AU SÉNAT DR HAMBOURG
Meiiren freundlichen gruess in gunstig geneigtem gueten willén zuvor. Wolehtwûrdige, woledle» auch... und hochgelehrte besonders (iebe Herrn und freunde.
Hiemit bloibt denselben unverhalten, dass ich die von der Churfursll. Durchl. ChurCœlln, unserm genedigsten Herrn, sowolals vom Herrn Yeldtmarsckalkhen Grafen von Ânholt ubermachte schreiben/ neben beigefugten advisen woleingeliefert empfangen. Dass sy nun solehe schreiben vor diessmal zur nachricht erœffnet, ist mit unrecht geschehen. Sage im ubrigen den Herrn vor die gethane communication fleissigen Danck, freundtlich gesinnende, so ihnen was weiteres zukommt mit gleichmessiger communication zu continuiren.
Beikommende schreiben an Hochermelten Churf. Dl. und Grafen vçn Ânh^blt haltend geruhen sie ohnschweer mit ehisten fortzuschicken.
I Archives du Royaume. Liasses de Taudienoe.
* Archives du château de Norderwyck.
Und ich bleibe damit den Herro eu freunds behaglicher willfahroDg stets wolgeneigt.
der Herrn
Freundtwilliger
JOBANM GrAF von TiLLY.
Datum Billfeldt deb 46(» Juli a* 4625.
L INFANTE AU COHTB DE TILt.
Mon cousin, j*ai reçeu la lettre que vous m*avez escript le 36 de ce mois et veu tout ce qu elle contient, nommément des gens que vous demandez que J'envoye vers le Rhin. Pour à quoy respondre vous diray, que j'ay présentement fait marcher celle part les régimenU de cavallerie du ducq de Saxe et celuy de Cratz, mesme différentes compagnies de cavallerie de cette armée, aussi les régiments d'infanterie du duc de Neubourg, prince de Ghimay et comte de GoUalto, pour s opposer et empescher les desseins de Mansfeldt, mesme ay donné ordre au comte Henry de Berg, le cas échéant, vous assister de quelques gens, etc.
Le47jaUletJ6S5.
l'wfantb, ad cohtb de tillt.
Mon cousin,
J'ay reçeu la lettre que vous m^avez escript, et entendu ce que ma relaté de vostre part, le conseiller TSerclaes porteur de ceste, en date du 4 6 de ce mois, — pour à quoy respondre, me mettray k ce que qu'il vous dira de ma part sur le subject que vous lui avez enchaîné.
De Bruxelles, le 27 de juillet 4 626.
* Archives du Royaume. Liasses de Taudience.
* Archives du Royaume. SecréUirerie d*Etat allemande. Carton. 490.
LINFANTE AU COMTE DE TILLT.
Mon cousin I
Comme /envoyé vers Denemark le porteur de ceste Jehan Charles de Schomberg des conseils de leur majesté impériale et catholique, Je luy ai enchargé de communiquer ce que vous entendrez de luy, c'est pourquoy Je vous requiers dans ce qu'il vous dira, luy donner entière foy et crédence. A tant, mon cousin, je prie Dieu de vous avoir en sa sainte garde.
De Bruxelles, le 6« du mois d'aoust 4625.
Au s' de Tilly, en crédence de Jehan Charles de Schomberg.
AU COMTE DE TILLT
Mon cousin. Pour les bons et aggréables services que m*a rendus et rend encore présentement la dame de PaUant, Je ne puis sinon grandement désirer son bien et contentement et celluy de ses enfants. Cause qu'estant advertie de la recherche que faict le vicomte d'Alpe son fils k la demoiselle de Tilly voslre niepce, chanoinesse de Maubeuge, jj vous ay bien voullu faire ceste pour vous dire le particulier contentement que ce me fera qu apportiez k ce mariage vostre consentement, comme j'espère que ferez, et en attente de quoy Je prieray Dieu, mon cousin, vous avoir en sa s^* et digne garde.
De Donquerque, le 46 de septembre 4625.
* Archives du Royaume. Liasses de Taudience. ^ Ibid.
338 GORBESPONDANCE DE TILLY.
kV COMTE DE TILLT.
Monsieur,
J'ay reçeu la lettre qu'il vous a pieu m*escrirc le 4 6 du mois passé, avec Tadjoincte pour monseigneur le marquis que Je luy ai incoDlinent délivré, et ayant du contenu, faict rapport k son Alteze, elle in*a commandé de vous respondre quelle feroit volontiers tenir exempte de logement des gens de guerre qui sont au pays de Namur. la terre de Marbais, si pour avoir Tordre du logement d'icelles sur les dicts pays esté général, ce nestoit ouvrir la porte k plusieurs autres qui viendroient prétendre la mesme exemption, de sorte que je voi^, qu'il faudra avoir patience pour ce coup.
Et touchant Tordre que vous demandez par la dicte vostre, pour le gouverneur du dict pays de Namur, où son lieutenant de descharger la dicte terre de Marbais k proportion des tailles qu'elle paye au roy. son Alteze lui en escrit la lettre cy joincte dont Je vous envoyé copisi a6o que vous en puissiez veoir le contenu, et sur ce, je vous baise les mains et demeure,
Monsieur, etc.
De Dunkerque, le i 8' de septembre \ 6%5.
No 400».
Copia schreibens w^a» seine Excell. der Herr gênerai Graf von Tiliy etc. an den Niedersaechsischen Craeyss et mutatis mutandis an die zween ausschreibende Fuersten, wie auch an anderc particular staende geschrieben, de dato Mahlehrden den SS Octobr. aoDO 4 625 — und copia vom Pfaltzgraff Friederichen an grafen von Thorn abgangnes schreiben. — Gedruckt im Jahr Ghristi MDCXXV.
* Archives du Royaume. Liasses de l'audience.
* Archives du royaume. Correspondance de Wallenslein et de Tllly. t. H- Pièce détachée. Placard imprimé.
Cette lettre ne se trouve ni dans Khevenhiller ni dans le TheatrumEurop , mais elle est citée dans VOEsterreichischer Lorberkran%, \. IX, p. 919- ^ Huit pages in-4*, feuille à la main, sans lieu d'impression.
AJHNJEXES. 339
Durcfaleuchtige, hocbgeboirne Fuersten und Uerrn, Wolgeborne/ Edle Gestrenge, Ehrovèste, Fuersichtige und Weise, besonders liebe Herrn und Freundt. u. s. w.
Es haben die juepgst nach Braanschweig beschriebeoeii) dess Loeblichen nieder Sachsischea Grayses staende damais anwesende Raehle;- Bottschaffler und gesandlen , meiDen dahin abgeordneten, uaderm dato den ^ Augusti nechsterne schriffUiche Ërklaerung zqgestellet, darinnen, wie auch hiebevor za underschiédiichen mahlen einkommeo^ unnd mit erforderten hohen Teutechen verspreehen bestdettiget worden^ dass diesos Loeblichen Craey&s Fuerslen unnd staende, io Jhrer Kays. May. gehorsamben Dévotion^ solaog seye Athçm verblieben, kein wiedrige intention hàben , \iel weniger bey Ihrer angestelten Defensions verfasaung, eiue wiedrige resolution geDommen, Ihrer Eays. May. feinden sich nicht anhaengig gemacht, bey .widrigen consiliis sich nicht finden lassen, der Crayss oie kein andere intention gehabt ond noch als, intra terminos dess Grayses, und in terminis defensiqnis eingesessene zu versichereh» niemandt zu offendiren, ^\e\ weniger den Praltzgrafien per fortza zu restituiren, in allerwenigsten sich mit dero w.derwertigen zu coniungiren, Dessgleichen dass sie keine offentUche' oder heimliche Werbung wissentlich oder vorsehentliche wider Jhre May. gesamblet, dass auch ailes das jeni^e. was Jbre Kays. May. zum einzug in diesen Crayss bewegt, nur pr,ae8umptiones seyn , auch man darza nicht ursach gehabt , mit andern mehr Umbstaenden unnd justification der Kœnigl. Dennenmarckischen , und dess Crayss àrmirung, wie auch inculpiruog, was durch mich geschehen, und Weil E, F. F. G. G, die Herrn und Ihr derselben gehorsambste bestendige dévotion^ und ihrer Kays. May. mit et lichen begehren und erbieten bestendig assecurirt^ und niir ohn vorwissen in einem oder anderm elwas schltesslich zu handeln nicht gebuehret. Âls hab ich in confinenti ein solches hoeçhstermeldter Kays. May. allerunterthœnigst berichtet, darauff ich ehest ein résolution gewertig : Ob Hun wol ihre Kays. May. die Ursachen warumben sie die Dissarmirung begehrt, und desswegen den einzug anbefohlea, zu seiner zeil, noch mehr an tag angeben wuerde, auch ich die. Umbstaendt in den Kays. schreiben, unnd meinen gelrew gemeinlen noch newiich vom 43 dièses vom Herrn Herlzogen in Friedlandt, und mir in einem gesambten an beyden ausschreibenden F. F. G. G. abgahgenen schreibeii widerholten erinnerungen , wann mans recht erwegen will, nicht auflP blossen weiten prassumptiones , sondern vielmehr also bewendt zu seyn erachle, dass sie bey dergleichen gefaehrtich, sich baldt aenderenien laeuiften in acht zu nehmen, und
340 CORRESPONDANCE DE TILLV.
dannenhero wie aile unparleyische, also aach die ChurF, Darch. in Sachsen solche nicht improbirten, noch Ihre Kays. May. in ihrem desswegen angestelten verfassungen verdencken koennen oder woellen Ja nil unlauter zu erkenoen geben, wie der anzug zu verhaelen. ond friedliche Mittel zu ergreiffen wereo.
So wil ich auch nit widersprechen und zageben, dass dicser Loebi. Greyss in génère, also gegen Jhre Kays. May. wie oben angemeldt, gesinnet, sie aach nicht aoderst Nvissen, und van andern uberredt werden, als wann dièse Daennische Greyss verfassung nur ein defension dess Creyses : nienoardt zur Offension vielweniger den Pfaltzgrafea per fortza zu reslituiren, oder mil Jhrer Kays. May. widerwertigen und Feinden sich zu coniungiren, auch dannenhero die weniger Greyss Staendt, erstlich zu einem schluss der arnrïirung, erwaehlung dess newen Greyss obristen, und was darauff unter solchem schein allentbalben erfolget, bewegt, und etwan iheilâ die andern staenden, welche sich anfangs darzu, aïs einen gefaehrlichen Werck nicht verstehen wollen, endtlich mit dergleichen persuasionen einbilder sorg unnd gefahr gewonnen, und der feindtliche process wider micb angestellt worden.
Wann aber die Loebliche staende es nochmahl recht bedencken. hoife ich, sie werden ein andere resolution fassen, unnd sehen, dass die wol intentionirte wider ihren willen unnd meynung weyt, unnd zwar eben in dass Jenige verleylet , was ihrer Kay. May.» ond mein gulhertzige Erinnerung mit sich bringen : Die demonstraUontn werden sich scibst Je laenger, je mehr an Tag geben, unnd dormit dieser Lobliche Greyss augenscheinlich greiffe, das weder Ihre Kays. May. Jch oder andere nicht auff blosse praesumptiones gehen, sondern wichtige Ursachen vorhanden seyen : so uberschicke ich ihnen Gopey, was Ihre Kays. May principal Haubl : und noch Wehrender Feindt uniangst abermahl seibst mit eygenen Handen bekendt , geschrieben , und durch so wundorbarliclio schickung Goltes der gantzen Welt offenbahr worden : nemblich dass die kdnige, welche leichtlich zu verstehen, commissarios^ zu dess Mans* feldcrs armée (die sich zum konig in Dennopiarck wtflten conjungiren) zur ausstheilung dess Geldts sollen schicken. die armée zu conserviren , sonst sey nichts fruchtbarliches zu hoffen, Er PralizgrafT erfreuet sich, dass es sich in If alla zur besserung anlass, der Priedt mit den Religiones-verwandten geschlossen , dess Bapsllichen Légats tractation sich zerschiagen, dem connestabile ein ansehiiches Voici zugeschickt werde, (^ann auch (so sônderiich zu notiren) der konig in Dennenmarck ist, Gott lob, wol auff, vcrbleibt noch beslandig in
seinem guten vorhaben, starckt sich taglicb, bat auff so vie! voicks PatenteD aussgeben : Darauss warlicb gnog erscheinel, dass dièse acHanes unnd verfassangen fast zu einem gemeinen vorhaben geben, derowegen die andern den konig in Denneninarck under die arm mossen greiffeo, die Venediger ihr geldt, den konig aaflfden Beinen zu erhalten, herachiessen, Unnd cb wol der vermeynte konig in Ungarn dem Pfaltzgraffen nicht schreibe : so verrichte und bericbte es der scultetus von Perlin auss, durch andere weg hoffe strassb. angelangt seyn : Rassdorff hab befeich, nocb erinnerung za tbun dièses und anders, so dem Pfaltzischen schreiben nacb, sich wol aniast, bat den Bethlem Gabor ohne zweiffel bewegt, dass er abermal wider so hohes versprechen die Waffen wider Ihre Kays. May. ergreiffen, der meynung bey solchen umbstanden und underschiedlichen Yerfassungen , Ihre Kays. May. Hauptfeinds, und deren so mit demselben interessirt seyn, gemeine Intent noch mehr erscheine, setzl Pfaltzgraff Friedrich zu endt, was das endtliche rechte ziel seye : nemblich, darmit erund andere wider zusammen. und zu dem ihrigen kommen, welches nicht allein die verlohrene Pfaltzische landt, leuth und dignitet, sondern das konigreich Boheimb, und das ubrig anhangendt, ailes fur das seine, auff dièse stundt behauptet. sich einem Eonig in Boheimb helt, tractirt und tractiren last, und wie man mehr dergleichen warharffte anzeig hat, den graven von Thurn und andere in kurtzem gar nach Prag eingeladen, beyiiegendt PfaUzgravische copia hab ich aus seiner eignen handtschrifft de verbo abcopieren lassen , und das Original bey meinen Handen. und da jemandl dasselb zu sehen begert, ichs ihm aile stundt woll anffweisen. Jetzt angezogënes Original hat mir Gott in diesen Landen unversehener wunderbarlicher weiss in die handt kommen lassen. Gestalt ich auch nicht unterlasse, so wol der Rom. Kays. May. als den Churf. Durchl. Durchl. in Bayern und Sachs, fopias einzoschicken.
Weil dann der k(jnig in Dennemarck in seinem guten vorhaben (so mit den Pfaltzischen und dessen interessenten eins ist, unnd derowegen atles in einen content kombt} noch bestendig verbleibt, ihme Engellandt, Venedig und andere under die Arm greiffen Geldt zu underhaltung der armada herschiessen solten. so kan dasselb allein zu blosser defension dess Grayss, durchauss nicht angefangen oder gemeynt seyn . sondern dass es noch weiter zu einem gemeinen der specifirter interessirten ziel unnd intent gerichtet, unnd Ihre Kays. May*, eben dièses aus den urr.bstenden leichtlich abgenommen, verhoffe ich die Lob. Stande werden Jetzt mit henden greiffen, dass sie in diesen Laberinth verieitet, und dass mein einriicken in den
Crayss solche gefahrliche heimbliche pracktiken zu verlnndern, und den Graiss darvon zu erledigen fortgehen mussen; dass aoch nicbt ich. sondern dièse heimbiich Anschla'g. und weit aussehende Vorhaben in allen Ubelstandt und excessen in diesem Crayss ursach, und dc&ndaifs den Sachen zu remediren unnd weiters unbeil abzuwenden kein anders noittelj als dass der Crayss mit wûrcklicher disarmirung und voliziehung an der Kays. Vatlerlichen begeren. ihren bestendigen gehorsamb. wûrckliçh erweisen, den konig in Dennemarck gieicher gestall zu der Disarmirung umb der stande eighen frommen "willen vennUgen, sich gegen mir als einem freunde mit abwendung aller fciedtseligkeit, und befurderung des Jenigen, so meiner Armada furtreglifh erzeigen. auch durch wiederige impressiones oder interprétation dess Praitzischen schreibens. die nit mangein wirdt. sich nicht abwendeo lassen, das gantze schreiben. oder context der sensus unnd dâs Ziel redetseibst, enlgegen haben sioh die Lobl. Stande dessen von mir zuversehen, 'warzu ich mich offters erbotten.
Soich in eyl Eur F. F. Fursil. G. G. Gn. dén herzenunnd Euch zu dcro nachricht auss getrewer meynung nit verbalten sollen, die ich damit u. s. w.
Datum in quartier Mahlehrden 22. Oclob. anno 4625.
Ck>pia vom Pfaltzgraf Friedrichen an Graven von Thum abgangenen schreibens aussm Hàge von rf^ septemb. anno \ 625.
Lieber grave von Thurn, Ewer zwey schreiben vom 45 und ^^ augusti hab ich gesterii empfangen, erfrewe mich darauss Ewern beharrlich guten zustandt zuvernehmen, dann es euch nit so wol ergehen kan, als ich euch von herlzen wunsche, und were mirsehr leydt dass ihr das ellendt bey der Manssfeldischen armée hetten sehen sollen, es ist ein gross geldt unnutzlich verspielt worden, ich bin wolewiT méinung, dass w»,nn die konige nicht werden jcommwsarios zu ausstheilung dess geldts verordnen, und mit der Bezahluag besser inhalten , dass nichts fruchtbarlichs zu hoffen , dann nichl genueg ein Armée auffdie Beine zu bringen, sondern sie muss auch conservirt werden ; ich erfrewe mich dass es sich in Italien zu besserung anlest. Ausi< Franckreich schreibt man, dass der Friedt mit deo religions'verioandlen geschlo*sen, und die tractaten mit dem pabsthchen légat gantziicli zerschlagen, dass ein ansehenlich Voick deiu connestable zugeschickt wirdt, der konig aus Dennemarck ist, Gott lob, wol auff, verbleibt norh bestendig in «einem guten vornehmen,
8tarckt sich taglich, wie er danû noch uff s^hen Uusendt zu Faess patenta aassgegeben, aber man muss ihm under die Ârm greiffen» ich zweifte nicht, Engellandt werde das seinigo thuen, die Sere. Bepubliea kondt ihr Geldt nicht fruchtbarlicher aussgeben, aïs diescn konig uff den Beinen zu erhailen, Tilly hausierf ûbel im herlzoglhumb Braunschweig, uond seyndt die Furslën im Nieder-Sachsischen Crayss kleinmutig. weilen sie 80 ein starcken Nachbarn haben, unnd \n keiner verfassuog sich be6nden. Der Obrist von Oberhtraul ist gênerai Leatenandt von der cavalleria, in des konigs armada^ die Engellandische flotba ist zur See, was ihr vornehmen , weiss ich nicht, Gott.geb, dass sie v^as guts aussrichten, ob die Baya de todos los Santos eÎDgenommen oder nit eingenommen, ist noch zwciflich, urnd hat man noch nichts, als was die Spannische ausprengen, Tenchena ist wol langs underwcgs gewescn, seine Landsleuth haben ihn drey wochen zu Paris uffgehalten, do er die zeit mit pickhet spielen zugebfacht, es thut mir wol sehr leydt, an ewer guten gesellschaiït beraubt zu seyn, kunfiftige Wochen wcrdt ich mit meiner Gemahlin nach Core verreisen, und ein tagoder acht die zeit mit Jagen zubriogen, der konig aus Ungarn hai gantz keine schreiben von euch empfangen, wie ScuUetus srt zu f'erlin, berichl, aber wol von mir durch andere weg, hoffe Slrassb. wirdt nunmehr angelangt seyn, ich wil Russdorff befehlen, nochroals erinnerung seines Undcrhalts zu thun. Jch bilt Gott. dass er £uch lange zeit bey guter Gesundtheit wolle erhallen, unnd uns einmahl wieder in das unserige verhelfTen. Ich verbleib allezeit
Ewer gantz getrewer Freundt
* Friederich:
A Monsieur,
Monsieur le comte de la Tour à Venise.
Mon cousin. M'ayant de la part du sieur Wol Tgang, noble de Ploto esté représenté les services rendus tant par les colonels Olton et Guspar, nobles Ha Ploto ses oncles et par quelques aulrcs de cesie
I Archivés du Royaume. Liasses de Taudience.
famille, avecq supplication de luy accorder nos lettres de recommandation a6n que les maisons et terres qu'il possède en rarcbevesché de Magdenbourg soient par vous pris en la protection et sauvegarde de Sa Majesté Impériale, selon que verrez plus amplement par le contenu du mémoire qu il m'a faict délivrer è cest effect, je suis esté de tant plus inclinée de donner au dit Wolfgang ce consentement quelesdicts services me semblent dignes de considération, comme aussy la bonne volonté qu'il témoigne k les vouloir continuer. C'est pourquoy j'auray k particulier plaisir que procuriez àa le favoriser, autant que faire se peult, que par vostre moyen il puisse recevoir pour ses maisons et terres Taffranchissement et soulagement qu il se promect de ceste nostre intercession. Et Dieu vous ait, mon cousin, en sa sainte et digne garde.
De Gand, le 9 de décembre 4 625.
EXTRAIT d'une LETTRE DE TILLY AU DUC DE BAVifeRE.
Zum fahl sich die praunschweigische handlung zerschlagen soUte, hat man aufs wenigste zur gegenverfassung ^ zu fuss und 7,000 zn pferde vonnOthen, von welchcn 6.000 zu fuss undt 4,000 Pferde mûssen in den guarnizoncn bleiben undt gebraucht vsrerden.
Einkhomen avisen nach hat der Mansfelder yber die Elb gesetzt ; khombt ihm tœglich mehr volckh zu, so wol nieder als schottlender, undt wie er in den hamburg undt Lubeckischen ohnverhindt sich stcrckhen kan und v\rûrdt, weile ihme von Franckhreich 4 monath und soviel auch von Engellandt bezahit worden, als soll er sich ins khonftig entweder mit Denoemarckh und Hallberstadt zu conjungirn oder eine diversion nach Bœheimb oder Schlesien anzustellen, nnd sich mit dem Bellhlen zu conjungiern vorhabens sein.
Von der Ser°^ Infantae suceurs ist mir nichts zukhomen, hab auch biss annoch ainige nachrichtung nit, und thuct der khoenig aus Dennemarckh nit weniger Haiberstadt und Mansfelder ihre Werbungen tœglich conlinuiren.
Die quartier seyn aiso beschaifeii, dass es lauter offene und solche oerther die kleine gewalt mœgen ausstehn, wie solches assenbur-
« Archives du Royaume. Secrétairerie d'Etat allemande. Gorrespondanoe de Maximilien de Bavière.
gischen Régiments Obrister Leatenant Planckhart beraita erfahren, welcber vom feindt im quartier Eldayen ohnversehens yberfalleDy die compagoia zerstreoti eliicbe niedergebauet und er neben aodern mit verlast des cornets gefaDg hinweg gefuhrt worden.
Man bat sicb auch gegen den herlzog zu friedlandt weder quartier oder proviants zugetrcesten, gestalt solcbes auch auf beweglicbes aobalteo also erfolgt, und die petita abgeschlagen worden, und ober gleich woUte, so were doch sein quartier also ausgezehrt dass es auch eine unmceglichheit seie.
So hat auch das Plarrisch régiment also abg^nommen das es notwendig widerumb dnrch zuwerbung muss gesterckht werden. Ingleichen ist die artegliera in solchen abgang geratben, dass man sie mit j^ thaller nit reparirn wurde, man auch desfalls auf mit! zugedenkep.
P. S. Gleich wie nechstens dem Oberst leutenant Planckhardt also ist den 28 diess dem Obristen von der Nerssen begangen, deme ruckwœrts im quartier eingefallen, drey compagnien aufgeschlagen und zertrennt, 3 cornet weckggefuhrt und der Obriste Wacbtmeister Hacksturs jmit drey schusse vor tod liegen gelassen worden, ist sich auch dergleichen weilen die quartier in eusserslen posten und gantz offen noch mehreres zubestehn.
No 403*.
EXTRACT SGUREIBEMS VON UERRN GENERAL TILLT, SUB DATO JANUARY 1 626.
Was nun erstiich von der Braunschweigischen Tractation fur frieden zuboffen, ist leichtlich abzuenemen, weile die kreisstende auss mangl anderer Exculpationen auss disem ihrer kœnigl. May. and der Lœbl. Cathol. Bundts verfassung ein Religionskrieg erzwingen woUen, und sehe ich bey conservirung der armée wenig vortail oder Ralhs, weil meine soldaten sowol vom feindt als von dem pauersman vervolgtund aufgeschlagen werden, sondiich weile sie so weitleufBg quartiert, sollen sie nun was engers zusamm-ngezogen werden, ist alsdann mit dem Underhalt noch ubier aufzukhomen, sintemahi der immer mœgliche Pauersman enlloffen und hœhlerre (?) steckht, der reiche aber mit den seinigen sich in die slatt reliriêrt, und daselbst noch aufhalten thuet.
^ Archives du Royaume. Secrétairerie d*Etat allemande. Correspondance de Maxiinilien de Bavière.
346 CORRESPONDANCE DE TILLT.
pas der Haosfelder nacher Schlesien sich zuwenden vorhabens sein solle, ist mir von heroD herzog zu Fridlandt gleichfalU zukhominen, ond hat des obristen Gallas aufkhundschaiFter soviel auch reportiert, dass der Dennemarckher mich, der Mansfelder aber neben dem halberstatter den herzog zu Fridiandt angreiffen und persequirn woilen. und weile so viel Ortt so lauter pœss sein, notwendig besetzt halten muss, und under dem Paur soviel fetndselig thail als dem Feindt seib^t zugewarten habe, wirdt ich mit Dennemarchk genugsam zuschaffeD haben. Es hat auch mit diesem landt wie in nechsten schreiben gemeit die beschuffenhait, dass ich seiches gantz (jdt und lehr befande, dann was den getraid betrf., ist gar khain vorrath, weile die frûcht nechst erschienen jahrs also ûbel geralhen, dass 246 garben durchgehondt nit wohl 6 himbden, das ist ein malter gesteubert iraidt ausgeben, zugeschweigen, was dem Paure nun mœglich gew^tsichbSy der nacht daran gethan und was sie nur khondt ailes hinweg gefûrt.
So ist auch wot zuvernemen dass der.kœnig in Denneroarckh bey angehenden Veldzug die statt Braunschweig, Wolfenbittl und Hildeshaimb, wohin ailes getraidt hauffen weiss verfûrt worden in seiner contribution Obedienz und dévotion halten, und lassen sich auch die quartier uit weiters extendirn aus der in nechsten scbreibçn angedeite ' gefahre, inmassen der Feindt mit 2,000 Pferdten Jedweders quartier ohne maine khindung leichtlich aufschlagen khan, dann wegen der guarnisonen und weit entlegenhait der quartiere, Jth' dem feindt nit wohl 1 ,000 Pferdt under augen stellen, er hingegen mit 3,000 Pferdte jeder weil aufziehen khan, auch zwischen Braunschweig und Wolfenbitll sich an solchen passen aufhalt, dass es mir ap gelegenhait ihm beyzukhommen ermangeU, ihm abcr meine quartier zu attaquirn nichts abgehçt , anf den herzog von Lunenburg habe ich wenig hilf oder bcistandt zu hofTen, weile er seiner selbst nit wol moBchtig ond «eine rathe mehr dem gegent bail gewogen.
Postscfiptum. 7 january,
Weile mir vom feindt so starckh zugesetzt worden, hab jch mich notwendig in elwas retirirrt mi'issen, jedoch die besatzungen anaoch verbleiben lassen, und weile des herrn herzogs zu Friediâudt voFckh das ganze fursteabhumb Hessen occupirt, daselbslen verbleiben, und mir selbiger ortten dder in Weslphalen und dem stifft Paderborn die quartier ganz abgeschlagen werden sollten, wirdt Ich letzlich mit hœchster Ungelegenhait nit allain die beraitheinhabende ortt abandoniern sonderïi mich mit der ganzen Armada retiriern mûssen.*
Aliud Postcriptum,
Dec 2 jaDusry ist auch das Nersische Reiterregiroent im quartier, ohageacht ain ganze compagnta wacht gehalten, von 36 cornet reiter darzu aach 4,000 Paare geslosseo haben solien, abermahls ûberfalien worden, ihails niedergehaut, Pferdt und pagagen weggenomen wprden. Es seioaucb des FeindlsaigeDe compagaien underaioander ihrre wordeD, auf eioeandece im fleckhen getroffen und sich seibstunderainander verschossen.
Die von den Unserigen- znr Seccarrs khommen haben zween von dëm feindt gefangen, des obristen Bruder oder Vetter und
ooch andere wolbekanle. Nachdem wir die nersische reiter dùrcbpassift lassen haben von den 605 reitern so disses régiment slarckh gewest 200 manglhafft befunden.- Wasgeslalt aber und wie waith bisdabero mit Braunschweigischen handiung hinc inde verfahren worden, gehe.n die beykhoraende underschiediiçhe beylage mehrerer zuerckhennen.
Madaine,
Votre Alteze Serenissime sera sans doute informée, comme lesprin-* res électeurs de Saxe. et de. Brandenbourg, se sont interposez pour moyenner raccomodément des affaires du cercle de la Saxonie inférieure; auquel effect ilz ont dez le mois de novt^mbre dernier passé, envoyé leurs députez en la ville de Brunswick, où se continue encore pour l'heure, la Journée dez lors encommencée, laquelle h ce que J'en puis Juger Jusques maintenant, nest apparente d'avoir le succès que les bien intentionnez espèrent, pour le restafalissement de la tranquillité en TEmpire. puisque ceulx de la partie adverse, débattans les moyens tant raysonnables et avantageux qu on leur a pieça proposez, tirent le tout en longueurs.
Cepetdant le roy de Denemarcq continue ses levées, et traicte des nouvelles confédérations. Il a ces Jours passez. faict entendre par ambassadeur exprès au ducq Christian de Lunenbourg, qu il en avoit concerté uoe avecq le roy d'Angleterre et les estats de Hollande, à laquelle il espéroit que bientost se Joindroyent divers autres Potentatz,
* Archives du Royaume. Correspondance historique, tom. VI, fol. 56.
exhortant ledit ducq de s*y ranger pareillement, comme Votre Altese Sérénissime sera servie de le veoir plus aa long par les adjoioctes copies qni sont de lettres dudit ducq mesme à un sien conseiller, lequel se détient icy expressément auprès de moy pour la correspondance. J'entends aussy que ledit roy deDenemarcq practique le coronel GfaeD<)l, et aucuns veuillent dire qu'il seroit desjà retenu pour déservir la charge de lieutenant général de la cavalerie, en la place du defonct Obentraot. De toutquoy J*ay estimé devoir donner part à Votre Àltese Sérénissime, la suppliant très humblement, que comme ledit roy de Deoemarcq semble s'attendre, et fier grandement aux trouppes estrangères qui luy doibvent venir de Hollande, Angleterre et aultres endroictz, ]e puisse à son temps estre adverli de ce qu'en viendra à la cognoissaace de Vostre Altese Sérénissime, de laquelle baisant en toute humilité les mains, je reste k jamais, *
Madame,
De V'* Al*" Sér™" très humble et obéissant serviteur,
JaN, conte T'SeRCLAES de TlLLT.
Monsieur,
Il semble que l'Allemagne faict quelque fatal partage avecq vous, de vos plus chers gages ; vous y aviez envoyé de deux de vos 61z, elle vous renvoyé l'un pour vous consoler de ce quelle, au plus tost, le ciel retient 1 autre, qui a payé le tribut auquel sa naissance l'obligeait, prématurément h la vérité, puis qu'il a laissé interrompues tant de belles espérances qu'il donnoit de pouvoir altaindre de plus hault. mais humainement puisque laviez engendré mortel. C'est cette consideraon qu'il fault opposer aux rudes secousses que vous donnera une si sensible perte, par laquelle ayant pieu à Dieu de vous visiter, vous debves avec une patience chrestienne vous conformer à sa sainte volonté et chercher vre consolaon dans sa divine providence et infinie b9nté. Les bous comportemens du défunct cl la valeur qu'il promettoit m'avoyent obligé a luy vouloir du bien, et puisque la briefveté de ses Jours ne m'a permis de luy faire, vous vous pouvez tenir asseuré de ceste
* Archives deNorderwyck. Invent. Lilt. C. N» 66.
mienne bonne volonté et inclinaon envers vous et les vres et qu'aux occasions vous me trouverez toujours,
Jianu propria : Voire bien affectionné serviteur et parent,
Jan, comte de Tillt. A Monisieur,
Monsieur T'Serclaes, chevalier, seigneur de Hornse, écuyer d'escurie de S. A. 1. à Bruxelles.
A Bockeln, le 42 febvrier 4626.
Mon cousin, f ay receu la lettre que vous m'avez escript avec la copie y mentionnée, et veu ce c(ue veulent Tun et Taultre, et pour respondre ï la dite votre, vous diray que je porteray soing de vous faire advertir de temps à aultre de ce que viendra k postre cognoissance des quartiers d'Hollande, Angleterre et France, vous requérant de faire le mesme de ce que vous apprendrez des quartiers de delà. £t suyvant ce, vous diray qu il y a icy des ad vis que le roy très chrestien se seroit accordé avec les députez de la Rochelle, et en attendant la ratification de leurs principaulx, lesquelz s'iiz le confirment, Ton dict que ledict roy très chrestien assistera avec plus de forces le Palatin, soitkTarmée du roy de Dennemarke ou attaquant le mesme palatinat. A tant, etc. De Bruxelles, le dernier de febvrier 4626.
Madame,
Je ne puis omettre d'adverlir Vre Al'* Ser™« que noz ennemiz se renforzent de tous costez, et se rendent désormais si puissans qu ilz nous donnent bien à quoy entendre, non seulement du costé de deçà, où le roy de Danemarcq, Mansfeldt, le ducq Christian et autres leurs
* Archives du Royaume. Correspondance historiqiie, tom. VI, fol. 58.
* Archives dû Royaume. Secrétairerie d*Etat allemande. Carton 490.
TILLT II. 23
adhérens sont présentement empeschez a mettre leurs forces ensemble, non sans apparence d'avoir quelque grand dessein, mais aussy du costé des eveschez de Munster, Coloigne et Paderborn où le comte de Stirm so trouve avecq quelques trouppesf, faictdes dégastz et ravage le Pais, et avecq Tassislence que les Hollandois lui donneront, se pourra farilement saisir de quelques places et tenir lesdils eveschez en sabjection, au grand détriment de ceste armée, laquelle entre une infinité d'autres incomoditez, qui sont apparentes d'en résulter, ressentira surtout le manquement de vivres, lequel nous est infaillible, en perdant la comodité desdits eveschez, qui presque seulz nous ont entretenu Jusques mainlenent ; V** Ah* Ser'^'sera servie de pondérer par sa prudence ces inconvéniens, et que par l'affliction de ceste armée, ilz seront aussy largement communiquez k la cause commune, et comme il est en ses, main^ d'y obvier en envoyant promptement une partie des trouppes de Sa M'* Catholique au comté de la Marcq et ces environs, pour donoer de Tombragc au\dits Hollandois et tenir ledit comte de Stirm en bride, Je n'ay deu manquer d'en supplier V" Al** Ser"*, conie je fais très humblement par ceste. estant chose qui concerne de si près le bien publicq, duquel elle s'est toujours monstrée si zélée, Je demeure éternellement, Madame,
De ¥'• Alt*« Ser"* Très humble et obéissant serviteur,
Jean, comte T'Serclaes de Tiut.
Bockeln, le 2 mars 4626.
COPIE d'un avis RÉSLRVÉ a s. A. I., PAR LE BAhON DE SCHONBERG, CON- CERNANT LE PROJET DE QQUES ARTICLES, AU UOVEN DKSQUl-LS S. M. C. POURROIT ACCÉDER A l'aLLIANCE DÉFENSIVE D* ENTRE LCIII'EREUR ET LES ÉTATS DE l'union CATHOLICQUE. (1626).
L'Emp' et l'élect' de Bavière ont eu leur ambassad' en ceste court pour traicter et establir une ligne défensive avecq la Ser. Infante, corne ayant pouvoir du roy n* Sire.
Pend' ce traicté lesdits ambassadeurs ont demandé un prompt secours de S. M. C. conte le roy de Danemarck. ce que (quoy qu'accordé) n'a sceu'estre aOectué, k cause qu'il at fallu employer contre les Hollandois les trouppes destinées k ce secours.
Entretems le roy de D. ayant esté rpmpu. lesdits ambas. n'ont plus demandé de secours et sont esté bien ayse de laisser ce traicté et
* Archives du Royaume. Collection de Routard, p. 435.
anne;;ces. 351
négociation de la Ligue pour ne poinct entrer en Tobligation des conditions posées par S M. G.
Donnant k entendre qu il seroil en vain de traicter ligue avec Espagne, puisque Ton ne se pou voit assurer de son assistence, pour eslre les forces du roy toujours subjecles à diversions pour les guerres que sad** M. at en ses pays.
Par où ce traicté est venu à estre rompu. La puissance du roy noslre sire pottldroit estre désaccréditée.
Et ses intentions suspectées à cause des conditions posées par S. M. G., sans quicelle puisse tirer aulcun proufiîct particulier du bon succès des armées de TEmpire, mais bien recepvoir des dommages des succès contraires.
Car la conjunction est nécessaire pour participer aux fruits des victoires obtenues.
Raison pourquoy il convient pour le service de sadite M. de reprendre les avis dudit traicté.
Et semble que la conclusion s en pouldroit faire aux cond itions » ry devant proposées si S. M. se voulait résouldre d'assister les estats de ladite Ligue de certaine modérée somme d*argent par mois au lieu des gens de guerre, de rartillerie et des munitions cy devant offerts^
Mais en cas qu es conditions cy devant proposées se trouvât encore de la difficulté, signamm* en ce qui est de rompre avec les Hollandois, le tout pourvoit estre modéré en la façon que s'ensuit .
Scavoir :
Que quand TEmp. et les estats de TUnion Gath. par ensemble auront sur pied une armée de ^h** tant en cav* qu'inf*, quk mesure de ce et en ceste proportion S. M. G contribuerat en argent pour Tentretien dp ladite armée, la somme de par chascun mois.
Sans quaulcune diversion ou nécessité particulière puisse excuser leur Maj. ny les estats de l'Union de la contribution de leur quote à la proportion sudite^.
Que ces forces ainsy Joinctes feront les exécutions au nom de S. M. L et recepvront ses ordres' ; en tous cas difficultueux que sesdits majestés et tous les estatz de TUnion Gath. seront obligez conjoinctenient et en mesme debvoir à la défense de Tauthorité Imp. et signament au maintien des bans et exécutions faictes en vertu d'icelle
* 11 est très assearé que l'Electeur de Bavière pour recepvoir assistence eu argent affin de {louvoir maintenir son armée, fera ce que se peult des princes ecclésiastiques ne voulant plus contribuer et demandant la paix à quelque prix que ce soit. ^ Cecy est pour limiter le pouvoir et authorité du uc de Bavière.
et à la conservation particulière du pays, estatz et dignitez de chascon d'eux contre les ennemys rebelles et proscripts de l'Empire et leurs couledérez.
Que si quelqu'un desdits contraires venoit attaquer les estais de S. M. G au cercle de la Basse-Bourgogne (qui seuls s entendent estre comprins audit traicté) S. M. et la Ligue seront obligez a l'assister.
Et quant aux rebelles de S. M. aux provinces dudit cercle, cesle ligue touschera lesdits rebelles en tant qu'ils sont en alliance avec les proscripts de TEmpire.
Cas où lesdits rebelles s'estant faict partie contre les armées de S. M. I. et de Tunioncath., S.M.I. ne permectraque lesdits rebelles... puissent faire aulcunes levées, prendre place d arme ou de garoisoD.
Et commandera... que lesdits rebelles aient incontinent à retirer leur garnison de la \ille d^Embden, ainsy que ioutes autres terres de TEmpire*.
Que si lesdil^rebelles refusent de se soubmetlre, S. M. I. les déclarera au ban de l'Empire. Et les estats de FUnionCath. assisteront è l'exécution dudit ban.
Que ceste alliance étant convenue, ils seront obligés de la maiotenir pend* le terme de... ans, Jusqu'à ce qu'on aye obtenu la paix*.
Tout cecy accordé, S. M. G. a trouvé qu'il sera fort k propos d'en faire part à l'électeur de Saxe, aux aultres princes bien intentionnés de l'Empire, au roy de Pologne et aux princes d'Italie et de leur proposer la nécessité de cette alliance pou les induire à ^'y Joindre.
LETTRE ESCfilTE PAR LE COMTE DE TILLY A S. A., EM DATE DU 46 MARS 4626.
Madame,-
. la que les forces de nos ennemys croissent de Jour à aullre, que st. que le traité de Brunswick est tout a fait rompu, et que pendant que
* Les HoUandois debvront aussy retirer leurs garnisons des terres du pays de JuHers et celles du Roy y seront au nom de l'Empereur, de même qu'au Palatinat. Ce que l'Electeur de Saxe désireroit bien fort.
s Le Roy ne doibt pas assister les Estats de TEmpire, tant qu'ils laisseront des avantages à ses ennemys dans l'Empire.
* Arch. du Royaume. Corresp. de Max. de Bavière, tome IV, folio 327.
le roy nie restu ici en teste, le ducq de Weymar, générai de sa cavallerie, ayant passé le Weser avec B régiments et huict pièces d*nrtillerio a comme assiégé la ville d'Osaabrug, non sans grandissime apparecceque les Hollandois ensuite de leur nouvelle confédération luy joindront davantage de forces pour passer oultre et infester les aultres éveschez de pardelà, et d'ailleurs le ducq de Friedlandt non-seulement me solliritederaller Joindre, maisaussy donne assez à entendre que' si Je ne le fais, il se retirera et me laissera icy seul avecq un si puissant ennemy sur les bras. Il me sera loisible d'importuner aultro fois V. A. S. et d'adjouster encor reste à mes antérieures pour la supplier très-humblement que considérant l'avantage que Tennemy retenroit en occupant les dits éveschez et le dommage qui en résulteroit à ceste armée, à tout TEmpire et encore aux Eslatz de Sa Majesté catholique, comme aussy il m'est impc ssible de Tempescher, et qu'ayant b maintenir par force d'hommes les places et passages que Je Mens tant sur le Weser, que dans ce pays, je ne puis tirer en campagne toutes les troupes que je voudrois bien, et que seroient nécessaires en la présente occasion. V. A. S., soit servie de faire avancer aulcun régiment vers le comté de la Marrq, ou du moings Jusquès à Woscl pour divertir Fassistance des Hollandois, et les progrès du dict ducq de Wevmar, tandis qu'en assistant le mieulx que je pourrai le ducq de Friedlandt, nous procurerons de faire teste aux trois corps d'armée que le roy et le durq Christian et Mansfeldt ont icy en campagne contre nous.
Sur ce, je baise en toute humilité les mains de Vostre Altesse Scrénissime et prie Dieu,
Madame,
De la conserver en parfaite santé h longues et heureuses années.
DeV. A. S.
Très-humble et très obéissant servi' eur,
Jean, conte TSercla es de Tilly.
Bockelen. le 16 mars 46'2G.
Mon cousin, J*ay receu la lettre que vous m'avez escrit le 46 du mois passé, et au mesme temps envoyé par le comte Sforza Visconti ordre au comte Henry de Bergb, affin d'assembler quelques troupes pour diverlir les desseings du ducq de Saxe Weymar qui estoit au pays d'Osnabrugge. Et coinme il sest depuis entendu qu'il sen est retiré, ayant seullement laissé des gens en quelques places dudit pays, il a semblé n estre de besoing de faire ladite assemblée , mais si vous vous résolvez de lascher d'en déchasser les dites gens, et que pardessus vos gens, vous ayez besoing de quelques gens nres, mesmes de quelque artillerie, me Fadvissant, Je les vous envoyerai. A tant, etc.
De Bruxelles, le 40 d'avril 4626.
ËXTRACT AUSS. S. EX. tlIlRRN GRAFENS VON TILLY, ETC.. ALHERGEBEXC?! SCIIREIDEN DE DATO CLAUSENTHALL, 45 APRILIS 4636.
Und weillen nunmehr herr LandigrafTMoriz in llesseu abermals mit gef. hrlickhen Practickhen umbgehet, in dem er sein Landtvolckhwider uns aufgeboUer , und darauf ervolget, das dem Oberst. '^. die vorgehabte werbung mit gewalthœtiger feindselliger opposition vcrweigert, und abgeschlagen wordcn, beiligecde original schreibon mil A. B. bezeichnet geben mit m.hreren zu erkhennen, wie bclrolirh sich hocghm. Herr gegen den Obristen von Schoenberg vernemben lassen, und was er obrister hieruber an mich berichtlich gelangen lassen.
Hierumb so wurdet die unumgenkliche Notdurft erforderu , wcilleu sirhs in Hessen alberaith so gefehrlich anlass, der kœnig in Dennemarckh auch darauf umbgehet, etiiche regimenler in Hessen einzubringen. geslaltcn auch Herr LandtgrafTMoriz, seinen sohn Landlgraff Wilhelm in Frankreich verschickht, auss vv.as dévotion od. intention
* Archives du Royaume. Correspondance de Maximilien de Bavière, tome IV, folio 325.
isL verniifftig zuerrathen, dass hierunder Ir. Rhays. May. (iriierliclust avisirt qnd ermalint werden deni herrn Hertzogen zu Friedlandl anzubevelchen dass obongeregten beeden den Hoistain. und saxischen Regimeatern uneingestelt gelt und gewehr gegeben werden, und alsdann zuverordnen dass selbige unvertheilt zwischen Cassel und Munden an der Werra geiegt, un^ auff Gœlling allendings zu benemen, etc.
• Traduction de la secrétairerie d'Etat,
Puisque le Landgrave Maurice se démonstre si contraire ennesmy k Tarmée Impériale par le refus qu il a fait de la levée du régiment du coronel N. s*y estant opposé par force, par le moyen de sesesleus qu'il lient tous ^n pied et les menaces dont il a usé envers le coronel de Schœnbergh. coe est k voir par la copie cy joincte , et d'aultre costel le roy de Dennemarcq tasche de mettre quelques régiments au pays de Hessen. mesme le Landgrave Maurice a envoyé son fils le Landtgraff Wilhelm en France k Teffect que Ton peult facilement considérer, qu'il est désormais très nécessdire que S. M. L en soit advertye et requise de vouloir faire donner argent et armes aux régiments de Hoistain et de Saxen, avecq ordre de les mener et loger entre Cassel et Munden aux endroits de la rivière de Werra et Jusquesk Gœtlingen.
ISABFXLR AU COMTE DE TILLT.
Mon cousin. Le riscomle d'Alpen. venu par deçk, m'ayant dict que vous lui auriez arcordé un^régiment d'infanterie à lever de nouveau sans que touleffois reffect en soit en suivy Jusques ores, et comme je désire grandement de le veoir advancé k la dicte charge, et que Je ne veis qu'il y fiit subjecl qui puis^^e empescher reffect de la bonne volonté que en ce vous luy avez tcsmoignée, je vous ay bien voulu faire la présente, vous requérant de le vouloir pourveoir dudict régiment. m*asseurani qu*il s'en acquictera aussi bien et louablement, que aultr^ qui soit, k tant mon cousin, nostre seigneur vous ait en sa sain le garde.
De Bruxelles, le septième de may 469G.