‹ Tilly;Chapitre 34 sur 43 · LETTRE DE FERDINAND II A L INFANTE ISABELLE · texte numérisé non relu

LETTRE DE FERDINAND II A L INFANTE ISABELLE

Durchleuchtige , Hochgebome, Freundliche geliebte Muhm und Furstin, Wass ah mich E. L. wegen uberlassung des gtnerals Tilli lu ainem capo in denen Niderlandischen Provinzen bittlich gelapgen lassen, dass habe ich auss dero mir yon dato don funfften dises uberschickhten Schreiben mit mehrern freund, vetter und genedigelich woi vernomen.

Inmassen ich nun E. L. mûglichist zu gratificiérn vôrderist genaigt, alss habe ich nit underlassen , > destwegen in Jeziger personlichen gegenwerlligkait mit des Ghurfursten zu Bayrn L. die Nollurfft zu confériern, welche sich daruber dises vernen^n lassen, dass sy dass Werckh mit den anndern anwesenden catholischen Ghurfursten LL. gleichsfahls communiciern^ unnd sodann gegeh mir des ervolgs sirh v^eitters ercleren wolten : welches ich nun erwartlendt bin, und soHe E. L. daruber von mir verrer bericht mit dem eheislen ervolgeo.

1 Archives du Royaume. Secrétairerie d'Etat allemande. Girrespondance de Ferdinand H. «

Undlerdessen ich Jro dises zur naciirichtung freundl-vetter-und gènedihglich avisiern wollen, Dero ich benebens mit freundt-vetterlicher lieb und affection Jederzeit vorderist vvohigetlian verbleibe. Datum Regenspufg. den sibenzebenden Julii^ anno im sechzebenhundert dreissigisten.

' Guetwilliger Brueder.

Ffriuna.ni».

sustancia de una carta di=: s. a. para el principe elector de bavikra

TOCANTE DE DAR LICENCIA AL CONDE UR TILlY PARA VKNIR A GOVERNAR LAS ARMAS DEL REY EN ESTOS, Y EL CREANCU DE DH® Q. MONSIEUR DR CUSTIN LE SA DR REPRESENTAR SOBRE ESTE PART*^. (a JOAN HUART DEL CON. DE S. A. Y. SU SECRET ARIO) .'

S. Â. me ha mandado avise de su parte à Y. Sr. escriva biego una carta suya para e1 Elector de Baviera diciendo que por las pruevas qû cel Conde T'Serclaes de Tilly tenl* Gnral de Ex**^ de la liga Calh*^* ha dado de su mucho valor y experiencia en las cessas de la guerra, y la opinion y fama q. ha ganado porsus hechos, y exemplar vida, dessea S. M. se encargue del goviern de sus Armas en estes Eslados, y no mener S. A^ yR assi pii*S. A. al. dh*» Elector Duq. en nombre de S. M* y suyo con todo encaverim** de licencia para elle al conde considerando la mucho q. eii ollo va no solo al Serv® de S. M. Ces* y Cath*"* pero a la misma Liga, al Ymp*° y al bien publiée, y q. S. M**, y S. A, lo estimaran del Elector Duque Sumam" veniviendo S. A. en esta parte A la demasq de la suya. Le dira mons de Gustini il quien S. A, dispacha en dilig* para q. a représente al dli* Elector, y ebecha esta carta il serva V. S. de Embiarm^tro con su copia para entreparsota al mismo Gustini.

G^ Dios a V. S. Ck)roe dessco. De la Posada a 25 de roarzo 1630.

P. DE San Juan.

Despechada a 26 de marzo 4630.

Al. V. S. DE HuART.

I Archiver du Royaume. Secrétaircrie d'Etat allemande. Ci)rrespondancc de Max i milieu de Bavière, tome I, folio 276.

420 GORRESPONOANGE DE TILLY.

Durchleuchlig&te Ërzherzogin.

Genedigiste Furstin und Frau.

Jch bin von den kheskauffern in Ostfriesland instendig érsuechl und gepeten worden diesclbige bey E. Hoclif. Durchl. zue dem endl gehorsambst zu verschroiben und zue intercedyrn, sy mœchle Jhnen mit cinen freyen Pass ^nedigest erscheinen und zue staîlen kommen. auf dass sie bis in hundert oder mehr last Rockh .n in Flandern. (weille sich diess orths, golt lob. noch gueler vorrath befinden soll) erkhauiïen und solche nach der Graffschafft Osifriesland und Zeverland wegen der ende ohbandimer schwerer und gefehrlichen Theurrung. wegen missgewachs und langvierigen Einquartierung dass daseibsl logirende kayserliche kriegsvolckh tœglichs weiter zue imbt, uberpringen mœchlen.

Wann dann sich gemelte kheskauffer danebens zue proestirung gonugsamer caution und versichwpung erpottcn, das angeregte Fruchte ahn khein andere aïs obgemelte Œrther verfuhrt, und sowohl zue den Nolhleidenden Underthanen aïs der einquartierten khayserlichen soldatcsca beslem ahngewendet werden solle, so habe ich zur ertheiiung dieser meiner underlhenigst wohlmaintlichen promotoriain umb so weniger gedenckhen getragen, und gereicht hiernuff zur hochfurst. Dhl. raeine underlhenigste Pilte. sy geruheil genedigi^t aus angeregtcn motiven und beeder den nothleidenden armcn undcrlhanen und soldaten zue guetem, den supplicanten den gcpetenen freyen Pass uff obgeruhrte ahnzahl last Rockh widerfahren zue lasson. Ein solches wirdt Gott der Almechtige E. hochf. Dhl. wiederunibs reichlich vergeilen und umb (jiesolbc bin Jch nach meiner wcnigkeit underlhenigst zuverschuldet uberwilligist und gevlissen.

E Hochf. Dhl, hienebens in gnadenreiche «chuz des Allerhœchstcn zue laugwierig leibsleislung und allen beheglicher erzhcrzoglirher Prosperitel, wie auch Jhro zur beherlichen mii^esten Wol"* und Huld mich gehorsambst wohibevohiend.

E. Hochf. Durchl. Underthenigister,

Johann, grave von Tillt.

Datum Staad den i6 marlii 4630.

Archives du Royaume. Gorresp. de Wallenstein et de Tilly, 1. 1(, fol. 431

LETTRE DK L ÉLECTEUR MAXIMILIEN A l' INFANTE ISABELLE.

Durchleuchtigc Fûrstin, Euer Liebden sein unser Freundllich und willige Diensl, auch wass wir liebs und guets vermœgen zuvor. freundtlichj liebe Frau Muhmb.

Unns ist Euer liebden den Sfi'" Martii negsthin Daliertes schreiben von Dero abgeordneten, Ludwigen von Cuslin, Hernn 7ai Viilers le Rond, etc., zue recht behendigct worden^ daraus, wie auch aus. dessen beschehencm mùndtlichen anbringen, wir mit mehrerem verslandlen was sie an unns umb Ubcrlassung unsers goneral-lcitenants. des grafen von Tilly persohn, freundllich gelangen lassen.

Wessen wir uns nun gegen gedachten Euer Ld abgeordneten hieruber in antwordt erclert, und was wir ihme fur wichtige und crhebliche ursachen und bedenckhen, derenlhalben die Lœbl. Bundgstôndte, bei dem nehern zue Mergenthaimb gehaltenen Couvent, und zwar auch auf Jhrer Kaiserl. MaJ. selbst begeren und erinueren, bei jetzigen im heil. Rœm. Reich noch emporgehenden hochgeferlichen leuffen und machinationen, ihr Armada auf den fuess zue erhalten geschlossen. und darumben obgemelten Grafen von Tilly, als dieser Ârmee vorgeseztes haubt noch zur zeit, davon nit hinweckh lassen, noch sich gegen Euer Ld. meiier obberierten aniagen eines gewissen ercleren kœnden. biss etwan bei vorstehendem Churfursll Gollegialfag 7U Regenspurg allda de summa rerum zue handelen, in Frioden-oder kriegssachen ain aigentliches und bestenndiges resolviert und verglichen wurdt mit mehrerem zu vernemmen geben.

Dass ailes wurdt E. Ld. er, zue seiner haimbkhonfft. der gebuer nach zue hinderbringen und zue referiren wissen, und werden hoffcntlich E. Ld. solche bedenkhen sclbsten auch der wichtigkhait beûnden, dass sie sich die claine zeit guclwiilig gedulden, und umb derentwillen dass wir uns dieslmal khaines anderen erclerl, frcundtlich fur èntschuldigt haUen..Dero wir beinebcn zue angenemmer ehrendicnsterweisung berailh verblaiben.

Manu propria. E. Ld. Dienstwilliger Vetter

Maximilian.

Datum in unser statt Munchen den 4^«° aprilis. b9 1630.

' Archives du Royaume. Secrétairerie d'Etat allemande. r4nrrespondance de Maiimilien de Bavière, tome V, folio %84.

Durchleuchligiste Ërzherzogin, Genedigiste Farstin und Frau,

Ë. Hochf. Dhl. verhalte auf dero gnedigsles schreiben hinwider underthenigist nicht, dass von Jro Ghurfursll. Gnaden noch deroselben statl Tryer wegen angedeuten mishelligkeit und bloquirung mir einige nachrirhtung dato nicht zukommen ; soviel aber die in besagtem Erzstifft Trier logicrte calholischen Bundts soldatesca belrifft, ist dieselbe bereits fur ettlichen monaten und zwar andergestalt nicht ^oo mir dorthin verordnet worden, als daseibsten ihre Quartier und Underhalt zue haben. Jch werde gleichwol nit underlassen mich der eigèntlichen beschaffenhait furderlichst zue erkhundigen, und alssdann dasjenige hierunter, meiner wenigkeit nach, gern das befurdero, was zue guetlicher Hinleg-und abhelffung obged' differentien immer erspriess-und vortrœglich sein wirdt.

E. Hochfl. Dhl. mich damit zue beharrlichen miltesten huldeo und gnaden underthenigist wol befellendt.

E. Hochf. Dhl.

Underthenigister Johann, Grave von Tillt.

Datum Staaden den 23t«" Aprilis. » 4630,

Madame,

Ceux de Linghen après diverses plaintes qu'ils m'ont ja cy devant faict retournent à me remonstrer encore une fois avec plus de doléances (ce que d'ailleurs Je scay estre trop véritable par les enquestes quefen ay fait faire par gens exprès) qu'il leur est du tout impossible d'entretenir plus longtemps la soldatesques, si Votre Altesse Sérénissime

I Archives du Royaume. Corresp. de Wallenstein et de Tilly, t. Il, (ol. 433. ' Archives du Royaume. Liasses de raudicnce.

n'est servie de céder entièrement lés revenuz du dicl pays et de leur en laisser Tadministration et aussy bien que des licentes nouvellement mises à Nieuwensausen, au romté de Bentheim, ce que je n'ay deu manquer de représenter à Vostre Altèze Sérénissime tl quant et quant aussy remémorer à icelle très humblement ce que ces jours passés je luy ay escrit de Hameln sur ce subject. suppliant de r. chef avec toute instance qu elle y veuille faire la réflexion que le bien public, la conservation de la dicte ville, le soulagement des pauvres subjeclz, et les nécessités de la soldatesque requièrent a prévenir piH- la cession susmentionnée, les inconvénients qui sont autrement pour en résulter. Sur quoi faisant très humble révérence h Votre Altesse Sérénissime. je lui souhaite de tout mon cœur.

Madame,

Le comble de toute heureuse prospérité, et qu'elle puisse veoir réussir Ja sainte intention qu'elle a pour le bien de la chrétienneté.

De V. A. S.

Très-humble et obéissant serviteur,

Jean, conte TSerclaes de Tilly.

De Halberstat, le 3 de janvier 4634 .

SCUREtBENS ABSCHRIFPT SO VON UER CURFL. b. IN BAYKRN AN DKRO GENERAL LEUT* H. GRAVEN VON TILLY ABGANGEN , DES UATO OEN 7 UNCARI 4634.

Maximilian Curfurst.

Lieber gelreuer, wessen sich bey uns die durchiauchtige furstin fraue Elisabeth Clara Eugenia Infantiu zu hispanien, Erzherzogin zu Oesterreich, uensere frl. liebe frau Muehmb Ld \Vider den commendanten zu Lingen und dessen blshero von deh Underthanen erforderte ubermessige contributiones beclagt, das habt ir hieneben khommendt mehreres zu ersehen.

Wann abèr ein solches unserer intention allerdings so entgegen,

' Archives du Royaume. Secrétairerie d'Etal allomande. Correspondance de Maximilien de Bavière, tome V, page 31 ë.

424 GOARESPONDANGE DE TILLY.

und dcn betrangten Uoderthanen dlser hcrrschaft durch dergleichen uberniessige cxactiones wol anlass gemacht werden khonnde, dass sie 8ich vo)gends aus desperation ann die slanden von Holiandt heogon dœrften, ^Is gercirht uns solch des commendanten unzieroblich verhandlcn zu sondorn ungedislcn Missfallen , und beveelh euch dcrovvcg hiemii dass ir solche widcr rommendanlen geclagte exorbitanlicn nil allcin aisbald ernslhafTt abstellct sondern, aurh dabey verordnet dass er sich forlhin mit der uf Ihn und die garnisoa erforderle nothwendige verpflegung allerdings conlentirn, mil der frau Infantin Ld. deswegen verordneten commissariis nach billich dingen vergleichen , und die IJnderlhaneit son(}erIich iber eure gcmachte verpflegungs ordinaniz auf keino Weiss noch weeg graviren und bcschvveren ihue, verlassen wur uns, und sein euch mit gn. und allem gut wolgevog.

Munchen den 7 January 4631 .

-TRANSLAT. DU^NE LETTRE bU PRINCE ÉLFXTEUR DE COLOIGNE, ESCRITE AD

comte' DF. TILLY, LE 27 MARS 4 634 .

Ferdinand, etc.

Vous aurez assurément désormais reçeu ce que le 16 de ce mois vous avons escrit touchant la rctraicte des gens de l'Union catholique hors du pays de Juhers et autres en dépendants. Etjaçoitque nous voulons espérer qu'ayant par nostre dite lettre entendu les considérations qu^avonsau regard du commandement qu'avez faict de garder et retenir encor le château de VIotto, et les très grands inronvéniens qui en sont a craindre, vous aurez désormais donné ordre de vuyder la déplace. Ce néantmoings comme à cest instant rccepvons les lectres cy-joincles, tant de la Sérénissime Infante que du duc de r^euburgh par lesquelles ils pressent fort s.ur i^i dite évacuation, et l'Union catholique se chargeroit d'un très grand reproche par la rétention de cestc place laquelle toutes fois le dit Ducq fait offre de pourveoir et bien garder avec les gens de son pays; Et estant comme maistre et du tout asseuré do toute la rivière de Weser et quasi de tous les passages dlceile, tout ce

^ Archives du Royaume. Secrétairerie d*Etat allemande. Correspondance des électeu rs ecclésiastiq ues . Carton . 4 87 .

qae par Sa Majesté Impériale et les estais catholiques at esté sans aulciin i réservation résolu pour le bien de TEstat publicq f'ust si légèrement reculé et renversé. Et auss^i Ton peut bien considérer les inconvénients qui pourroient réussir, si tous les gens de guerre de Tune et de Tautre partie demeureroient dans lesdits pays et que vous ne pourriez au cas de nécessité servir de vos gens, ains il vous faudroit veoirx]ue k cause de la rétention de ceste seule place, les Estais d^Hollande retourneroient à reprendre et occuper tierechief diverses aultres^ en mectre le pied plus avant dans les pays voisins. Pour ce est-il que n'avons sceu laisser de vous donner part des dictes lettres, aiïin que puissiez, de tant plus recognoislre le commun dangier qui est à craindre. Ne doublant que au cas que n'ayez encor donné ordre pour l'évacuation dudit chasteau de Ylotto, vous le donnerez incontinent, affin que sans aulcun dilay elle soit effectuée.

Nous avons aussy sur la dicte réquisition de la Sérén'"" Infante et du ducq de Neubourg escrit au colonel Erwit aflin que sur Toffre que le dict ducq faict de voulloir mectre au dict chasteau des gens des dicls pays, il veuille faire retirer la garnison qui y est des gens de TUnion catholique, et que nous Ton excuserons envers vous et .notre frère le ducq de Bavière, puisqu'il y at du dangier au dilay et nous croyons qu'aurez désormais changé votre première ordonnance faicte d'une soigneuse prévoyance. Et sur ce, nous demeurons, etc

Mon cousin, ceste sera en réponse des Yostres du 3 janvier passé et pour vous dire que je ne double vous aurez depuis assez entendu par Tadvertenco que nos députez les Conseillers etmaistres décomptés Elshout et de Haen vous ont faite devant leur retour de devers Lingen, le pied qu'ils y ont mis au payement de la garnison, avec les nobles et adhéritez du pays, lesquelz vous ont sur ce particulier esté trouver à Halberstadt. le tout en conformité du règlement général des gens de guerre de vostre charge, selon que le Coronel Erwit y commandant, (vers lequel nous les avions envoyez) vous aura aussy indubitablement adverti, mesme de quelle manière la justice et police s'y faira dorcsnavant sur le nom de la ligue catholique, par les ofliciers du Roy mon

^ Archives du Royaume. Liasses de l'audience.

seigneur et nepv«a, et ronliniiera sur leur commission et sermens prestez afin de satisfaire entièrement pour les raisons que vous scavez à ia provisionnelle aseurance de la dicte place et quant au revenu des licentes de Yijchugs. desquelles vous faictes entre aultre mention, et que ceulx du dict pays prétendent encore au dict eiïect, quoy qu*il D*a rien de commun avecq Lingen, nous le ferons mettre en délibération et adviserons de leur faire en ce ressentir Teffect de vostre intercession, nous estant resjouy de veoir par vos dictes lettres le soiog que portez h la conservation du dict pays correspondante k la confiance que j'ay en vous, comme ayant esté le subject de Fenvoy des dicts Députez, Je vous requiers bien instamment de vouloir continuer ceste bonne volonté, et de tenir la sérieuse main que sans inovation tout ce que dessus y soit ainsy ponctuellement entretenu et observé /jusques à autre ordre, et tant mon Cousin etc.

De Bruxelles, 29 dennars 4 63 1 .

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