‹ Tung pao. Toung paoChapitre 166 sur 261 · À À À 9 (CE NS LE H · texte numérisé non relu

À À À 9 (CE NS LE H

83) — Keriya? I H y in Turkestan südôstlich von Khotan.

4) Fh JE , Furt über den Ja-lung Fluss, 400 Li westl. von Ta-tsien-lu, s. Weitsang t‘u-chih FE vh -

5) Der südliche Weg ist die Hauptstrasse über Litang-Batang Der nürdliche Weg führt aus dem Nordtor von Ta-chien-lu, dann am Fusse des Dabo Shan vorbei in nordwestlicher Richtung über Dailing, Hor Chango und Derge nach Camdo (1800 Li). Vor dem Dabo Shan zweigt rechts der Weg nach Kin-ch‘uan ab, welcher nôrdlich gerichtet über den Berg nach Romi chango, dann durch Bawang und Badi nach Ch‘ung-hua und von dort über Hung-ch‘iao nach Sung-p'an führt. Mit Hor ist jedenfalls Hor chango ge

meint. Hor ist tibetisch und bedeutet ,Mongole”. Die chines. Schreibung des Wortes ist

im Tung-hua-lu A1 FY, im Ta-ch‘ing i-t'ung chih, Abschnitt Kuku noor 6a PE H .

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gezwungen worden. Ferner ist Ceringdondob’s Mitfeldherr Sanji!), ein Mann leichtsinnig im Handeln und vorschnell in seinen Entschlüssen, mit Ceringdondob nicht eines Sinnes. Wir haben nun die Absichten der Feinde erforscht: Ceringdondob, welcher Tsewang Rabtan’s Niedertracht und Zähigkeit wohl kennt, ist, da er andrerseits mit Panji uneinig ist, in Sorge, er müchte sich selbst nicht halten kônnen. Er hat jetzt seine Macht zusammengezogen und lässt die Befestigungen der Burg Budala wieder aufführen. Er hat die Absicht sich in Tsang zum Kônige zu machen und dann mit allen Stimmen sich uns zu unterwerfen. Wir wollen daher heimlich einen Boten an ihn senden: wenn er schleunigst sich uns

unterwürfe, würden wir den Schutz von Tibet übernehmen und die

Vernichtung des Sanji betreiben ?).”

Der Kaiser nahm hiervon Kenntnis.

Am Tage ting-ssü berichtete Divisionsgeneral Fara von seinem Angriff auf Litang, seinem weiteren Vordringen und der Unterwerfung

von Batang à).

Fara’s Bericht lautete: ,,Ich hatte gemäss der Weisung Evw.

Majestät die Truppen vom Grünen Bauner dem Obersten Jo-jung-kit)

1) 2) Das Bündnis mit Ceringdondob ist nicht zustande gekommen.

3) Tung-hua-Ju vacat.

4) re fi AL (EE : H£ #)] À) war einer der berühmtesten Generale seiner Zeit. Es wird eine Na kühner Kriegstaten von ihm berichtet. Seiner Entschlossenheit und seinem Ungestüm ist vor allem der fabelhaft schnelle Erfolg in Tivet zu verdanken, (sein kühner Handstreich bei Samba ch‘iao). Er eilte, ohne auf das Gros des Heeres zu warten, mit seiner kleinen Abteilung voraus und bemächtigte sich der Burg Lhasa. So kam es, dass die gesamten Operationen, vom Beginne des Vormarsches von Batang bis zur Eroberung von Lhasa, nur vier Monate in Anspruch nahmen (vom 13/IV—19/VIIT). Die knappe Meldung des Generals Galbi wird den Verdiensten des Jo-jung-ki nicht gerecht. Spätere Lorbeern erwarb er sich vor allem im Kriege gegen die Gorkas und bei der Niederwerfung des Aufstandes des Fürsten Lobtsang Danjin von Kuku noor im Anfange der Regierung Jung-chêng. Er erhielt den Herzogtitel. Doch traf ihn das Schicksal mancher

grosser Müänner. Er wurde ale Aufrührer verdächtigt und verlor Rang und Würden. Erst

BRUCHSTÜCKE AUS DER GESCHICHTE CHINAS. 389

unterstellt und ïhn zuerst aufbrechen lassen. An dem Tage, an welchem ich selbst mit den Mandschutruppen in Da-jiyan-lu anlangte, erhielt ich von Oberst Jo-jung-ki folgende Meldung: als wir bei uusrer Ankunft in Litang sogleich durch Bekanntmachungen den Dawa Ramjamba') und den Diba Sebten Aju?) herbeiholten und zur Unterwerfung aufforderten, machten diese leere Ausflüchte und Widerreden und wollten die Zahl ihrer Untertanen nicht angeben. Daraufhin haben wir denn den Dawa Ramjamba und den Diba Sebten Aju mit ihrem Gefolge gefangen gesetzt. Ich, Fara, habe darauf gegen jene die Anklage erhoben, sie hätten im Geheimen die Stürke unserer Truppen auskundschaften wollen, Da ich fürchtete, durch eine Verzôgerang môchten Ungelegenheiten entstehen, so habe ich, ohne mir erst Zeit zu einem Bericht an Ew. Majestät zu nehmen, sieben Mann auf der Stelle nach Kriegsrecht aburteilen lassen. Das zu Litang gehôrige Gebiet habe ich zur Unterwerfung gebracht und bis nach Bark'am hin Proklamationen gesandt. Danach habe ich Oberst Jo-jung-ki 1000 Mann vom Grünen Banner gegeben, mit welchen er jetzt weiter marschiert ist um Batang zu nehmen.”

Darauf machte der Staatsrat folgenden Vorseblag: ,,Divisionsgeneral Fara ist mit seinem Heere vorgerückt um Batang zu besetzen. Da er sich nach der Unterwerfung des Landes in seiner

Stellung daselbst zur Verteidigung eiurichten muss, so werden wir

als unter der Regierung Kien-lung der schwere Krieg mit den Kin-ch‘uan Vülkern ausbrach, welcher den Kaiser doppelt so grosse Anstrengungen und Geldopfer kostete wie die Bekriegung der Dsungaren und Mohamedaner, gedachte man wieder des alten Offiziers. Er erhielt seine Rehabilitation und ein Kommando, welches er unter schwierigen Verhältnissen durchführte. Auch hier, als alter Mann, hatte er noch Gelegenheît, seinen persônlichen Mut zu beweisen, als er sich allein nach dem feindlichen Versteck begab, um mit dem Ilauptling Sha-lo-pên über die Unterwerfung zu verhandeln, s. Kin-ch‘uan fang-lio und Shêng-wu-chi Kap. 19. Über das Leben des Gencrals s. Han ming-ch‘èn chuan Kap. 28, Kuo-ch‘ao hsien-chêng shih-lio Kap. 14.

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nicht umhin kônnen die Abteilungen allmäblich weiter zu verstärken. Es sollte daher dem Gardekommandeur Galbi und dem Generalgouverneur Niyan-geng-yoo brieflicher Befehl folgenden Inhalts gegeben werden: Aus den jetzt in Da-jiyan-lu stehenden Mandschutruppen und dem Grünen Banner ist eine Abteilung zusammenzustellen, welche Fara zur Verstärkung geschickt wird. Von den in Ceng-du stehenden Mandschutruppen ist ein Teil nach Da-jiyan-lu zu kommandieren und dort in Garnison zu legen. In Anbetracht dessen, dass der Platz Batang von dem Orte Iung-diyan in Jôn-nan nicht weit entfernt ist, so ist dem Brigadegeneral Uge !) zu schreiben er solle Nachrichten über die Dsungaren einholen und (Fara) durch die Operationen seiner Abteilung unterstützen. Da der Ort Sungpan in der Nähe von Da-jiyan-lu gelegen ist, so ist dem Brigadegeneral Ningouri zu schreiben, er solle gleichfalls durch Einholung von Nachrichten über die Dsungaren und die Operationen seiner Abteilung (Fara) unterstützen.” Der Kaiser genehmigte diesen Vorschlag.

Darauf käm ein Bericht von Niyan-seng-yoo und Galbi: ,,Oberst Jo-jung-ki meldet: nach Unterwerfung von Litang habe er sogleich Boten abgesandt, welche Batang zur Unterwerfung auffordern sollten. Er selbst habe sich mit seinem Heere an den zu Batang gehôrigen Ort Lii-deng-samba?) begeben. Da habe er Boten getroffen, welche von dem K'‘ambu Diba*) ausgesandt waren, um seine Unterwerfung anzuzelgen, und nun von seinen früheren Boten herbeigebracht wurden. Er habe sie empfangen und ïhnen den Auftrag an den K'ambu Diba gegeben, er solle die Zahl seiner Untertanen aufschreiben

und die Liste bei Ankunft des Kaiserlichen Heeres in Batang über-

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