‹ Tung pao. Toung paoChapitre 174 sur 261 · EE /L. 15) NÉ UU · texte numérisé non relu

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414 E. HAENISCH.

Hôguwang eintritt, wendet er seinen Lauf nach Südosten. Bei Hau-keo') in Han-yang hiyan*?) vereinigt er sich mit dem Flusse Minu-giyang. — Alle diese Gewässer befinden sich innerhalb des (südôstlichen Teiles des) grossen Bergrückens Nomuhon Ubasi. Infolgedessen ergiesst sich ihr Lauf in das Chinesische Reich, während ihre Quellflüsse aus dem Lande der Si-fan kommen.,

Der Lan ts‘ang giyang hat zwei Quellflüsse. Der eine davon entspringt auf dem Gebirge Gergi tseger *) im Lande K°am. Man nennt ihn Tsecu‘)-Fluss. Der andere Quellfluss entspringt in der Ebene liruken %). Diesen nennt man Omco‘)-Fluss. Das Wasser dieser beiden Quellflüsse vereinigt sich südlich des Tempels Camdo?). Hier nennt man den Fluss Lakcu-Fluss5). Er tritt auf seinem weiteren Laufe in die Provinz Jôn-nan ein, wo man ihn Lan-ts‘ang giyang nennt. Er fliesst in südlicher Richtung durch das Gebiet des Hsüan-fu-ssü ?) des Ce-lii-Stammes !*), wo er den Namen Gio-lung giyang !!) führt, und tritt dann in das Reich Miyan !?) ein. |

Der westlich vom Lan ts‘ang giyang befindliche Fluss heisst Kara usu!*). Das ist der Schwarze Fluss aus dem Jü-kung, derselbe, welchen man heutzutage in der Provinz Jôn-nan den Lugiyang l‘) nennt. Dieses Gewiässer kommt aus dem Kara noor) nordôüstlich von der Residenz des Dalai Lama. Der Fluss hat erst südüstliche Richtung, betritt das Gebiet von K‘am, wendet sich dann

südlich nach dem Lande des Stammes Nu-i'6), wo man ihn Nu-

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14) es ER — Salwen, fliesst durch den Kara noor.

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BRUCHSTÜCKE AUS DER GESCHICHTE CHINAS. 415

giyang !) nennt. Durch (die Schlucht) Da-tang ai?) in Jôn-nan (in chinesisches Gebiet) eingetreten, erhält er den Namen Lu giyang. Dann fliesst er nach Süden und passiert das Gebiet des An-fu-ssü *) der Lu-giyang-Stämme von Jung-cang fu), worauf ihn sein Lauf in das Land Miyan führt.

Der Fluss westlich vom Lu-giyang heisst Lung-cuwan giyang”), Die Quelle des Lung-cuwan giyang entspringt auf dem Passe Cundof), der zum Gebiet von K'am gehürt. In südlicher Richtung fliessend tritt er durch (die Schlucht) Datangai in Jôn-nan (auf chinesisches Gebiet), wo er sich nach Westen wendet und Lung-cuwan giyang heisst. Beim Passe Han-lung”) betritt er das Gebiet von Miyan. — Diese paar Gewässer, welche sich ausserhalb des südôüstlichen Teiles des grossen Bergrückens Nomuhon Ubasi befinden, fliessen alle in das Südmeer.

Dann gibt es in den Gebiete von Jôn-nan noch einen Fluss namens Bin-lang giyang®). Seine Quelle entspringt auf dem Gebirge Damju k'abab°) ôstlich von Gangdise !°) in (der Provinz) Ari. Das Wort bedeutet Pferdemaul. Die Quelle, welche dort hervorstrômt, führt den Namen Jaru-tsangbu-Fluss !!), Dieser Fluss kommt von Süden und fliesst dann, indem er einen Bogen macht, in üstlicher Richtung durch die Länder Tsang und Wei an der Stadt Zi g‘a gungg‘ar !?) vorbei, worauf

er sich mit dem Galjoo muren *) (Flusse) vereinigt. Dann richtet er

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