FIN
Monseigneur.
Je n'ay vollu fallyr an plustoat advenir V. À. S* de ce que lycentié du service du ducq de Loreyne J*ay lessé au ban de Loignon les soU datz que fay ramesné au nombre de deux cent encore bien montez mays en équyppage de soldatz cacez et asse malle en cônche. Je nay peu obmeltrc pour mon debvoyr les représenter à V. A. S«. premyer que les remercier k cette occasion Je la va trouver et feray plus come le danger du chemin me permettrai de m'advancer. Néanmoins là où V. A. S, ne sereyst servye desdils gens de guerre pour le présent qu'il luy plaise le mander au plus tost affin syl le trouve bon soulager ses subjects du d*ban de Loignon et que par mesme moyen Je puys en estre deschargé vers V. A. S. a laquelle Je prie Dieu luy donner, etc.
Signé, J. T'Serclaks.
DeNamur le 4 % de décembre 4590.
' Archives du Royaume. Liasses de l'audience.
HECOmiENDATION AN DIB K. M. FUR MONS' VON TILLT, DASS IR M. INE IN DERO
KR1E6SDIEN8TEN GEBRACCBBN SOLLTEN.
AUerdurchleuchtigister, etc. E. E. M. werden sich genedigist zu eriDdern wissen, was Deroselben ich unlengst bei irem aigenen Gorrier wegen behandlung des von Thylli inn E. M. Khriegsdienste zugescbriben habe. Wann ich dann seithero mit ime Doch weiter soviei gehandlet dass er sich an jetzo alsbalden , und ohne allen lengern Verzug, hinauss bei E. K. M. zu weiterer seiner behandlung einslellen soDe, uud er darauff gleich an Jetzo hinauss zeuche; so habe ich nicht unterlassen woUea ine mit diesem schreiben an E. M. zue beglaitten gehorsamb bruederlich bittendt, Ë. R. M. wdllen ermellten Thylli aïs ainen wolversuechten, khriegsverstendigen und in diesen Landen wol angesessenen Mann , inn genedigislen bevelh haben und ine zue solchen Diensten bestellen und ruefen darbei er seinem Stand t und Condition nach verbleiben khdnnep wie wir daran nicht zweiflTeln, er werde E. M. und dem Ehriegswesen daraussen neben anderen nicht ùbel anstehen. Und ich thue E. E M. und L. mich zue gênaden und brûderlichen hulden bevelhen. Datum Brûssel, den 26*' december, a® 94.
ABSCHRIFT OES OBBRSTEN PATENTES PUR DEN KAISERLICIIEN HEERFUHRER GENERALES FREYIIERRN VON TILLY. PRAG 7 |fAI AN® 1602.
Wif Rudolph
Bekennen œffentlich mit diesem brief und thun kund maenniglirh aïs unser und unserer kœnigreich und Landen, allgemeiner auch Christenheit unvermeindiiche Nothdurft erfordert, uns bey Jetzigen oflenen krieg wider den Krbfeind den Tûrken zu Erhalt-und Defendirung unserer Landen, Granitzen und getreuen Unterthanen, mit einer mehrcren anzahl Kriegsvoick zu beslœrken, undtgefassl zu machcn, ilass Wir
' Archives du Royaume. Secrétairerie d*Etat allemande. Correspondance de Rodolphe U. * Archives Impériales de Vienne.
demnach unseren gewesenen Obristen WacbUheisler ûber das Fussvoick und lieben getreaen Johann Tserclaés von Ti)ly und Marbais in Ërwœgung und Betrachtung seiner uns beruhmten Geschicklichkeit kriegs erfahrenheit bewilligt haben , cm vœlliges régiment Walionen von 3,000 mann starck, zu errichten und strachs'auf den Foss zu bringen.
Davon solle auch hiemit gedachten von Tilli als Obersten uber dieselbe angenohmene und auf 3 monath lang, die nœchsten nacheinander und aucii hernach so lange wie des regimentes aolcher gestalt Ledùrfen werden, ohne einigen ferneren neuen Behandlung, so erobrisler oder seine unierhabende Haupt-Befehls und gemeine Kriegs-leute alsdann nach Ausgang béruhrerdrei monat praetendiren mœchten, bestellt sein. Thuen dass auch wissentlich, in kraft dièses Briefes, also das gedachter von Tilly, von stund an sa viel mœglich, sich um spiche obbemoldte anzahl dcr 3000'Wallonen bewerbea. dieselben aufbrÎQ* gcn, bestelien , und dann damlt Uns wider beruhrten Ërbfeind zu Beschûtz-und Beséhirmung unserer Lande und Leute auch unseres heiligen Christlichen Namens und glanbens, und sonsten gegen allen Unseren wrderwœrligen dienen, und solche Musterplatz der ihm hieroach wird bewiiligt und benennt sein» bescheiden solle, und solle daselbst ihnen ibr monat auf den tag der tnusterung angehen, und sie folgends auf unser oder unseres Feld General Obristen, auch dessen Obristen Feld General lieutenant Verordnung und Befehl, es sei zQ Wasser oder Land, in Besatzungen mit ganzen oder halbefi regimente, auch ganzen oder halben Fœhniein, auch rottweise , ' wie es die Gelëgenh*ait und Nothdurft Jeder zeit erfordern wird, sich gebraachen und zu dienen, jauch • anzuordnen unà fûhren zu lassen schutdig sein, wie solches in dem Fall ein^ni aufrichtigen Obersten und ehriichen kriegsleuten zu thun zusteht und gebûhret. Und gebieiben darauf allen und jeden Hauptleuten, hohen -j£mtern , Fœhnrichen, Befeblshahcrn, und den anderen gemeinen knechten so und ernennten von Tilli régiment sein werden, gnaedigst, ernstlich und wœllen, dass sie nach Uns» Unseren General Feld Obristen, und dessen Feld gênerai lieutenant ihr Aufsehn und Gehorsam auf vorgcmelten ihren vorgeselzten Obristen haben, Unseren t.ulzen und frommen fœrdern und entgpgen allen nachtheil nnd schaden warnen und fûrkommen . wie solches ehriichen kriegsleuten gegen Uns als ihron kriegsherrn gebûhrt und wol ansteht.
Dabei ist ihnen bewiiligt, dass sie ihrer verdienten Besoldung , wio die ihnen in der musterung wird gemacht und passirt werden , so viel mœglich monatlich der Gebûhr nach bezahlt wefden sollen. Dagegen
sollen die 30 tag fur ein monat zu dienen schuldig sein, und wo sach wœre, dass solche Bezahlung der Feindt oder anderer ursachen halber nach ende eines Jeden menais nicht gleicli vorhanden sein wurde, se soUe bemeltes unser kriegsvolck etwas geduld tragen , und dadurch wiilen zug, wacht und was endiichen kriegsleuten zu thon g^buhrt und zusteht, gegen oder wider den feind nicht abschlagen oder unterlassen.
Im Falle aber Wir sie weiter in Unseren Diensten zu erhalten, nicht nothdurftig sein wûrden, so mûssen Wir auch alsdann dieseiben Unserer Gelegenheit nach verlauben und ihnen abdancken iassen, ]edoch wann und sobald seiches beschieht, so soll ihnen ein halber monat sold sammt der verdienten Besolduug auf vorgehcnte Musterung gegeben und bezahll werden.
Wie dann diess und das ubrige Unser beinebens gefertigter kriegsgebrauchlicher artickelsbricf mehrerer Inhalts ausweiset und vermag gnoediglicher und ohne Gefœhrde mit Urkund dièses Beslallbricros mit Unserem Kayserlicben Insiegei verfertigt.
Fur die Bichtigkeit der Abschrift Wien am 6 Juni 4854.
Signé Herzog Eœp. Direclor.
Monsieur, mon cousin^ fay receu les vostres lesquelles me sont esté délivrée plus tard que ne debvait , pour mon absence de ceste ville. Je suis esté bien ayse d^entendre par icelle vostre bonne disposition en laquelle je prie Dieu de vous maintenir. Je vous eu envoyé les lettres de Sa Majesté que désirés, n'estait que en la conjoncture où sa dite Majesté et son Altesse se trouve à présent , je double qu elles ne vous serviroit de rien ou que pluslôt elles vous nuyroionl, côme aussy celles de Tarchiducqz Mathias, quant à celles de rarchiducqz Maximilien Ion espère qu il viendrai icy dans quelques jours , où je ne Pauldray de m*employcr afRn qu il en escrive en la meilleure forme que désirés, vou.s priant de croire que je m'employeray pour vou^'avcrqz toutte l'afeclion que scauriez désirer d'ung votre parent. Je hayse
* Ardiives du château de Norderwyk. Invcnl. Litl. C. N» 66. Autc^ graphe.
bien affectueusement les mains à ma cousine vostre compaigne et à voaâ. Je demeure.
Monsieur mon cousin,
Vostre bien affectionné cousin pour vous servir
T'Serclaes de Tilly.
De Prague le 27 Janvier 4607.
A Monsieur Monsieur Anthoine TSerclaes, S' do Horn et de Bacht k Bruxelles.
Monsieur mon cousin Je vous envoie icy Joincte la lettre que Tarchiducqz Maximilien escript à son Alteze en vostre faveur, faict en la meillieure forme qu'il at esté possible. Sy bien j'estime qu elle vous scrvyrat , en tant que vous aurez de bons amis qui la scauront représ Dter par delk. S'il y at quclqu'aultre occasion par deçà en laquelle Je vous puis servir, je m'employeray de très bonne volonté, me recomandant très affectueusement en vostre bone grâce, corne aussy en celles de ma cousine vostre compaigne. Demeurant Monsieur mon cousin
Votre très-affectionné cousin pour vous faire service,
TSerclaes.
De Pragae le 24 de Mars 1 607.
Monsieur Anthoine TSerclaes. seigneur de Horens et de Bachten à Bru selles.