Delisle, /. c, p. xv-xvi
Weniger durchsichtig ist die Herkunft der andern Briefe Menzini's im Besitze Libri's. Francesco Del Teglia, Menzini's jûngerer Freund, hat die grosse, bereits erwâhnte Ausgabe von Menzini's Werken in die Wege geleitet ', und dafùr auch die Vorrede geschrieben. Menzini hatte ihm letztwillig seine Papiere anvertraut -.
Ob nun Del Teglia in seinem Testament die in seinem Besitz befindlichen Papiere der Magliabechiana vermacht hat oder ob dieselben nach seinem Tode verkauft wurden, entzieht sich meiner Kenntnis. Der Umstand aber, dass die Magliabechiana Briefe Menzini's an Francesco Del Teglia besass, und dass dièse Briefe frûher in grôsserer Zahl als heute vorhanden waren 5, wûrde vielleicht dafûr sprechen, dass die heute in Paris befindlichen Briefe Menzini's an Del Teglia entweder von Libri, oder von Andern vor ihm, gestohlen worden sind.
Zu den von Moreni 1828 verôffentlichten Briefen unserer Hs. ist folgendes zu bemerken. Die Wiedergabe ist im AUgemeinen eine genaue, nur dass Moreni, dem Brauch seiner Zeit folgend, da und dort kleine Aenderungen an einzelnen Wôrtern vornimmt, was er p. xxiv folgendermassen ankûndigt : « ... debbo in fine dichiararmi d'aver talvolta soppresse in alcune di esse lettere del Menzini, abbenchè da esso dette per solo brio, o per espressione enfatica, certe voci improprie, e scorrevoli d'ordinario nelle bocche di persone o ineducate, o immoral! . »
Irrtùmer in Daten sind ihm folgende unterlaufen ^ :