‹ Tung pao. Toung pao (volume 3)Chapitre 115 sur 142 · pers. sing. bi plur. mut · texte numérisé non relu

pers. sing. bi plur. mut

DS » hi » hu

Die zweïte pers. plur. im Mandschu: sue, suwe !) stelle ich neben die gleiche Form im Tungusischen, indem ich su-e trenne und sw als durch Vocaldifferenzirung aus si enstanden, das -e aber als das Pronominalelement e erkläre ?).

Ebenfalls durch Vocaldifferenzirung entstand aus mi das inclusive muse [mu-se (cf. anadyr mu-t)]; se ist das bekannte Pluralsufiix; in den obliquen Casus steht mu-se für mun-se [mu-n-se], doch ist das nominalbildende x vor dem Suffix se abgefallen, wie z. B. in morin plur. morisa, urun plur. urusa.

Die Nominat. plur. der 1. Person be und oblique #me sind offenbar aus bu-e, mu-e zusammengezogen.

1) Das » in suve, neben swe, verdankt sein Dasein lediglich enphonischen Rücksichten oder dem Bestreben die Aussprache zu erleichtern: cf. chin. Yuen — mandsch. Fuwan, chin. Æua — mandsch. guwa; mandsch. 2. juwe neben jue, 10. juwan neben juan.

2) cf. mandsch. ere dieser, tungus. à&r dieser, mong. #»à dieser, mandsch. ede, tung. ädw hier.

Ob, wie Fr. Müller’) meint, mandschu se in muse und mongolisch dä in bidä ,,wir” identisch sind, ist mir wegen des principiellen Unterschiedes in der Bildung der obliquen Casus: bi-dü-n-1, bi-dä-n-dur etc., cf. dagegen mandschu ursprünglich: mu-n-se-de, mu-n-se-ci etc., mehr als unwahrscheïnlich. Dagegen dürfte mongolisch dä in bidä, wenigstens der Bedeutung und dem Bildungsprincip nach, mit mandschu e in su-e und be verglichen werden. cf. su-e-n-de und mongol. bi-dü-n-dur; dä dürfte der Rest des mongol. demonstr. plur. ädä diese” sein, cf. dazu das zu € in sue Bemerkte. Ebenso verhält es sich mit Burj. bide ,;wir”, in dem ede

diese” steckt.

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