‹ Le "Romantisme" de Beethoven Contribution à l'étude de la formation d'une légendeChapitre 64 sur 356 · Tbid,, IV, "109, 1x · texte numérisé non relu

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209. « Wer Dich mit leiblichen Augen sieht und sieht Dich nicht durch die Liebe, der sieht Dich nicht, Du erscheinst nur durch sie dem liebenden beschwôrenden Geist. Je feuriger, je kräftiger die Beschwôrung, je herrlicher Deine Erscheinung, je mâächtiger Deine Kinwirkung. Yieber Freund! meiner Beschwôrung hast Du Dich aufs innigste vergegenwärtigt, ich habe Dich in jedem Gedanken als in einem magischen Kreis umfasst, und der Inhalt mag sein, welcher er wolle. Du durchwaltest ihn, Du wohnst in jeder Gestalt, die mein Geist ausspricht.

« Es ist wahr, Zauber ist Zauber, er heot sich in sich selber auf, und darum leugnen sie seine Wirklichkeit, sie glauben : nur was sinnlichen Ieib habe sei wirklich, und ihnen muss Verstand nur als sinnlicher Boden gelten. Das Werk Gottes aber ist Magie, die Liebe in unserer Brust, die Unsterblichkeit, die Freiheit, sind magische Erzeugnisse Gottes, sie werden nur durch die Kraft seiner Beschwôrung in uns erhalten, sein Hauch ist ihr Leben, sie sind unser Flement und in diesem verewigen wir uns, und ob auch Zauber in’s Nichts verschwinden künnte, wie leicht ! — so ist er doch die einzige Basis der Wirklichkeit, denn er ist Wirkung des gôttlichen Geistes.

« Das Geborenwerden der gôttlichen Natur in’s irdische Leben, und sein Sterben in vorbereiteten Schmerz, ist magische Beschwôrungsformel.

« Schmerz liegt in der Natur als der mächtige Übergang aus dem Nichts in’s magische Febenr:

« Die Kunst ist auch Magie, sie beschwôrt auch den Geist in eine erhôhte sichtbare Erscheinung, und der Geist geht auch über die Schmerzensbrücke bis innerhalb des magischen Kreises » (1bid., 151 et suiv.).

MA La

tina, en effet, ce n'est pas seulement l'infini que la musique exprime, c’est Dieu lui-même. Elle l’indique dans une sorte de dialogue épistolaire avec Caroline de Günderode.

Caroline demande d’abord si l’univers a « surgi de l’agitation désordonnée du chaos sous forme de musique ». Bettina répond affirmativement, explique que l'esprit de Dieu est partout et que, « puisque toute pensée, toute mélodie est une âme, l’esprit humain, par le fait qu’il embrasse tout, doit devenir harmonie, poésie de Dieu ».

Mais Caroline demande encore une explication et Bettina lui expose alors que l’esprit de Dieu passe dans chaque affinité harmonique et que « penser, c’est exprimer Dieu, c’est se donner forme à soi-même dans l’harmonie ». Lorsque nous concevons quelque chose, dit-elle, « c'est l’esprit de Dieu qui se crée dans l’esprit humain ». Ce « germe de l’apparition de Dieu », nous avons le devoir de faire effort pour le développer. Une grande. action « éveille l’harmonie » à laquelle les corps célestes euxmêmes participent et porte sa satisfaction en elle-même, car elle résout « en harmonies supérieures » la musique que nous portons en nous (?°).

Bettina exprime bien ici une sorte de panthéisme qui se manifeste, à ses yeux, par la musique. Elle reprend, en passant, le vieux mythe de l’harmonie musicale produite par les astres dans leur course, comme tant de romantiques l’avaient fait avant elle. L’harmonie de la vie s'exprimant par des sonorités musicales est également une image familière aux romantiques. Dans son essai d'interprétation du mystère de la musique, elle va aussi loin qu’on puisse aller : la musique est esprit, elle permet à nos sens d’entrer en contact avec l’esprit, elle nous suggère l’infini, elle nous révèle Dieu. Elle peut même servir à une sorte de contrôle de notre santé morale comime du bon fonctionnement de l'univers, puisque toute cause de trouble, toute irrégularité engendre d’affreuses dissonances.

La musique n’est donc pas pour Bettina un univers clos obéissant uniquement à ses lois organiques. La musique est expres-

210. « Ja ! Das beweist die Musik, jeder Ton spricht seinen Akkord aus, jeder Akkord spricht seine Verwandtschaften aus, und durch alle Verwandtschaft strômt der ewig wechselnde Gang der Harmonien zu, der ewig erzeugende Geist Gottes. Denken ist Gott aussprechen, ist sich gestalten in der Harmonie, — ich wage nicht einen Seitenblick zu tun, aber ich fühl’s, dass im Begreifen der Geist Gottes sich erzeugt im Menschengeist, und zu was wär’ dieser Keim der Gotterscheinung im Menschengeist, wenn er

nicht durch ewiges Streben ihn ganz entwickeln sollte? — Der einzige Zweck alles Lebens : Gott fassen lernen, und das ist auch unser innerer Richter. Was Gott nicht entwickelt, das bliebe lieber ungeschehen; denn es ist nicht Melodie, — was aber

unmelodisch ist, das ist Sünde; denn es stôrt die Harmonie Gottes in uns, es klingt falsch an, aber alle grosse Handlung weckt die Harmonie, die Sterne klingen mit ein, drum ist gross Denken, gross Handeln auch so selbst befriedigend, es 1ôst die gebundenen Akkorde in uns auf in hôhere Harmonien, und steigern sich die musikalischen Tendenzen durch allerseitiges Erklingen aller mittônenden Akkorde » (Die Günderode [Bett., II, 377-378]).

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