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5. « Es freute mich sehr, den braven Beethoven selbst da und sehr fetiert da zu sehen, um so mehr, da er die unselige, hypocondrische Grille im Kopf und Herzen hat, dass ihn hier alles verfolge und verachte. Sein äusseres stôrrisches Wesen mag freilich manchen gutmütigen, lustigen Wiener zurückscheuchen und viele unter denen, die sein grosses Talent und Verdienst auch anerkennen, môgen wohl nicht Humanität und Delikatesse genug anwenden, um dem zarten, reizbaren und misstrauischen Künstler die Mittel zur Annehmlichkeit des Lebens so anzubringen, dass er sie gern empfinge und auch seine Künstlerbetriedigung darin fände, Es jammert mich oft recht herzinnig, wenn ich den grundbraven, trefflichen Mann finster und leidend erblicke, wiewohl ich auch wieder überzeugt bin, dass seine besten, originellsten Werke nur in solcher eigensinnigen, tie f missmütigen Stimmung hervorgebracht werden konnten. Menschen, die sich seiner Werke zu erfreuen imstande sind, soliten dieses nie aus den Augen lassen und sich an keine seiner äussern Sonderbarkeiten und rauhen Ecken stossen. Dann erst wären sie seine echten, wahren Verehrer » (1bid., 109-110).