‹ Tung pao. Toung paoChapitre 177 sur 261 · DE Æ FF. D D [UI · texte numérisé non relu

DE Æ FF. D D [UI

12) Éd À] ZE ÆÆ RÉ mandsch. toosengge-i bulekuéere fusa. 13) JE À HE.

14) ff 7L-

418 E. HAENISCH.

Male verneigende Kuan-yin Buddha !) die Lebre erklärt. Der dritte liegt in Tibet. Das ist der welchen die Fan-Leute heute den Budala- Berg nennen. Es ist ebenfalls ein Ort, wo sich der Kuan-yin Buddha verkürpert offenbart ?). Da die Bücher der Buddhas ursprünglich aus dem Westen gekommen sind, so künnte man sie auch als Beläge für die Anfähruug der dortigen Gebirge und Flüsse nehmen. Im Jü-kung befindet sich eine Stelle, welche besagt: ,,der Schwarze Fluss wurde nach San-wei*) geleitet.” In dem alten Kommentar heisst es dazu: ,die Worte San-wei sind der Name eines Gebirges, dessen Lage man aber nicht kennt.” Ich habe jetzt die wahre Bedeutung festgestellt: die Worte San-wei sind etwa dasselbe, wie man in China sagt ,drei Provinzen”. Das Land, welehes im Südosten von Da-jiyan-la dem Dalai Lama untersteht, heïsst Provinz Wei. Das Land südôstlich von der Stadt Lari heisst Provinz K‘am. Das dem Bancan Erdeni unterstehende Land heisst Provinz Tsang. Das Gebiet dieser drei Provinzen zusammen heisst San Wei, die drei Wei. Da nun der Fluss Kara usu durch jenes Land ins Meer fliesst, so heisst es, der Schwarze Fluss $ei nach San wei und in das Südmeer geleitet worden. Was weiter die Namen anbetrifft, wie sie die Fan-Leute aussprechen, so lassen sie sich, obgleich sie sich von den in den Geschichtsannalen geschriebenen unterscheiden, doch immerhin feststellen. Was heute Tubet‘) heisst, ist das Tu-giowei*) der

Tang-Dynastief). Als zur Zeit des Kaisers Taitsung”?) aus der

1) 5 EX 6 mn = JAN R Fa] Et RE Ré mandsch. sain ulingga asigan

orin jakôci mudan doroloho jilan-i buleku$ere fusa.

2) Fa] 4 Eu Le TA Hi. Im mandschurischen Text heisst die Stelle: ere inu

jilan-i bulekuSere fusa-i kôbulifi iletulehe ba. DE fG :

4) = 4H JE ist die von den Mongolen gebrauchte Bezeichnung für Tibet. Die

Chinesen sagen Tsang, die Tibeter selbst Bod.

5) JE JA. 6) s. À FF 2 kan. 196.

D (HF) DK SE 627-650 n. Chr.

BRUCHSTÜCKE AUS DER GESCHICHTE CHINAS. 419

Tang-Dynastie eine Prinzessin (nach Tibet) geschickt wurde, geschah es, dass man dem Buddha, welchem die Prinzessin opferte, in einem Tempel Weïhgeschenke darbrachte. Die jetzigen Fan-Leute nennèn (den Ort) Too. Das Wort Ioo bedeutet den gegenwärtig kommenden Buddha. An dem besagten Ort ist nun ein in der Tang- Zeit aus China eingeführtes Buddhabild noch heutzutage vorhanden. Unter der Regierungsperiode Ceng-hôwa !) der Ming-Dynastie war der Da-boo fa-wang *) aus U-se Tsang *) gekommen, um sich dem Kaiser vorzustellen. Als er wieder heimkehrte, gab ihm der Kaiser eine halbe Reiseausstattung mit und Eunuchen, welche die Sachen in Ordnung bhalten sollten. Als aber die Eunuchen an die Grenze von Secuwan gekommen waren, konnten sie nicht weiter, kehrten um und liessen die Geräte in einem Buddhatempel zurück. Unter den Leuten, welche noch jetzt die Gegend passieren, gibt es eine Menge, welche die Sachen gesehen haben. Das sind alles Tatsachen, welche in den authentischen Berichten der Ming-Dynastie *) enthalten sind. Euch (Beamten) gebe ich nun hiermit den Auftrag, die Bezeichnungen der Gebirge und Flüsse deutlich und genau festzu-

stellen und mir darüber Bericht einzureichen.”’

Am Tage jèn-wu wies ein Kaiserliches Edikt den Generalgouverneur von Secuwan Niyan-geng-yo0 an, geeignete Massregeln zur Sicherstellung der Strassen zu treffen, auf welchen dass siegreich heimkehrende

Heer die Grenzen passieren künnte. 5)

Niyan-geng-yoo hatte nachstehenden Bericht gesandt: ,Nach der

Unterwerfung von Tibet durch das Kaiserliche Heer ist der Pa-tsung

Page 1