‹ Tung pao. Toung paoChapitre 103 sur 261 · XE FN LÀ F1 UC · texte numérisé non relu

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4) Cf. Kapitel IX. 5) fi se vp 55.

234 E. HAENISCH.

Danach kam ein neuer Bericht von Erentei:

Am 16/VII waren wir von Mengtsan sirik !) aufsebrochen und hatten bei Cino gool*) unser Lager aufseschlagen. Da näherten sich am 17. um die Zeit der vierten Wache die Feinde unserem Lager. Ich schiekte ihnen den Major”) Waug-Zu-ts'ai*) mit seiner Abteilung entgegen, welcher die Scharen der Feinde im Gefecht besiegte. Als dann die Feinde noch einmal von zwei Seiten her, Osten und Süden, gleichzeitig angriffen, führte ich persünlich das Heer ihnen eutgesen und liess Geschütze und Gewehre auf sie feuern. In einem Gefechte, das von der Stunde Jin bis Ssü währte, wurde der Feind geschlagen und floh in die Berge. Ich verfolgte sie über zehn [Li weit. Als ich dann aber bemerkte, dass die Feinde zahlreicher als unsere Leute waren, und auch, dass in den Schluchten der Berge ringsaum Weoe heranführten, musste ich befürchten, es künnten Feinde im Hinterhalt liegen, und liess daher halten. Von einem Gefangenen erhielt ich die Nachricht: die feindlichen Anführer Tobei und Dugar seien beide mit einem Haufen von 4000 Mann auf Nebenwegen, von Westen her über Kara usu°) im Anmarsch. Infolgedessen schickte ich einen Brief an Herzog Tsewang Norbu, in dem ich ihn bat, mir mit seinem Heere eiligst zu Hülfe zu kommen. Ich selbst will trotzdem den Kara usu-Fluss überschreiten und auf den Langla-Passé) zumarschieren. Wenn ich Sereng treffe, so wollen wir mit vereinigten Truppen weitermarschieren. Treffe ich ihn nicht, daun will ich den Umständen gemiäss

handeln.”?

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