DU GÉNIE LYRIQUE EN ALLEMAGNE
Kuning was hervirrit,
Daz rlchi al girrit, Was herbolgan (imo) Krist;
Leidher thés ingald iz*
Thoh erbarmèd iz God;
Wiss er alla thia nôd :
Biez her Hludwlgan
Tbarot sÀr rltan.
« Hludwtg, kaoing min, Hilph mtnànliutin;
Heigun sa nortman Harto bidwungàn. »
1 banne sprach Hludwlg « Hêrro, sô duon ib
Dôt ni rettô mir iz Al thaz thû gibiudist »
Tbô nam ber godes urlub Huob ber gund fanon ûf
Rcit ber tbara in vrank6n Jngagan nortmannôn.
Gode tbancôdan
Tbe sin beidôdun Qtt&dbun al : « Frô mta
Sô lango beidôn wir tbln.»
Tbanne spracb lûto
Hludwlg der guoto « Trôstet hiu, geseiljon,
Mine nôtstalloD.
liera santa mib god
Joh ntir selbo gebôd Oh hiii ràt, thûbti Thaz ib hier gefubti.
Mib selbon ni sparôti
Unz ib hiu gineriti Nû wil ib thaz mir volgôn
Allé godes boldon.
Giskerit ist tbiu bierwist Sô lango s6 wil Krist
Wil er unsa hinavart, Tberô babét (ber) giwabU
Der kœnig voar entfemt
Dos Reieh gant geirret Et war erzûmt (ihm) Ckriatus»
Leider! det entgalt es,
Da erbarmte es Gott, Wtuste er allé die Notk,
Hietê er Hludwigen Dahin bald reiten.
c Hludwig, kœnig mein,
Hilfmeinen Leute»!
Haben $ie die Normanner
Sehwer gedrœngt, »
Dann êpvack Hludwig c Herr, so thue tek, Tod niekt entrei$se mir es . AUe$, dot du GebieteêU n
Da nakkm er Gottee Erlaub, Hob er die Reieke fakne auf,
Zog er dann tu den Franken Éntgegen den Iformannen,
Goii dankeUn,
Die seiner warteten Spracken aile : « Herr mein,
So lange warien wir dein, »
Dann spraek laut
Hludwig der guU c Trœstet euek, Gesellen,
Meine Getreuen,
Her eandte miek Goii,
Auch mir selbêt gebot Wenn euck Ratk deuekte
Das» iek kier kœmpfte.
Miek selbêt nickt sckonte tek
Bis iek euek errettete, Nun wili iek, dos mir folgen
Aile Gottes Holden.
Beseheeret ist dos kiersein So lange aises CkrisHuwUl,
Wili er unêre Hinfakrt, Darûber kat (er) die fûrsorge.
S6 wer 86 hir in elljan, Giduat gode» willjan,
Quimit ber gesund ûz Ih gilônôn imos.
Billbit her thàr inné Sinemo kunnje.
Tbonam her skild indi sper Elljanllcho zeit ber
Wold er wàr eiTabchon, Sin&n widarsachhôn.
Wer nur hier in Kraft]
Thut Gottes WilUn, Kommt er gesund herauê,
Ich lohne ihm es,
BUibt er darin Seinem GesehUehie. »
Da nahm er Sehild und Spur,
GevDaltiglich ritt er, Wolter die Wahrheit beweiêen,
Seinen Widenaehem.
Thô ni was iz bnrolang Fand er thià northman.
Gode lobe sagèta, Her sltb thés er gerèda.
Ther kaning reit kuono
Sang lioth frônô Jôb allé saman sungun
Kyrieleison.
Sang waa gesungen, Wlg was bigunnen ;
Bluot skein in wangôn Spilôd under yrankônt
Thàr ytjit thegenô geith Nichem sô s6 tiludwig
Snel indi kuoni, Thaz was imo gekunni.
Da war es nieht gar long Fand er die Ifomuainen.
Gott lob êagte er Er aieht des er begerkte*
Der kania ritt kûhn Sang aas heilige Lied
la aile xusammen sangen Kyrieleison I
Sang war getnngen Kampfwar begounen,
Blut achien in den Wangen, Jauekzen unter der franken*
Da fockt helden gleieh Keiner so wie Hludwig
Sehnell uud Kûhn, Das war ihm angestammt»
Sûman thurucbsluog her, Suman thuruchstach her.
Den einen durchschlug er, Den andem durchâtofih er.
Her skanta ce hanton
Slnàn fianton Bitteres Ddes :
Sô Yê hin bio thés Ilbes»
Er schenkte tu handen
Seinen Feinden Bitteres Trankes
Sa weh ihnen hier des Lebens,
Gilobèt si thin godes kraft;
Hludwig wath sighaft, Gab allin beiligôo thanc ;
Stn wart ther sigikamf.
Getobet sei die Gottes kraft!
Hludwig Ward sieghaft Gab allen keiligen Dank
Sein ward der Siegeskampf.