BAMZ. 1826, n
217. « Im Gesang, der die Sprache und die dem Menschen innewohnende Tonwelt umfasst, stellt sich das Menschliche dar, im Gegensatze zu den Instrumenten, als dem Aussermenschlichen » (BAMZ, 1826, n° 47, 374).
Trois parties instrumentales précèdent celle où interviennent les voix. Il ne faut donc pas juger l’œuvre comme une cantate. I faut, pour l’analyser, la diviser en une partie purement symphonique et un chant joint à la symphonie. La nature propre de Beethoven s’y montre : il est avant tout musicien instrumental, et sa surdité l’a cantonné encore davantage dans ce domaine en le retranchant du commerce des hommes. Marx précise les caractères qu'il attribue à la musique instrumentale, telle que Beethoven l’a utilisée dans ses dernières œuvres, et au chant naïf de l’homme, puis déclare que Beethoven a « élevé sur le trône » ce chant, « pour le glorifier en lui faisant vaincre le monde des instruments » (?!$).
Après avoir analysé la symphonie, Marx résume sous forme schématique le plan qu’il y discerne. Une première partie est consacrée à montrer la musique instrumentale et la musique vocale en lutte, l’instrumentale cherchant à s'évader d’elle-même et-à acquérir le langage. La deuxième partie est une « fête du chant » : la musique instrumentale y reçoit le don de la parole, ou plutôt le chant fait la conquête des instruments (?!°).
C’est le plus original des comptes-rendus qui ont pu être consacrés à la Neuvième symphonie du vivant de Beethoven. C’est
218. « Endlich hat er sogar durch das für schaffende Künstler unerhôrte Unglück der Taubheit von aller lebendigen Einwirkung menschlicher Sprache, von aller Geselligkeit hinweggerissen werden müssen, um sich ganz ungestôrt in die Anschauung des Instrumentalen zu versenken und in seinen letzten Werken bisher ungeahnte Tiefen desselben zu ergründen und zu offenbaren. Unendlich, wie in der landschaftlichen und sonst aussermenschlichen Natur, sind in der Instrumentenwelt die Gestaltungen und Kombinationen. Jetzt streift das Naturleben an menschlichen Ausdruck und Gesang und man ist versucht, menschliche Bedeutung und Gesangsprache herauszuhôren; jetzt lôset sich das Gestaltete in sein Klement, den einfachen Klang, auf; und die einfachste, verlorne Form bildet sich daran wieder in vielfacher Zusammenstellung zu einem grossen bedeutsamen Ganzen, wie Blatt an Blatt uns den Baum darstellt. Dem gegenüber steht der ewig in sich reine Gesang, der hôchsten Bildung in der Natur, dem Menschen zu eigen gegeben, und in seiner Kinfachheit mit seinem hôchsten geistigen Inhalte das proteische Instrumentale besiegend.
« Diese Anschauung nun scheint uns Beethoven in der Symphonie mit Chor ausgesprochen zu haben. Er selbst, herrschend in der zauherischen Instrumentenwelt, lauscht dem einfachen Klange aus menschlicher Kehle; und die treu-unschuldige Liedesweise, des Menschen eigne Sprache, — sie, die Erhalterin und der geistige Ausdruck beglückender Geselligkeit — erhebt er auf den Thron, dem er selbst ferner gestellt ist, um neue Reiche dem menschlichen Geiste zu ôffnen und zu erwerben. Nicht einen zufälligen Schlusschor für ein Instrumentalstück (das keines fremden Schlusses bedurfte), nicht eine Komposition der Schillerschen Ode, nicht den musikalischen Ausdruck ihres Inhalts, oder gar ihrer Worte — nur Gesang, die einfachste Weise menschlicher Tonsprache, hat er aufgesucht, um sie mit dem Siege über die Welt der Instrumente zu verherrlichen »
(Ibid., 375).
219. « Gegenstellung und Verknüpfung der Instrumental- und der Vokalmusik :