SPEKULATION ZU KOPPENHAGEN
Zu den Aufgaben unter 4.
1. Besonders an das innerliche gehalten. N. B. a. Das Princip der Verständigung [?} unendlich seyn, d. i. ein Was, aus keinem Was, so dass das eigentl. innere freie Leben, von dem ich oben sagte, an sich eigentlich
. kein Was ist; sondern nur in dem Princip der Verständlichkeit es wird : ist freilich [?] eine Formel {?]. b. Es ist nur das verstehen innerlich (indem es eben zu Stande ist, indessen [?] — [?] seinem zu Stande kommen). Hierüber sind viele Untersuchungen angestellt worden : ob sie ganz ins reine gekommen ist noch die Frage.
Soweit waren wir, u. dabei knüpfe ich am besten hier an. — Es ist in ihrer Gewalt befindi. Freiheit ; die drum keine eigentl. Freiheit oder Leben ist. S0 habe ich es fürs erste zu fassen. Hinterher wird [?] Leben entsteht eine Beziehung auf ihre Freiheit, die ein Objekt giebt. N. B. Zu den blossen sinnl. Objekten ist jedoch die Freiheit ganz u. rein schaffend : eben bloss zum Behufe der Sichthbarkeït ; also blosses Bild : wahre u. eigentliche Bezichung auf Realität hat die Vorstellung nur in der praktischen Welt. [st ja nicht zu
vergessen,
Formel : 1. Das Ich macht sich, oder wird überhaupt zum Sehen, um ein Sehen seiner selber, u. seines Wesens zu werden. 2. N. B. Doch ist auf die reale Ziehung dieses Objektes, dem zufolge der Sichtharkeit auf das praktische zu sehen, dass es nicht etwa nur Mittel sey zum sehen überhaupt, sondern, sich zu sehen, wie es würklich u. in der That innerlich ist, u. von dieser objektiven Wahrheïit an sich participire. |
— Wiederum zur Sache zum Grundbegriffe. 1. Eben weil es sich in der Gewalt habendes Leben ist (Der Gegensatz ist nichts, u. hat keine Realität, indem er nur im Wissen seyn kôünnte, hier aber das Wissen zu Ende ist). Istes Kkein wahres Leben, nur problematisch, dürfte man sagen, was [?] mit [?] dem letzten |?] praktischen Leben was zur Vorstellung geliefert ist, sehr genau überein kommen würde.
N. B. Ein tiefer Wink ; wenn er richtig gefasst, u. hinterher zur Behandlung gebracht werden kônnte. In der Moral, u. der von ihr abhängenden
unendlichen Steigerung der Welten bleibt die Unendlichkeit ganz : u. es tritt darum wieder Wahrheit ein. Das Princip der Sichtbarkeit, als aufhebend diese Unendlichkeit, gilt daher in der That nur in einer gewissen Schranke ; geht in seiner Entstehung durch einen hiatus, als das absolute Wunder, hindurch : u. hat seine Absolutheit in sich selbst. Es lässt sich nur sagen, dass es eine
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>eziehung auf die Wirklichkeit an sich (insofern dem absoluten Leben eine solche sich beimessen lässt) habe, keinesweges aber lässt sich diese Beziehung nachweisen. | |
Corollarium. An sich ist das Leben stets Eins, u. ganz (wie wohl selber dieses eine Akkomodation [?] aus den Vorstellungsgesetzen mit bloss negativer, keinesweges aber bestimmender Bedeutung ist); nur durch den Versuch es zu fassen (der daher wieder nicht die Hauptsache ist) wird es unendlich, sonach [?] ist die eigentliche Schôpfung die des Begriffs, durch Negation seiner selber, die Unendlichkeit. Dies ist nun gleichfalls die Unbegreiflichkeit ; also ist die Begreiflichkeit der Unbegreiflichkeit (gegen Jacobi) selbst Princip, u. zwar das eigentlich hôchste. Hier fortgefahren.
— Anhalten der Freiheit, u. des Lebens. Darin liegt dass das ganze Leben gehalten sey durch das Ganze. — Das W [?] des sich in die Gewall bringens u. habens, oder aber der Grund des in der Gewalt habens. — Dadurch entsteht nun nichts besonderes, noch entsteht Vorsfellung. Für beides, das ohne Zweifel zusammenhängt, müsste ein neues Princip herbeï.
1. Ob dennoch in diesem halten des Ganzen durch das Ganze elwas liege © 2 Die Totalität, sowie die Leerheit scheint einzutreten, u. so nun, eben die ganze Washeit. — Halt. N. B. Allerdingsist es also. Von einer Ganzheit kann jenseils ganicht die Rede seyn. Dieses Anhalten in der Ganzheit, ist in der That ein Vernichten des Princips des Lebens, das sich nur zufolge der absoluten Position des Erscheinens erklären lässt.
2. So trâte alles wieder hinein das Erscheinen als das eigentl. Princip, aus welchem dieses sich Halten wieder heraussträte. — Die bedeutende Prämisse ist; es selbst muss aus sich von sich durch sich,[?| —[?]—[?] — erscheinendes Princip erscheinen. Dies ist Regulativ.
3. Aufgabe. (Die hôüchst warscheinlich, so gut als neu, u. noch niemals streng {[?] gelôst seyn dürfte. — In der Nähe bin ich immer gewesen bei Untersuchung der Existenz.) Was ist, u. heisst erscheinen ? N. B. Am |[—] chtesten bietet sich darin seyn ausser sich selbst : durch dessen Vereinigung dennoch mit dem Seyn u. Bleiben in sich selbst die Anschauung herauskommt. Es wäre dabei nur das Verhältnis dieses aussen, u. innen (das erste scheint zu herrschen) an zugeben.— Dies wäre nun ein heuristisches Verfahren. [?] — 1 — 17.
1. — (? 1. 2. Tritt nur ein Haupt [?}ein, über das Recht hier also empirisch zu verfahren, über das Wesen der Erscheinung, u. ob dieses 1. Seyn ausser dem Seyn : u doch inerhalb. 2. Hier ist ein Zirkel. Das Seyn sezt schon diese Erklärung, u. dieses Seyn ausser dem Seyn voraus. N. B. Auch findet sich hier das durch in seiner Einheit. Das Erscheinende ist nemlich [?] hier aur mittelbar u. durch einen absoluten Schluss : (als Schluss u. in der Form des Schlusses) was nun durchgeführt seyn kan, oder ein verwickeltes durch, wie ich dies zu seiner Zeit gesagt habe, wovon Klarheit, u. Dunkelheit abhängt.
N. B. Werde dies doch endlich gemerkt : dass (sic) absolutes Leben als
Erscheinend, ist unmittelbar und durch sich selbst ein Durcx, in Beziehung
auf sich selbst. a. Unmittelbar u. schlechthin, ohn: allen Eintritt irgend eines andern Princips, welche andere Principe insgesamt tiefer liegen. — Dies Durch seyn, ist nun das eigentl. unmittelbar Rraze, den Abdruk des wirklichen Lebens, wie es innerlich ist, in sich führende ; die über alle Form der Form hinaus liegende Beziehung. 0. In Beziehung auf sich selbst, d. ï. auf sein
Seyn, auf sich als Princip, wodurch das abgesonderte Princip, u. die Fixation
überhaupt geschaffen wird.
N. B. Neue Formel. Nicht das Leben eigentlich wird angehalten (wie es eben aussah.) was auch unmôüglich [?] seyn würde ; sondern das Princip desselben. — N. B. Dieses Princip als Princip ist nun [?], schlechthin, dadurch ist nun die Absonderung aus sich [?] geschehen unmittelbar, u. seine Darstellung als seyend ist nur Folge : — es ist aber absolut nur Princip ; woraus denn die
unendliche Prakticität folgt. So nemlich dass diese daraus folge, ist es zu
verstehen. ;
Scheint ein wichtiger Fund zu seyn : hôher auch, als die bisherigen in Kônigsberg getriebenen Untersuchungen. 1. Scheint sich hier einiges über die Vereinigung des Idealen, u. Realen darzubieten was im Vorbeigehen zu erôrtern wäre. 2. Ist die Hauptfrage de jure eines solchen Princips : halte ich mich, da Zufluss von Gedanken genug ist, an 2.
2. Es ist Princip, u. macht ein Princip. — Dies deutet auf Idealismus u. Realismus in seiner Wurzel : es ist der Beweis zu führen, es wäre es nicht wahrhaftig, wenn es nicht machte. Für die Unmittelbarkeit des ewig fortgesezten Lebens bekomme ich vielleicht hier noch einen tiefern Beweis, als den bisherigen denn doch zirkelhaft scheinenden. — Die obige Formel auch
So: es ist durch; — eines Durch. Wie im besondern die (sic) das absolute
SO [?] Durch seyn die Erscheinung eines solchen Durch in der Objektivität herbeiführe, wird sich zeigen.
— Der zuerst zu untersuchende Hauptsaiz ist : wie in der Fixierung der Erscheinung durchaus nicht das Leben selber fixiert werden kôünne, sondern ein concretes u. geschlossenes Princip desselben entstehen muste!.
Einige sogleich, u. unmittelbar zu brauchende Formeln. — 1. Wenn gesagt wird, das Wissen sey Erscheinung des Lebens, so hat man nur sich deutich zu machen, was ErschEINuNG heïsse ; jener Satz ja ist — [?] — [?]. —
2. Dieses Wesen der Erscheinung giebt nun die einzusehenden formellen
Gesetze. Das erste ist das des Angehaltenseyns der Konkretion, des Seyns. — 3. Dieses Leben selbst nun u. unmittelbar ist es, was ERSCHEINT : u. in dieser Unmittelbarkeiït den Gesetzen schon Preis gegeben ist. Dies giebt das
1. In unseren frühern Erôrterungen über ein absolutes Durch lag dies allerdings auch : hier aber wird es zuerst deutlich ausgesprochen, dass selber das Princip uberhaupt (aus dem nachher das Seyn folgt) nur aus der Form der Erscheinung folge. — 2. Ist nur dadurch das Misverständniss aller Seyns-Philosophen recht deutlich in eine Formel zu fassen. Sie denken doch Gott immer als Princip, keinesweges als verfliessend u. aufgehend in das unmittelbare Leben selber. Das lezte ist die einzige Formel mit der man die Wahrheiïit erfassen kann. Die Sfelle dieses aufgehens wird sich auch in unserm Systeme zeigen. N. B. u. gegen Jacobi Sebraucht werden müssen. Dies ist der heïl. Ort, den die W.-L. mit Jacobi zugiebt. Von da an ist die Verschiedenheit die : die W.-L. giebt keine andere weitere Fortbestimmung dieses Orts zu, ausser die unmittelbare durch ihn selbst; abläugnend alle Freiheïit des sich Aussinnens. Anders Jak.[obi] u. Schelling : doch mit diesem Unterschiede : der erste, ausser den Bestimmungen des gesunden Verstandes, an die er stokgläubig ist (dieser gesunde Verstand ist überhaupt die Maxime absoluter Unbesonnenheit — in tantam, was eben die heil. Stelle ist — u. es ist drum mit ihr nichts zu machen) überlässt nun dies dunklen Gefühlen, u. Ahndungen : die lezteren [?] wollen es frei, u. durch abgesondertes Kunststück durch die bekannten Gesetze der Vernunft bestimmen. Hierbei wird es sich am besten fassen lassen.
FICHTE ET SON TEMPS (Ill). 4
undurchdringbare Naturgesetz, als bestimmend eine Realität. — Es selbst ists,
das auch die Gesetze als solche — [?] : aber dies ist Abstraktion. : he
Die Verschmelzung des Realen mit den Gesetzen wird darum nicht aufgehoben : das leztere ist das besondere, u. freie Ich. N. B. Das freie u. besondere Ich ist : Voraussetzung, u. zwar faktisch wirklich. — 4. Wenn Du nur hier einen scharfen Unterschied zwischen der Abstraktion, u. der Wirklichkeit machen kônntest, so würde der Hauptstreitpunkt gegen — |?] ganz klar ; u. der Analogie nach kônnte dies in die hôchsten Regionen Einfluss haben. Es ist eine Unendlichkeit u. Totalität. — So : in der Wirklichkeit werde Ich (die Einheït in der Unendlichkeit) zu einer gewissen Anschauung gemacht. Dieser Fluss geht einher nach einem Gesetze, das ich erkennen kann.
— Sehr richtig : ins unendliche nach dem faktischen Princip des Anfanges. Da :
kann ich nun wirklich zur Unendlichkeit nicht vorwärts : aber ich kann sie schematisch bilden. — Es hängt dies mit der Genesis des wirklichen Ich, auch mit der Erscheinung der Erscheinung, zum Unterschiede von der wirklichen Erscheinung zusammen.
Halt. N. B. Wenn dieses mir klar werden môchte ; es ist da wohl ein tieferes Misverständniss : es ist keine wahre Unendlichkeit, ausserdem käme es nie zur Erscheinung sondern es ist da eine wahre konkrete Realität, die ich aufsuchen muss. Diese habe ich wohl niemals geahrdet, u. daher môgen die Lücken kommen. Allerdings : es ist durchaus zweïerlei, inwiefern [?] das Leben Princip.…. Bleibe ich erst dabeï dieser Punkt hat durch meine neuere Disputation ein eignes Licht bekommen : das nachher angebrochene ist nur
Korollarium.
= Auch die Form wird in mir gemacht. W. d. E. (Nun ist mir in diesen Gesprächen deutlich geworden, dass die Unendlichkeit überhaupt niemals, ausser in einer Regel in den Begriff cintrete. In der Wirklichkeit aber tritt sie wirklich nur unerfassbar ein. Dies scheint neue Aussichten zu erôffnen.
Allerdings ist der Gedanke ganzneu, scheint auch sogar gewissen Tendenzen, die ichstets haite, zu widerstreben. Der Tendenz nemlich das absolute nicht wirklich werden zu lassen; mit der ich mich, durch die gleichfalls im Gespräche vorgekommene Einheit — [?].
— Satz : Dieses gemacht werden zur Anschauung des Ich geht wirklich ins Unendliche fort 1. |
N. B. Dass die Wirklichkeit des Anfanges mit der Wirklichkeit eines Ich zusammen hängt, steht unten, u. ist auch ohne dies bekannt. Es ist daher hier die Heuptsynthesis, u. Lüsung des Widerspruchs. — Satz : Das gemacht werden des Ich zur Anschauung geht wirklich, u. in der That zur Unendlichkeit fort. Wenn ich dies auf die Einheit der sich entwikelnden Kraït zurükführe, so lässt es sich denken. Wenn ich das Durch, als die Regel, setzen will, so lässt es sich wieder nicht denken : denn die Wirklichkeit eines Durch sezt Vollendung u. System. Hier daher ist: der eigentliche Untersuchungspunkt ; auch der Streitpunkt mit Sch(elling).
4. Dies ist hôchst bedeutend. Nun fällt bei diesem Machen des Zch die Erscheinung zugleich dem Gesetze des Systems einer Welt von Ichen anheim. Diese sfehen drum wie [?] in dem [?] chlichen [?] Gesetze, und als. — N. B. Grundpfeiler jener unendlichen Entwiklung (die in Absicht der Unendlichkeit nach einem andern Princip einhergehen [?] muss) fest; u. so ist ire Vichfansichheït, dennoch bei ihrer Beziehung auf die Realität schon hier fest angegeben.
LA GUERRE CONTRE LA FRANCE. | St
— Folgen der Erinnerung an das vorhergehende. 1. Inwiefern das erscheinende absolute Princip (ein Durch des Lebens) ist, kann die Principheit nie ausgetilgt werden, u. es ist unendlich. (Es ist, in jedem Momente da es ist, wirklich u. in der That Princip, was allerdings etwas sonderbares ist, u. einen tiefen [?] Widerspruch hat, der zu lôsen seyn wird. — 2. Insofern [?] ich das besondere Mannigfaltige (das eben erst deduciert worden ist) durch einander begreifen will, tritt der Verstandesbegriff da ein. In der Unendlichkeït die Unbegreiflichkeit ; die das begreifen will, also die Allgemeinheit des Begriffs. Giebt dies was? Niemahls [?] etwas [?] klares. Aber — 2. vielleicht folgendes. Ist das absolute in der Erscheinung Princip, so ist es dies eben unmittelbar : jedwedes Factum daher ist Principiat, absolutes : bleibt es in Ewigkeit. N. B. (Hier ist nun die strenge Scheidung u. ne einleuchtendste Beweis gegen die Schellingianer : Darin besteht eben die Erscheinung, dass sie nur Principiat sey, u. als in ihr selber etwas andres werden kôünne. — Nun kann zwar wohl im allgemeinen eingesehen werden, dass sie Principiat, dennoch ein anderes (hier erst entsteht die Disjunktion eben durch das absolute Durch.) Princip sey ; dass überhaupt, nicht aber wie. — 3. Das Durch daher ist absolut nothwendig, und ist selber absolut, so gewiss die Erscheinung als solche seyn soll. (Erscheinung als solche, d. h.
eben erst durch den Begriff). — 4. Hier bietet sich nun eine Formel an, die,
ich in dieser Hühe noch nicht gehabt habe ; dieses zweite Durch nemlich, he Wirklichkeit des Als [?] die ebenso absolu ist, als das erste Principiat, in dieser Absolutheit mit dem ersten in Wechselwirkung zu stellen. — Es giebt dies Duplicität, vielleicht Fünffachheit, vielleicht eben den synthetischen Anfangspunkt den ich suche, so dass ich hier ganz unerwartet zur Lôüsung der ganzen Schwierigkeit kommen kônnte. In den lezten Bearbeitungen liegt der hier angeregte [?] Satz darin, dass der Verstand eben absolut sey, und alles wirkliche durch ihn tre gehe.
— Jezt zur Ausführung der aufgegebenen Wechselwirkung. Offenbar wird durch das zweite Durch, das erste, eben Principiat genannt, auf eine gewisse Weise modificirt. Objectivirt, als ein besonderes, u. selbstständiges hingestellt, dem noch überdem [?] das allgemeine bradikat zukommt, dass es sey Erscheinung. — 2. Um diesen Satz gehôrig zu nützen, wird es nôthig seyn in das eigentliche innere Leben das absolute Verstandes Féten t dieses zweiten Durch hineinzugehen. — Es bietet sich eben in den obigen, dass es an sich eben nur sey, und dass das Prädikat der Erscheinung nur Zusatz werde, ein näherer Eingang. — N. B. Es fragt sich, ob es nicht überhaupt erst eben durch dieses Prädikat, u. um desselben willen Erscheinung sey, was ein unverhoftes Zusammenfallen des Idealismus u. des Realismus : des Als [?] u. des Ansich geben würde, als eine durchaus neue Betrachtung. — Zur Aufgabe, u. zwar bei ihrem leichtesten Theile. Also — sie ist Erscheinung, absolute, u. bleibt es ewig wie oben angemerkt : es wâre daher gegen die
1. Absolutes Verstandes Leben. — Het dieses wichtige Datum der Pate nicht vergessen. Ich kenne alle die objektiven Adheren Bestimmungen ohne Zweifel
aus der Form des Verstandes, unter Voraussetzung, dass ein solcher sey, u. seyn
soll, ableiten (u. diese Ableitung ist oft, u. auch in unsecren lezten Arbeiten geschehen). Nun mag es sich dennoch zeigen, dass etwa das Seyn des Verstandes selber und so auch seiner Resultate sich auf ein hôheres gründe ! Ob oder ob nicht, u. wie ; auseinanderzusetzen ist von der hôchsten Wichtigkeit.
Einheit, oder besser gegen die Konkretion und Beschlossenheiït des Seyns ire sich selber (was schon Anknüpfung einer Totalität, u. zwar dieser Totalität in ihrer Wurzelist)}, wie sie zugleich noch etwas anderes wäre ; Erscheinung als Erscheinung. (Dieses ist eben schon absoluter Verstandes-begriff, die Theilung [?] fühlend.) Scheint schwer zu werden. — 1. Es ist hier vor allen Dingen der Grund u. die Maxime des obigen Räsonnements, was ja selbst ein Verstandes — [?] — [?]ist, in seiner Wurzel zu erfassen. Die
Voraussetzungist:es ist das, qualitativ, u. kann drum nicht ein anderes seyn. — N. B. Dass dies schon den Idealismus u. Realismus bezeichnet u. dass nur in diesen ein auseinanderfallen ist: dass ferner der Idealismus nothwendig, für seine eigne Müglichkeit ein idealistisches Vergessen einer Realität u. so eben überhaupt ein abgesondertes, u. selbstständiges Ich, als den Grund alles Scheins voraussetze, ergibt sich hier von selbst. — Die Vergessenheit ist nothwendig. — Dieser Satz scheint ganz neu |[?| in Beziehung auf das Ich, dessen Ursprung ich noch niemals in dieser Klarheït gehabt habe.
— Gleich an diese erste wichtige Entdeckung. — Ein Seyn ausser dem Seyn habe ich das Vorstellen stets, — dieses Merkmal empirisch erfassend, genannt. Hier tritt der hühere Grund hinzu. — Die erst empirisch erfasste [?] die : das in Rede begriffene sey eïgentlich Erscheinung der Erscheinung, eine
aus [?] dem absoluten Leben : dieses nun [?] verberge [?] sich bis zur Wie-
derherstellung durch die W.-L.
Was heisst nun dies alles : Fasse es so : dieser Punkt sagt : es ist Erscheinung u. damit gut : er ist selber sein Fokus, u. ruht auf seiner eigenen
. Fakticität, und lässt in dieser seiner Gewissheit sich betrachten als Gefühli;
unmittelbare Realität, als stets u. immer faktischer Fokus. Dagegen geht unser Räsonnement weiter, zu einem Grunde dieser Gewissheit, u. sagt das Leben selber u. seine Erscheinung unmittelbar erscheint hier als solche?. Ist denn dies nun selber eine andere, denn eine faktische Gewissheit ? Nimmermehr. Was ist also der eigentliche Unterschied. Antw. nach obigem : Das seyn u. beharren u. beschlossen seyn im Principiat, nach erster Weise : Das Setzen eines Princips nach der zweiten. — Dies dürfte — [?] u. Disjunktionspunkt im Wissen überhaupt,—[?]den hôchsten der [?] am bestimmtesten angeben, dieser Wechsel zwischen Princip u. Principiat. Auch in der ersten ist etwas vergessenes. Diese Vergessenheit geht überhaupt an in der Geschlossenheit der Erscheinung: u. spaltetinnerhalb derselben sich wiederum, u. so dürfte eben eine geordnete Tabulatur sich ergeben : — Das vergessene und im Hintergrunde bleibende ist stets ein Princip, bestimmend das Principiat. Welches erstere — [?] — [?] oder ein bloss formales ist, zu einem Dass, oder ein qualitatives zu einem Was. Das leztere muss besonders abgeleitet werden, u. es lassen sich hier ganz neue Entdekungen versprechen. Eben die eine Tabulatur übereinander, welche die Region des systematischen Zirkels erst in sich enthälts.
1. Resultate (N. B., N. B., N. B.). Dies recht begriffen ist hôüchst bedeutend. Die eigentliche Wurgel des Ich ist nun die faktische Gewissheit. Das Geruhen auf dem Facto. Darum findet es auch nicht eher Ruhe als eben in diesem Hingeben an das Factum.
2. Dies scheint auch entscheidend zu werden für das eigentliche tiefere Princip des blossen Dass u. des Wie. Das leztere recht zu Tage geliefert, muss ja den Grund der gesammten Qualität geben.
3. Fichte, Nachlass Packet, XXII, Nr. 25, 2. Bg., 4, Ms 7 ss.
Le tel