole: — même auberge — même connaissance d'éléments qui devront jouer un rôle dans la suite du récit. Quant à l'élément correspondant au reître coquin qu'on retrouvera auxiliaire plus tard, c'est le « Fechtmeister qui prend la fuite identiquement comme le capitaine Hornstein. en enfourchant le cheval du héros, el que nous retrouverons également appui précieux à la sortie de Schadau de 1
.L'ordre est simplement légèrement interverti : dans Meyer, la connaissance du héros principal avec le coquin est faite avant L'étape de l'aul dans Mérimée, cette connaissance <•>( faite à l'auberge même.
N.-B. — L'auberge dans Mérimée esl près d Ètampes el s'appelle le I on D'Harcourt.
d'or » ; dans Meyer, elle est près de Melun et s'appelle « aux trois Lys » (zu di'ii (I ici Lilien) ; c'est toute la différence.
Arrivée à Paris. — Le protestant Bernard retrouve dans la rue son frère Georges catholique; — chez Meyer. le protestant Schadau retrouve également dans la rue son ami le catholique Boccard ; — mêmes expansions.
Poursuivons le récit de Mérimée :
Bernard de Mergy entend le sermon endiablé du père Luhin. Schadau entendra des fenêtres du conseiller Chàtillon la diatribe enflammée du père Panigarola.
A la sortie du sermon, Mergy fait connaissance avec le terrible Comminges, < roi des raflinés, qui tient sa « flamme » (Diane de Turgis'i par la main, et s'en fail le protecteur attitré.
Schadau, égalementà la sortie du sermon, se trouve pour la première fois visà-vis xle son rival, l'élégant Guiche, qui poursuit depuis quelque temps Gasparde de ses assiduités.
Collision entre le « raffiné» Comminges et Bernard de Mergy : Comminges heurte violemment Mergy : le duel est décidé.
Collision entre Guiche et Schadau; Guiche bouscule le protestant : le lieu seul a changé ; nous ne sommes plus au Louvre, mais dans la rue ; un duel scia la suite de l'offense.
Diane (Je Turgis demande à Mergy s'il est assez fort aux armes pour pouvoir affronter un aussi redoutable adversaire que Comminges. — Attitude ferme, modeste et courageusement fataliste de Mergy. — Diane de Turgis donne à son ami un médaillon qui doit le protéger.
Boccard, l'ami catholique, s'informe aussi de la force à l'escrime de son ami Schadau qui va affronter le redoutable Guiche : Schadau nous offre la même attitude de fatalisme résigné et terme que son sosie Mergy: Boccard, sans que Schadau s'en doute (c'est la seule différence), introduit dans la poche de son ami un médaillon bénit.
Le duel : Bernard de Mergy est protégé miraculeusement par le médaillon qui fait dévier l'épée du terrible Comminges; il tue son adversaire.
Schadau doit son salut identiquement à la même cause : placé en face d'un adversaire plus fort, il est sauvé par le médaillon catholique qui fait dévier le coup: lui aussi lue son rival.
Ce succès vaut à Mergy l'amour de sa « belle ».
Schadau doit aussi à son duel, aux risques qu'il a couru, l'étreinte passionnée de I rasparde.
La nuit du 24 août : Mergy trouve un refuge contre les fureurs de la guerre civile dans la demeure de sa catholique maîtresse.
Schadau trouve le même refuge dans la chambre de son catholique ami Boccard .
Mergy quitte Paris, déguisé, et retrouve le capitaine Hornstein rencontré dans 1 auberge d'Etampes : c'est en partie grâce à son appui qu'il parvient à se sauver : le coquin qui lui a volé son cheval devient l'instrument du salut.
Schadau, lui aussi, quille Paris à la faveur d'un déguisement ; il retrouve à la porte de Paris l'ancien coquin qui est parti en enfourchant son cheval ; le Fechtmeister fripon est maintenant l'instrument de son salut.
Enfin l'issue : Bernard de Mergy, selon la prédiction de Mila la Bohémienne, verse son propresang, en tuant son frère.
Même fatalité du •/. Meyer . c'est le pistolet du protestant qui tuera Boccard, Le sain eur et L'ami .
APPENDICE CRrriQl I. ',''7
On voit assez l'extrême ressemblance dans la composition, !■• parallélisme de ces doux récits qui se suivent pour ainsi dire pas à pas.
Passons aux traits de détail: dous allons voir presque toul le détail du récil de Meyer emprunté à Mérimée :
i» La principale introduction de Mergy auprès de Coligny asl le nom de son père; même trait pour Schadau. — Mêmes sentiments d'admiration chez les deux jeunes
ns à I égard de Coligny. — Même attitude de Colignj à L'égard des duels. »o Charles IX. Sun attitude vis-à-vis de Golignj est la même dans les deui récits; il lui met la main familièrement sur l'épaule [Chronique, p. ai3, Meyer, i — mêmes appellations de « mon père chez Mérimée 21 ; de •• Vâterchen chez Meyer (58). Même façon grossière et énergique de s'exprimer . les termes sont presque identiques :
« Je sais que vous êtes à moi corps et âme, tripes el boyaux « Par les boyaux du diable » (bei den Eingcweiden des Teufels), dira le Charles IX de Meyer (p. 5g ; Ressemblance entre Comminges et Guiche. Comminges est le « raffiné idéal. Guiche est caractérisé par Meyer « der berttchtigte Damenfânger und der grossie Kauler vom Ilof (o'4). » — Même désinvolture cavalière et ironique chez les deux hommes; façon dont à la sortie du sermon Guiche se drape. Sohnlachend schlug der Cavalier seinen Mantel um die Schulter und verschwand in der strômenden Menge (53
Sa galanterie méprisante, bien dans le7«w de la cour à l'égard de Gaspardc a Ich sah einen hohen Mann in reicher Kleidung ihr mit halb herablassender halb gieriger Geberde einen Kuss zuwerfen. »
Voir Chronique : « Si une femme bienm tse passait auprès d'eux, ils la saluaient avec un mélange de politesse et d'impertinence (p. \5
Allure dégagée au moment du duel. « Der Graf grussle mich mit spôtt • Hoflichkeit. .. Der Morgen ist kiihl, sagte der Graf, ist es Euch genehm, so fechten wir im Wams. » Cf. Chronique, p. i">3.
4° La physionomie de la rue, la façon insolente dont Guiche et Lignerolles barrent le chemin et heurtent Schadau : « Gib Raum. verdammter Hugenott.
Dans Chronique : « Il rencontra quelques jeunes gens velus avec beo ■■- I d'élégance et qui, se tenant par le bras, barraient presque entièrement
Plusieurs de ces étourdis prenaient plaisir à coudoyer rudement de . bourgeois en manteaux noirs ip. .; "> . Les éléments du sermon du P. Panigarola sont pris dans Mérimée.
Nous trouvons dans le sermon correspondant du P. Lubin la même citation biblique : « Si votre œil droit vous donne un sujet de scandale, arrachez le. (Chr. p. 44.
Quant àTesprit du sermon du P. Panigarola exhortation des fidèles à redoo- I hier de cruauté), il est pris dans la page '87 de la Chronique. Les prédica- I leurs exhortaient les fidèles dans les églises à redoubler de cruauté Ecrasons en une fois, disaient-ils, toutes les tètes de l'hydre, et mettons fin pour toujours aux guerres civiles. »
!6» La description du cabinet de travail de Charles ]\ (désordre : le cor de < hasse . les livres sur le plancher) : Meyer, p. 63, Mérimée, p. 217.
- L'idée des discussions théologiques entre protestants et catholiques; l'allui la physionomie de ces discussions. (Voir Mérimée, p. 4y et 5o, "> >. »6, etc
- L'attitude de Boccard vis-à-vis de son ami après le duel où la médaille cat I Mque a été le salut, attitude de triomphe confessionnel amicalemenl s
I rappelle celle de Diane de Turgis vis à-vis de l'incrédule Merg
je l'espère, l'opiniâtreté huguenote esl un peu ébranlée? 11 fallait de- m
'• pour vous convertir. > Chronique, -208.)
Et dans Meyer, Boccard : « Ob nun gewisse Leute ihre Meinung andern w iiber unsre liebe Frau von Einsiedeln ? [>. ■
|(i.S C.-l. MEYER
q° Et jusqu'aux tout petits détails. Nous trouvons reproduits des noms d'auberge. comme « Le More » (Ghr. 48] devenu « Zum Mohren », et des jurons comnd (1 Ventre de loup » (chr. 49) convertis en « Bei den Eingeweiden des Teufels » Meyer ">o.)
Moralisation par Meyer de sa source. Voir par exemple la page parallèle où Diane et Gasparde prouvent leur amour â leur chevalier :
Mérimée : — « Elle se tourna sur son fauteuil... comme si elle boudait. Le satin qui couvrait sa gorge s'élevait et s'abaissait rapidement.
Pendant quelques minutes, elle garda le silence ; puis se retournant tout d'un coup, elle dit d'un ton moqueur :
— Yala me Dios ! V. M. no es caballero, es un monge. (Dieu me pardonne! vous n'êtes point un cavalier, vous êtes un moine!)
D'un coup de poing, elle renversa les deux bougies qui brûlaient sur la table et la moitié des bouteilles et des plats. Les flambeaux s'éteignirent à l'instant En même temps, elle arracha son masque. Dans l'obscurité la plus complète Mergy sentit une bouche brûlante qui cherchait la sienne et deux bras qui le serraient avec force. »
Meyer. — 0 Lorsque nous fûmes seuls, nous nous tinmes l'un en face de l 'autre quelque temps en silence... Gasparde sentait que mon âme était chars remords et n'en pouvait voir la cause que dans la mort du comte et les ditlirultés qui naîtraient de là ponr notre cause.
Ai bout de quelques instants, elle prononça d'une voix basse :
— Ainsi c'est toi qui as tué le comte? — Oui, c'est moi », répliquai-je.
Elle se tut de nouveau. Puis, prenant une brusque décision, s'avança vers moi, m'enlaça de ses deux bras et mit sur ma bouche un baiser passionné.
— Quoi que tu aies pu faire, je suis ta complice, dit-elle d'une voix ferme. C'est pour moi que tu as accompli cette action. C'est moi qui t'ai jeté dans le péché. Tu as risqué ta vie pour moi. je voudrais pouvoir agir de môme envers toi, mais comment faire !
Je lui saisis les deux mains et criai :
— Gasparde, laisse-moi être ton défenseur, aujourd'hui comme demain, comme toujours 1 Partage avec moi danger et salut, péché et rédemption. Soyons nuis el inséparables jusqu'à la mort!
— Unis ei inséparables, dit-elle ! »
Anna Lùderitz (article cité p. n5) remarque finement : « Ils isl fur Meyer cbarakteristich, dass er von dern Mons Veneris in den die Franzôsin ihren Céladon lockt und déni erotischen Getândel in dem Mérimée sich wohlg iïilli. abge^ehen hat. »
L'auteur de cel excellent article — où d'ailleurs 1 emprunt t'ait par M à Mérimée esl présenté d'une façon très différente de la nôtre — indique, en dehors de la « Chronique ». d'autres sources certaines de l'Amulette :
.1 Brantôme, Sur les Due/s.