EDMUND SIMON. EIN ALTER PLAN U.S.W
gefasste Einfahrt in den inneren Hafen. Ihre Endpuukte sind von zwei Forts besetzt, Yaraza ( [5 FR Ji) und Miyegusiku (— H£ Yf) (!), die von Künig Shô $Sei im Jahre 1554 erbaut wurden ‘). Auf der nürdlichen Ufermole steht der Tempel Okinotera (DE) oder wie er auch hiess, Rinkaïji (KE #$ = A) ein der Shingonsekte angehôriger Tempel, der zu den acht schônen Punkten von Chüsan gehôrte. Auf dem südlichen Ufer des Innenbafens, der von aus- und einfahrenden Dschunken belebt ist, liegt der Jimmayama (f& F5 [1 ) () mit dem Dorfe Gachibana (XF Ÿ£) (1), auf einem weiter rechts befindlichen Felsenvorsprung das Gefängnis. Eine jetzt nicht mehr vor- -handene Brücke führte nach dem Stadteile Higashi (D), sie ist jetzt durch eine andere, auch die im ôstlichen Teile des Hafens [ Hawaye (En JX ŸL) geuannt] liegende Insel Onuyama (FL (#2 LL ) (D berührende Brücke (Meïjibashi) ersetzt. Auch Onuyama selbst erblicken wir auf dem Bilde, auf ihrer westlichen, der Hafeneinfahrt zugekehrten Spitze steht das Omonogusiku (fé D) Dh). ein zur Aufstapelung ausländischer Handelsgüter unter Kôünig Satsudo (1350 — 95) errichtetes Bauwerk ?), das jetzt nicht mehr vorhanden ist. Aus dem Kiefernwalde der Insel schaut das Dach des Drachenhôühlentempelchens (FÉ ‘fl h) hervor, der ebenfalls seiner schônen Lage wegen inmitten alter Baumbestände und mit dem Ausblick auf die Bucht zu den acht schônen Punkten von Chüsan gehôürte. Auf der Bucht sieht man mit Bütten beladene Kähne fahren, welche soeben aus der (in der unteren rechten Ecke des Bildes liegenden Quelle Ote(n)dabija (672 2p FH) (!) Trinkwasser genommeu haben, um die Einwohner von Naha sowie die absegelnden Dschunken mit frischen Wasser versorgen zu künnen. Fischer suchen in der wegen ïhres Fischreichtums bekannten Bucht einen glücklichen Fang zu tun.
Bis zum nordôstlichen Ufer der Bucht reichen die Häuser des Stadt-
1) vgl. Nihon Meishô Chishi von Kwatai Tayama, Bd. XI, p. 20. 2) das. p. 24.