II. S'il s'agit d'une personne condamnée
Le cours de la pocédure sera le même que dans le cas d'une personne a^'cusée, sauf que le jugement ou l'arrêt de condamnation délivré en original ou en expédition authentique, à transmettre par le Ministre ou l'agent diplomatique à Tappui de la demande d'extradition, énoncera clairement le crime pour lequel la personne réclamée aura été condamnée, et mentionnera le fait, le lieu et la date du jugement. La preuve à produira sera telle que, conformément aux lois belges, elle établirait que le prisonnier a été condamné pour le crime dont on l'accuse. - '
Art. lé Un criminel fngitif peut cependant être arrêté sur un mandat ^^ délivré par tout magistrat de police, juge de paix ou autre autorité com- ;
pétente dans chaque pays, à la suite d'un avis, d'une plainte, d'une preuve f
ou de tout autre acte de procédure qui,-dans l'opinion de la personne i
délivrant le mandat, justifierait ce mandat, si le crime avait été commis
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le Ânslieferong soll nicU stattflDden, wenn die von éer Bel* ieruDg reklamirte PersoQ lu einem der SUaten des OentscheQ seiteas eîner Regierung des Deutsclien Beichs, reklamirte elgien wegen derselben strafbaren Handlang, wegen dertn ung beantragt wird, io Untersarbung gewesen nnd ausaer esetzt worden, oder sich noch in Unlersuchuag befladet odw aft worden isl.
¥011 der Belgischen Reglerong reklamirte Person in einem ks Denlschen Reicbs, oder wenn die seitens einer Regieranj; tn Reiebs reklamirte Person in Belgiea wegea einer anderen andiung in Untersnchung ist, eo soll ihre Ânslieferang bis zur dieser UotersacliDng nnd vollendeter VoUslreckung der etwa ItannleD Strafe anfgescboben werden.
i^eni) eine reklamirte Person Verbindiichkeiten gegen Privatgegangen ist, an deren ËrFuIlong sie durch die Ansliefemn; rird, so soll dieselbe dennoch aasgeliefert werden, and es adurcb beeintrâchtiglen Theile ùberlassen, seine Recbie Tor ^D BehQrde gellend zu macben.
ie Bestiminnngen des gegenwârligen Vertrages finden aoT nen, die sich irgend eines politiscben Verbrecbens oiier Ter- <lig geinacbt baben, keine Anwendang. Die Person welche
der in Art. 1 und i aurgefubrleo gemeinen Verbrecben in ausgeliefert worden ist, darf demgemitss in denjenigen velchen die Ausiieferung erfoigt isl, in kcinem Fall wegen ■ vor der Ausiieferung verùbten poliiiscben Verbrecbens od«r nocb wpgen einer Handiung, die mil eiDem solchem polirechen oder Vergehen ira Zusararaenhang steht, noch wegen cbens oder Yergebens, welcbes in dem gegenwânîgen Verlorgesehen ist, zur Uniersuchung gezogen und bestrafi werden. ff grgen das Oberbaupt einer fremdcn Regierung' oder gegen !iner Famille soit weder als politisches Vergehen, nocb als mit :in in Zusamraenhang stehend angeseben werden, wenn dieser rhalbesiand des Todischlags, Mordes oder Giftmordes bildet. ie Ausiieferung soll nicht slatiflnden wenn seit der bpgangenen landlung oder der htzten Handiung des Strafrichters, oder 1 VerurlheiluDg nacb den Geselzen desjenigen Staates, in
Verfoigte znr Zeit, wo die Ausiieferung beantragt wird sich àbmng der Slrafgerichtlicben Verfolgung oder der erkannten reten ist.
ie AaslieferuDf eines der in Art. 1 nnd 2 anf^efubrlen
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strafbaren Handlnngen Beschuldîgten soll bewilligt werden auf Grand eines verurtheilenden Erkenstnîsses oder auf Grand eines fôrmlichen Beschlnsses des zustândigen Gerichts Yersetzung Sn den Anklagestand oder Erôffnung des Hauptverfahrfns, oder auf Grund einer von dem zastândigen Richter erlassenen Yerfîigung, in welc^her die Verweisuilg des Beschaldigten vor den erkennenden Richter ausdrûcklich angeordnet wird, oder aBch auf Grund eines Haftbefehls oder eines andern von der zuslândigen Bebôrde erlassenen Documentes, welches die gleiche Geltang hat und worin der Thatbestand sowie die darauf auwendbare strafgesetzliche Bestimmung genau angegeben ist, — iosofern dièse Schriftstû' ke in Urschrift oder in beglaubigter Abschrift und zwar in dénjenigeii Formen beigebracht sind, welche die Gesetzgebung des die Anslieferung bf gehrenden Staates vorschreibt.
Die Antrâge auf Auslieferung erfolgen im diplomatischen Wege. Der Schriftwechsel und die Yerhandlungen kônnen jedoch je nach den Umstândea des eiazelnen Falles ummittelbar zwischen der bei dem Kônigreii'h Belgien und der bei der Auslieferung beiheiHgten Regierung des Deutscben Reichs stattfinden.
Art. 9. Der wegfn efner der in Art. 1 und 2 aufgezâhlten strafbaren Handlnngen Yerfolgte darf in dringenden Fâllen vorlâufig ftst-genommen werden gegen Beibriogung eines Haftbefehls, welcher von dem Untersuchangsrichter desjenigen Ortes, an welchemiler Yerfolgte sich befindet» auf Grund einer amtlichen Mîttheilnng der Zustâodigen Bebôrde des die Auslieferung betreibenden Staates, erlassen ist.
In diesem Faite moss der vorlâufig fest-genommene wieder auf freien Fuss gesetzt werden, wenn Ihm nicht binnen 15 Tagen nach seiner Yerhaf« tang eines der in dem Art. 8 des gegenwartigen Yertrages aufgefûhrten gerichtlichen Documente mitgetheilt worden ist.
Dièse Frist betrâgt drei YVochen, wenn die Auslieferung in Namen Belgiens einem derjen^gen zum Deutschen Reiche gehôrenden Staaten, welche nicht an Be'gien grâuzen, oder umgekehrt in Namen eines der genannten Staaten an Belgien beantragt ist.
Art. 10. Aile in Beschlag genommenen Gegenstâode, welche sich zur Zeit der FestUiihroe im Besitze des Auszuliefernden befinden, sollen, wenn die zustâodige B^hôrde des um die Auslieferung ersuchten Staates die Ausantwortung derselben angeordnet hat, dem ersuchenden Staate mit ùbergeben werden, und es soll sich dièse Ueberlieferang nicht blos auf die entfremdeten Gegeastânde, sondern auf ailes erstrecken, was zum Beweise der strafbaren Handlung dienen kôonte.
ledoch werden die Rechte dritter Personen an den oben erwâfanten
\hti ANGLETERRE.
Ces demandes seront faites ou accneîllie? en suivant toujours, aussi exactement que possible, les stipulations de ce traité par les gouverneurs on premiers fonctionnaires qui cependant auront la^ faculté ou d'accorder Textradition ou d'en référer à leur gouvernement.
Sa Majesté Britannique se réserve cependant le droit de faire des arrangements spéciaux dans les colonies anglaises ou possessions étrangères pour Textradiiion des criminels belges qui y auraient cherché refuge, en se conformant, aussi exactement que possible, aux stipulations du présent traité. s
Art. 15. Le présent traité entrera en vigueur dix jours après sa publication dans les formes prescrites par la législation des pays respectifs.
Aussitôt que le trMté sera entré en vigueur, le traité conclu entre les hautes parties contractantes le 51 juillet 1872, sera considéré comme abrogé, excepté en ce qui concerne toutes poursuites qui pourraient avoir eu leur effet, ou qui pourraient avoir commencé en vertu de ce traité.
Chaque partie peut en tout temps mettre fin au tra'té, en donnant à l'autre, six mois à Tavance, avis de son intention.
Art. 16. Le présent traité sera ratifié, et las ratifications seront échangées à Bruxelles, le plus tôt possible, dans les six semaines de la date de. la signature.
En foi de quoi les plénipotentiaires respectifs ont sigQé ce même traité et y ont apposé le sceau de leurs armes.
Fait à Bruxelles, le 20« jour du mois de mai de Tan de grâce 1876.
{L. S.) C*® d*Aspremont-Lynden. (L. S.) J. Savile Lumley.
L'échange des ratifications a eu lieu à Bruxelles, le 28 juin 1876,
Certifié par le Secrétaire général du ministère des affaires étrangères,
B*»° Lambermont.
▲LUnUGNE. Aï^
betrag oder ein Theil der Reisekosten vorgeschossen werden^diese Roftten werden demnâchts tod der bei der Vernehaïaiig interessirten RegienMig > nrudierstattet.
Ifl keinein Falle darf ein Zeage, welcher in Folge der in dem einen Lande lU ihn ergangenen Yorladang freiwillig tor den Richtern des anderen Landes erscheint, daselbst wegen frûherer strafbarer Handlungen od«r Yenirtheilungen oder nnter dem Yorwande der Mitschuld an den Handlangen, wetche àtn Gegenstand der Untersochnng, in welcher er als Zenge erscheinen soll, bilden, znr Untersochang gezogen oder in Haft genommen werden. Hierbei kommt es anf die Staatsangehôrigkeit des Zengen nicht an.
Art. 15. Wenn in einer Strafsache, welche nicht politische Yerbreehen oder Yergehen znm Gegwistande bat, die Mittheilung von Beweisstûcken oder von Urkonden, die in den Hânden der Behôrden des anderen Landes sind, fur nothwendig oder nûtzlich erachtet wird, so soll deshalb das Ersuchen anf diplomatischem Wege gestellt, und demselben, wenn nicht besondere Bedenken entgegenstehen, stattgegeben werden, dies jedoch nur unter der Bedingnog, dass die Beweisstûcke nnd Urkunden zurûckge* sandt werden.
Die vertragenden Theile verzichten gegenseitig anf Ersatz der Kosten, welche ans der Ausantwortang and Rûcksendang der Beweisstûcke nnd Urkunden bis zur Grenze entstehen.
Art. 16. Die vertragenden Theile machen sich verbindiich, sich gegenseitig die Straferkenntnisse wegen Yerbreehen nnd Yergehen jeder Art loilzntbeilen, welche von den Geriditen des einen Landes gegen Angehô- ?ige des anderen^ Landes ergehen. Dièse Mittheilung wird auf diplomatischem Wege erfolgen and zwar dorch voUstândige oder aHszugsweise Uebersendung des ergangenen und rechtskrâftig gewordenen Urtheils an die Regierung desjenigen Staates welchem der Yerurtheiite angehôrt.
Art. 17. Der gegenwârtige Yertrag soll zehn Tage nach seiner in Gemâssheit der darch die Gesetzgebung der vertragenden Theile vorgeschriebénen Formen erfoigten Yerôffentlichung in Kraft treten.
Yon diesem Zeitpnnkte ab verlieren der trûher zwisehen Bel^en nnd ^m Norddentschen Bande abgesehlossene Yertrag âber die AnslitïferttAg von Yerbrechern, sowie die anderen zwisehen Beigten and Staaten des deatschen Reichs abgeschlossenen Auslieferungs Yertrâge ihre Gûltigkeit.
Ber gfgenwârt^ Yertrag kann von jedem der beiden vertragenden TheUe aiifgekuadi|;t werden, bleibt jedoch nach erfoigter AafkûndigttBg noch sechs Monate lang in Kraft.
rselbe wird ratiflzirt and die Ratiflkationen werden binnen lier len, Oder wo in5gUoh frûher, anscewechselt werden. r Urkunde desseD baben d)e beiderseitigen Bevollmâchti^n denn nnterzelcbnet und mit dem Abdruck ihres Petscbafts Tersehen. sgefertigt in doppeller Vncbrift, eu Brasse], den ^er aad zwuzIe~ December 187i.