‹ C.F. Meyer; sa vie, son œuvreChapitre 174 sur 177 · IJ · texte numérisé non relu

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aile dem, was da rettet u. Macht hat, mit der wunderlichen u. doch so natflrlichen Gôttermischung der Ubergangszeiten ». [Pescara, p. 61. L'idée des dei'aières Lignes est prise dans Burckhardt) — alors que l'histoire nous dit tout le contraire et nous montre en Vittoria une chrétienne d'une grande rigidité de doctrine que l'ardeur un peu raide de sa foi fit même soupçonner de sympathies pour le protestantisme. — Meyer nous dépeint en Vittoria une ambitieuse. C'est le contraire qui est historiquement vrai : Vittoria aurait, mise au courant de bruits de conjuration et de défection qui sillonnaient l'Italie, écrit lettre sur lettre à son époux pour le conjurer de rester fidèle à son maître Charles V, ajoutant qu'elle n'avait elle-même aucune ambition de devenir reine de Naples. (Reumont.) — L'attitude de Vittoria vis-à-vis du neveu de Pescara. Del Guasto, est, chez Meyer, absolument inexacte. Vittoria. au contraire, aimait el chérissait Del Guasto qu'elle avait élevé et considérait connue son fils. (Reumont.)

C) Ce ne fut pas Guicciardini. qui dans l'histoire, fut le représentant de la Papauté dans la Ligue, comme l'écrit Meyer, mais Giberti.

D) Le témoin de l'entretien secret entre Morone et Pescara fut Leyva et non, comme l'écrit Meyer, Bourbon et Del Guasto.

E) Morone à Milan livre son maître Sforza. Meyer supprime ce trait, etc.. etc..

Sur l'œuvre consulter

Erwin Kalischer, Op. cit., p. 69-107. Ces pages, pour tout ce qui regarde la documentation historique de la nouvelle sont définitives.

Otto Blaser, Op. cit. Le chapitre consacré à la nouvelle. — Bonnes pages dans lesquelles l'auteur a le tort d'omettre l'ouvrage qui a le plus servi à .Meyer : la « Deutsche Geschichte im Zeitalter «1er Reformation » de Ranke. — Selon Blaser, la source principale de Meyer aurait été Gregorovius.

Kogel, Op. cit. « Der Verrat des Pescara ist auch eine so dunkle Sache, ttber die man nichts vveiss, kaum einen Schatten, u. vvo der Dichter ergâhzen u. ganz freî schalten darf. Die ganze Sache ist im Beginn schon eine « res judicata », man streitet sich uni einen toten Ilelden der es weiss dass er toi ist Mmi die andern wissen es nicht, dass Pescara gar nicht mehr versuchbar ist. u. ihm die Versuchung also nicht mehr nahe kommen kann. lch hatte es auch anders machen kônnen, u. <las halte auch seine Reize gehabt : Pescara'6 Wunde wajl nicht mehr tôtlich ; die Versuchung trat an ihn heran ; er kàmpfl sic durch, tiberwindet sic , und wei.st sin ab. Und dann nachher bereut er es, als er den Dank vom Hause Habsburg sieht. Er kann dann in der Schlacht von Mailand fallen. — Aher miel: bestimmte Folgendes : ich schrieb den Pescara, als der ECronprinz krank war Kaiser Friedrich III), als die Nachriçhten schwankten, u. ich sagte mir : er weiss es doch sicher wie es uni ihn steht, dass er verloren ist, vielleichl er allein. Dies Gefuhl îles « allein-um-sich Wissens 1 mus s te ich iiieineni Pescara leiheii. u. es s chien mir von einer ei gentil ml ich en Schônheit zu sein, dass das rettungslos verlorene Italien, sich einen verlorenen, toten Ilelden sucht. )>

Ad. Frey, Op. cit. :>• éd., |>. J ; "> - i i — et p. '>',.' : Pescara, dem die tôdliche Wunde, uni welche die Well nicht weiss. die Vollbringung der grossén Taten \ was isl er anderes, als ein Abbild des Dichters, der seine Lebensgrenze immec deutlicher u. naher vor sich sih ? »

Nette Zûrcher Zeitung, i(i décembre 1887. Article sur la nouvelle.

Langmesser, Op. cit., p. i5i, 1 ■ >. 1 >\ Extraits intéressants de lettres de Meyei ( Rodenberg : 0 [ch môchte meiner Kiirze entgegenarbèiten, welche sonst leichl mil den Jahren (lberhandnehmen kônnte». « Meine jetzige Novelle verlangl v i<- 1 Studium ». " [ch will nicht m Manier verlallen. sondern in der Natur bleiben ». — « Mein Pescara.. . wird, abgesehen von der llauptfabel, die llaii|>tty pen der Renaissance verkorpern. Aber ich brauche Zeit. viel Zeit. um mein Thema zu

APPENDICE CRITIQ1 E

bewàltigen. Nichi davon zu reden, dass das lokale u. Portrat-Detail bei der Mangelhaftigkeit unserer biesigen Bibliotheken mitunterziemlich weilher geholl werden rauss. » — .< Die Spuren der Instrengung wclche die Uberwindung a

Vergeistigung eines politischen StofFes immer kostet, I. m sich leicht wieder

rerwischen, besonders bei geôffneten Fenstorn il. in der Lenzluft, u. eini sere Breite a. /■'«//<■ (gegen frtlher i~t j.'t/t schon gewoanen Es war Zeifl I' !8i, extrait d'une lettre de Meyer à Rodenherg, Juin i-

[ch habe mir zwei grosse Freiheiten genommen : Erstens war wohl Pescara tiefer in dit; VerschwSrung verwickelt, u. zweitens hal V. Colonna notoriscb nieht zugeredet, sondera abgewinkt. Das mus s te mit der poetischen Souveranitat entschuldigt werden. »

Langmesser nous transmet un détail amusant : Le beau sexe de Zurich fut,

parait-il, un peu désillusionné quand il apprit que la i tentation ■■ de I' n'était qu'une tentation politique !

P. Wiist, p. 14G et 147. L'auteur pense que le mot fameux de Keller sur l'art de lieyer ressemblant « à du brocart » devait, dans h, pensée de Keller, s'appliquer particulièrement a la « Tentation de Pescara ». N'oublions pus que Meyer mois montre son héros mort dans les plis d'un brocart d'or la scène finali Wiist remarque justement la complaisance d.- Meyer dans cette nouvelle pour la

, description extérieure, les notations de lumière, d'ameublements man kann wohl von einer gewissen Môbelîust sprechen . Wiist nous lait connaître l'appréciation boudeuse de Keller sur les ben.s de Pescara recueillie par Ad Frej Die Leute seienja ganz anders als in der Geschicbte ». il Waltber Kôhler, Op. cit., p. i53-i64- Sur le point de vue moral de l'œuvre. ,1 Emil Mauerhof, Op. cit., p. 44-48. Excellentes pages.

Otto Stœssel, Op. cit.. p. 40-46. Très bonne notation du caractère d.' subjectivisme de la physionomie de Pescara.

Oltn Brahm, Deutsche Rundschau, février isss. Article sur la nouvelle.

Bans Trog, Op. cit., p. 114 et ii5. Intéressantes sur la nouvelle au point de vu.historique.

P. lit): Ein ganz zauberhaftes Kolorit liegt iiber dem '.an/en : ~ m 1 1 •• . klare Tône u. dann stellenweise wieder ein ans Lichl u. Schatten magisch gewobenes Belldunkel das den Gestalten etwas verleiht von dem unsagbaren Zauber sussn Wehmut der auf gewissen Schôpfungen Leonardos u. seiner Schule liegt.

Weingartner. Op. cit., p. 65.

Betsy, Souvenirs : « Ehrlich gestanden fragte ich ibn, als er mir die Versuchungss/.ene aus seinem Pescara voilas : « Wie kommst du dazu, diesem Morone, den du als Gaukler u. Phantasten darstellst, deine eigenen Vnsichten liber die Geschieke Italiens u. deinen innersten Gedanken mit dem edeln Wort in den Mund zu legen : « Pescara. ich habe stets gefunden, dass der Schlaueste u. am ineisten Argwôhnisehe endlieh doeb an eine Si. Ile tritt u. au einem Abgrunde steht, wo er trauen u. glauben muss

Er laehelte u. sagte : « [ch musste ibn Indien, uni ihn aïs glaubhaften \ cher neben meinem Pescara zu stellen. Ohne die veredelnde Glul seiner Liebe zu Italien hatte ihn der Feldherr niemals ernst genommen ■ (p*. [77-178 .

Hans Ulum, Briefesvon </.-/'. Meyer. Weihnachtsbeilage de la n Neue Freie P'

1898. U. Bluni cite une intéressante lettre d.' Meyei ' ertes, écrit Meyer, c'est a regret que j'ai renoncé à laisser a Pescara sa liberté d.- décision. Toutefois, en outre d autres raisons d'ordre eslli.di.pie. c'est ici la vérité historique qui m'a décidé. Je suis persuade que la blessure du Pes.ara de l'Histoire a été un élément considérable de sa fidélité a la eaus.- impériale, »

Wriefwechsel Meyer-F'rançois, P. 206 (Meyer . t.. mis,-, février 1887 Ich arbeite

an meiner Novelle : die Versuchnng des Pescara (523 . Kaum batte ich ein schwierigeres Thema wahlen kônnen, doeb hoffe ich es zu bewâltig*

P. 215-217 (Louise à .Meyer, novembre 1 I87 Mehr noch als bei Ihren frûheren

Novellen setzten bei der gegenwârtigen Stofif wie Behandlung -■■ bedeulende

Zeit-u. Lokalkentnisse voraus, dass der griindlich verstehenden Léser nicht aflzu viele sein werden. — (Cari Weitbrecht dans son « Histoire de la Littér. Allem. au xix6 siècle » a fait à Meyer le même reproche !). — Aber fur. Majoritàten schreiben Sie ja auch nicht. Mir filr meinen Teil wurden eingeschlummerte alte Bekanntschaften aufgeweckt, verblasste Bilder aufgefrischt, ich orientirte mich leicht und las die erste Hâlfte mit gespanntem Interesse und unbedingtem Genuss : ein bedeutendes Probien), eigenartige Charactere — Morone ein Cabinetstiick ! — mannigfaltige Antithesen, inhaltsgefliUter Vortrag, jedes Wort ein Sir.n !

Der zweite Teil enttàusehte mich einigermassen ; zunâchst wohl des irreftlhrenden Titels halber. Denn nicht von einer wirksamen Versuchung, nur von dem verpuffenden Abprall einer solchen und zwar von einem Abprall aus Schicksalszwang nicht aus freier Wahl, ist ja die Rede. Ja. auch nach wiederholtem Lesen und Uberdenken frage ich mich, ob der mit offenbarer Yorliebe gescb.il derle Pescara nicht an Wertb und Antheil gewonnen haben wùrde. wenn er, wie angedeutet wurde, wahrhaft vor einem Zwiespalt der PUichten gestanden halte und das von zwei extremen Richtungen an ihn herandràngende Werben um seineFiihrerschaft — beide auf seine doppelseitige Blutabstammung gegrundet. — an ihm gescheitert wâren, als er noch im vollen Lebenbewusstsein ven harrte, ein Held der Treue in einer Zeit und Zone allseitigen Verraths.

Sie haben vermutlich den historischen Pescara geschildert, der auf der einen Seite vaterlandische Regungen nicht kennt, auf der anderen vom katholis< hen < llauben abgefallen ist, nach aussenhin als die Wirklichkeit ermessender Politiker entscheidet, nach innen dem Tode, dem er sich verfallen weiss. mit stoischer Ruhe als einem Befreier entgegenblickt. Denn nach beiden Seiten sieht er fiir sich nur Gefabr und fur die Sache, die er dienen soll, nur Untergang oder Yerderbniss bevor. So verschmelzen Treue und Tod sich zu einer Nothwendigkeit. Wùrde es aber nicht dichterisch noch wirksanier gewesen sein, wenn die Todeserkenntniss und Bereitschaft ihm erst gekommen vvâre, nachdem er im Widerstand gegen die Yersuchungen « des Besten im Leben : Schonheit und Herzenskraft ! » Siéger gebliehen war. Oder sollten Sie noch einen tieferen Sinn mit lhrem Gebilde verbunden haben, der meiner Weibischheit entschliipft ?

Dass dagegen der Obsieg iiber die zwei fâche Versuchung zur Ruche, der nach weltlichen Begriffen denkbar berechtigsten, erst erfolgen konnte, nachdem der Tod dem Kampfer seinen adelnden Slempel aufgedriickt batte, ist selbstveM stàndlich; ein sieghaftes Merkzeichen menschlich christlicher [dentitàt.

Die nicht bloss berufsmàssige, sondei'n innerliche Freundschafl des Helden mit dem grôblichsten aller Verrâther selbst in dieser Zeit, wird wohl gleichfalls historisch richtig sein, bricht aber seinem, des Helden, Treuebediirfniss bedenklich die Spitze al).

Die « Perle Italiens » haben Sie ziemlich nebenfigurlich hehandelt : es mciehte aber auch schwierig sein, eine Frau. welche in der Weise ihrer Bedeutsamkeit fiir ihre Zeit in keiner andern Zeit und Zone ihresgleichen hat, in volIgilHiger Weise dichterisch zu verwerthen, P. 220. Réponse de Meyer à Louise, hovembre 1887): 0 Ihre Gedankenwege Uber Pescant sind mir wohl bekannt, denn ich bin sie fast in denselben StapfeB gewandelt. Schliesslich aber meinte ich meinen Helden nur auf dièse Weisi zugleich rein u. lebenswahr halten zu kônnen. Seine todl. Wunde bewahrt ihn

liter) voi Verrat. Hier ist allés Notwendigkeit : kein Dramastoff, d lieii u. Wahl majjgelt, aber warum kein NovellenstofJ ? A'ersuchungist sprachlicB richtig: er wurde ja in Versuchung gefùhrt, wenn auch ein Lnversuchbarfflfl was der Versucher nichl ahnte. » Br. 1. 1 ><|. \ Bovet, Janvier (888) : ■ I>:ins tous les personnages du Pescara,

même dans ce vilain .Mm-. .ne. il y a du C.-F. Meyer; » P. [84. (A Fr. Wille, août 1886 : Ein bedeutender Stoff, ital. Spâtrenaissanc^

1 •-•■ . -■!• dem 1. h nichl begreife, dass man -u lange \orbeigebn konnte. » P. i<|i. (Au même, novembre 1887) : « Pescara scheint, trot/, seiner elegischen Sc/ilusstone, aufregend u. beunruhigend zu wirken. »

• APPENDICE CRITIQl E

P. 260. (A R. Rahn, le professeur d'Histoire de 1 Ait de Zurich, décembre 1

Cette lettre, ainsi que celles qui suivent, est caractéristique du genre de contribution que Meyer attendait de l'érudit zurichois) : « Lieber Freund, hâttesl du

die grosse Gilte, mir folgende 4 Fragen oach deiner Gelegenheil su beantworten :

1° Istnoch etwass (ibrig von dem Castell in Mailand, wie ea anter den Visconti u. Sforza da stand"?

2° Welches war i5a5 der nâchste Weg wie er / B. bei einem drohenden Gewitter zu Fuss genommen worden wâre vom Vatican nach dem Palazzo Colonna? Uber welche BrUcken, Plâtze, u. an welchen Gebauden vortlb (Rappelons-nous l'orage dans la nouvelle de Meyer, Victoria cherchant un abri au Panthéon.

$ » Wie stelle ich mir i5a5 St Peter, den Petersplatz u. den Vatican vur .'

4°IJ. wie i525 den Palast Colonna? Das Hauptgebâude u. seine Zimmer Den Garten, seine Baume, seine antiken Trûmmer ? Die Umfassungsmauern Das Thor ?

Natilrlich kein antiquariscbes [Détail, sondern nur ein paar grosse, eigentûmliche Ziïge lokaler Wahrheit.

P. 260-261. (Au même, mai 1887) : « Lieber Freund. deine Angaben habe ich mass aber wirkungsvoll verwendet u. komme noch mit ein Paar Fragen, wenn ich darf. Ich bedarf eines kleinen italienischen Frauenklosters in der Nahe von Navara (i5a5). Willst du mir eines mit einigen "Worten u. vielleichl Strichen skizzieren ? Auch den inneren Hof u. Kreuzgang (cloître). Welchen weiblichen Orden ràtbst du ?

«Dann bitte ich noch, wenn'du einmal die Feder fiihrst, um einen italien, Weibernamen (den einer Bàuerin) auf accia oder ucca.

« Endlich um einen, \on einem ital. Mund aussprechbaren Vornamen fttr meinen Schweizer, der von Geschlecht ein Zgraggen ist, welcher aber nichl Battista sein darf. »

P. 261. (Au même, juin 1887): « Lieber Freund, darf ich dich noch einmal mit einem Anliegen behelligen ?

Ein Urner, Blasi Zgraggen (ich rede nattlrlich von meiner Novell'-, welche Ich — erschrick nicht ! — teilweise umcomponierei der Pescara bei Pavia gefâhr lich verwundet hat. wird von diesem wieder gefunden u. sofort erkannt.

Konntest du mir, bei deinem Gesichtergefuhl schriftlich u. bildlich ein passendes Gesicht u. Statur entwerfen ?

Also : i° Ein Urner, von dem italien. Typus verschieden ;

2° Im Gedàchtniss bleibend, leicht wieder erkennbar, aber womôglich ohne sog. « besonderes Kennzeichen n ; doch

3° Nicht hàsslich, wenigstens nicbt abstossend (aus Patriotismus I

Voici la réponse de Rahn, accompagnée d'un dessin à la plume :

« Blonder Krauskopf, scharfforruierle Stirne, krâftig eingezogene stumpfe Nase, verschmitzt- biderbes Ltindlergesicht, kleine blaue Augen, starkes Genick, krauser Knebel (« Zimmermans- ») Barl, brauner Teint mit rosigen Wangen.

Constatons avec quelle fidélité Meyer a utilisé cette esquisse dans sa oouvelle (p. 1801 : « Nicht dièse Tracht, die er zur Geo tige kannte fesselteden Feldherrn, sondern der auf einem Stiernacken sitzende Kopf. Kleine. blaue, krystatlhelle Augen, eingezogene Stumpfnase, grinsender Mund, blonder. krauser Knebelbart, braune Farbe mit rosigen Wangen, Ohrringe in Form einer Milchkelle, u. ein aus Redliehkeit u. Verschmitztheit wunderlich gemischter Ausdruck. » P. 264. Meyer au même, décembre 18871 : n Mit der fiebermachenden Wirkung des Pescara auf dich bin ich gar nicht zufrieden. Ohné Scherz : das Buch bal seine Schicksale. Gleich anfangs erhob Hoessel jammernd die Hànde Uber die « l'n^.' mutlichkeit » der Renaissance-Menschen u. wie er die a Hilitârsachen » nichl leiden konne. Dann kam eine Flul von Briefen u. sich diamétral widersprechender Urtheile. »

I' '<-<-. Meyer à Frey, novembre 1887) : « ihre Auffassungstimml mit der meinigen nur eine Situation : das Hervortreten der schon anfânglichen Todeswunde. Jede

D'Harcourt.

andere Fassung aber wàre unmoglich gewesen — jeder Anfang von Verrat ganz unertraglich.. •>

« Die geheime Basis ist : « vielleieht unterlag Pescara ohne die Wunde. »

I'. ';- ;. Au même, décembre 1887) : « Ihre Besprechungen des Pescara in der N. Z. Z. habe ich mit Sorgfalt u. Interesse gelesen u. batte nur die vôlligc Verbautheit der Zukunft des Pescara u. den Parai lelismûs zwischen -einer Lebensunfahigkeit u. derjenigen der italien. Sache mehr bervorgehoben gewunscht... i « Eben lèse ich in der Kôlnerin vom 22 Dec. : a Uns scheint es, aïs habe der Dichter zeigen wollen. wie klein der grossie Mensch vor dem GesamtbiU einer weltgeschichtlichen Epoche erscheint, als habe er die Ironie des VerhâJt; nisses der Riesin Weltgeschichte zu dem Menschenloos zeigen wollen in dem Umstande, dass derjenige, der die erste Rolle zu spielen berufen scheint, ein todwunder Mann ist, der hinsiecht, wâhrend die Geschicke der Zeit ihren gemessenen Gang gehen ». So etwas, aber hesser, hàtte ich noch von lhnen gesagt gewUnscht. 1)

P. ii"). (A Ernst Stiirkelberg. janvier 1891] : » Habe ich ihn — c'est de la mort que parle Mever — doch — nach meinen Kraften — verherrlicht, in den Gedicliten u. i m Pescara .' »

Br. II, p. r->.<>. (A Hocssel. février 1887) : « Das Thema istwohl das schwerste Willensfreiheit) das ich je behandelt habe.

P. 127. (Au même, mars [887): « Die Novelle ist erst zur Hàlfte beendigt: Fines wird Sic befriedigen : die grôssere Fiille u. die ausserst einfache u. klare < ontposition [gegentlber einer complicirteren, welche ich verworfen habe).

P. t3o. (Au même, avril 1887): « Heute habe i< h wieder ein Kapitel des Pescara zu Ende dictirt. Grôssere Fiille gegen frtiher ist nun wohl gewonnen u. ich dâchte, dièses Mal wird die Lekture eine leichtere sein als z. B. die der Ru-hteri n, ohne Abbruch an Tiefe. »

P. i35. (Au même, juillet 1S87 ; intéressant au point de vuedu subjeclivisme de Pe+ cara) : « Seit 14 Tagen'arbeite ich jeden Morgen von 8-2 an meinem Pescara, welebeii ich bedeiitend veriindere. Etwas Mystischcs oder Gespenstischcs à la Kleist, das sich ich weiss nicht wie eingeschlicben hatte wird weggehoben u. das Sumpfland in l'esten Boden verwandelt.

Wenn ich sehe, welche Arbeitskraft mir noch zu Diensten steht, wenigsten an -< bônen trockenen Tagen u. bei offenen Fenstern, kônnte ich versuchl seia., grosse Plane zu entwerfen, doeb ich ftihle zugleich die Ungewistheit menscklicken Gluck,*. Zwei .liingere, als ich, nahe Bekannte sind mir in den letzten Wochen weggestorben. »

P. 1 Î2. (Au même, octobre 1887) : « ... Dass Pescara bei lhnen ein unbekannler Name i-t (ttbrigéns wundftrlich genug scheint mir eher ein \- orteil fil r das Buch zu sein, welches dadurch den Reiz der Neuheil auch des Stoffes gewinnt. Doch wrir werden ja sehen ! a

P. 144. (Au même, novembre 1887.) « Nun zu Pescara. Ich danke fur die Karte. Sendea Sie mir Ahnliches immer zu. ich orientiere michgerne... Ils ist sicher: die Renaissance-Menscken sind dem deutschen Gefûhlunsympatkisch, Dazu kommt aber noch ein Zweites : Pescara bat wenig Handluug, nur eine Situation : die Tausehung seiner Versncher u. das allmahliche Hervortreten seiner tôdlichen Verwundung. Er ist vorwiegend lyrisch.

Die grossen Momentc sind :

1 Die mânnlich-rUhrende Ergebung des Helden in sein Loos. 20 Die Veredinng seines Cbarakters karg, falech, gransam durefa die Nâhe des Todea

1° Die Anfregung u. leidenschafllielie Bewegung einer gancen Well uni einen « schon niilit mebr Versochban n

i" l>ie liille van Zeitgestalten. Sehen Sie nur die beiden spanischen Typeti der Don-Juan Typus u. der Loyola-Typus .

5° Die Symbolik. Das sterbende Italien bewirbl sich unwissentlich um einen sterbenden Helden.

P. 1 i 7 . Au même, décembre 18871 : " Dass der Pescara wenigstens in der Sebweiz

U'I'KNDICK ClUTIttl K

«geht » freut mich fur Sic. Ich will Ihnen mur gestehen, dasa Ihr nicht sympathischer erster Eindruck mir zu schaffen gemachl hat, iin s., mehr ala aucb ich, freilich in anderer Weise, ein Bedenken hatte : ./«.s Fehlen </<■> Uandlung nâm- Iich. Es ist keine cigentl. Versuchung, kein Seelenkampf, waa man erwarten konnte, sondern Pescara isl zam voraus behûtet durch die NShe seiner Todesstunden, was freilich der Novelle etwas Feierliches giebl P. 3a5. (A H. Lingg, novembre 1887) : ci Meine Versuchung des Pescara in Buchform wird bei Ihnen anlangen. [ch hoffe, Sic sind nicht enttâuscht, me ea einige weibliche Gesichter hier waren, wenn sic vernehmen, dasa ea sicfa am eine politische Versuchung handelt. .»

»3'2 C.-F. MEYEH

1891. Allgela Bûl'gia. — La nouvelle paraît dans 1 automne de 1891, dans la « Deutsche Ilundschau » .

La Source presque unique de l'œuvre est : Fcrd. Gregorovius, Lukrezia Borgia. Nach Urkunden u. Kurreupondenzcn ihrer eigenen Zeit, Stuttgart, 187L

Meyer a pris dans l'ouvrage très détaillé de Gregorovius, en dehors du sujet même, une foule de traits précis :

.4) La description du cortège nuptial de Lucrèce faisant son entrée à Ferrare; — tous les détails, jusqu'aux plus minutieux, sont empruntés par Meyer à sa source.

B) Le portrait physique de Lucrèce.

C) La lettre composée par César Borgia et envoyée en Italie, lors de son évasion en Espagne, etc., etc..

Points sur lesquels Meyer s'écarte de sa source :

a. Le personnage d'Angela. Ce caractère a été créé de toutes pièces par Meyer. Que trouvons-nous à son sujet dans Grcgorovtus. après le forfait du cardinal Hippolyte d'Esté? Bien que cette sèche et terne phrase :

« Un an après, le 6 décembre 1.Ï06, Lucrèce fiança Donna Angela avec le comte Alessandro Pio de Sassnolo et l'ironie du Destin voulut que le fils de celleci, Giberto, devint l'époux d'une fille naturelle du Cardinal, Isabelle. »

Meyer a créé à Angela une âme, une psychologie ; il a essayé une résurrection par intuition.

b. Le personnage de Lucrèce. Gregorovius nous présente une apologie, ou plutôt une réhabilitation de la duchesse de Ferrare. — une physionomie innocente, un peu pâle et insignifiante ( « ein leichtsinniges, liebenswilrdiges u. ungliickliches Weib »). Meyer nous donne un tout autre portrait : sa Lucrèce est la digne fille d'Alexandre VI.

c. Le personnage de l'Arioste. Que nous en dit Gregorovius ?

« Sa platitude de courtisan à l'égard du cardinal Hippolyte le poussa à composer une églogue dans laquelle il voilait les mobiles du crime et cherchait! réhabiliter le meurtrier en dépeignant le caractère de Giulo sous les plus noires couleurs. »

Il va loin de là à la figure de consolateur, au type d'humanité que nous présente Meyer.

d. Le sort des deux frères coupables impliqués dans la Conjuration. Dans Cregorovius, nous voyons Ferrante mourant dans sa cellule, après trente-quatre ans de captivité, et Giulo restant dans son cachot cinquante-trois ans. Dans Meyi nous voyons Don Ferrante repoussant la grâce octroyée par le due Alphonse et s'empoisonnant sur t'échafaud, et Don Giulo tiré de l'obscurité de sa geôle par l'amour d'une' jeune fille.

e. Le personnage de Strozzi. Gregorovius émet les doutes les plus formels -ur l'ardeur de la passion de Strozzi pour Lucrèce. Le grand nombre de madrigaux enflammés adressés par Le Grand Justicier à la duchesse de l'errare ne prouve rien : c'était un tribut de galanterie tout à fait dans la coutume du temps, m même temps qu'un passe-temps d'humaniste. (Voir Gregorovius. p. 295 et suivi

APPENDICE CRITIQ1 i , ; ;

et ce qu'il dit de l'oraison funèbre com| '■.■ par Strozzi à l'occasion de h ri

de César Borgia et dédiée à Lucrèce, ainsi que de I "de compo i

de la naissance 'lu tils de Lui !

Le meurtre de Strozzi reste obscur aux yeux de Gregorovius ; peut-être faul il y voir un effet de la folle et coupable passion jalouse qu'aurait inspirée au dut Alphonse la jeune épouse de Strozzi, Barbara Torelli.

Sur l'œuvre consulter :

Erwin Kalischer, Op. cit.y p. 108-137. L'auteur indique — i>. n3 source,

en dehors de Gregorovius, Haumer Geseh. <ler Hohenstaufen, IV . m, dans lequel Meyer a trouve le motif de son poème intitulé Die gezeii hnete Si i r-m- ... L'amour de Lucia Yendagoli pour le roi captif Enzius offre une évidente analogie avec le sentiment d'Angela pour Giulo.

En dehors de l'indication de cette source intéressante, Kalischer noua donne une fois de plus, dans le chapitre consacré à la nouvelle, des pages de la plus pénétrante psychologie.

Otto Blaser, Op. cit. Le chapitre consacré à la nouvelle, intéressant comme étude des sources de Meyer.

H. Trog, Op. cit., p. 122 et suiv. nous retrace d'après Villari l'histoire de

de Ferrare. Excellentes pages sur l'influence de Burckbardt dans la nouvelle, ainsi que sur les signes divers de déclin artistique, de fatigue, qu'elle révèle mnachronismes, manque d'équilibre dans la composition, etc.).

Emil .Mauerhof. Op. cit., p. Vi-55. remarque, comme Trog, 1 importance trop grande accordée par .Meyer à Lucrèce aux dépens d'Angela : Es ' grosses Ubel wenn die Helden derFabel vor Nebengestalten zu blasten Schalten werden ».

Jos. Weingartner. Op. cit., particulièrement p. 71 el 7». 1. auteur remarque, comme la plupart des critiques, le défaut de proportion el d'équilibre entre la peinture de Lucrèce et celle d'Angela. Il relève un certain nombre d'inexactitudes historiques.

Th. Wyzewa, « Un Romancier suisse », Revue des Deux-Mondes, [889, i. i.l.ll. « La comparaison du récit de Meyer avec celui de M. Villari en ce • ] • j ï touche les sujets traités dans Angela Borgia, suflit à nous montrer combien esl restreinte la portée historique de ces romans où la fantaisie se unie sans cesse à l'érudition. Encore Angela Borgia est-il, à ce point de vue. le plus irréprochable des romans de Meyer (?!). Les erreurs de détail j abondent ; et on v rencontre même des contradictions tout à fait" singulières, fauteur n'arrivant point par exemple à savoir au juste sous le pontificat de quel pape se pass rëcit : car tantôt, Lucrèce parle de son père qui est pape à Rome , tantôt le pape s'appelle Jules II, tantôt Léon X. tantôt, de nouveau. Jules II...

Je ne sais point si les mœurs italiennes de la Renaissance, telles que nous nous les figurons, sont conformes ou non à la réalité historique ; mais certes, il n'y a rien de commun entre elles et les moeurs essentiellement bourgeoises que nous décrit l'auteur d'Angela Borgia. Je voudrais pouvoir citer tout entière, a ce point de vue, la scène où le duo Alphonse '1 Este fait grâce de la vît deux frères. Le duc, sa femme et Angela causent familièrement au coin du feu, en attendant la comparution des deux condamne-. Puis, e'est le cardinal Hippolyte d'Esté qui, malade, tremblant de lièvre, vient se mêler à leur enti Ses serviteurs l'installent sur un siège devant la cheminée, et le due et la duchesse se rapprochent de lui. « Je suis venu -ans être invité, dil-il d'une voix défaillante; mais c'est que j'ai une requête à t'adresser, mon fi profite de l'occasion pour faire nue profession de foi des plus imprévues Que sait-on du Nazaréen ?.. Mais nous sommes là à philosopher porte, deux hommes attendent la mort. >> On amène les deux princes : le duc l'ait ouvrir le balcon. Aussitôt les domestiques apportent aux dames des manteaux, îles capuchons, des couverture-. El in> haut furtive ni

de la duchesse, lui remet deux lettres quelle cache dans la mai

De paisibles bourgeois de Zurich : voilà de quoi nous font l'effet tous les personnages de C.-F. Meyer, et le lieu du décor où ils nous apparaissent ne sert qu'à nous rendre cette impression plus sensible...

... Angela Borgia n'est pas seulement formée de deux histoires juxtaposées : chacune de ces histoires est elle-même formée de petites scènes sans aucun lien entre elles. L'auteur nous décrit tour à tour l'entrée de Lucrèce Borgia à l'errare, l'entretien de Don Giulo et d'Hercule Strozzi, le rêve de Don Giulo; jamais nous ne sentons que le récit marche, que chacun de ces épisodes successifs dérive du précédent et amène le suivant. Et sans cesse des digressions, des horsd'œuvre et des rêves, tout un appareil d'artifices puérils... »

Walther Kôhler, Op. cit., p. 163-176.

Langmesser, Op. cit., p. i65. Extrait d'une lettre de Meyer à Rodenberg (décembre 1890) : « Ich hoffe, aus der Angela wird etwas Gutes u. — relativ — Junges, etwas Feuriges, wenn das Wor fiir einen Fiinfundsechziger nicht unpassenfl isl. "

Ad. Frey, Neue Zùrchcr Zeitung, décembre '891, article sur la nouvelle. Biographie, p. 34 7-349, 2e édit.

Lina Frey, Schweizerische Rundschau, décembre 1891, article sur la nouvelle.

Jos. Victor Widmann, Bund de Berne, articles sur la nouvelle. 11 octobre et 28 décembre 1891.

Otto Brahm, Neues von C.-F. Meyer {Nation, p. 176-178, année 1891).

Betsy, Souvenirs, p. 200-204.

Briefwechsel Meyer-François, p. 264. (Meyer à Louise, octobre 1891) : « Meine Lucrezia Borgia (denn von dieser wenigstens ebenso sehr als von Angela Borgia handelt meine Novelle) erwartet Ihr Urteil. »

Voici le verdict demandé de Louise v. François, verdict au fond assez sévère (p. a65 et 266) :

Verehrtester !

Ich babe nunmehr Ihre Angela gelesen ; um das, was mir nicht ganz augenscheinlich geworden war, mir môglichst einleuchtend werden zu lassen. Vollkommen gelungen ist mir das nun nicht, — wie iiberhaupt kaum je in einer Novelle von irgend wem und irgend wo. Die standhafte Yernunftsprinzessin, die mit Phantasie und Màrchensinn klâglich zu kurz gekommen ist, scheiterte ailemal an dem springenden Punkt, der die Novelle von den Erzâhlungen unterscheidet. Heise nennt ihn nach einer IS'ovelle des Dekamerone « den Falken ». (Beilâufig : ich hàtte wenig Appétit auf den Braten dièses armen Liebesopfers gehabl.i

lu lhrer Novelle ist das erforderliche Ingredienz, der Falke, nun ein wunderschônes Augenpaar, dessen Sinnenrciz die Heldin sich nicht als « Liebe » eingesteht und durch einen vorlauten Widerspruch einen unerhôrlen Greuel provocirt. Wie sich darauf ans einem reumiithigen Mahnen das idéale Grundmotiv eines barmherzigen Liebesopfers eptwickelt, das ist sehr schôn. Sie sehenverehrter Freund, dass mein novellistisches Bedenken lediglich bis zur 1-alkencatastrophe reicht und da«s im erzahlenden Verlauf Charactere und Gescheb nisse ni ir so logisch rinleuchtcnd geworden sind, wie ich es von dem Geschichtoj und Menschenkundigen Dichter erwarten durfte. Zu obersl Luhretia, die Hauptperson, wenn auch nicht die Heldin, der Novelle; gleichsam die Per son ifi cation jenerZeil und Zone, 'li>- schon auf so vicie Kûnstler einen anzùglichen Zaubes geûbt liât. Der Keiiipunkt lhrer Auffassung dieser Schlangennatur liegl in dem Gestândniss : Lch babe nie einen Mann geliebl d und in dem nachwirkendeni 1 '..iii 11 des Verwandtenblutes. Ist doeb Alexander Borgia das Prototyp verbrech» rischer Vaterliebe.

Neben der kalten Veratandeskonstlerin sind nun aber auch aile wirksamen N'ebenfiguren schlechthin Musterzeichnungen und der beschrânkte, heuchlerisca grausame Gewalthaber, der leidenschaflliehe. feinspOrende. pfafBsche StaaUmann, der Schwelger, der grafliche Pédant und vor Alleni der feige M< ns< lien-

APPENDICE CRITIOl E

feind in der zur Schau gestelllen Narrenkappe. Einigermassen bypothi kônnte der ehemânnische Junglingsrichter erscheinen, in dem Widerspruch von juristischem Hartsinn und unverhehlter ehebrecherischer lugenl u-\ ein G stock der Heldin in deren unbewusstem Conflicte von Sinnenrciz und Gewi kraft. Hypothetisch erscheinen aber wahrscheinlicb nur mir und meines chen. Der Historîker wird wohl wissen. < i ;• ^ - jener /.'-il verbrecherische Leidenschaften als NatUrlichkeiten angesehen and unbehelligl vlli-t \..i den Beeintràchtigten zur Schau gestellt we'rden durften. [n Summa also : Ihr jtlnj Product hal mir ein starkes Intéresse und eine reiche Nachwirkung ■ [aimer aber beharrt als Resl das alte Begebren, dass der bcrufene Dichter aich von diesen anziehenden fremden und fernen Scbauerbildern abweuden und zurflckkehren wolle in die geliebte heimatliche Zone, <li<- vielleichl nichl einen glcich dâmoniscb wirkenden Cbaracterkopl wie den Jcnatseb eu bielen bat, aber nicbt minder tragiscb fesselnde Gestallen und Episoden wohllb wirkender Natur. Ulrich Zwingli barrt nocb seines Poeten Br..l. j). ion. (A Fr. v. Wyss, aoûl 1891) Die Novelle istein Wagniss, Behandlung u. Gegenstand. Letzleres : zwei grosse Frauen, die eine mit zu viel, die zweite mit zu wenig Gewissen, dièse keine Geringere — noch Bessere — als Lucretia Borgia, die es micb brannte, * 1 < • « • Professoren Gregoroi Hânden zu nehnien u. in aile ihre authentischen Frevel wieder einzusetzen P. 14-2. [A Félix Bovet, septembre 1891) : « ...Je me suis remis à écrire une grande nouvelle dans laquelle ni unn moindre, ni une meilleure que Lucrezia Borgia a sinon le premier, au moins un grand rôle. Je l'ai arrachée d'entre lea mains des professeurs - tels que Gregorovius — qui étaient en Irain d'en faire une honnête femme et je lui ai rendu presque ses crimes. Gette nouvelle est — à proprement dire — l'histoire de la Conscience

P. 204. (A Wille, octobre 1889) : « ... Hier hat mich die Wirklichkeit gef< Il :

dièse Menschen sind schon Poésie u. die Quellen (i. e. die Dokumente D reich. So gehe ich piano u. Ihre Frau wird es begreifen, wenn ieh ihr verrate, dass Vittoria Colonna mitspielt, nichl die Michel-Angelo s. sondern die 35 jâhrige.

P. 217-218. iAu même, septembre [891 : • Lieber Freund... ich danke freundlichsl fur Ihre sympathiseben Briefe, um so mehr als voraussichtlich die tapfere Angela Widerspruch finden wird. Der gute VerlegerH essel vollzieht vor ihr die seltsamsten Bocksprunge. Aber so geschwind isl es nichl fertig. Zueral kommt noch der Gesaré (nur als drohende Erscheinung u. der Unli Strozzis. Dann das Ewig-Weibliche. »

P. 269. (A R. Rahn, juillet 1891): « Willsl du noch, nach alter Gepflogenheit, elwas in mein gegenwârtige's Buch steuern .' Ich wunschte zu wissen : i° das VVappen der Este (Ferrara) ; 20 ein anderes Landhaus des Herzogs als das ab schene Belvédère: 3° einige italien. Pfaffen- (Beichliger-Kapuziner) Namen u. einige Schulmeisternamen zur ^uswahl tô, 16 Jahrh P. 3g8. (A Ad. Frey, aoûl 1891.) 0 ... Angela Borgia isl vollendet, wo nii

Kunstwcrk, doch ein krâftiger Willensa et. P. 400. (Au même, octobre 1N.u1 : 0 Ihrer BefUrchtung des zu Dûslern der Angela, die ich tbeilte. habe ich vorgebeugt durch ein Mittel, welches aber, wie Ar/.neimittel. das ein Ubel entfernl u. ein anderes verursacht. Der Schluss nàmlich isl durchaus uerjôknend, /«si idylisek. P. \oi. Vu même, novembre 1891 : ... Wie aile unspruchslosen Frauen tritl la bei den Lesern... unbillig hinter die imner noch mânnerfa Lucrezia zurûck, was gar nichl in meiner Absichl lag. Br. II, p. 209. (A. Hoessel, 1891 - Um dem Eindru* *"bie

gen. erschuf ich den guten Pater Mamette; dass aber die Kirch besit/.t daran bin ich unschuldïg. Der schôpferisebe G

das gegenUber zweier Frauen nach Ut der Italiene ritian Biramlische

u. Irdische Liêbe (Hier: zu wenig u zu viel G mttsste die

Novelle heissen : Lucrezia u. A -■'.

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