‹ Étude sur les poésies lyriques de GoetheChapitre 155 sur 224 · verletze mich nicht! den treuen Gartengenossen · texte numérisé non relu

verletze mich nicht! den treuen Gartengenossen

Dem du, als Knabe, so friih, manche Geniisse verdankt. 0, verletze mich nicht ! du reissest mit diesem Geflechte,

Das du gewaltig zerstôrst, grausam das Leben mir aus. Hab* ich nicht selbst sie genâhrt und sanft sie heraufmirerzogen !

Ui wie mcin eigenes Laub nicht mir das ihre verwandt? Son ich DÎcht lieben die Pflanze, die, meiner einzig bediii'ilig,

Still mit bogieriger Kraft mir um die Seite sich schlingt? Tausend Ranken wurzelten an, mit tausend und tausend

Fasern senket sie fest mir in das Leoen sich ein. Nahrung nimmt sie von mir; was ich bediirfte, geniesstâie,

Und so saugt sie das Mark, sauget die Seele mir aus. * Nur vergebcns nâhr' ich mich noch ; die gewaltige Wurzel

Sendet lebendigen Safts, ach ! nur die Hâlfle hinauf. Denn der gefahrliche Gast, der geliebteste, masset behende

Unterweges die Kraft herbstlicher Friichte sich, an. Kichts gelangt zur Krone hinauf; die âusserstcn Wipfel

Dorren, es dorret der Ast iiber dem Rache schon hin.

266 POÉSIES LYlllQUliS DK COKTIIE.

Voyez, d'un côté, l*abondance des Irails précis, des expressions prises sur le vif, Texactilude d'une description qui s'enroule, pour ainsi dire, autour de l'arbre et se nourrit de son suc, comme le lierre lui-même; remarquez, d'autre part, l'aisance avec laquelle toutes ces images appellent et éveillent une interprétation plus haute, un sens spirituel et moral, et vous reconnaîtrez avec Kœrner que < rarement les impressions des sens et les sentiments de l'âme se sont fondus avec autant de bonheur ».

La dernière élégie, Hermann et Dorothée, est plutôt une épître que Gœlhe adresse aux lecteurs de son idylle épique; le ton est cordial, ému; la sympathie que le poète y témoigne aux hommes présente un heureux contraste avec la misanthropie des Épigrammes vénitiennes et des Xénies.

Ja, die Yerrâtherin ist's! sie schmcichelt mil* Lcben undGiiter, Schmeichelldie strcbende Kraft, schmeichelt die Hoflfnung mir ab

Sie nur fUhr ich,nur sie, die umschlingende, freue der Fe^seln, Freue des todtcnden Schmucks, fremder Umlaubung mich nur.

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